Adata SD600 im Test: Flotte externe SSD zum kleinen Preis 3/3

Michael Günsch 30 Kommentare

Fazit

Die Adata SD600 ist eine flotte externe SSD, die gerade beim Schreiben vieler kleiner Dateien ihre Stärken offenbart. Große Dateien werden am Limit von USB 3.0 gelesen und etwas langsamer, aber immer noch zügig geschrieben. Erst wenn die SD600 zu etwa 95 Prozent mit Daten gefüllt ist, sinkt die Schreibrate stark, da ihr der SLC-Cache ausgeht. Doch dann ist ohnehin kein Platz mehr für große Transfers, wodurch der Nachteil weniger schwer wiegt.

Die Leistung entspricht im Großen und Ganzen der Samsung Portable SSD T5 mit 2 TByte, wenn diese nur über USB 3.0 betrieben wird. Hängt diese jedoch am für sie bestimmten USB-3.1-Anschluss, bietet sie mehr Leistung als die SD600. Da die SD600 deutlich weniger Flash-Speicher als der Kontrahent besitzt und damit potenziell im Nachteil ist, erscheinen ihre Leistungswerte nochmals in einem besseren Licht.

Adata SD600
Adata SD600

Den Gesamteindruck trübt das wenig hochwertig erscheinende Kunststoffgehäuse, das zudem nicht wirklich mehr Schutz bietet als herkömmliche Gehäuse und damit nur optisch „sportlich“ wirkt. Dafür ist die SD600 mit 110 Euro für 256 GByte vergleichsweise günstig.

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