Dandelion schrieb:
@Doc-Daniels
Interessant.
Begleite doch bitte gerne in diesem Thread den Umbau der Grafikkarte. Das könnte für manchen spannend hier sein.
Auch Bilder vom fertigen Zusammenbau würde ich hier gerne sehen.
Zum Brocken: der mitgelieferte Lüfter sollte besser als die von dir favorisierten Arctic sein bzw. besser auf dem Kühler funktionieren.
Ich favorisiere keine Arctic Lüfter, sondern AiRazor, aber die guten gibt's nur in 120 und der Brocken ist für 140 ausgelegt, daher gibt's nur die Option, die originalen, alten die zu laut werden ,dann den Enermax Clusteraber besser ist der verbaute alpenföhn Wingboost eben nicht, er bietet gerade mal 5-10% mehr Durchsatz, zum Druck schweigt sich alpenföhn ganz aus, also trotz größerem Lüfterrad 10mm Radius mehr, sprich 20mm Durchmesser ist er bei nicht mal 10% mehr Durchsatz und wahrscheinlich deutlich geringeren Druck im Idle 80% lauter, unter Last noch immerhin 50% lauter, also von besser wurde ich da eher nicht sprechen. Aber die größere Fläche deckt hat den riesigen Kühlkörper besser ab, also ist er zumindest auf dem Kühler wirksamer. Aber eben viel lauter, 6-13 dB, dieb13 erreicht der Wingboost gerade mal im Idle.
😀 Ja den "umbau" poste ich hier gerne, wenn man hier schrauben rausdrehen, frame abnehmen, den gleichen in weiß draufsetzen und schrauben wieder reindrehen überhaupt Umbau nenne kann, denn der Frame ist ja nur ne Abdeckung, das gleiche gilt für die Backplate, musst in beiden Fällen an die technisch wirksamen elemente gar nicht Hand anlegen. Selbst der RGB Gigabyte Schriftzug ist nur eingelassenener klarer Kunststoff, die den beleuchtenden LEDs sitzen dahinter auf der Karte. Ist technisch ne echte Heldentat, 😀 gerade dann wenn man die identischen Teile aus dem großen Modulbaukasten des gleichen Herstellers verwenden kann. Ich habe vorhin Mal genauer geschaut, Gigabyte verwendet bei allen RTX 2000er Modellen überhaupt nur 3 unterschiedliche Kühler und Lüfter, die einfach nur in leicht optisch abgewandelter Form auf den unterschiedlichen Karten zum Einsatz kommen, das spart dem Hersteller viel Geld, denn wenn man nur wenige unterschiedliche Grundkomponenten braucht und den Rest durch deren Mischung, optische Veränderung und die darunter werkelnde Hard und Software zu vielen Modellen machen kann, dann bringt das richtig Einsparung.
Im KFZ Bereich seit Jahren Usus, im IT Bereich leider noch immer Recht selten, denn sowas gibt dem Käufer und den Monddingzubehör Herstlern natürlich auch mehr Optionen zur Individualisierung.
Die fertige Maschine Poste ich sowieso, weil ihr ja alle den Stacker 830 EVO ll so doof findet, da merkt man halt nur, das die heutige Hardware nicht mehr auf Lebensdauer ausgelegt ist, zeig mir Mal eines der neueren Casey, das nach gut 12 Jahren noch aussieht wie frisch aus dem Laden, nur weil einfach nur hochwertige Materialien verbaut wurden. Dickes eloxiertes Aluminium, keine 5% Kunststoffanteil, nichts anderes dran als bestes Aluminium, nimmst ein heutiges Case, dann sind nach 12 Jahren Verfärbungen in den Kunststoffen, ausblassen etc. Schlecht lackierte Stahlbleche, brüchige Hartkunststoffe, uvm.
Das Case ist damals einfach für die Ewigkeit gemacht worden und es ist groß, ja, mächtig groß, aber daher bietet es auch massig Optionen.
Die einzigen die zwischen 2007 und 2010 überhaupt qualitativ mit dem Case mithalten konnten, die damaligen Flachschiffe von LianLi.
Mein schönstes LianLi Jubiläums Case habe ich vor 5 Jahren vertickert, heute bereuhe ich es bitterlich. Das gleiche gilt für mein erstes HTPC Case.
Das war das LianLi Cowry PC-U6 Special Edition aus 2011 und das Origen AE S21T mit integriertem 12" Touchscreen in der Front.
Könnte ich mir heute noch in den Hintern beißen, daß ich die hergegeben habe.
Kriegst heute nur schwer und wenn, teuer.
Das waren Cases, da hat man gemerkt das es um know how ging, um tolle Hardware, nicht um billige einheitsbrei Massenware.
Die älteren IT Hasen unter euch werden sich erinnern, die anderen könnten wahrscheinlich meine Kinder sein.
Die elektronischen Bauteile sind in den Jahren besser geworden, klar bessere Verarbeitungsverfahren, neue Materialien etc.aber die Gehäuse sind eher schlechter geworden.
Selbst bei uns merke ich das, da entwickelt man eine echt gute Kühllösung, die funktioniert passiv perfekt bis 250 Watt Abwärme, dann kommt das gehobene Management, lobt einen, und sagt in gleichem Atemzug, jetzt müssen sie nur noch die Produktionskosten um 70% senken, dann geht das in Serie, ist zwar Bombe, aber das senkt die Gewinnspanne, nehmt doch billigere Legierungen, macht es hier und da etwas dünner, damit sinkt die Wirksamkeit quasi analog zu den Kosten.
Heute weiß ich was meine Oma meinte mit, früher war alles besser.!