News ARM-Prozessor: Ampere bringt 32 Kerne für Server für 850 US-Dollar

Volker

Ost 1
Teammitglied
Dabei seit
Juni 2001
Beiträge
14.489
#1
AppliedMicros über Jahre entwickelte ARM-Server-CPU kommt durch das im Oktober des letzten Jahres gegründete Unternehmen Ampere Computing nun endlich auf den Markt. 32 Kerne sollen für 850 US-Dollar angeboten werden, die 16-Kern-Variante gibt es für 550 US-Dollar. Lenovo ist als erster Partner mit dabei.

Zur News: ARM-Prozessor: Ampere bringt 32 Kerne für Server für 850 US-Dollar
 
Dabei seit
Dez. 2015
Beiträge
877
#2
Da kommt es nur noch auf die Leistung an. Wie viel Leistung ein Kern hat und wie viel Leistung er dabei benötigt.

Kann uns Verbrauchern nur recht sein, dass Intel noch mehr Konkurrenz bekommt.

In den nächsten Jahren bedeutet das offenbar, dass der normale PC 16 echte Kerne besitzen wird.
 
Dabei seit
März 2009
Beiträge
22.266
#3
Mir ist es doch wurscht, ob hier mit Intel/AMD oder sonstwas meine non-profit Cruncher berechnen.

Hauptsache das Verhältnis Verbrauch/Leistung/Preis stimmt.
 

cansys

Cadet 4th Year
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
103
#4
...
In den nächsten Jahren bedeutet das offenbar, dass der normale PC 16 echte Kerne besitzen wird.
Die eigentlich wichtigere Rolle werden in Zukunft die GPUs, weniger die CPUs einnehmen. Aber bei den Ansprüchen, die künftige Anwendungen (VR, MR, AR, Holografie, ...) haben werden, ist deine Vermutung wahrscheinlich nicht ganz so verkehrt.
 
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
4.053
#5
Na dann können sich die Threadripper-User ja jetzt schon Entspannt in die Stühle lehnen.
Zukunft kann kommen!
 
Dabei seit
Aug. 2004
Beiträge
4.247
#6
Renee James ist die frühere Präsidentin der die Fertigung bei Intel unterstand. Die ist in der Tat nicht gerne gesehen bei Intel.

1537342863571.png



P.S.: Piednoel ist ein früherer Intel Mitarbeiter und der wohl glühendste Intel Fan/AMD Hater den die Welt kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Okt. 2013
Beiträge
235
#7
Oha, ich habe nicht damit gerechnet, mal Server CPUs auf ARM Basis zu sehen. Ich dachte immer, dass diese Architektur eher auf sparsame CPUs ausgelegt ist, und nicht auf Leistung? Oder gibt es Aufgaben für Server, die sich mit einer RISC Architektur besser ausführen lassen, als mit CISC?

So oder so, Konkurrenz belebt das Geschäft - vielleicht sehen wir ja bald die nächsten Preissenkungen bei Intel.
 
Dabei seit
Sep. 2015
Beiträge
739
#8
AppliedMicros über Jahre entwickelte ARM-Server-CPU kommt durch das im Oktober des letzten Jahres gegründete Unternehmen Ampere Computing nun endlich auf den Markt. 32 Kerne sollen für 850 US-Dollar angeboten werden, die 16-Kern-Variante gibt es für 550 US-Dollar.
Halb so viele Kerne kosten 65 % vom Preis eines 32 Kerner ? Etwas seltsam. Ist was über die Taktraten bekannt. Eventuell ist der 16 Kerner weit höher getaktet. Weil lost würde doch niemand sich für die 16 Kern variante entscheiden.
 
Dabei seit
März 2013
Beiträge
2.849
#9
dass diese Architektur eher auf sparsame CPUs ausgelegt ist, und nicht auf Leistung
Die Kerne von ARM selbst sind eher klein und für mobile Geräte. Die Kerne von Apple waren schon immer schneller und größer, die Serverkerne von Qualcom sind auch einiges größer und schneller pro Kern. Der SD 820 hatte ja auch nur 4 Kerne und war so schnell, wie die anderen Hersteller mit 8 Kernen. Das waren die für Server entwickelten. Der Chip war mit ~113mm2 auch sehr groß.
 

BlackMonday

Bisher: Skamander
Ensign
Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
224
#10
[...] Oder gibt es Aufgaben für Server, die sich mit einer RISC Architektur besser ausführen lassen, als mit CISC?
Die Prozessoren von AMD und Intel sind schon länger keine puren CISC CPUs mehr. Der Befehlssatz ist CISC, wird intern aber in RISC umgewandelt (micro-ops?) und ausgeführt. Glaube also nicht das pure RISC Architekturen einen entscheidenden Vorteil haben. Zumal viel mehr Compiler-Optimierungen für x86 vorhanden sein dürften.
 

Simon

Fleet Admiral
Dabei seit
Jan. 2002
Beiträge
10.290
#11
Zu spät, zu langsam und damit letztlich wohl auch zu teuer.

Das Ding wird völlig chancenlos gegen einen AMD EPYC 7401P sein, der 24-Kerne, 48 Threads, ebenfalls acht Speicherkanäle und mit 128 PCIe Lanes gut drei Mal soviel anbietet. Preislich mit ca. 1.100 US-Dollar nur unwesentlich teurer.

Es bleibt dabei. Die meisten ARM-Server-CPUs sehen erst mal auf irgendwelchen Powerpoint-Folien spektakulär aus, wenn sie dann nach Jahren der Verspätung wenn überhaupt mal in den Handel kommen, ist der Zug längst zwei Stationen weiter.
 
Dabei seit
Dez. 2015
Beiträge
877
#12
Zu spät, zu langsam und damit letztlich wohl auch zu teuer.

Das Ding wird völlig chancenlos gegen einen AMD EPYC 7401P sein, der 24-Kerne, 48 Threads, ebenfalls acht Speicherkanäle und mit 128 PCIe Lanes gut drei Mal soviel anbietet. Preislich mit ca. 1.100 US-Dollar nur unwesentlich teurer.

Es bleibt dabei. Die meisten ARM-Server-CPUs sehen erst mal auf irgendwelchen Powerpoint-Folien spektakulär aus, wenn sie dann nach Jahren der Verspätung wenn überhaupt mal in den Handel kommen, ist der Zug längst zwei Stationen weiter.

Nur zeig mir mal ein vernünftiges Board für den EPIC-Prozessor, den man in den heimischen PC einsetzen kann.
 
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
4.053
#13

Simon

Fleet Admiral
Dabei seit
Jan. 2002
Beiträge
10.290
#14
Dabei seit
Nov. 2014
Beiträge
938
#16

sikarr

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Mai 2010
Beiträge
344
#18
Diese CPU ist nicht für den Heimanwender gedacht, damit möchte man so viele wie möglich in ein Rack stopfen.

Da kriegen Intel, AMD, IBM und co nämlich Probleme mit Stromverbrauch und Abwärme.

Auch ist diese Art von CPU für Anwendungen gedacht die sich sehr stark parallelisieren oder virtualieren lassen, Cloud Services, Webserver, docker usw.

Ich sehe noch lange keinen ARM Prozessor in PCs.
 
Dabei seit
Nov. 2014
Beiträge
938
#19
Ich bin mir sehr sicher, dass Apple schon dran arbeitet die ersten MacBook Air (oder so) mit ARM auszuliefern. Das IPad pro mit A10X knackt Intels M3 Prozessoren locker was Performance angeht, gerade pro Watt. Apple kann sich vermutlich auch sowas wie den x86 Emulator von Windows on Arm sparen, weil die das ganze Ökosystem besser kontrollieren als Nordkorea seine Bürger.
 

sikarr

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Mai 2010
Beiträge
344
#20
Das Gerücht das Apple ARM statt x86 einsetzten will hält sich schon seit Jahren, momentan ja auch nur als CoProzessor im Imac, aber ja ein Wechsel der Architektur ist bei Apple weniger Schmerzhaft als bei den PCs, deswegen habe ich ja auch PCs geschrieben ;)

Und ob Apple wirklich komplett wechselt wage ich, momentan, auch noch zu bezweifeln. Ein A10X mag einen M3 Paroli bieten aber einem 8 oder 16 Kerner eben nichts entgegen zu setzten haben, gerade für die "Poweruser" wie Grafiker, Musiker die hauptsächlich zu Apple greifen ein KO Kriterium.

Parallelisierung ist zwar gut aber auch nicht endlos umsetzbar, Singlethread wird immer ein wichtiger Faktor sein, Multithread aber auch.
 
Top