Multi-Roomscale: VR-Tracking mit 16 Stationen verbindet ganze Räume

David Pertzborn 11 Kommentare
Multi-Roomscale: VR-Tracking mit 16 Stationen verbindet ganze Räume
Bild: twitter.com

HTC hat ein funktionierendes Roomscale-Setup gezeigt, das sich über mehrere Räume erstreckt. Hierfür wurden 16 Lighthouse-Stationen nach neuem Standard SteamVR Tracking 2.0 verbunden und mehrere echte Zimmer zu einer durchgehenden virtuellen Spielfläche verbunden.

Deutlich günstiger als die Konkurrenz

Bespielt werden kann die fast 70 m² große Spielfläche mit einer HTC Vive Pro (Test), dem bisher einzigen VR-System, das mit dem neuen Trackingsystem umgehen kann. Im Ergebnis war es den Entwicklern möglich die gesamte Fläche, die sich über mehrere, teils durch Türen getrennte Räume erstreckte, mit diesem relativ einfachen Setup abzudecken.

Bis jetzt kamen für solche Aufgaben häufig professionelle Lösungen, wie die von OptiTrack, zum Einsatz. Für eine vergleichbare Fläche kosten die jedoch üblicherweise mehrere Zehntausend Euro. Auch wenn die Lighthouse-Stationen mit Tracking 2.0 bis jetzt nur im 1.399 Euro teurem Bundle mit der HTC Vive Pro erhältlich sind, ist davon auszugehen, dass sie separat nicht mehr als einige Hundert Euro kosten werden.

Verfügbarkeit und Details noch unklar

Da es sich bei dieser Funktion um eine Beta in SteamVR handelt, die Lighthouse-2.0-Stationen noch nicht separat verfügbar sind und eine detaillierte Beschreibung darüber, wie HTC den Aufbau bewerkstelligt hat, fehlt, ist noch unklar, wann ähnliche Setups verfügbar sein werden und inwiefern SteamVR mit Tracking 2.0 eine tatsächliche Alternative für Geschäftskunden wird, die einen großen Trackingbereich benötigen, der auch aus mehreren voneinander räumlich getrennten Bereichen besteht.