News Battlefront 2: EA will aus Lootbox-Debakel gelernt haben

futju

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#1
Bereits die Veröffentlichung der Beta von Star Wars: Battlefront 2 war für Publisher Electronic Arts ein PR-Desaster, da die aggressive Vermarktung von Ingame-Vorteilen wie Lootboxen zu viel Kritik von Fans und Medien führte. Patrick Söderlund, erst kürzlich zum Chief Design Officer ernannt, gelobt Besserung.

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#2
Tja wir werden sehen...EA hat eben versucht, die Kuh auszumelken und die wurde dabei sauer....
Lootboxen? Wenn für inGame Währung kaufbar und nur mit kosmetischen Dingen versehen OK.
Ansonsten ist Battlefront 2 ja wunderschön...
 
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#3
Dies sieht Söderlund vor allem darin, dass die Zahl der Aktiven in Battlefront 2 wieder ansteigt. „Das bedeutet nicht, dass wir aufhören. Wir werden das Spiel weiter verbessern, weiter vorantreiben und wir müssen sehr vorsichtig sein, was das für zukünftige Produkte bedeutet.“
Söderlund ist genauso ein "Kenner"/Fehlentscheider wie Phil Spencer bei Microsoft, komplett ungeeignet für den Job :rolleyes: ... als Ex-CEO von DICE stehen letztere natürlich nie bei Söderlund in der Bringschuld und da wird auch das - im Gegensatz zu Bioware - SW Battlefront 2 Disaster verziehen bzw. keine Schließung angedroht, wenn beim kommenden/vermutlich aufgewärmten Battlefield oder dem nächsten SW Battlefront DICE hinter den Erwartungen zurück bleibt, wie vermutlich auch schon bei Mirror's Edge Catalyst.

Messen mit zweierlei Maß bei EA und Biowares Tage als EA Studio sind vermutlich mit Anthem gezählt, wenn das wieder mit Mikrotransaktionen verseucht wird, wovon schwer auszugehen ist, aber an die eigene Nase fast man sich bei EA ja eigentlich selten (und die Verantwortlichen wie Söderlund bleiben weiter auf Ihrem Pöstchen) und man hat ja in der Vergangenheit meisterlich bewiesen, wie man vormals gute/renommierte Studios dahinrafft/kaputt macht.

Neben DICE gibt's dann ja bei EA auch bald keine namhaften Studios mehr, es sei denn man kauft wieder welche ein wie nach Titan Fall 2 geschehen, so das Respawn als nächstes auf die Liste der abzuschaffenden Studios nach Bioware kommen könnte, da DICE ja immer einen Freifahrtschein von Söderlund & Co. bekommt, egal wie mangelhaft die Spiele am Ende werden.
 
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BacShea

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#4
Ich hab da einen echt guten Tipp für ihn: mache ein gutes Spiel, das es sich lohnt, länger als 3 Monate zu spielen und die Leute kaufen es freiwillig. Liefert einen fairen Inhalt und bringt 2 bis 3 Addons, die den Inhalt so erweitern, dass sich jeweils 20 Euro lohnen.
Bietet Support für Mods und eine gute Server Politik im multiplayer.
Und vor allem: verarscht die Spieler nicht.
Ich bin mir sicher, dass es genügend Leute kaufen werden.
 
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AbstaubBaer

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#5
Lustig: Das ist genau das Statement, das seit Jahren immer wieder aus dem Keller geholt wird. "Wir haben gelernt", "wird nicht wieder passieren", "wir brauchen das Geld". Zynisch und falsch, denn wer 64% seines Umsatzes mit Mikrotransaktionen macht, braucht die sicher nicht. Und schon gar nicht als Lootboxen. Das räuberische Glücksspiel braucht es jetzt offenbar auch nicht mehr, denn BF2 wird noch weiterentwickelt. Also PR-Gelaber aus der Vorratskiste.
 

thehintsch

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#6
Sollen sie halt statt kostenloser content updates mal wieder DLCs, oder wie wir früher gesagt haben: add ons raus bringen. Das bietet sich doch an, dass man für neue Maps mal nen 5er abdrücken könnte o.ä.

Ich finde kostenpflichtige DLCs halb so schlimm wie sie anfangs wahrgenommen wurden. Es kommt eben immer darauf an ob der Inhalt den Preis wert ist.
 

leckerbier1

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#7
Außer Battlefield hat EA nix mehr was mich interessiert. Wenn der nächste Teil auch so wie Battlefield 1 wird, spare ich mir das Geld.
 
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#8
übersetzt: wir haben es übertrieben mit dem melken der Kühe, wir werden in Zukunft etwas "vorsichtiger" Vorgehen das die Kuh es nicht sofort merkt ... auch kleine Schritte führen ans Ziel!
 
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#9
Sobald der Shitstorm losbricht wird immer zurückgerudert.
Das Problem ist nur, dass die Kuh schnell vergisst...
 

Heelix

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#10
Bioware Spiele gefallen mir persönlich immer recht gut. Bin gespannt.
Lootboxen darf es gerne geben, aber man sollte nicht das gefühl bekommen deutlich benachteiligt zu werden wenn man sie nicht nutzt.

Perfektes Beispiel finde ich: Overwatch
 
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#11
"Wir hatten die Absicht, das mehr Leute [das Spiel] über einen längeren Zeitraum hinweg spielen. Und wie bei vielen anderen Titeln da draußen, hatten wir die Idee, dafür etwas zurückzubekommen, um uns das leisten zu können.“
Für mich klingt das nach: Ihr seit jetzt schuld dran, dass wir ab jetzt noch weniger an der Bugbeseitigung interessiert sind, als bis jetzt und die ganzen Spiele einfach noch mehr wie am Fliessband raushauen.

[...] dass sich am generellen Fokus von EA diesbezüglich etwas geändert hat.
Und das klingt nach: Sollte ein Spiel wiedererwarten, trotzt Mikrogedönse, doch mal ein kleinwenig zu gefallen, können wir sagen: wir haben es euch doch geagt!

Wenn man EA kennt, weiss man, dass sie nur eines ein wenig gelernt haben; nämlich, wie sie die Leutedas nächste Mal besser/perfider dazu bringen, dass sie doch für jeden Mist bezahlen.
 

D708

Lt. Commander
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#12
übersetzt: wir haben es übertrieben mit dem melken der Kühe, wir werden in Zukunft etwas "vorsichtiger" Vorgehen das die Kuh es nicht sofort merkt ... auch kleine Schritte führen ans Ziel!
Und da sieht man noch mehr, dass die PR von EA schon gut funktioniert und die Leute vergessen haben.
EA hat mitnichten auf die Kritik reagiert. Disney hat reagiert und als Lizenzgeber/Auftraggeber massiv Druck auf EA gemacht. EA war und ist der Spieler/Käufer scheiss egal.
EA dreht das jetzt schon so, dass Sie auf die Community gehört hätten. Als ob wir einen direkten Einfluss gehabt hätten.

Ansonsten ist die Aussage des Zitats 100% richtig. Wer glaubt, EA lässt die Sauereien, irrt gewaltig. Vorallem bei 54% Umsatz....
 

DiePesto

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#13
Das Problem ist doch ganz klar. Man verdient heutzutage nicht mehr sein Geld mit der Entwicklung und dem Release eines Spiels, sondern mit der Monetarisierung dessen. 64% des Umsatzes durch Mikrotransaktionen. Da ist es wenig motivierend ein Witcher 3 zu entwickeln, wenn ein Fifa bei minimalem Aufwand weitaus rentabler ist.
 
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#14
Gelernt? Wers glaubt wird seelig.
 

CR4NK

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#15
... Da ist es wenig motivierend ein Witcher 3 zu entwickeln, wenn ein Fifa bei minimalem Aufwand weitaus rentabler ist.
Also ich fände es weitaus motivierender einen 918 Spyder zu entwickeln als nen Golf. 😁

Die sollen für ein neues Spiel einfach einen höheren Preis verlangen und damit das Spiel vollständig finanzieren und auch die Updates. Wenn ich an früher denke: 150 Mark für ein SNES Spiel. Wären heute (inkl. Inflation) weit über 75€ für ein Spiel. Haben sich die Spiele aufm SNES wohl schlecht verkauft?!
 
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#16
sry das spiel is nicht nur wegen den lootboxen gescheitert. das war sicherlich der hauptgrund aber auch ohne das lootboxsystem is das potetnitial von star wars in battlefront 2 mal wieder nicht ausgeschöpft worden. ich kann nicht verstehen wieso man in battelfront alles so smplifiziert, v.a. das squad system ist müll. wieso geht man nicht mehr in die richtung von battelfield, wo man auch richtiges teamplay braucht. stattdessen gabs mal wieder einen casual-aufguss, den man paar mal spielt wegen der star wars atmosphäre und dann nicht mehr anfasst.
 
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#17
Würde mich wundern wenn EA daraus gelernt hat..
Ist ja nicht so als wäre es das erste Spiel, welches sie vergeigt haben..
 
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CD

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#18
Als Spieler muss man sich auch ab und zu die Frage stellen: "Wenn Progression und Lootboxen meine hauptsächliche Motivation sind, sollte ich dann überhaupt weiterspielen?". Am Ende vom Tag muss ein Spiel Spass machen. Wer einfach nur spielt, um "weiterzukommen" hat den Sinn nicht so ganz verstanden. Der Weg ist das Ziel, und wenn der Weg keinen Spass macht, dann sollte man die Route ändern. Das selbe gilt für ingame-Lotto-Spielereien. Aber vielleicht bin ich auch zu sehr oldschool-Gamer für diesen ganzen Mist.
 
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#19
Lootboxen abschaffen!

Das hat schon das Tuning in NFS Payback versaut. Eigentlich ein tolles Spiel, aber dann so lächerliche Sachen wie Leistungstuning nur durch Karten, die man zufällig bekommt. Reines Glücksspiel, und wenn man gute haben will muss man sich einfach so viele verdienen oder kaufen bis was gutes dabei ist.
Warum hat man es nicht einfach wie immer schon gemischt, man nimmt sein verdientes Geld und kauft die Teile die man haben will? Stattdessen kommt so eine unsinnige und vor allem auch unrealistische Scheiße bei rum, nur damit man irgendwie dieses Dreckssystem verwursten kann. Und dann diese Lieferungen wo man neue Tokens für die Karten und weiteres bekommt bei jedem Level-Up, warum nicht einfach direkt so die Belohnungen verteilen statt noch mal Glücksspiel machen zu müssen?

Alles in allem hat das meine Spielerfahrung zwar kaum getrübt und ich hatte meine 20-30 Stunden Spaß mit dem Spiel, aber wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke kann mich das nur aufregen.
Wobei...irgendwie passt das ganze ja auch zu dem Casino-Setting, muss man auch mal zugeben :D

Aber beim nächsten mal muss so was echt nicht sein.
 

nebulein

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#20
Das Problem ist doch ganz klar. Man verdient heutzutage nicht mehr sein Geld mit der Entwicklung und dem Release eines Spiels, sondern mit der Monetarisierung dessen. 64% des Umsatzes durch Mikrotransaktionen. Da ist es wenig motivierend ein Witcher 3 zu entwickeln, wenn ein Fifa bei minimalem Aufwand weitaus rentabler ist.
Das Problem ist eher, dass die den Hals nicht voll kriegen. Man versucht inzwischen einfach Systeme aufzubauen, die langfristig regelmäßig Einnahmen generieren. Games verkaufen sich meistens in den ersten Wochen ziemlich gut und dann flacht das ganze doch ab. Allerdings hat man selbst dann bei einem guten Spiel, meistens einen satten Gewinn eingefahren. EA ist aber genau das nicht genug und als Begründung kommt dann sowas wie laufende Serverkosten etc.

Dabei liegt es doch nur daran, dass kein Hosting mehr angeboten wird und die Hersteller lieber selbst die Server hosten wollen um die volle Kontrolle über den Kunden zu behalten. Gerade Serverkosten könnte man wunderbar outsourcen auf Privatpersonen, Clans etc. und dann sind die laufenden Kosten für ein paar Patches im Vergleich verschwindend gering.

Das Thema dabei ist nur, dass EA z.B. speziell mit Fifa inzwischen das x fache durch Mikrotransaktionen verdient und deswegen will man die in jedem Spiel implementieren. Wo ich bei Fifa aber eine gewisse Sammelwut habe bzw. mein Team dann aufstelle, was wiederum auch motivierend sein kann, ist so ein Lootboxen System in Shootern deutlich schwieriger zu integrieren. Ich habe die Befürchtung das EA auch nicht davon abrücken wird, sondern das die Lootboxen einfach nur in abgewandelter Form auch in ihre neuen Spiele rein kommen, damit die Spieler weiter Geld investieren. Früher musste man dafür Addons bauen, später DLCs inzwischen versucht man einfach nur noch so ne Cash Cow zu generieren und das sollte einfach niemand unterstützen.
 
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