Star Wars Battlefront 2: AMD liegt in der Elite Trooper Deluxe Edition vor Nvidia

Wolfgang Andermahr 131 Kommentare
Star Wars Battlefront 2: AMD liegt in der Elite Trooper Deluxe Edition vor Nvidia

Die knapp 80 Euro Elite Trooper Deluxe Edition von Star Wars Battlefront 2 ist ab sofort auf dem PC spielbar und ComputerBase liefert erste Benchmarks. Weil es angepasste Treiber sowohl von AMD als auch Nvidia geben wird und die Redaktion auf deren Veröffentlichung wartet, lässt der Technik-Test wiederum noch auf sich warten.

Die gute Nachricht: Star Wars Battlefront 2 läuft auch ohne offiziell optimierte Treiber auf GeForce- und auf Radeon-Grafikkarten ohne Probleme. Und die Framerate ist in Anbetracht der sehr hübschen Grafik überraschend hoch. Zudem bietet die PC-Version ein umfangreiches Optionsmenü und eine gute Kantenglättung. Die einzigen Haken bleiben wie vor einer Woche derzeit noch die GameWorks-Schatten PCSS und HFTS, die unabhängig der Auflösung für Grafikfehler sorgen, und der nicht empfehlenswerte DirectX-12-Pfad.

Eine neue Testsequenz und nicht optimierte Treiber für Battlefront 2

Für die folgenden Benchmarks wurden ein Intel Core i7-8700K (Test) und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von DDR4-2.666 (16-16-16-38, Dual Rank) genutzt. Als Treiber waren die noch nicht für Star Wars Battlefront 2 optimierten Varianten Crimson ReLive 17.11.1 beziehungsweise GeForce 388.13 installiert. Gegenüber den ersten Benchmarks mit der Trial-Variante kam eine fordernde Benchmarksequenz aus der Kampagne zum Einsatz. Die neue Sequenz spielt nicht mehr auf Endor, sondern im zweiten Teil des Kapitels „Die Dauntless“, in dem der Spieler als Luke Skywalker auf dem Planeten Pillio unterwegs ist. Der neue Benchmark besteht aus einem Fußmarsch durch eine Höhle und zeigt diverse Raucheffekte, aufwendige Objektoberflächen, Partikeleffekte, einige Sturmtruppen und auch eine Schießerei. Die Szene tendiert Richtung Worst-Case-Szenario.

Grafikkarten von AMD sind aktuell relativ stark

Aktuell liefern AMD-Grafikkarten in Star Wars Battlefront 2 durchweg höhere Frameraten als die Konkurrenz aus dem Hause Nvidia. Je nach genutzter Spielszene ist der Abstand zwar geringer bis kaum noch vorhanden. Doch wenn es Probleme bei der Performance gibt, zeigen sich diese in der genutzten Sequenz. Die GeForce GTX 1080 Ti bleibt dabei zwar mit einem guten Abstand die schnellste Grafikkarte und nur Nvidias Flaggschiff kommt in Ultra HD (mit dem Hoch-Preset anstatt dem ansonsten genutzten Ultra-Preset) auf mehr als 60 FPS. In den niedrigeren Preisklassen hat dann jedoch AMD die Nase vorn.

So ist die Radeon RX Vega 64 je nach Auflösung 14 bis 17 Prozent schneller als die GeForce GTX 1080 und auch die Frametimes fallen um diesen Faktor besser aus. Ebenso kann sich die Radeon RX Vega 56 hauchdünn vor die GeForce GTX 1080 und somit auch vor die neue GeForce GTX 1070 Ti setzen. Letztere arbeitet in dem Spiel quasi gleich schnell wie die GeForce GTX 1080 Founders Edition. Damit liegt die GeForce GTX 1070 klar zurück.

In der Mittelklasse ändert sich nichts am Ergebnis. Die Radeon RX 580 ist in Full HD 19 Prozent schneller als die GeForce GTX 1060 und damit ist auch die Radeon RX 570 in Star Wars Battlefront 2 um sechs Prozent voraus.

Überraschend stark ist Maxwell

Überraschend stark ist dagegen die ältere Maxwell-Generation. So ist die GeForce GTX 1060 nur neun Prozent schneller als die GeForce GTX 970. Gewöhnlich liegt die Differenz eher bei 20 Prozent. Die konkurrierende Radeon R9 390 ist dennoch um 14 Prozent zügiger unterwegs.

Star Wars Battlefront 2 im Technik-Test

Ein großer Technik-Test folgt mit neuen Treibern von AMD und Nvidia

Die Situation kann sich mit den ausstehenden und für Star Wars Battlefront 2 optimierten Grafiktreibern von AMD und Nvidia noch ändern. Wenn diese erschienen sind, gibt es auf ComputerBase den ausführlichen Technik-Test zur PC-Version zu lesen.

Nicht vergessen werden sollte bei aller Faszination um die Grafik des Spiels das heikle Thema der Mikrotransaktionen in Star Wars: Battlefront 2. EA hat zwar die Preise für Helden deutlich gesenkt, um die erregten Gemüter wieder zu beruhigen, das System selbst bleibt aber unverändert.