Bin ich ein Festplattenzerstörer?

Mr.Zweig schrieb:
Ich würde das Netzteil (mal ganz abgesehn von dem Festplattenprobem) gegen ein gutes Markennetzteil austauschen!
Was habt ihr gegen das Super Flower? Das Teil ist kein billiger Chinakracher und liefert neben 80-Plus Zertifizierung auch noch die aufgedruckte Leistung und ist zudem modular und beleuchtet (ob das ein Vor- oder Nachteil ist darüber kann man streiten).
 
Einmal Chinakracher, immer Chinakracher! Da können sie von mir aus auch 80 Platin draufschreiben... Klar haben die ihre Zulieferer geändert und verbauen mittlerweile durchaus Markenkomponenten. Aber die Probleme, die es damals mit den Teilen gab, werde ich nicht vergessen. Für mich bleiben dieses Netzteile nicht empfehlenswert, zumal es x bessere Alternativen gibt. Das mag zwar subjektiv sein, aber immerhin spreche ich da aus Erfahrung.
 
So ein Phänomen hatte ich vor ein paar Jahren, noch zu IDE-Zeiten auch schon mal:
Eine von zwei Festplatten machte erst merkwürdige Geräusche und nach einigen Tagen war sie dann komplett hinüber. Habe dann eine andere an diesen Platz gesetzt und ca. 4 Wochen später genau das gleiche: Erst Geräusche, dann Totalschaden.

Ich habe dann mal munter geraten und mir die Stromverkabelung angesehen:
Ein Stromkabel versorgte das DVD-Laufwerk, ein anderes die beiden Festplatten. Das letztere versorgte erst eine andere Festplatte und von dort aus die jeweils kaputtgegangene Festplatte. Von Physik habe ich zwar keine Ahnung, aber ich vermutete, dass die erste Festplatte irgendwie Spannungsschwankungen o. ä. verursachen könnte, die die zweite Festplatte nach einer gewissen Zeit ins Jenseits befördert.
Daraufhin habe ich die Kabel gewechselt, sodass die Festplatte auf dem "Schleudersitz" eine eigene Versorgung bekam und die andere Festplatte ihren Strom erst nach dem DVD-Laufwerk bekam.

So falsch war das Bauchgefühl wohl nicht, denn danach hatte ich an diesem PC bis zu seinem altersbedingten Ende keinen Festplattenschaden mehr.

Vielleicht hilft die Geschichte ja jemandem hier. :schluck:
 
Zuletzt bearbeitet:
da hat wohl ehr das Netzteil mist heraus gebracht und die Festplatte ging dann eben hops.
der Motorcontrollchip hängt direkt an 12V, wenn der aus dem tritt kommt, dann kann die Festplatte schon mal Geräusche von sich geben.
 
Mr.Zweig schrieb:
Klar haben die ihre Zulieferer geändert und verbauen mittlerweile durchaus Markenkomponenten.
SuperFlow ist selbst OEM Hersteller und nicht nur einer, der seine Labels auf die Netzteile andere Hersteller kleben läßt wie Be Quit!

PC-Hickhack, es ist möglich, dass es an der Stromversorgung lag, es ist aber auch möglich und sogar wahrscheinlicher, dass es ein Schwingungsproblem war. Wenn man mehrere HDD im gleichen Käfig betreibt und diese eine fast identische Drehzahl haben, dann können Interferenzen entstehen und die Platten schädigen. Nach dem letzt Austausch war dann vielleicht die Drehzahl der beiden Platten etwas weiter voneinander entfernt und die schädlichen Interferenzen lagen auf einer anderen Frequenz die weniger schädlich war. Sowas gibt es.

Das des TE kann auch ähnlich sein und ebenso eine fehlende wie eine übertrieben weiche Entkopplung können dann Probleme verursachen. Eine Analyse der S.M.A.R.T. Werte kann sowas u.U. aufzeigen.
 
hatte auch schon mal so einen ähnlichen Fall bei einem Kumpel, da lag es auch am NT das nach dem Austausch dann gar keine Probleme mehr mit Komponenten auftraten!
Ist natürlich bei Dir jetzt blindes raten, aber viele Möglichkeiten gibts ja nicht!
Entweder großes Pech oder eben NT!

edit: Kabel schon mal getauscht? Könnte ja auch ein Kabeldefekt sein auch wenn das eigentlich keinen dauerhaften Schaden verursachen dürfte......
 
Ich tippe hier auch auf Interferenzen, das mit dem Netzteil ist eher Nonsens. Wenn das Gehäuse keine vernünftige Entkopplung für die Festplatten besitzt, ist das durchaus vorstellbar bis wahrscheinlich. Oft reicht es schon, die Platten weiter auseinander zu setzen bzw. wirklich gut zu entkoppeln. Seagate ist so ein Fall für sich, sie geht, sie geht nicht... :D
 
Luck3rHoch3 schrieb:
Bei mir schmieren nach ein paar Monaten ständig Festplatten ab.

Was heißt denn eigentlich "ständig". Wie viele Platten waren es denn, und waren die alle nur ein paar Monate alt? Und hast du schon mal die SMART Werte ausgelesen?

...und wie schon gesagt wurde, die meisten Platten haben 3 Jahre Garantie. Wenn die Platte in dieser Zeit verreckt, einfach beim Hersteller nach "RMA" googeln, da gibt es eine Anleitung, was man machen muss, um die Platte umzutauschen. Man muss eigentlich nur ein Programm des Herstellers laufen lassen, das spuckt dann einen Fehlercode aus, und damit kann man die Platte einschicken - kostet 5,90 Euro Versand, und ist viel billiger, als eine neue Platte zu kaufen! :)
 
Die S.M.A.R.T werde sind alle immer Top in Ordnung, die Platten haben eigentlich nie Fehler, bringen aber nach einem kurzen Ton (Keine Ahnung wie ich den beschreiben soll, hmm, so ein "wiiip" :P) den PC für ein paar Sekunden zum Stillstand.

Werde sie wohl mal einschicken. Braucht man denn eine Quittung/Rechnung? Oder sehen die wie alt die Platte ist? :P

Keine Ahnung wo, wie und wann ich die letzte Platte gekauft habe. Hat mir glaub ich ein Kumpel bei Amazon bestellt.
Ergänzung ()

Auf der Seagateseite steht, dass ich bis Dezember 2013 Garantie habe.
Bei den Kurz und Langzeittests wurden keine Fehler gefunden und Seagate schreibt, dass fehlerfreie Platten zurückgesendet werden. Aber die werden die ja auf Herz und Nieren testen, oder?
 
... da wär ich mir leider nicht so sicher. Für ein 100 Euro Consumerprodukt machen die normalerweise keinen erhöhten Aufwand. Wenn du Pech hast, lassen die auch nur ihr Tool drüberlaufen, das du gerade eben auch eingesetzt hast...

Ich habe neulich mal eine Samsung Platte bei Seagate eingeschickt (gehören ja jetzt zusammen) die hatte einen komischen Fehler mit immer mehr schwebenden Sektoren, aber niemals defekte Sektoren. Trotzdem Lesefehler, und Fehlercode vom Tool.
Ich bin mir ziemlich sicher dass ich die selbe Platte zurückbekommen habe, und die haben nur irgendwas zurückgesetzt. Der selbe Fehler kam nämlich nach einer Woche wieder. Also wieder eingeschickt, und dann hab ich wohl eine andere Platte im Tausch bekommen. Fand ich aber recht ärgerlich...
 
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etheReal schrieb:
Ich habe neulich mal eine Samsung Platte bei Seagate eingeschickt (gehören ja jetzt zusammen)
Die gehören nicht zusammen, Seagate hat die Festplattensparte von Samsung gekauft, aber eine weitere wirtschaftliche Verbindung gibt es zwischen beiden Firmen nicht.
 
Holt schrieb:
Die gehören nicht zusammen, Seagate hat die Festplattensparte von Samsung gekauft, aber eine weitere wirtschaftliche Verbindung gibt es zwischen beiden Firmen nicht.

Okay, ja, ich meinte "die Festplattenmarken gehören jetzt zusammen" bzw. "Samsung RMA wird jetzt von Seagate abgewickelt". Aber das habe ich natürlich unklar ausgedrückt :)
 
Bei so unerklärlichen Geschichten (wobei 2 oder 3 defekte Festplatten in einem halben Jahr jetzt auch noch unter "Pech" zählen können, bei mehr wirds dann aber doch langsam komisch) tippe ich als erstes immer aufs Netzteil. Auch wenn die Spannungen scheinbar i.O. sind gibt es da noch mehr Punkte (Ripple, etc.) die der Hardware schaden können wenn nicht innerhalb der Spezifikationen. Also evtl. mal über einen Tausch nachdenken.
 
Alternate 1
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