Shuttle XPC Slim: Lüfterloser 1,3-Liter-PC jetzt mit Intel Whiskey Lake

Sven Bauduin 15 Kommentare
Shuttle XPC Slim: Lüfterloser 1,3-Liter-PC jetzt mit Intel Whiskey Lake
Bild: Shuttle

Shuttle erweitert seine Modellreihe XPC Slim um vier neue Modelle der DS10-Serie. Der passive Mini-PC erhält zudem ein Upgrade auf Prozessoren vom Typ Whiskey Lake mit zwei bis vier Kernen und maximal acht Threads. Als lüfterloser Barebone konzipiert, verspricht die Modellreihe XPC Slim einen wartungsarmen 24/7-Dauerbetrieb.

Als Nachfolger der DS77-Serie, den lüfterlosen 1-Liter-Mini-PCs auf Kaby-Lake-Basis, ergänzen die Modelle DS10U, DS10U3, DS10U5 und DS10U7 die Produktfamilie der Mini-PCs des Unternehmens. Die Preise beginnen bei 284 Euro als unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Celeron, i3, i5 und i7 vom Typ Whiskey Lake-U

Herzstück des kleinsten der vier neuen Systeme, des DS10U, ist ein Intel Celeron 4205U mit zwei Kernen, die ohne SMT auskommen müssen und mit 1,8 GHz Takt arbeiten. Der DS10U3, der DS10U5 und der DS10U7 verraten schon anhand ihrer Modellbezeichnungen welcher Prozessor-Typ verbaut wurde.

Die drei größeren Vertreter der DS10-Serie setzen auf einen Core i3-8145U (Test) mit bis zu 3,9 GHz, 2 Kernen und 4 Threads sowie 4 MB Cache, einen Core i5-8265U (3.9 GHz, 4 Kerne, 8 Threads, 6 MB Cache) sowie einen Core i7-8565U, der bis zu 4,6 GHz Takt erreicht, 8 MB Cache besitzt und dank Intels Simultaneous Multithreading ebenfalls mit bis zu 8 Threads arbeitet. Die drei größeren Modelle verfügen über eine UHD-620-Grafiklösung, wohingegen das kleine Modell auf eine Grafikeinheit vom Typ HD-610 zurückgreift.

Passive Kühlung ohne Lüfter

Die vier Modelle der DS10-Serie werden passiv gekühlt und verzichten gänzlich auf einen Lüfter, was die Modellreihe XPC Slim laut Shuttle auf Grund ihrer geringen Anfälligkeit für Staub zudem für den 24/7-Dauerbetrieb prädestiniert. Der Anwender sollte hierzu selbstverständlich ein Laufwerk auswählen, welches ebenfalls für den 24/-7-Betrieb ausgelegt und spezifiziert wurde. Dann eigne sich der Mini-PC auch speziell für den Einsatz „unter widrigen Umgebungsbedingungen“, so der taiwanische Hersteller.

Bei Abmessungen von 200 × 165 × 395 mm (T × B × H) bietet das 1,5 Kilogramm schwere Stahlgehäuse Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk in Form einer Festplatte oder SSD, einen M.2- sowie zwei DIMM-Slots für Arbeitsspeichermodule vom Typ SO-DIMM und insgesamt 32 GB DDR4-2400 (PC-19200). Ein zweiter M.2-Slot ist bereits mit einem WLAN-Modul belegt, welches mit IEEE 802.11b/g/n/ac im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band funkt. Auf der Rückseite wartet die DS10-Serie mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, zwei Mal USB 2.0 DisplayPort 1.2 sowie HDMI-2.0a-Anschlüssen auf. An der Front runden ein Cardreader (unterstützt SD, SDHC, SDXC), jeweils zwei USB-2.0- und USB-3.1-Gen-2-Anschlüsse sowie zwei RS-232-Schnittstellen die Anschlussvielfalt ab.

Preise und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für das DS10U liegt bei 284 Euro, das DS10U3 soll für 533 Euro zu haben sein, für das DS10U5 werden 662 Euro aufgerufen und das DS77U7 schlägt laut Shuttle mit 847 Euro zu Buche. Wie bei der Vorgängerserie DS77 befinden sich eine VESA-Halterung sowie Standfüße im Lieferumfang der Mini-PCs.