News 5G-Frequenzauktion: Strenge Versorgungsauflagen für Bieter laut finalem Entwurf

nlr

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#1
Die Bundesnetzagentur hat heute ihrem Beirat den finalen Entscheidungsentwurf für die Vergabebedingungen und Auktionsregeln der 5G-Frequenzauktion vorgelegt. Der Beirat der Bundesnetzagentur berät am 26. November über den Entwurf. In dem Entwurf enthalten sind zahlreiche Versorgungsauflagen für die bietenden Netzbetreiber.

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LeChris

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#3
Bedeutet "die Seehäfen und wichtigste Wasserstraßen mit mindestens 50 Mbit/s ", dass ich jetzt von Cali aus den Export meiner hochwertigen Naturprodukte in Echtzeit tracken kann? Kewl...
 

Axxid

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#4
Klagen die Netzbetreiber nicht schon dagegen?

Mit anderen Worten: Wer glaubt das wir damit wirklich ein flächendeckendes Mobilfunknetz bekommen?
 
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#5
Die vorrangige Versorgung von Verkehrswegen finde ich gut. Ich fahre jeden Tag eine Stunde mit der Bahn und die meiste Zeit davon ist mehr als Edge nicht möglich.

Ob eine großflächige Versorgung mit 5G sinnvoll ist muss man aber diskutieren. 4G/LTE hat hier aufgrund anderer Frequenzen und höherer Reichweite Vorteile soweit ich das Verstanden habe. Flächendeckendes 5G wird für die Netzbetreiber wohl teuer werden und damit auch für Endkunden.
 
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#7
Da wird ständig über den mangelnden Ausbau geklagt und da kann die Regierung nicht auf ein paar lumpige Milliarden verzichten.
Ist doch easy alle Netzbetreiber bauen ein flächendeckendes gemeinsames netzt auf und dürfen dafür gratis im 5g band funken.
 
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#8
Warum machen wir den fehler mit dem versteigern schon wieder?
beim letzten mal hat das zu massiven steigerungen der Preise für die kunden geführt.
Klar würden das die Anbieter immernoch so machen, haben wir uns ja schon daran gewöhnt.
Aber einfach verschenken und dass dan an auflagen hängen wäre besser als wieder so ne scheiße bauen wie damals. Immer diese bekloppte bürokratie in solchen bereichen, das verlangsamt t einfach nur.
Nur weil nen paar beamte mehr beschäftigt werden wollen, bzw nicht flexibel in iherer denkweise sind (manche, nicht alle).
Deutschland ist einfach nicht flexibel geug. Wie ein mann, der die gicht hat.
 
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#10
Versteigern scheint mir schon eine sinnvolle Sache zu sein.

Damit tritt man den Beweis an über die notwendige Finanzmittel zu verfügen.

Nicht, dass Lieschen Müller mit 2,50 EUR auf dem Konto die besten Mappen verteilt wie der Ausbau stattfinden wird.

Gezwungen ein Angebot abzugeben wird niemand.
 
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#11
Warum machen wir den fehler mit dem versteigern schon wieder?
beim letzten mal hat das zu massiven steigerungen der Preise für die kunden geführt.
Klar würden das die Anbieter immernoch so machen, haben wir uns ja schon daran gewöhnt.
Aber einfach verschenken und dass dan an auflagen hängen wäre besser als wieder so ne scheiße bauen wie damals. Immer diese bekloppte bürokratie in solchen bereichen, das verlangsamt t einfach nur.
Nur weil nen paar beamte mehr beschäftigt werden wollen, bzw nicht flexibel in iherer denkweise sind (manche, nicht alle).
Deutschland ist einfach nicht flexibel geug. Wie ein mann, der die gicht hat.

gute Frage

hier sind zwei O2 Verträge zum Sommer gekündigt

vorher evtl. rückholen lassen, bevor die die Unsummen für 5G verballern oder doch bis Sommer warten, wann würde eine evtl. Vertragsverlängerung teurer enden?)
 
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#12
@Overkee
solltest vielleicht das Netz wechseln, seit dem ich von Vodafone zu Drillisch(O2) gewechselt habe, hab ich in der U-Bahn sogar 4G, mit Vodafone nichtmal Edge. Nur auf dem Land gibts alle paar hundert Meter unterbrechungen.
 

Computerfuchs

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#14
Wow, sogar symmetrisch, mit vorgeschriebener Latenz und der geforderten Mindest-Bandbreite im gesamten Antennensektor. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Schade nur, dass es bei 98 % der Haushalte bleibt. 100 % in der Fläche wäre echt wichtig. Müsste noch nicht mal 50 Mbit/s sein. Wenn irgendwo im hinterletzten Winkel nur noch 10 Mbit/s verfügbar sind, würde reichen.
 
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#17
Auflagen schön und gut, aber ob die am Ende eingehalten werden...
Zumal die im Detail wahrscheinlich wieder wachsweich formuliert sind. Heißt 100 MBit/s (wieso eigtl. so lächerlich wenig?), dass der Nutzer die zu jeder Zeit immer effektiv nutzen können muss, oder reichts wenn das theoretisch einmal am Tag für Nanosekunden möglich wäre?

Das Ganze wird mit Sicherheit wieder völlig schiefgehen. Allein die unglaublich niedrigen Geschwindigkeiten sind zum Totlachen. 50 bzw. 100 MBits/ in 4 bzw. 6 Jahren? Das wäre schon vor 5 Jahren nötig gewesen und ist selbst mit LTE ja eigentlich auch locker möglich. Warum solch absurd niedrigen Vorgaben?
 
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#18
Die Telekom mal wieder!
Macht einen auf Mimimiiiiiiii :D!
Wenn alle das gleiche Netz haben, dann kann die Telekom nicht mehr damit werben "das beste Netz" zu haben und damit faellt ein gewaltiges Argument weg die hohen Telekompreise zu bezahlen.
Somit entscheidet nur noch welches Unternehmen einfach effizienter arbeitet und somit bessere Preise anbieten kann. Und als ehemaliges Staatsunternehmen sehe ich die Telekom eher gaaaaaaanz weit hinten :D !
 
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#19
Was die Politik versäumt hat, sollen jetzt die Netzbetreiber erledigen und müssen dafür (und damit auch wir Kunden) tief in die Tasche greifen. Typisch #Neuland Regierung.
 
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#20
Zum Thema Versteigerung: Die Mindestgebote wurde ja reduziert. Es ist also nicht unbezahlbar. Und alles über dem Mindestgebot ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Zum Thema Latenz <= 10 ms: Ist das die zusätzliche Latenz gegenüber reiner drahtgebundener Kommunikation wie VDSL oder Cable? Denn eine Gesamtlatenz von 10 ms wird man nie hinbekommen. Das entspricht gerade mal einer Strecke von 3.000 km und das dann auch noch ohne weitere Verteilungen, die jeweils weitere Latenzen nach sich ziehen.
 
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