Bigeagle
Lt. Commander
- Registriert
- Nov. 2008
- Beiträge
- 1.620
Ich habe nie ein Apple Produkt besessen, allerdings ein paar wenige Kontakte damit gehabt.
Im Schulhort gab es, wie ich rückblickend weiß, einen Apple rechner. Vermutlich ein Macintosh. Damals war das für mich eher 'der komische PC mit dem man nicht viel anfangen kann'
Schwarz-weiß Oberfläche, evtl höhere Auflösung als mein damaliger Bildschirm am 486er und definitiv eine bessere Soundkarte iirc. Aber abgesehen von einem Mal- und Musikprogramm gab es da nicht viel das irgendwie interessant gewesen wäre, anders als die recht üppige Spielebibliothek zuhause mit DOS und Win3.1(1) spielen.
Danach hatte ich während eines Praktikums das zweifelhafte Vergnügen mit einem Apple Rechner und MacOS 9 denke ich. Der heilige Gral der Mediengestalter, denn da könne man Dinge tun die auf einem Windows Rechner nicht möglich wären. Ich fand dagegen schnell heraus dass man dafür z.b. arg eingeschränkt war was die anpassung des Desktops anging (damals™ konnte man unter Windows noch kurzerhand die Farbe der Titelleisten einstellen, sogar mit farbverlauf!) und dass das System einen Schnellspeicherreflex trainierte indem es mehrmals täglich abstürzte. So instabil war nicht mal Win95 bei mir. Für die jüngeren: das war das Windows mit eingebautem täglichen reboot, angeführt von dem berühmten blauen vollbild-hinweis dass man doch bitte eine Pause einlegen möge.
Das, zusammen mit den schwierigkeiten Musik auf einen Ipod von Bekannten zu schieben (Warum kann man das nicht einfach draufkopieren wie auf jeden 'normalen' MP3 Player? Ah, weils viel besser ist wenn das nicht an jedem Rechner mit USB geht. Genau.), hat mein Bild von Apple wohl nachhaltig geprägt. Hübsche Schale, gruseliger Kern und Anhänger die geradezu fanatisch überzeugt von der Überlegenheit von Apple Produkten sind. Vielleicht hatte ich auch einfach komische Bekannte und die Mediengestalter dort waren einfach etwas eigen.
Zur gleichen Zeit fand ich einen uralten 386er laptop mit einem graustufendisplay das jeden e-reader spieletauglich erscheinen lässt angenehm unkompliziert und zuverlässig zum schreiben und battlechess spielen. Einziger Nachteil war der fehlende Datenaustausch, denn Serialkabel hatte keiner da und die disketten waren entweder kaputt oder die Laufwerke so unterschiedlich abgenutzt dass sie die vom jeweils anderen beschriebenen Disketten nicht lesen konnten. Heute könnte man sowas fast wieder als Hochsicherheitslaptop verkaufen, airgap und so.
Danach gab es eher betrachtungen aus der Distanz und wenig interesse da wieder selbst ran zu müssen. Die scheinbar unüberwindbaren Hürden von Apple-usern die sich mit einem Video im MKV Container oder einem 7z Archiv konfrontiert sehen haben mir völlig gereicht. Kein (Fern)support für Apple user, da greift inzwischen ein hartes 'selbst schuld! keine lust auf den stress'
Ich weiß dass die instabilität wohl nur relativ kurze zeit ein Problem war und seit MacOS praktisch unixoid ist dürfte vieles relativ einfach zu lösen sein wenn man sich ins terminal begibt. Aber einen User der noch nie Textbefehle benutzt hat auf einem fremden System da durchzulotsen während man sich anhört dass es da für ein paar Währungseinheiten hier und da Programme zu kaufen gäbe um funktionalität zu erhalten die selbst in der Windowswelt üblicherweise frei verfügbar sind (VLC, 7z etc) war zu viel für meine Nerven.
Im Schulhort gab es, wie ich rückblickend weiß, einen Apple rechner. Vermutlich ein Macintosh. Damals war das für mich eher 'der komische PC mit dem man nicht viel anfangen kann'
Schwarz-weiß Oberfläche, evtl höhere Auflösung als mein damaliger Bildschirm am 486er und definitiv eine bessere Soundkarte iirc. Aber abgesehen von einem Mal- und Musikprogramm gab es da nicht viel das irgendwie interessant gewesen wäre, anders als die recht üppige Spielebibliothek zuhause mit DOS und Win3.1(1) spielen.
Danach hatte ich während eines Praktikums das zweifelhafte Vergnügen mit einem Apple Rechner und MacOS 9 denke ich. Der heilige Gral der Mediengestalter, denn da könne man Dinge tun die auf einem Windows Rechner nicht möglich wären. Ich fand dagegen schnell heraus dass man dafür z.b. arg eingeschränkt war was die anpassung des Desktops anging (damals™ konnte man unter Windows noch kurzerhand die Farbe der Titelleisten einstellen, sogar mit farbverlauf!) und dass das System einen Schnellspeicherreflex trainierte indem es mehrmals täglich abstürzte. So instabil war nicht mal Win95 bei mir. Für die jüngeren: das war das Windows mit eingebautem täglichen reboot, angeführt von dem berühmten blauen vollbild-hinweis dass man doch bitte eine Pause einlegen möge.
Das, zusammen mit den schwierigkeiten Musik auf einen Ipod von Bekannten zu schieben (Warum kann man das nicht einfach draufkopieren wie auf jeden 'normalen' MP3 Player? Ah, weils viel besser ist wenn das nicht an jedem Rechner mit USB geht. Genau.), hat mein Bild von Apple wohl nachhaltig geprägt. Hübsche Schale, gruseliger Kern und Anhänger die geradezu fanatisch überzeugt von der Überlegenheit von Apple Produkten sind. Vielleicht hatte ich auch einfach komische Bekannte und die Mediengestalter dort waren einfach etwas eigen.
Zur gleichen Zeit fand ich einen uralten 386er laptop mit einem graustufendisplay das jeden e-reader spieletauglich erscheinen lässt angenehm unkompliziert und zuverlässig zum schreiben und battlechess spielen. Einziger Nachteil war der fehlende Datenaustausch, denn Serialkabel hatte keiner da und die disketten waren entweder kaputt oder die Laufwerke so unterschiedlich abgenutzt dass sie die vom jeweils anderen beschriebenen Disketten nicht lesen konnten. Heute könnte man sowas fast wieder als Hochsicherheitslaptop verkaufen, airgap und so.
Danach gab es eher betrachtungen aus der Distanz und wenig interesse da wieder selbst ran zu müssen. Die scheinbar unüberwindbaren Hürden von Apple-usern die sich mit einem Video im MKV Container oder einem 7z Archiv konfrontiert sehen haben mir völlig gereicht. Kein (Fern)support für Apple user, da greift inzwischen ein hartes 'selbst schuld! keine lust auf den stress'
Ich weiß dass die instabilität wohl nur relativ kurze zeit ein Problem war und seit MacOS praktisch unixoid ist dürfte vieles relativ einfach zu lösen sein wenn man sich ins terminal begibt. Aber einen User der noch nie Textbefehle benutzt hat auf einem fremden System da durchzulotsen während man sich anhört dass es da für ein paar Währungseinheiten hier und da Programme zu kaufen gäbe um funktionalität zu erhalten die selbst in der Windowswelt üblicherweise frei verfügbar sind (VLC, 7z etc) war zu viel für meine Nerven.