abgelegenes Bauernhaus mit Internet versorgen

kupferdach

Ensign
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Aug. 2013
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Hallo liebe Gemeinde,

ein Freund von mir wohnt hier im Allgäu mehr als genial. Weit abegelegen, totale Ruhe, geniale Aussicht und wie zu erwarten kaum Internet Versorgung. Bisher hat er folgende Lösung:

Die Post hat bei seinen Eltern im Nachbarhaus DSL gelegt uns mittels eines Routers der Kabel DSL und Funk kombiniert kommt er auf ca 4MBit. Er selber hängt mittels eines Netzwerkkabels auch am Router und hat zu Hause einen AVM Funkverstärker. Wenn nun alle im Erdgeschoß sind, ist de Geschwindigkeit so, dass seine Kinder zufrieden sind.

Nur leider reicht die Funkleistung nicht bis ins Obergeschoß. Wie kann er denn nun seinen Anschluß bis ins Obergeschoß verstärken?

Vielen Dank für Eure Hilfe im vorraus
 
Switch vor den ersten "Verstärker" und dann ein zweites Kabel ins OG legen, dort einen weiteren "Verstärker" platzieren. Verstärker 2 ebenfalls mit Switch verbinden
 
Du nennst leider keinerlei benutze Hardware, nur nebulös AVM Funkverstärker, was auch immer damit gemeint sein soll. Dazu keine weitere Info wo im Gebäude was steht sondern nur, im OG geht es nicht.

Also mehr Info bitte.
 
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Die "Post" fragen, ob sie ihm nicht auch einen Anschluss legen. Ansonsten eine Wifi Brücke von dem Haus mit Anschluss (welche Leitung?) und im Zielgebäude ordentlich verkabeln und nicht nur auf einen Wifi AP oder weitere Repeater setzen.
 
Sorry für die fehlenden Infos!

Ich bin davon ausgegangen, dass der AVM Funkverstärker nicht mehr benutzt wird aber das kann ja nun wirklich keiner ahnen. Also kurz gesagt, es liegt im Eingangsflur eine Netzwerkdose aus der die oben erwähnten 4MBit kommen. Dies soll nun per Funk im Haus verteilt werden.

Was ich natürlich auch nicht erwähnt habe, ist die Tatsache, dass er keine Kabel ziehen will bzw. darf (Allgäuer Vermieter auch wenn es Eltern sind, sind nicht immer einfach :-).

Die Post reagiert nur mit kurzen Mitteilungen, dass es nicht geht.
 
Na klar reagiert die Post nicht. Die ist ja auch nur für Briefe zuständig. Hier wäre die Telekom der richtige Ansprechpartner.

Und die Telekom legt dir auch ein Glasfaserkabel auf die Zugspitze wenn du es in Auftrag gibst. Musst es halt auch bezahlen können.

Zu deinem Problem. Ordentliche Netzwerkverkabelung herstellen und dann, wo notwendig, WLAN Accesspoints installieren.
 
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Also wenn ich das richtig sehe ohne Kabel zu verlegen wird er nichts erreichen oder?
 
Wie wäre es mit Telekom Magenta Hybrid ?

gibts denn LTE in dem Bereich ... dann wären sicher mehr als 4 Mbit möglich.

Alternativ Richtfunk überprüfen ob Anbieter das in der Gegend haben. ( Sichtfunk !! geht nicht bei totaler Waldlage )

Das WLAN im eigenen Haus verteilen -> AP oder Repeater einsetzen ... und LAN Kabel legen. ( Es geht nichts über ein LAN Kabel ausser halt zwei oder noch mehr )
 
xxMuahdibxx schrieb:
Wie wäre es mit Telekom Magenta Hybrid ?
Das meinte ich ja als ich am Anfang sagte er habe einen Router der DSL und Funk kombiniert. Damit kommt er ja so auf die 4MBit. Hier im Allgäu sind die Kühe schön aber die Digitalisierung hässlich.
 
Wenn man ehrlich ist zusätzliches Kabel ein Stockwerk nach oben legen und einen Access Point installieren. Was hängt denn für ein AVM Teil bis jetzt im Haus?

Haben die zwei Häuser einen eigenen Stromanschluss? Wenn ja, dann hoffe ich dass sich jemand um den Potentialausgleich gekümmert hat.
 
@kupferdach sorry aber Hybrid und 4 Mbit = Fail ..
 
xxMuahdibxx schrieb:
@kupferdach sorry aber Hybrid und 4 Mbit = Fail ..
Sehe ich genauso aber es war schon viel nötig um die 4 MBit zu erreichen. Ob man es glaubt oder nicht die erreicht er nur wenn der Hybrid Router außen steht. Er hat dafür extra ein kleines "Vogelhäuschen" gebaut.
 
dann solltet ihr euch mal weiter Informieren ob es andere Anbieter gibt in der Region ...

Thema Richtfunk kann da gut sein.
 
Wenn nur 4 Mbit/s am Router ankommen dann geht da halt nicht mehr.
Um diese 4 Mbit/s im ganzen Haus zu haben muss er entweder das WLAN verdichten, also mehr Repeater aufstellen oder die Verbindung ins OG per Kabel herstellen und dort einen WLAN AccessPoint platzieren.

Um den Internetanschluss grundsätzlich schneller zu bekommen bleibt quasi nur ein lokaler Anbieter, den wir mangels Adresse nicht kennen können, oder ein alternatives LTE Netz von Vodafone, o2 oder evtl. einem Anbieter aus Österreich. Oder natürlich der Königsweg -> Glasfaser legen lassen.
 
Herzlichen Dank für all die Informationen. Ich werde da heute Nachmittag mal vorbei schauen und die entsprechenden Infos so weitergeben.
Ergänzung ()

sierra-echo schrieb:
Schau mal hier: https://www.allgaeudsl.de

Schöne Grüße aus KE
Herzlichen Dank!
Momentan nicht versorgt sagt die Seite bei Adresseingabe.
 
@sierra-echo Ein anderer DSL Anbieter wird nicht mehr schaffen da ja die Leitung einfach nicht mehr hergibt ... deswegen nach alternativen schauen.

Und ein neues Kabel von A nach B ohne zu wissen wie lang -> kann echt teuer werden.
 
Die Frage ist also, wie bekommt man dort schnelleres Internet als 4 Mbit/s dorthin?
Ich würde eine Richtfunkstecke in Erwägung ziehen. Ihr baucht also jemanden der schnelleres Internet hat mit Sichtverbindung bis 10Km entfernt, der bereit ist, den Internet-Anschuss zu teilen. Dann baut man dort und bei der Alm-Hütte jeweils einen Ubi Nano hin. https://www.omg.de/ubiquiti-networks/airmax/nanostation/ubiquiti-nanostation-5ac-loco/a-14327
Hier kann man simulieren ob und wie schnell die Strecke dann wird und sieht ob Hindernisse vorhanden sind: https://link.ui.com/#
Wenn das WLAN nicht überall ins Haus hinreicht, muss man halt Acess Points aufstellen und mit LAN Kabel verbinden. Das kann auch außen oder auf Dachboden geschehen, muss nicht in den Räumen sein. Besonders wenn es Holzhäuser sind geht das natürlich besser als bei massiver Bauweise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube hier reden einige aneinander vorbei. Aus meiner Sicht geht es dem TE darum die 4 MBit ins erste OG zu bekommen.

Die Sache mit der langsamen Anschlussgeschwindigkeit ist eine zweite Baustelle.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
@sierra-echo Ein anderer DSL Anbieter wird nicht mehr schaffen da ja die Leitung einfach nicht mehr hergibt ... deswegen nach alternativen schauen.

Und ein neues Kabel von A nach B ohne zu wissen wie lang -> kann echt teuer werden.
Ich dachte, allgäudsl kann da weiter helfen und eine RiFu-Anbindung direkt aufbauen.
BTW, wir haben unseren Arbeitsplatz mit einem selbst gebauten RiFu (Länge 2,5 km; 16 MBit/s; modifizierte AP) bereits seit über 15 Jahren versorgt. Jetzt sind wir im Firmen-Intranet und mit professioneller RiFu-Technik angebunden.
 
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