Quartalszahlen: Apple verkauft mehr iPhones, iPads, Macs und Services

Nicolas La Rocco 115 Kommentare
Quartalszahlen: Apple verkauft mehr iPhones, iPads, Macs und Services
Bild: Rob Pongsajapan | CC BY 2.0

Apple hat seine Geschäftszahlen für das dritte Finanzquartal 2017 bekannt gegeben, das am 1. Juli abgeschlossen worden ist. Der Umsatz konnte um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und liegt am oberen Ende der Prognose. Apple hat durch die Bank mehr Geräte als im gleichen Zeitraum des Vorjahres verkauft.

Das dritte Finanzquartal 2017 schließt Apple mit einem Umsatz in Höhe von 45,41 Milliarden US-Dollar (38,48 Mrd. Euro) ab. Damit liegt Apple am oberen Ende der Prognose, die zwischen 43,5 bis 45,5 Milliarden US-Dollar angesetzt war. Die Bruttomarge von 17,49 Milliarden US-Dollar oder 38,51 Prozent übersteigt sogar die höchste Prognose des Vorquartals. Der Nettogewinn von Apple liegt bei 8,72 Milliarden US-Dollar (7,39 Mrd. Euro). Als Gewinn pro Aktie stehen 1,67 US-Dollar unterm Strich.

Für das kommende vierte Quartal geht Apple von einem Umsatz in Höhe von 49 bis 52 Milliarden US-Dollar und einer Bruttomarge von 37,5 bis 38 Prozent aus.

Mehr iPhones, iPads und Macs

Apple hat durch die Bank in allen Geräteklassen mehr Produkte verkauft, selbst das zuletzt leicht taumelnde iPad hat durch die Vorstellung neuer Geräte wieder Aufwind bekommen. Auf das iPhone entfallen in diesem Quartal 41,03 Millionen Stück, das sind knapp 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erst in das nächste sowie vollumfänglich in das übernächste Quartal spielen das iPhone 7s (Plus) und iPhone 8 mit rein.

Vom iPad hat Apple in den drei Monaten bis zum 1. Juli 11,42 Millionen Stück verkauft. Das entspricht einem satten Plus von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neue Modelle wie das iPad 2017 sowie die beiden neuen iPad Pro scheinen gut bei der Kundschaft anzukommen. Das ist nach einer längeren Durststrecke eine positive Entwicklung.

Auch vom Mac konnte Apple marginal mehr Einheiten als vor einem Jahr verkaufen. Unterm Strich stehen 4,29 Millionen Stück, was einem Plus von knapp einem Prozent entspricht. Der durchschnittliche Preis pro gekauften Mac ist gestiegen.

Günstigere Apple-Tablets sind gefragt

Das untermauert ein Blick auf die Umsatzzahlen nach Produktkategorie. Pro verkauften Mac hat Apple im aktuellen Quartal 1.303 US-Dollar eingenommen, vor einem Jahr waren es noch 1.232 US-Dollar. Auf das iPhone entfällt mit 24,87 Milliarden US-Dollar der größte Teil des Umsatzes, das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 606 US-Dollar, auch hier gibt es demnach eine leichte Erhöhung von ehemals 595 US-Dollar zu verzeichnen. Der Tablet-Markt hingegen entwickelt sich in Richtung günstigere Geräte – auch bei Apple. Der durchschnittliche Verkaufspreis ist von 490 auf 435 US-Dollar gesunken. Das günstigere neue iPad 2017 könnte viel dazu beigetragen haben.

Apple Services erreichen neues Allzeithoch

Imposant ist erneut das Allzeithoch der Apple Services, das bei mittlerweile 7,27 Milliarden US-Dollar Umsatz liegt. Zu den Apple Services zählen unter anderem digitaler Content wie Apps, Spiele, Apple Music und iTunes-Verkäufe, AppleCare und Apple Pay.

Wie viel Umsatz die Apple Watch dem Unternehmen bringt, ist nach wie vor unklar, auf das Segment „andere Produkte“, zu dem auch das Apple TV, Beats-Produkte und der iPod zählen, entfallen diesmal 2,74 Milliarden US-Dollar. Das sind 23 Prozent mehr als im letzten Jahr. Aus den Zahlen geht nicht hervor, welches Produkt wie genau dazu beigetragen hat. Die Apple Watch dürfte aber weiterhin gut am Markt laufen.