News AMD Ryzen 7000: Die AM5-Plattform wird mit A620-Mainboards attraktiver

haGisson schrieb:
Ich war der Meinung, dass lediglich NB/SB auf einen Chip reduziert wurden
Das war schon 2001 beim SiS 735 so. Heutzutage sind "Chipsätze" einfach nur ein Mittel, nochmal für die CPU extra zu kassieren.
 
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ComputerJunge schrieb:
Allerdings meine ich ebenso, dass eine neue Plattform halt auch "untenrum" etwas bieten sollte. Man könnte sich ja zum Einstieg auf die kleinen Formfaktoren konzentrieren.
Umso älter die Platform wird, umso billiger wird es auch.
Es kommt halt nicht alles im ersten Jahr.
 
Winder schrieb:
Es kommt halt nicht alles im ersten Jahr.
Das ist mir durchaus klar. Ich meinte, dass vielleicht ein Produkt im unteren Preissektor hilfreich für den schnelleren "Erfolg" sein könnte.

Aber ja, AM5 ist gerade erst ein paar Monate alt.
 
SavageSkull schrieb:
aber jetzt schon weniger liefert, als das alte AM4 Board.
Wie viele USB, Sata, M.2, PCIe Ports / Anschlüsse belegt denn Otto Normal User (von Homeoffice, über surfen, mailen, leichtem Office, mal die Kamera / das Handy anschließen, rote Augen auf den Urlaubsbilder entfernen, Filme / Serien Streamen, Youtube / Twitch schauen bis hin zum zocken) tatsächlich an seinem Rechner?

den meisten langt ein PCie Slot für die GPU, eine M.2 für die NVMe, zur not noch eine Sata HDD als Datengrab locker aus. Bei den USB Anschlüssen kann es schon mal anders enden... aber die wenigsten davon müssen mehr als USB 2.0 liefern und falls doch, reicht oft ein einzelner schneller Anschluß, weil mal doch von oder auf den einen schnellen USB Stick was übertragen wird (wobei hier die kleinen Boards auch schon besser aufgestellt sind). Bei USB Anschlüssen ist mehr die Zahl der Buchsen interessant, aber da gibt es zur Not schnelle USB Hubs für kleines Geld, die vor allem den Vorteil bieten, dass man nicht immer wieder hinter den Rechner greifen muss, falls man dauerhaft ein Gerät anschließen mag...

Der vermutliche Grund aus dem man eher weniger zu den "schwachen" A / H (x10er) Boards greifen mag, vermutlich wieder einmal, sind doch deren arg dünnen Spannungswandler, denen man kaum mehr als eine 65 Watt TDP CPU zutraut, auch wenn der Boardhersteller anderes behauptet, vielleicht sogar zu recht... aber das misstrauen bleibt.... Natürlich gibt es auch vereinzelt Boards aus dem Bereich, die mit ihren Spannungswandlern durchaus brauchbar aufgestellt sind, nur dass die dann auch wieder in einem Preisbereich sind, wo man auch wieder bei den "schwächeren" B Boards schauen kann.
Lediglich der PCIe Slot kann noch mal die Suppe ordentlich versalzen, je nachdem ob PCIe 3.0 (nicht wirklich akzeptabel, gerade wenn die finanziellen Mittel eher schwach sin, da bereits eine 6500xt unter nur PCIe 3.0 leidet), immerhin PCIe 4.0 (nicht perfekt, aber damit kann immerhin erst mal gut leben kurz bis mittelfristig gibt es keinerlei Einschränkungen bei der GPU Wahl) oder doch auch PCIe 5.0 am Start ist (auch langfristig best case)
 
catch 22 schrieb:
Wie viele USB, Sata, M.2, PCIe Ports / Anschlüsse belegt denn Otto Normal User
Wieviel "ATX-Mainboard" benötigt denn "Otto Normal User"?

(von Homeoffice, über surfen, mailen, leichtem Office, mal die Kamera / das Handy anschließen, rote Augen auf den Urlaubsbilder entfernen, Filme / Serien Streamen, Youtube / Twitch schauen bis hin zum zocken)
Ich kenne ich meine Menge von diesen ONUs, die früher oft nach PC-Support gefragt haben.

Keiner von denen hat in den letzten zehn Jahren ein einziges ATX-Mainboard gekauft, keiner vermißt es in ihrem Leben. 🤣
 
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XBOX ftw schrieb:
Ich verstehe immer noch nicht, warum die reinen B Serie MBs ohne E so viel teurer sind als AM4 B Serie MBs.
Sie können kein PCI-E 5.0 und sind damit doch überhaupt nicht besser als die alten AM4 Boards, oder nicht? :confused_alt:

Sie koennen DDR5. Und wenn man bei Socket 1700 vergleicht, scheint das die Kosten ganz schoen hochzutreiben: Das billigste DDR4-Socket-1700 Board kostet derzeit EUR75, das billigste DDR5-Board EUR 118. EUR 43 Unterschied.
 
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SaschaHa schrieb:
@Deinorius
Die CPU selbst liefert 4x USB 3.1 und 1x USB 2.0. Das heißt ja, selbst B650 liefert damit schon mehr als genug Ports, da stimme ich zu. Würde A620 aber gänzlich auf weitere (schnelle) Ports verzichten, wäre mir das persönlich zu wenig, um es noch als Sweetspot durchgehen zu lassen. Für viele ausreichend, für ebenfalls viele aber eben auch mit Einschränkungen verbunden.
Ich kenn exakt niemanden der tatsächlich einen Vorteil aus >4x USB 3.x zieht. Wirklich niemanden.
Notfalls kann außerdem jeder Hersteller 'n USB-Hub auf das Mainboard löten - Leute die 4+ USB 3-Geräte gleichzeitig unter Volllast betreiben kenn ich noch weniger als 0.
Nicht, dass es das nicht gibt, aber das ist doch eine kleine Nische!
 
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maximus_hertus schrieb:
Dein Post lässt völlig aus der acht, dass AMD den 300er Chipsatz erst zum Ende der AM4 Lebenszeit doch noch mit einem BIOS Update versorgte und die 5000er darauf lauffähig wurden. Bis dato war bei Ryzen 3000 Feierabend (erschienen 2019). Ein Zugeständnis, um möglichst viele Käufer bei AMD zu halten und rüber zu AM5 zu retten, nachdem Intel mit der 1700er sozusagen wieder konkurrenzfähig wurde.
Wie viele 300er Boardbesitzer haben sich zwischenzeitlich geärgert und diesem hier auch Luft gemacht, dass Sie vom ehemaligen Gelöbnis von AMD plötzlich doch ausgeschlossen waren.

Ehrlich, Intel und AMD leben vom Verkauf, die Tücke des Märchens vom ewigen Wachstum, Renditen wollen ja irgendwoher "erwirtschaftet" werden. Verschenken tut niemand was von den Beiden freiwillig. AMD braucht mir hier keiner als Heilsbringer darstellen, nur weil Sie die Sockelsupport bis 2025 vor sich hertragen. Wer sagt den, das die nächste Generation AM5 auf Augenhöhe bleibt (evtl. fehlender optimaler RAM Support, zu geringe Spannungsversorgung der Boards etc). Im Zweifelsfall schmeißen hier Enthusiasten alle ganz schnell Ihre Plattform raus, um wieder ganz vorne mit dabei zu sein.

Ich bleibe dabei, kaufe zum Zeitpunkt X was Dir ausreicht. Wenn dann in 3 Jahren immer noch der neue "Heiße Scheiss" drauf läuft, ist es sicherlich gut für Dich. Und wenn nicht, - ganz ehrlich - mittelweile hat man soviel Rechenpower (+Heizung) unter dem Tisch stehen - Gedaddel mal außer acht - das Alles auch in 5 Jahren für die Meisten völlig ausreichend ist. Warum wohl sind Desktops rückläufig und Notebooks an allen Fronten auf dem Vormarsch im Verkaufsranking. Weil Sie zu 90% alle Bedürfnisse erfüllen. (und bei dem Rest wartet man halt nen bisschen länger).
 
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coxon schrieb:
So wie ich das sehe, ruinieren die hohen GPU Preise zusammen mit denen der Plattformen den gesamten PC Markt. Wenige steigt um, weil es einfach zu teuer ist. Die meisten haben genug CPU Power, es fehlt aber an bezahlbaren Grakas ...

Trotzdem danke AMD ... Für nichts 🤨🙄
Meine CPU/System ist 8Jahre alt!
https://www.gpucheck.com/compare-ga...en-7-5800x3d/nvidia-geforce-gtx-1080-ti/ultra

Wenn ich aufrüsten würde, könnte ich 10-20fps gut machen. Meine Settings sind Ultra/High.
Wenn ich jedoch "jetzt noch" lieber die GrakKa aufrüste, kann ich die fps glatt verdoppeln und muss dafür fast nicht schrauben. Ein 10min. Upgrade, plus keine Zeit für kompatible Einzelkomponenten verschwenden.

(Ihr wisst wie es ist, dann kommt mal das, dann das nächste. Und eventuell passt was nicht. Einen Tag dafür am Wochenende musst du auch dafür reservieren, auch wenn man nicht Troubleshooten muss)
 
catch 22 schrieb:
Lediglich der PCIe Slot kann noch mal die Suppe ordentlich versalzen, je nachdem ob PCIe 3.0 (nicht wirklich akzeptabel, gerade wenn die finanziellen Mittel eher schwach sin, da bereits eine 6500xt unter nur PCIe 3.0 leidet), immerhin PCIe 4.0 (nicht perfekt, aber damit kann immerhin erst mal gut leben kurz bis mittelfristig gibt es keinerlei Einschränkungen bei der GPU Wahl) oder doch auch PCIe 5.0 am Start ist (auch langfristig best case)
Bei der Grafikkarte liegt es an deren Interface welches nur 4 Lanes hat. 4x 4.0
Vollangebundenes 16x 3.0 ist immer noch doppelt so leistungsfähig, und bremst selbst eine 4090 kaum (-2%).
https://www.computerbase.de/2022-10...hnitt_die_geforce_rtx_4090_mit_pcie_30_update
Mit DirectStorage dürfe die benötigte Bandbreite sogar noch abnehmen. Denke also bis 3.0 wirklich nzu langsam ist, wird noch einiges an Zeit vergehen.
 
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Wulfman_SG schrieb:
Das Featureset wird vermutlich [...]
PCIe 4.0 für GPU
1x PCIe 4.0 für NVME
1x PCIe 3.0 für NVME
4x SATA
1x 1Gbit
1x USB [chaosnummerinerung] mit max. 10Gbit.
x USB mit 5Gbit etc.

So würde ich mir ein A620 vorstellen. Das wäre also etwa X470-Niveau ... alles andere würde zu sehr den B650er angreifen und obsolet machen.
Das wäre eine Farce.

Es gibt da ein exzellentes X570S Board von Gigabyte.
PCIe 4.0 für GPU
3x PCIe 4.0 für NVMe (sic!)
6x SATA
2.5 Gbit LAN
Keine LEDs, kein Bullshit.
150€ (sic!)

Wenn A620 mehr kostet, kann dieser neue Chipsatz weg.
 
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mae schrieb:
Ob jetzt RDNA2 oder RDNA3 ohne Infinity Cache bei gleicher RAM-Bandbreite mehr reissen als Vega, ist mir nicht klar.
Das ist eine gute Frage...

Eine Radeon 680m iGPU schneidet in bisherigen Tests zwar deutlich besser ab als eine Vega 8 iGPU - aber die 680m ist von Anfang an besser ausgestattet, und zwar wegen:
(a) 12 CUs statt 8 CUs (das sind 50% mehr)
(b) von Anfang an deutlich höher getakteter RAM (4800 Mhz vs 3200 Mhz - das sind ebenfalls 50% mehr)

Also theoretisch könnte es sein, dass nur deswegen die Leistung besser ist, und nicht mal wegen der neuen RDNA Architektur. Was bedeuten würde die Rohleistung von RDNA ist vielleicht gar nicht viel besser als Vega.
 
StockholmSyndr. schrieb:
Das wäre eine Farce.

Es gibt da ein exzellentes X570S Board von Gigabyte.
PCIe 4.0 für GPU
3x PCIe 4.0 für NVMe (sic!)
6x SATA
2.5 Gbit LAN
Keine LEDs, kein Bullshit.
150€ (sic!)

Wenn A620 mehr kostet, kann dieser neue Chipsatz weg.
Naja, bis auf Realtek-Netzwerk, bullshit-onboard-Sound und kein WLAN. Rechnet* man da halbwegs gescheite extra-Lösungen dazu... ;)

*schreibt einer, der wegen einem kaputten PCIe x16-Slot sein Board für 135€ gekauft hat :evillol:
 
Neodar schrieb:
This! Völlig banane, auf die AM5 Plattform zu setzen und nur AM4 Features zu bekommen.
Dann greift man doch lieber zum günstigeren AM4, packt da ne 5000er CPU drauf und kommt auch damit gut zurecht, wenn es günstig sein soll.
Vollends! Konnte nun nirgends finden, dass der neue 620 PCI Gen5 bieten wird oder bleibt die niedrigste Einstiegsschwelle dazu der 650E Chipsatz?

Edit: gibt es eigtl. nen 650E OHNE wifi? Ich brauch doch beim Desktop PC kein wifi…
 
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franzerich schrieb:
Eine Radeon 680m iGPU schneidet in bisherigen Tests zwar deutlich besser ab als eine Vega 8 iGPU - aber die 680m ist von Anfang an besser ausgestattet, und zwar wegen:
(a) 12 CUs statt 8 CUs (das sind 50% mehr)
(b) von Anfang an deutlich höher getakteter RAM (4800 Mhz vs 3200 Mhz - das sind ebenfalls 50% mehr)

Also theoretisch könnte es sein, dass nur deswegen die Leistung besser ist, und nicht mal wegen der neuen RDNA Architektur. Was bedeuten würde die Rohleistung von RDNA ist vielleicht gar nicht viel besser als Vega.
Aber die Frage ist doch, wie diese 12 CUs und der höhere Takt erreicht werden. Und zwar in diesem Fall ohne eine Erhöhung des Strombedarfs. Ob nun eine RDNA2 oder eine Vega CU bei gleichem Takt schneller ist, ist ja erstmal egal, wenn man RDNA2 CUs in höherer Anzahl und mit höherem Takt bauen kann, ohne dass der Strombedarf steigt. Ich denke schon, dass RDNA2 hier also klar im Vorteil ist. Aber auch hier gibt es noch enormes Optimierungspotential, wenn man die Effizienz mal mit Nvidia vergleicht. Ich hoffe, dass mit RDNA4 mal wieder eine kleine Revolution statt einer winzigen Evolution kommt.
 
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ferris19 schrieb:
Was heißt lohnen, die können halt PCIe 5.0. Wenn du dir in der Zukunft die Option dazu offen halten willst, dann führt halt kein Weg an den "E" Chipsätzen vorbei.
Das ist eigentlich DAS Feature für die Zukunft. In meinen Augen sind nur die E Chipsätze überhaupt eine Wahl. Weil die nächsten Generationen an Prozessoren wirst du zwar auf durch Bios Updates überall drauf bekommen aber PCIe 5.0 wirst du damit obwohl die 7000 er CPU's es jetzt und die Nachfolger es können nie nutzen können ohne auch das Mainboard zu tauschen weil es intern den erhöhten Strombedarf bzw. Bandbreite dafür auch liefern/haben muss. Als erstes werden wohl neue SSD's damit kommen und dann erst die Grafikkarten.
wertertzu schrieb:
Bevor ich nen neues A Board kaufe, besorg ich mir lieber nen altes B Board 😂
Willst du damit aussagen , wer A sagt muss auch B sagen? ;)
 
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haGisson schrieb:
Ansteuerung von Komponenten/Peripherie, Taktung der CPU, Datenverkehr zwischen CPU, RAM, GPU, BUS-Systemen, usw.
Das meiste aus deiner Aufzählung erfolgt heutzutage doch gerade nichtmehr über den Chipsatz. Sowohl mit dem RAM, als auch mit der GPU kommuniziert die CPU nach meinem Verständnis inzwischen direkt.
 
HageBen schrieb:
Bei der Grafikkarte liegt es an deren Interface welches nur 4 Lanes hat. 4x 4.0
Vollangebundenes 16x 3.0 ist immer noch doppelt so leistungsfähig, und bremst selbst eine 4090 kaum (-2%).
Natürlich langt PCIe 3.0 noch aus, wenn die Grafikkarten mit 16 Lanes daher kommen. Allerdings geht es eben um die, die mit 8 oder lediglich 4 PCIe 4.0 Lanes daher kommen oder bei PCIe 5.0 Karten dann womöglich sogar nur mit 2 Lanes.

HageBen schrieb:
Mit DirectStorage dürfe die benötigte Bandbreite sogar noch abnehmen. Denke also bis 3.0 wirklich nzu langsam ist, wird noch einiges an Zeit vergehen.
DS kann mal eine Hilfe sein (bis sich der positive Effekt der geringeren erforderlichen Bandbreite aus welchen Gründen auch immer überlebt hat), aber erst, wenn grundsätzlich alle Spiele mit DS daher kommen. All jenen, die knapp ältere aber dennoch fordernde Titel ohne DS zocken, nützt das nichts..
 
MORPEUS schrieb:
Das war früher (zu North- und Southbridge-Zeiten) mal so. Heutzutage nicht mehr. Das ist (fast) alles bereits in (den I/O SoC) der CPU integriert (vgl. AM4 A/B/X300 Boards welche ohne zusätzlichen Chipsatz auskommen).

Chipsätze stellen heutzutage lediglich zusätzliche PCIe-Lanes und USB-Ports zur Verfügung.
Genau deshalb hab ich da mal nachgefragt.
Bei Billigboards bräuchte man eventuell dann gar keinen "Chipsatz" mehr wenn man auf zusätzliche Lanes verzichten kann.
 
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