Samsung Portable T5 im Test: Taschen-SSD mit USB 3.1 im Full-Metal-Jacket 3/3

Michael Günsch 33 Kommentare

Fazit

War die Portable SSD T3 (Test) im Grunde eine Evolution der Portable SSD T1 (Test), ist die Portable SSD T5 die Evolution der T3. Dank USB 3.1 ist mit rund zehn Prozent mehr Leistung im Praxiseinsatz zu rechnen, und USB Typ C gibt es nun nicht mehr nur am Datenträger, sondern auch am Kabel. Das kompakte Gehäuse ist nun fast vollständig aus Metall und wirkt dadurch edler – dass die SSD auch minimal schmaler ist, fällt hingegen nicht ins Gewicht.

Durch die schnellere Schnittstelle wird die Leistung der internen SATA-SSD praktisch nicht mehr gebremst. Nun gilt umso mehr, dass Samsungs Portable SSD praktisch eine 850 Evo (Test) mit USB-Anschluss darstellt. Mit optionaler Datenverschlüsselung samt Software für drei Plattformen ist das Gesamtpaket rund und noch einen Tick besser als bei den Vorgängern. Das Debüt des neuen 3D-NAND mit 64-Layer-Struktur ist damit ebenso gelungen.

Keinen Fortschritt gibt es allerdings beim Preis. Denn die Portable SSD T5 kostet genauso viel wie der Vorgänger vor 1,5 Jahren. Hier spiegeln sich die gestiegenen und derzeit auf hohem Niveau stagnierenden SSD-Preise wider. Zumindest gibt es Mehrleistung ohne Aufpreis.

Alles in allem gefällt die Taschen-SSD von Samsung und sollte auf der Suche nach einem schnellen externen Speicherlaufwerk in die engere Wahl gezogen werden. ComputerBase wird schon bald weitere externe Datenträger mit USB-Anschluss testen – erst mit zusätzlichen Vergleichswerten ergibt sich ein genaueres Bild für eine etwaige Kaufempfehlung.

Eine günstige Alternative zur T5 von Samsung ist die Adata SD600 (Test). Noch mehr SSDs finden sich im großen ComputerBase-Vergleich.

Samsung Portable SSD T5
Samsung Portable SSD T5 (Bild: Samsung)

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