Huawei Mate RS: Porsche-Design-Smartphone kostet 2.095 Euro mit 512 GB

Nicolas La Rocco 70 Kommentare
Huawei Mate RS: Porsche-Design-Smartphone kostet 2.095 Euro mit 512 GB

Nach der Vorstellung des P20 Pro, P20 und P20 Lite hat Huawei mit dem Mate RS das nächste Smartphone aus der Partnerschaft mit Porsche Design vorgestellt. Das Smartphone kommt im Vergleich zu den anderen Neuvorstellungen mit eigenständigem Design, übernimmt aber weitgehend die Technik. Der Preis mit 512 GB: 2.095 Euro.

Die 1.000-Euro-Marke für Smartphones ist im letzten Jahr von Smartphones wie unter anderem dem iPhone X gerissen worden, doch Huawei toppt diese Zahl noch einmal deutlich mit dem heute vorgestellten Porsche Design Huawei Mate RS – so der vollständige Name. Ab dem 12. April will Huawei das Smartphone mit 256 GB Speicher und 6 GB RAM für 1.695 Euro sowie mit 512 GB Speicher und 6 GB RAM für 2.095 Euro anbieten. Damit haben sich frühere Gerüchte bestätigt, wonach Huawei im Rahmen des P20-Events in Paris auch das erste Smartphone mit 512 GB Speicher vorstellen wird.

Display mit integriertem Fingerabdrucksensor

Das Porsche-Design-Smartphone bietet ein eigenständiges Design mit symmetrischem Aufbau und wird in Schwarz sowie Rot angeboten. Davon abgesehen steckt in dem Luxus-Smartphone aber weitgehend die Technik des P20 Pro. Die Unterschiede sind zum einem beim Speicher zu finden, aber auch im Display. Die Diagonale des OLED-Displays liegt bei 6 Zoll und somit zwischen der des P20 Pro (6,1 Zoll) und P20 (5,8 Zoll). Erstmals in einem Huawei-Smartphone gibt es zudem einen in das Display integrierten Fingerabdrucksensor. Dieser stellt eine Alternative zum weiterhin auf der Rückseite montierten zweiten Fingerabdrucksensor dar. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist das kabellose Laden des Akkus mit Qi-Standard.

Raumfahrt-Kühlung kommt ins Smartphone

Interessant ist die Kühlung des Smartphones, die auf das erstmals im MateBook X verbaute Micro-encapsulated Phase Change Material (MEPCM) setzt. Dahinter verbirgt sich ein in winzigen Kapseln eingeschlossenes Material, das bei Raumtemperatur im festen Aggregatzustand vorliegt, bei Erhitzung aber flüssig wird – und dabei viel Wärmeenergie speichert. Es ist das erste Mal, dass diese Technologie in einem Smartphone zum Einsatz kommt. Sie soll das Gerät und darin vor allem das SoC länger unter Belastung kühl halten und damit einen effizienteren Betrieb gewährleisten. Allerdings gilt das nur, solange das Medium nicht vollständig geschmolzen ist, wie ComputerBase im Test des MateBook X gezeigt hat.