News Asus: Eine auf 48 Volt umgebaute RTX 5090 – bei 1.000 Watt

Mimir schrieb:
Aber ganz ehrlich. Wer schraubt an seinem Rechner rum, ohne ihn vorher auszuschalten, vom Strom zu nehmen und zu entladen?
Atme tief durch, entspanne dich für ein paar Minuten... meditiere kurz und suche deinen inneren Happy Place auf... sammle dich... und stell dir noch mal diese Frage... neutral, sachlich und unvoreingenommen... und mit einer vermutlich großen Wahrscheinlichkeit wird dir sogar jemand in deinem Bekanntenkreis (Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Menschen mit denen du immer wieder mal in Kontakt stehst, ...) einfallen, dem du ohne weiteres zutrauen würdest, dass... (bei mir sind es sogar 3... einer aus dem Freundeskreis und zwei von der Arbeit) ;)
 
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Also, rein technisch, wäre auch ein bspw. 48 Volt Lüfter mit ordentlich Drehzahl möglich?😇
Frage für nen Freund...
 
El_Tequilla schrieb:
Also, rein technisch, wäre auch ein bspw. 48 Volt Lüfter mit ordentlich Drehzahl möglich?😇
Frage für nen Freund...
Klar geht das und der Lüfter gönnt sich dann selbst mal eben bis zu 350W.
 
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LikeHike schrieb:
Naja, insgesamt ist es schon so das man die 12 Volt hinterfragen kann - die kommen einfach noch aus einer ganz anderen Zeit.

Ist beim eAuto doch nichts anderes. 800V ermöglicht ganz andere Ladeleistungen bei gleicher Kabeldicke und ist damit die Zukunft.
die 800V hast Du aber nicht zu Hause, sondern an der Bezahlstation.
 
Ich sehe das etwas entspannter als viele hier.
Zunächst mal werden die Entwicklungszyklen und die Marktdurchdringung von Neuheiten bei Hardware immer länger aufgrund des hohen Preisniveaus. Von 2000Watt PCs sind wir viele Jahre entfernt.

Was sich bis dahin noch viel weiter entwickeln wird ist der Strommarkt. Selbst wenn das Ziel von 215GW installierter PV Leistung 2030 nicht ganz erreicht wird, wir haben bereits jetzt in den Sommermonaten einen riesigen Überschuss an Energie. Variable Tarife werden immer mehr Verbreitung finden, wer also seinen Verbrauch anpassen kann, der kann sehr günstige Strompreise realisieren. Mit Speicher dann auch nach Sonnenuntergang.

Die Hitzeentwicklung ist natürlich ein Thema. Da wundere ich mich seit langer Zeit, wie einfallslos die Bastler sind. Was wird Geld ausgegeben für Wasserkühlung und Lüfteroptimierung, aber ein einfaches Abluftrohr nach draußen, das hab ich noch nicht gesehen. Gab mal irgendwo einen Baubericht, da hat einer den Radiator einer Wakü draußen montiert, aber so kompliziert muss es ja nicht sein.

Eine Klimaanlage ist natürlich empfehlenswert, Midea Portasplit, kostet 700€ im Anbetracht der sonstigen Hardwarekosten ein Schnäppchen.

Die ganz schlauen haben einen variablen Tarif und zocken an Tagen wie dem 1. Mai, da gabs irgendwas um 40-50 Cent pro kWh dieses Jahr. Mit 2KW PC und 1KW Klima konnte man ca. 1,5€ pro Stunde verdienen.

Ich hab eine große PV auf dem Dach und an den schönen Tagen der letzten 1-2 Wochen um die 120kWh Ertrag pro Tag und über Mittag die 15KW Maximalleistung des Wechselrichters. Da ich nur 12,6KW einspeisen darf, muss ich die Differenz von 2,4KW verblasen, sonst sind die weg.
 
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In paar Jahren haben Grafikkarten hinten nen Schuko Anschluss und laufen mit 230 V
 
Es funktioniert tatsächlich wirklich es gibt einen sehr hohen buffer nach oben.

Ob es geeignet für den normalen Heimgebrauch, auch auf dieser exakten dauerleistung länger als 247 ist wieder eine andere Frage.
Man darf dieses kabel auf keinen Fall knicken.

nach P=I2⋅R je schlechter der Kontakt desto mehr wärme.

Wenn das Kabel direkt am Stecker stark geknickt wird (egal ob 30° oder 90°), wirkt seitlicher Druck auf die Kontakte. Dadurch sitzen die Pins nicht mehr sauber, der Kontaktwiderstand steigt und genau das führt zu mehr Hitze bei hohem Strom.

Am Ende wirkt alles zusammen: schlechterer Kontakt, mechanischer Zug, Wärmeausdehnung und punktuelle Belastung. Dadurch entstehen Hotspots, die so heiß werden können, dass Kunststoff schmilzt.

Stabilität über alles ist mein Motto
Für Bastler die Spaß am ablesen von fps haben bzw. benchmark rekord brecher oder hardware tester. Da seje ich es eher als Spaß Faktor.
Das sie kühler läuft als mit weniger V Wattage in dauerlast, das ist für mich sogar schwer nachvollziehbar, bei kurzzeitigen aber schnellen berrechnungen, möglich da es eine übertaktung darstellt.

Ich habe die letzten Monate so einige defekte stock Asus Astrals 5090 gesehen mit PCISteckplatz defekt die fast nahezu in Dauerlast liefen mit ausgezeichneter Kühlung.
 
Der Wechsel auf 24-48V für Großverbraucher im PC (effektiv ja nur GPU und CPU) würde schon Sinn ergeben. Mit 12V sind die Ströme ja teilweise doch unfreundlich hoch. Im Zweifelsfall dürfte das Ganze dann auch gerne eine flexible Aushandlung a la USB Power Delivery haben, so dass der typische Office PC einfach mit 12V weiterlaufen kann.
Die Lust auf Veränderung in dem Bereich scheint mir aber nicht so richtig groß, insofern bin ich skeptisch, dass sich da in absehbarer Zeit was tut.
 
Weyoun schrieb:
Auch in den USA ist es möglich, 230V zu "schalten" (dann muss man die Phasen anders zueinander verdrahten. Einige Großverbraucher (Durchlauferhitzer etc.) laufen auch in den USA grundsätzlich mit 230V.
Der PC wird dann demnächst auch als "Großverbraucher" offiziell klassifiziert. ;)
Ja das hast du halt nicht an den Steckdosen. Da müsste dann ein neues Kabel gelegt werden. Und SEHR VIELE Häuser haben nur eine Phase. Da kannst du nicht einfach 2 Phasen versetzen.
 
calippo schrieb:
Ich hab eine große PV auf dem Dach und an den schönen Tagen der letzten 1-2 Wochen um die 120kWh Ertrag pro Tag und über Mittag die 15KW Maximalleistung des Wechselrichters. Da ich nur 12,6KW einspeisen darf, muss ich die Differenz von 2,4KW verblasen, sonst sind die weg.
Genau das, alleine dafür lohnt sich die Klimaanlage schon.
 
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PaCuru schrieb:
Da müsste dann ein neues Kabel gelegt werden.
Warum sollte man dafür neue Kabel verlegen müssen? Für 240V hast in den Stromkabeln halt einfach L1+L2 (und Schutzleiter) statt L1+N bzw. L2+N (und Schutzleiter). Für einen Stromkreis werden im Sicherungskasten einfach mit einer entsprechenden Sicherung die beiden Außenleiter verbunden statt Phase mit Neutral.

PaCuru schrieb:
Und SEHR VIELE Häuser haben nur eine Phase. Da kannst du nicht einfach 2 Phasen versetzen.
Das ganze US-Stromnetz ist im Grunde ein 240V Netz mit einer Phase. Zum Hausanschluss wird das nur aufgespittet auf ein Dreileiter-System mit MIttelanzapfung an der Sekundärwicklung des Transformators. Dadurch gehen beim Sicherungskasten dann zwei, um 180 Grad phasenverschobene, Außenleiter (L1 & L2) mit je 120V und ein Neutralleiter rein.

Die Sicherungskästen und die Kontaktschienen darin sind dann extra so gebaut, dass die Kontakte der Sammelschienden der beiden Außenleiter abwechselnd auf den Sockeln für die Leitungsschutzschalter liegen. Ein "Single-Pole Breaker" kontaktiert nur eine der beiden Sammelschienen und ein "Double-Pole-Breaker", der zwei Steckplätze belegt, kontaktiert zwei benachbarte Kontakte - durch die alternierenden Anordnung also L1+L2. Entsprechend hat man auf dem Stromkreis dahinter dann entweder 120V oder 240V anliegen.

In der Praxis ist ein einfaches Umklemmen aber nicht unbedingt erlaubt, weil dann die (färbichen) Leiterkennzeichnungen nicht mehr stimmen. Also muss man für 240V oder 120V jeweils Leitungen mit passenden Farbkodierungen verlegen. Rein physikalisch ist es aber nicht notwendig. Modernere Hausinstallationen haben deswegen meist auch Kabel mit 4 Leitern (L1, L2, N, PE) verlegt, die quasi beide Kombinationen abdecken.

Und bei einem 240V Stromkreis sollte man dann möglichst auch andere Steckdosen verbauen, da die Stecker von 240V Geräten in der Regel nicht in die "normalen" Steckdosen passen.
 
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DKK007 schrieb:
Infos zur nächsten Generation fände ich interessanter.
Gibt es eine nächste Generation? Und wer kann sich die dann leisten?
 
Also gerade für die geringen Kontaktflächen bei den winzigen Pins wäre es gut mit höheren Spannungen zu arbeiten.

Vielleicht könnte man generell mal die Anzahl der Kabelstränge reduzieren. Würde auch etwas Kupfer einsparen, das wird ja auch immer teurer.
 
An sich in Sinne des Basteltriebs cool, für die breite Masse aber in der Theorie völlig am Sinn und Zweck vorbei.

Bei 1000W wird es doch langsam schon schwierig, alltagstaugliche, konventionelle und damit für die breite Masse taugliche Kühllösungen zu entwickeln.

Mal abgesehen davon, dass der Nutzen bzw. der Mehrwert bei einer 5090 von 800W in der Realität schon kaum gegeben ist. Die Effizienz geht schon völlig in die Hose.

Würde die kommende Generation ein entsprechendes Modell hervorbringen, dass eine TDP von 1000W ermöglicht, dabei aber vergleichbar effizient wie andere Modelle der Generation ist... Das wäre wieder etwas anderes. Dann würde es zwar weiterhin aufgrund der quasi-Notwendigkeit einer Wasserkühlung eher ein absolutes Nischenmodell werden, aber zumindest zieht dieses fiktive Modell aus der großen TDP dann einen Nutzen. Nicht wie die 800W-5090-Modelle...

Sollten manche nicht vergessen, die beim Gedanken an eine Grafikkarte mit 1000W TDP in Schnappatmung verfallen - bei Computergrafik bzw. Leistungsbedarf ist halt einfach keine Grenze nach oben vorhanden (bspw. wie ein Tempolimit auf der Autobahn). Solange die Effizienz ok ist, sind auch 1000W kein Problem. Werden für 5% Mehrleistung ab Werk 50% mehr Strom versenkt, ist das ein wenig anders...
 
iGameKudan schrieb:
Bei 1000W wird es doch langsam schon schwierig, alltagstaugliche, konventionelle und damit für die breite Masse taugliche Kühllösungen zu entwickeln.
Nicht wirklich Stichwort Aio

Zumal es wir im artikel bereits geschrieben bereits bei 600watt zu problemen zumindest bei der Ausführung des aktuellen 12v Steckers hat.
 
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