News Asus: Eine auf 48 Volt umgebaute RTX 5090 – bei 1.000 Watt

Besuz schrieb:
Das wird in der breiten Masse so schnell nicht passieren, da in 120V Netzen bereits vorher die Anbindung des Netzteils (C19/C20 = 16A) limitiert: 16A*120V=1.920W.
Auch in den USA ist es möglich, 230V zu "schalten" (dann muss man die Phasen anders zueinander verdrahten. Einige Großverbraucher (Durchlauferhitzer etc.) laufen auch in den USA grundsätzlich mit 230V.
Der PC wird dann demnächst auch als "Großverbraucher" offiziell klassifiziert. ;)
 
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Shogter12 schrieb:
Es traut sich ja auch nicht jeder ne Lampe aufzuhängen - 220/230V halt …
Was ja auch völlig in Ordnung ist. Wer sich das nicht zutraut und niemanden kennt, der privat hilft, ruft eben den Profi - also den Elektriker.
Der Laie, der keine Ahnung vom PC hat und sich das nicht zutraut, wird das gleiche tun. Privat jemanden finden oder den Profi rufen/konsultieren.
Falls er's doch vergeigt, siehe nächster Absatz.
Shogter12 schrieb:
Naja… falls du schon mal Kundenkontakt gehabt haben solltest. Es sind nur noch IT Profis unterwegs, der Bekannte / Freund / Kollege was auch immer. Jeder hat mehr Ahnung davon und kann alles, am Ende mehr geschadet als genützt 🤷‍♂️
Das kann man dann wahlweise nach Ergebnis unter Geld gespart oder Lehrgeld bezahlt verbuchen. Das Lehrgeld stellt dann die von dir erwähnte PC-Werkstatt in Rechnung.
Shogter12 schrieb:
Am E-Auto wird ja auch nicht wild drauf rumgeschraubt weil man „Ahnung“ davon hat. Dafür gibt es Betriebe mit „meist“ geschultem Personal.
Ob ich jetzt an nem Auto mit Verbrennungsmotor oder mit Elektromotor die Bremse oder nen Querlenker tausche .... wo genau ist der Unterschied?

Klar, das Antriebssystem bringt gänzlich andere/neue Herausforderungen mit sich aber ich behaupte mal, die meisten, die es in Erwägung ziehen am Auto zu schrauben, streichen an irgendeinem Punkt die Segel.
Wer doch mit der Flex in den Akku rein sägt, würde das gleiche vermutlich auch mit nem Benzintank machen.
Das Ergebnis davon ist dann vermutlich natürliche Selektion oder wie oben, Lehrgeld.

Ich für meinen Teil hätte grundsätzlich auch keine Angst davor, an HV-Komponenten zu gehen. Aber ganz sicher nicht getreu dem Motto "Mal schauen, was passiert" sondern ich würde mich auf theoretischer Basis vorbereiten.
Das hat schon bei PV-Anlagen und deren Batteriespeichern funktioniert, insofern habe ich da keine Angst (aber Respekt!) vorm Elektroauto.
Shogter12 schrieb:
Die selben Leute die an nem PC / NB alles selber machen „können“ kämen aber nicht auf die Idee ihren Fernseher selber zu reparieren. Stimmst du mir zu? Und ich rede nicht von IT Leuten, die das mal gelernt haben 😉
Naja, beim letzten Fernseher, den ich offen hatte war abseits eines Netzteilboards sowie eines Mainboards auch nichts weiter, was man Zerstörungsfrei hätte demontieren können.
 
Demolition-Man schrieb:
48V, 1000W... ach ja die neuen E-Bike Motoren haben schon Power, oder?
Bosch erlaubt aber nur 250 Watt Dauerleistung. Nur im Peak wird für Sekundenbruchteile mal mehr zugelassen. ;)
 
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Shogter12 schrieb:
Stimmst du mir zu? Und ich rede nicht von IT Leuten, die das mal gelernt haben 😉
Ich hätte keine Probleme neben Smartphones, PCs und Notebooks auch Fernseher zu reparieren, nur gibt es für Fernseher ein problem, die arbeiten teils mit mehr als 60V DC und sind somit eine Gefahr für Laien.
Zudem ist die ersatzteil Verfügbarkeit im Bereich sehr schlecht.
 
Weyoun schrieb:
Auch in den USA ist es möglich, 230V zu "schalten" (dann muss man die Phasen anders zueinander verdrahten. Einige Großverbraucher (Durchlauferhitzer etc.) laufen auch in den USA grundsätzlich mit 230V.
Der PC wird dann demnächst auch als "Großverbraucher" offiziell klassifiziert. ;)
Ja klar das geht, hast du aber an der normalen Steckdose nicht.
 
Die wichtigste Frage ist doch: wie viel mehr leistet die RTX5090 mit 1KW ? :D
 
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Hoffentlich wird sowas irgendwann zum Standard. Dann wäre zumindest das Problem mit den Steckern weg.
 
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Besuz schrieb:
Ja klar das geht, hast du aber an der normalen Steckdose nicht.
Richtig dafür braucht es drüben wenn es Dosen sein sollen statt fester Verdrahtung
NEMA 14-20 oder NEMA 6-15
 
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Besuz schrieb:
Ja klar das geht, hast du aber an der normalen Steckdose nicht.
Die meisten Eigenheime oder Wohnungen haben speziell gekennzeichnete Steckdosen mit 230/240V, die sich anhand der Anschlüsse und Größe von der normalen 115/120V Steckdose unterscheidet, damit man nicht das falsche Gerät einstecken kann. Als "Großverbraucher" gelten dort u.a. Klimaanlagen, Trockner, Elektroherde, Wallboxen und ähnliche stromfressende Geräte.
 
Shogter12 schrieb:
Von mir aus können sie die Spannung noch weiter anheben, dann bastelt vielleicht nicht mehr jeder selbsternannte IT-Profi daran rum 😉
Ich glaube schon. PCs an sich werden entweder von OEMs oder großen PC Werkstätten gebaut. Zumindest nehme ich das so wahr, wenn man mal über ein Fachforum hinaus schaut.

Shogter12 schrieb:
Am E-Auto wird ja auch nicht wild drauf rumgeschraubt weil man „Ahnung“ davon hat. Dafür gibt es Betriebe mit „meist“ geschultem Personal.
Ich glaube, weil es da gar nicht mal so viel zu schrauben gibt und weil die Hersteller die Systeme ziemlich unzugänglich gemacht haben. So ein bisschen das Apple Prinzip: Nur autorisierte Werkstätten können den Fingerprint Sensor anlernen usw. Ich glaube jetzt auch nicht, dass irgendwer mal versucht hat, einen Xenon Scheinwerfer zu zerlegen. Auto Komponenten sind noch mal eine ganz eigene Welt von Elektronik, weil die Standards recht hoch sind (zumindest bei dem Teil von BMW, das ich gesehen habe). Die brichst du einmal auf und bekommst sie nie wieder zusammen.

Shogter12 schrieb:
Es traut sich ja auch nicht jeder ne Lampe aufzuhängen - 220/230V halt …
Ich sage es immer wieder: Ich wundere mich, dass wir es geschafft haben, Strom so sicher zu machen, dass wir nicht täglich von mehreren Unfällen lesen. Ich fasse solche Leitungen auch trotz lehrbuchartiger Sicherheitsvorkehrungen nur ungerne an.
"Das kann ich tödlich umbringen!" :D
Ich bin einfach sehr respektvoll gegenüber der Energie, die da potenziell Arbeiten kann.

PaCuru schrieb:
Von Elektriker-Seite ist es ein riesen Unterschied. Im TV wirst direkten Zugang auf blanke 220Volt haben. Du kannst dort sterben.
Das Netzteil ist gerne auch im Gerät. Dann hast du 230V und eventuell geladene Kondensatoren. Es kleben nicht umsonst gerne Aufkleber und Warnungen an Geräten, dass man sie nicht öffnen soll. Würde ich auch niemanden einfach so empfehlen. Das ist halt nicht mehr "sicher", wenn man da reinlangt.

---

Ich wäre ja großer Fan von 48V im ATX 4 Standard. Einfach um den Strom wieder zu reduzieren. Aber die Frage wäre, wann das wirklich nötig wird. Wenn der Stromhunger von PCs noch weiter ansteigt, muss man ohnehin mal darüber nachdenken, wie man das realisiert.
Aber sollte so etwas kommen, spaltet man ohnehin die PC Builder... falls es sie denn noch gib...
 
@Weyoun Das ist schon klar, solche Dosen hast du aber üblicherweise nicht im Wohnzimmer.
So wie du hier ja auch keine rote CEE im Wohnzimmer hast.
 
Zer0DEV schrieb:
Warten wir auf die VDE-Norm nach der eine Grafikkarte auf 48V-Basis nur durch qualifizierte Elektriker installiert werden darf...
Unwahrscheinlich, bei Gleichspannung beträgt der Grenzwert 120V. Davon ist man bei 48V noch weit entfernt.
 
Besuz schrieb:
Das ist schon klar, solche Dosen hast du aber üblicherweise nicht im Wohnzimmer.
So wie du hier ja auch keine rote CEE im Wohnzimmer hast.
Es ist einfacher, als man denkt. Im Keller kann man dort recht einfach eine Steckdose von 120V auf 240V "umschalten". Man muss dann halt nur die Steckdose durch eine andere ersetzen, aber an der Verkabelung ändert sich nix (statt einer Phase bezogen auf Masse hat man dann den Potentialunterschied zweier Phasen zueinander). Bei uns ist das mit dem Drehstromanschluss mit allen drei Phasen schon anders. Die passende Dose hat man im Eigenheim in der Regel nur im Keller. Und der Küche (maximal noch im Bad im Falle eines starken elektrischen Durchlauferhitzers) hat man alle drei Phasen zumindest per Leitungen zugeführt, wenn auch ohne passende Steckdose.
 
Besuz schrieb:
Das ist schon klar, solche Dosen hast du aber üblicherweise nicht im Wohnzimmer.
So wie du hier ja auch keine rote CEE im Wohnzimmer hast.
Ich hab mir solch eine im wohnbereich installiert, wenn man möchte ist das kein problem, sofern seine Bude prinzipiell 3 Phasen hat.
 
Shogter12 schrieb:
Von mir aus können sie die Spannung noch weiter anheben, dann bastelt vielleicht nicht mehr jeder selbsternannte IT-Profi daran rum 😉

Am E-Auto wird ja auch nicht wild drauf rumgeschraubt weil man „Ahnung“ davon hat. Dafür gibt es Betriebe mit „meist“ geschultem Personal.

Die PC Werkstätten dieser Welt hätten dann zumindest wieder eine echte Daseinsberechtigung. 🤷‍♂️

Es traut sich ja auch nicht jeder ne Lampe aufzuhängen - 220/230V halt …
Was genau hätten wir davon, den DIY Markt zu beerdigen?

PC-Werkstätten haben immernoch ihre Daseinsberechtigung, aber du wünscht dir wirklich, dass man auch für für den Einbau einer neuen GPU hin sollte oder wie?
Hast du selbst eine Werkstatt und zu wenig Kunden?
 
Es ist dann die Frage was dabei heraus kommt und ob ASUS mit der verbrauchstechnisch aufgebrezelten RTX 5090 Matrix an die "super"-refresh-verdächtige Leistung einer Gigabyte/Aorus RTX 5090 Infinity bei "nur" 600W Verbrauch herankommen wird (die das wohl leistungstechnisch sehr gute bisherige Gigabyte/Aorus Master RTX 5090 Topmodell abhängen soll) oder letztere mit der ASUS Karte auch den Boden wischen wird.

 
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Ohne Spaß: 1000W nur für die Graka + Rest vom PC.
Auch reiche Leute wohnen gerne mal in geschlossenen Räumen.

Ich habe Jahrzehnte im Altbau verbracht, und dachte immer ihr macht Witze, aber hier im High-Tech Niedrigenergie Mietsbunker schaffe ich es mit meinem PC zu heizen.

Was richtet dann erst so ein Effizienz-Wunder an? Am Beste gleich die passende Klimaanlage mitliefern, oder parat haben?
 
Weyoun schrieb:
Auch in den USA ist es möglich, 230V zu "schalten" (dann muss man die Phasen anders zueinander verdrahten.
Und den Sicherungskästen für das Einphasen-Dreileiter-Netz (split phase) auch entsprechend so konstruiert, dass man da an den Leitungen selbst gar nichts umbauen muss. Denn die beiden gegenphasigen Außenleiter sind da als kammartige Schienen ausgeführt, so dass man an den Steckplätzen für die Sicherungen im abwechselnd den einen oder den anderen Außeleiter gegenüber vom Neutralleiter hat. Eine Sicherung mit einfacher Breite verbindet also immer einmal 120V mit dem Neutralleiter und eine 240V Sicherung entsprechend mit doppelter Breite eben L1 auf dem einen Steckplatz mit L2 auf dem nebenliegenden Steckplatz verbindet statt mit dem Neutralleiter.

Sieht man auf diesem Bild recht gut, wie die Kontaktleisten abwechselnd verzahnt sind.
images_Circuit-Breaker-Panel-Issaquah-WA.jpg
 
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