News Asus: Eine auf 48 Volt umgebaute RTX 5090 – bei 1.000 Watt

Wie cool! Als das Thema 12VHPWR aufkam, habe ich genau diesen 48-V-Vorschlag auch schon hier in den Kommentaren gemacht.
Das ist bei solchen Leistungen einfach der logische Schluss, wenn man keine Kupferschienen in den PC einbauen will.
 
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Weyoun schrieb:
Man muss dann halt nur die Steckdose durch eine andere ersetzen, aber an der Verkabelung ändert sich nix (statt einer Phase bezogen auf Masse hat man dann den Potentialunterschied zweier Phasen zueinander).
Die schreibst es ja bereits selbst was sich an der Verkabelung ändert.
 
Weyoun schrieb:
Man kann aber nun mal nicht Extremverbraucher (E-Motor mit >= 200 kW) mit Kleinverbrauchern (Multimedia-Einheit mit Radio und Navi mit <= 200 Watt) in einen Topf werfen.
Natürlich kann man das. Mehr Verbrauch = mehr Volt effizienter. Mehr sage ich doch garnicht. Und das funktioniert für kleine Geräte genauso wie für Große.
 
@LikeHike Eben nicht! Würde man kleine 12V-Steuergeräte plötzlich mit 800V betreiben wollen, müsste man neben der Isolationsfestigkeit (ist für die Platine bereits extrem aufwendig) extrem teure Komponenten (Widerstände, Spulen, Kondensatoren, Transistoren, Dioden) einsetzen. Und spätestens die etablierten 12V-Halbleiter selbst (ASICc, ASSPs, µC, CAN- oder FlexRay-Transceiver etc.) können nur bis maximal 40V DC eingangsseitig betrieben werden. Die kann man nicht einfach auf 800V "hochentwickeln", weshalb man wiederum Zwischenspannungen auf 12V benötigen würde (via DC-DC-Konverter), was das bisherige 12V-Steuergerät am Ende viel teurer machen würde. Die Autohersteller bleiben also nicht ohne Grund beim 12V-Bordnetz.
 
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PaCuru schrieb:
Von Elektriker-Seite ist es ein riesen Unterschied. Im TV wirst direkten Zugang auf blanke 220Volt haben. Du kannst dort sterben. Bei einem PC ist dies nicht so.
Bei Röhrenglotzen hast du 20-30KV: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeilentransformator

Und die Eingangselkos vom Schaltnetzteil halten die gleichgerichtete Netzspannung (250V*sqrt(2)) gerne noch eine gewisse Zeit. Da ist Musik drauf.
 
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Bis 48 Volt und 2 Ampere ist das Ganze sicher zum berühren. Ich würde es aber nicht mit der Zunge testen.
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Restart001 schrieb:
Irgendwie hab ich die Vorstellung man sollte besser auf 240V~ mit Kaltgerätestecker wechseln bei SOLCHEN Leistungsangaben.
ungesund für Mensch und Bastler
 
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Rexaris schrieb:
Ich vermute aber, dass der Aufwand von 12V auf die benötigten ≈ 1V zu wandeln kleiner sind, als wenn man von 48V dahin muss.
Nein, eigendlich nicht. Man braucht natuerlich Komponenten, vorallem Kondensatoren, mit hoehrerer Spannungsfestigkeit. Die ideale Schaltfrequenz ist sicherlich auch eine andere, aber so tief bin ich nicht im Thema um das abschliessend beurteilen zu koennen.
Aber die Schaltung 12 Volt zu wandeln ist prinzipiell nicht anders als die von 48 Volt herunterzuwandeln.

Weyoun schrieb:
Man kann aber nun mal nicht Extremverbraucher (E-Motor mit >= 200 kW) mit Kleinverbrauchern (Multimedia-Einheit mit Radio und Navi mit <= 200 Watt) in einen Top werfen.
Niemand hat behauptet die Bordelektrik wuerde mit 800 Volt laufen muessen.

Aber das Prinzip warum man die Spannung fuer die E-Motoren und das Laden auf 800 Volt erhoeht, ist das selbe, warum man drueber nachdenken sollte die GPU Versorgung von 12 auf 48 Volt zu erhoehen.
Geringere Stroeme, wodurch geringere Kabelquerschnitte gebraucht werden.

theGucky schrieb:
Müsste nicht beim Umwandeln von 48V auf ~1V die VRM dann nicht noch wärmer werden, weil dort dann größere Verluste herrschen?
Zudem müssten dann nicht die Bereiche untereinander besser getrennt/abgeschirmt werden, damit kein Funke überspringt oder?
VRMs werden tendenziell etwas groesser, da Komponenten mit hoeherer Spannungsfestigkeit tendenziell groesser sind.
Aber das sind ja keine Linearregler. Ein Buck-Converter ist nicht automatisch weniger effizient oder wird waermer, wenn die Eingangsspannung steigt. Idealerweise macht es keinen Unterschied.
Anforderungen a die Isolationsabstaende sind bei 48 Volt in der Praxis auch noch nichts besonderes.
 
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Weyoun schrieb:
Und selbst da ändert sich nix an der eigentlichen Verkabelung, sondern effektiv muss nur die Sicherung für die Steckdose bzw. den Stromkreis getauscht werden. Denn der Verteilerkasten ist ja schon so konstruiert und angeschlossen, dass man je nach verbauter Sicherung 120V oder 240V abgreift.
 
Shogter12 schrieb:
Es traut sich ja auch nicht jeder ne Lampe aufzuhängen - 220/230V halt …
Was? Echt nicht? Das ist doch nur 220 und nicht 380 … tut kaum weh, haben die Kollegen immer gesagt … aber das sagten sie bei der 9V Block auf der Zunge auch. ;-)
 
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Zer0DEV schrieb:
Warten wir auf die VDE-Norm nach der eine Grafikkarte auf 48V-Basis nur durch qualifizierte Elektriker installiert werden darf... Vorher ist das eh nicht marktreif. :rolleyes:
48V ist zum Beispiel Standard für Mic Interfaces, Vorverstärker, Mixer etc, die liefern 48V Phantomspannung auf den Mic Eingängen damit die Kondensator Mics genug power haben. Oder anders ausgedrückt haben wir schon, sogar so die Nutzer die Finger reinstecken können ;-)
 
DKK007 schrieb:
Infos zur nächsten Generation fände ich interessanter.
Hast du doch jetzt ;). So wirds wohl kommen.
 
DKK007 schrieb:
Infos zur nächsten Generation fände ich interessanter.
Da hat ja Asus nix mit am Hut.

Jensen sagt:

Guckt mal hier, so ehrlich wie Nvidia hier auf der Computex habe ich noch nie eine Firma über KI reden gehört (Übersetzungen von uns): „Rechenleistung ist jetzt Umsatz. Rechenleistung ist Gewinn. Das Fehlen von Umsatz und Gewinn ist Verlust.“ Menschen? Unwichtig. Es geht um Agenten. „Früher haben wir CPUs für Menschen gebaut. Diese CPU ist für Agenten gebaut.“ Inhalte? Unwichtig. Es geht um Tokens und um Profit. „Tokens sind jetzt profitable Einheiten.“ Profit? „Jeder Token ist profitabel.“ Profit. „Rechenleistung ist Umsatz. Leistung pro Watt ist euer Umsatz.“
 
48V im Heimcomputer ist einfach Schwachsinn. Mehr Abwärme bei den Spannungswandlern an allen Komponenten sind jetzt nicht so Klever, oder eine zusätzliche Schiene für die Grafikkarte im Netzteil. Letztendlich ist es etwas, was für einen sehr kleinen Teil der Nutzer überhaupt interessant wäre, aber Sinn macht es trotzdem nicht.
Der PC verbraucht in der Spitze immer mehr, um noch ein paar Prozente rauszukitzeln, aber die Abwärme wird ja im Sommer kein Problem werden, wenn die Klimaanlage daneben läuft.

Trotz immer effizientere Technik treibt der PC es dennoch immer weiter ins Absurde. Mir sind selbst 500W im PC schon viel zu viel. Heutige Grafikkarten hält man besser an der Leine, da kann man schon viel Strom und damit Abwärme sparen, ohne sonderlich viel bei der Leistung einzubüßen, meist so gering, dass man es in der Praxis kaum merkt. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass man lieber misst und dann die Länge desdes Balkens bewundert.

Nun ja, ich bleibe da lieber bei meiner 7,5 Liter Gurke, in der die 9070XT auf 210W abgeriegelt ist, wenn nicht zuvor der Framelimiter greift. Bei heutzutage "Ruckeligen" 60 FPS. Duck und weg

Wer Provokation und Sarkasmus findet, darf es gerne behalten.
 
48V ist doch nix, ist wie beim analog telefon…man fühlt sich leicht elektrisiert…die 94V vom ISDN zwicken schon gut rein
 
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