Servus.
Wenn man in eine markengebundene Werkstatt geht und dort auch bisher immer war, die also die Fahrzeughistorie kennen, dann sollten die sehr wohl in der Lage sein, abzuschätzen, was ansteht und wie viel es kostet.
Auch sonst sollte eine Werkstatt in der Lage sein, einen Kostenvoranschlag (KV) auch über eine Wartung abzugeben, völlig egal, wie oft sie den Typ auf der Bühne hat. Wenn sie nicht weiß, was zu machen ist, sollte sie sich die nötigen Informationen beschaffen (Wartungsplan, Serviceheft, Ausstattung etc.) - machen sie ja auch, wenn der Wagen dann tatsächlich da ist, denn da müssen sie ja dann auch wissen, was ansteht.
Und zum Thema bei Abgabe kurz drüber schauen. Daß der Wagen bei Abgabe auf der Bühne kurz angeschaut wird, ist bei vielen markengebundenen Werkstätten mittlerweile Standard bzw. wird auch vom Hersteller gefordert - nennt sich dann Direktannahme.
estre schrieb:
Mich würde jetzt mal interessieren wie ihr bei eurer Inspektion vorgeht.
Die bisherigen zwei Inspektionen von meinen aktuellen Wagen sind die bisher einzigen, die ich nicht selber gemacht hatte - Wagen noch zu neu.
Bei Beiden hatte ich den Wagen einfach hingestellt. Da mir gerade bei der letzten Wartung die Rechnung höher ausgefallen ist, als ich mit gerechnet hatte, werde ich für die nächste Inspektion (Ende dieses Jahres) vorher einen KV einholen.
Vorteil vom KV, die Werkstatt darf ohne Rücksprache nicht gravierend vom Endbetrag abweichen (ca. 10 bis 15% sind rechtlich noch zulässig) und hast eine Vorstellung davon, was auf dich zukommt. Dazu kannst du auch mit anderen Werkstätten vergleichen.
Grüße ~Shar~