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Anzeige Anker SOLIX Solarbank Max AC: Einspeisen lohnt nicht mehr? Nutze jede kWh selbst! [Anzeige]

Dr.Death schrieb:
@XamBonX Wenn ich jemanden kennen würde, der in Elektro-Technik promoviert hätte, Bock und Zeit hätte und dann noch in der Nähe wohnen würde - ja klar, herzlich gerne. 😄
Nicht zu vergessen: Seine Stunden nicht der Qualifikation entsprechend abrechnet. Manche Leute vergessen, dass Zeit auch Geld ist.
 
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Dr.Death schrieb:
mir ging es darum, dass die 3500 kWh im Jahr viel zu hoch gegriffen sind. Ich kenne nur Haushalte, die unter 2k kWh im Jahr verbrauchen
Was muss man denn für solche durchschnittliche Verbräuche tun? 😮

Wir wohnen hier zu zweit, steinalter Kühlschrank mit alleine fast 400kwh pro Jahr, ich bin 24/7 Zuhause und wir haben 900-1000 kwh im Jahr, trotz Gaming, Tv, Spülmaschine und co. Seit Balkonsolar mit Akku läuft, sind es unter 600kwh 😅
 
Dr. MaRV schrieb:
Aber bis zu 42 kWh und dann nur 3600 Watt Abgabe? Kriege ich nicht zusammen.
Wird auch nur für die wenigsten sinnvoll sein, mit so vielen extra Akkumodulen zu erweitern, ist einfach das technische Maximum was geht.

Dr. MaRV schrieb:
20 kW und 3-Phasen-Anschluss direkt am Hausverteiler, unmittelbar hinter dem Zähler, sodass alle Stromkreise davon profitieren. Muss doch möglich sein.
Sowas kriegst du vom Fachbetrieb installiert. Ist dann aber halt keine steckerfertige Anlage für den Endkunden mehr, wie sie Anker hier bewirbt.
 
16-A-Kapazität prüfen
Sieh in deinem Sicherungskasten nach, ob der Stromkreis mit einem B16- oder C16-Leitungsschutzschalter abgesichert ist, und prüfe, ob der Leitungsquerschnitt ≥ 2,5 mm² beträgt. Gute Nachricht: Die meisten modernen Haushalte in Deutschland sind bereits genau so ausgestattet.

Gerade den Teil mit 2,5mm² bezweifle ich mal sehr stark, da werden wohl einige Brände entstehen, wo die Versicherung dann aussteigt ... 2,5mm² ist absolut unüblich und da in Deutschland Leerrohr ebenso unüblich ist auch nicht einfach nachrüstbar.
 
Knuddelbearli schrieb:
2,5mm² ist absolut unüblich
kommt auf die Definition von "modern" an. Die meisten Elektriker bei uns bieten schon seit Jahren nur noch 2,5 an.
Ich bin gerade in der Sanierung eines Altbaus und mache da die Elektrik für uns komplett selbst(als Elektrofachkraft natürlich), aber ich zieh dort auch nur 2,5 an die Stellen, wo hohe Verbräuche zu erwarten sind, z.B. in der Küche an die Steckdose vom Backofen, der Spülmaschine und zwei weiteren variabel nutzbaren Steckdosenkreisen.
Oder in Teilstrecken wenns etwas weiter weg ist und die letzte Dose 20m weit weg wäre. Dann geht das erste Teilstück von 6-8m zur Verteilerdose 2,5 und ab da mit 1,5 weiter.

Wobei das auch in der Praxis nicht wirklich nötig wäre und nur den Normen geschuldet ist, die den Worst Case abbilden müssen bzgl. Spannungsfall. In dem Haus bekommen wir 238V rein, da macht auch ein Spannungsfall von 4% keine Probleme. Im Haus meiner Eltern wo wir aktuell noch wohnen, haben wir hier im 2. Stock nur 223V, da würde ich schon eher 2,5 ziehen.
(3500W würden im neuen Haus ~14,7A bedeuten, während es im jetzigen Haus ~15,7A wären)

Und z.B. ins Schlafzimmer, welches sich ~6m von der UV entfernt befindet, sehe ich nicht ein, irgendwo 2,5 zu ziehen, wenn ich selbst wenn ich alles durchrechne, was dort gleichzeitig aktiv sein könnte, inklusive eines mobilen Klimagerätes, nicht über 1500W komme.
Büro genau das gleiche, da hab ich den PC und die Monitore, nen Drucker und das wars im Grunde schon, 750W zu überschreiten wird da schon eine Seltenheit sein.



Aber zum Artikel: Wie sieht das denn mit der Anmeldung aus? Bisher bin ich davon ausgegangen dass der Einzige Vorteil der Wieland Dose ist, dass ich nach neuster VDE dann immerhin 2000Wp Modulleistung haben darf statt 960Wp über SchuKo, aber 800W Einspeisung trotzdem in beiden fällen die Grenze ist.

Wenn man das von einem Elektriker fest anschließen lässt oder eben über diese Dose, muss das dann auch noch gesondert angemeldet werden, oder kann ich als Elektrofachkraft auch einfach von dem Stromkreis in meinem Kellerraum, wo nichts außer der LED Röhre an der Decke dran hängt, n Kabel zu der Wand ziehen wo der Speicher hinkommt, da ne Abzweigdose setzen, den Speicher fest anschließen und dann einfach 3,5kW einspeisen?
 
stefan92x schrieb:
Sowas kriegst du vom Fachbetrieb installiert. Ist dann aber halt keine steckerfertige Anlage für den Endkunden mehr, wie sie Anker hier bewirbt.
Doch, in dem man an jeder Phase entweder einen Akku anschließt und per AC den Sonnenüberschuss lädt, oder baut das so, 35 Kwh (runter scollen https://7000watt.solar/) über den 800W anschließt
 
_killy_ schrieb:
Also Einspeisen hat sich für Privathaushalte noch nie gelohnt - sondern immer die Optimierung auf den Eigenverbrauch.
Also ich werde in 20 Jahren und mit ca. 10.000kWh jährlicher Einspeisung zu 7 Cent ca. 14.000€ Vergütung erhalten bei Gesamtkosten der Anlage von 23.000 Tsd. €
Das lohnt sich durchaus noch (falls es nicht für Bestandsanlagen zusammengestrichen wird)

-MK schrieb:
Wir wohnen hier zu zweit, steinalter Kühlschrank mit alleine fast 400kwh pro Jahr, ich bin 24/7 Zuhause und wir haben 900-1000 kwh im Jahr,
What? 600kWh für alles andere ohne Kühlschrank? Krass.


Mehrverbrauch geht aber easy.
Meine alte Heizungspumpe der Gasheizung braucht in der Heizperiode irgendwas mit 4-5kWh pro Tag.
Wird aber zum Glück dann erneuert mit der kommenden Wärmepumpe.
300-400 Watt Grundlast habe ich mit allen Smart Home Gedöns und NAS bisher im Winter.

Sobald die Poolsaison beginnt (dieses Jahr im April) gehen 15-20kWh in den Pool pro Tag, zumindest so lange es noch relativ kühl ist. Im Hochsommer kommt noch eine Klimaanlage hinzu, weitere 10kWh.

Klar, das kann/will ich mir erst erlauben, seit ich ne 21kWp PV-Anlage auf dem Dach hab.
Jetzt um 18.30 Uhr hab ich noch 5KW Leistung und 95kWh Tagesertrag bis jetzt.
 
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Hallo,

der Stromverbrauch kann stark schwanken, je nach Lebenssituation. Als Single hab ich trotz Gaming-PC bzw. Xbox 360 (damals) knapp über 1000 kWh im Jahr gehabt. Zu zweit hat sichs gesteigert und jetzt aktuell zu viert im Eigenheim hab ich rund 5500 kWh im Jahr (mit 2000 kWh Eigenverbrauch der PV-Anlage). Da ist aber ein E-Auto mit ca. 1000 kWh enthalten. Der Rest? Das ganze Haus, wer in Miete wohnt, zahlt nur einen Anteil am Allgemeinstrom (Heizung, Licht Treppenhaus usw.), der Hauseigentümer alles :-) Die 5500 kWh entstehen auch dadurch, dass mein Sohn jetzt auch zockt und er da auch problemlos 1 - 2 kWh am Tag zusammenbringt. Grundsätzlich sind wir schon sparsam, nur LED-Beleuchtung, moderne Geräte (wobei die nicht so stromsparend sind wie alte Geräte). Meine Tochter probiert oft Rezepte und kocht dann oft separat was für sich und so summiert sich alles....

Ich hab eine PV-Anlage aus dem Jahr 2011, bekomme 28,74ct/kWh und zahle für 1 kWh Netzbezug 28,36ct. Meine Ersparnis ist der Strompreis minus der Vergütung des Eigenverbrauchs, das sind glaub 11ct und 30% und ab 50% können es 16 werden. Trotz allem rechnet sich ein Speicher kaum für mich, da ich halt noch soviel Geld für die Einspeisung bekomme. Allerdings interessiert es mich doch und max. ein Nachrüst-Speicher für ne Schuko-Steckdose rechnet sich. Feste Speicherinstallationenen sind zu teuer, als ob sie sich für mich amortisieren könnten. Wir haben unseren Verbrauch mal 3 Monate mitgeschrieben im Winter und würden mit rund 8kWh Kapazität das meiste auffangen können (unter der Vorgabe, dass die Solaranlage tagsüber den Speicher füllen kann...)

Die 2,5mm² und die Wieland-Steckdose sind eher eine Absicherung der Hersteller und ein Geschenk vom Handwerk und der Industrie durch die Normen, die die VDE entschieden hat. Auch mit einer 16A-Schuko-Steckdose und 1,5mm² sehe ich kaum Probleme, außer jemand hat das Extrem mit dem Ausbau auf 42 kW und kann das jeden Tag Laden und Entladen. 3500 W Verbrauch als Peak sind problemlos möglich, Heizspirale von Waschmaschine, Trocker, ein Backofen, der Herd mit 2 großen Platten, der Anlauf einer Pelletheizung, während der Hintergrundverbrauch (Kühlschrank, Heizsystem, Router, Sat-Verstärker, Standby von allem möglichen ja trotzdem da ist).

Ich schau mal, was das Gerät kostet, wenns aufm Markt ist. Zendure bringt was ähnliches mit 7kWh Akku und 3000W. Eventuell fallen auch die anderen Preise von der vorherigen Generation. Das größte Manko ist aber, dass alles übers Internet und eine Herstellercloud geregelt wird, nur wenige Geräte können ohne Internet-Zugriff arbeiten. Mal sehen, was sich ab Juni tut und ob ich mir einen Speicher zulege. Die Installation kann ich als Elektrotechniker selbst machen.
 
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