BSOD, GSOD bei ATI; Ursachensuche

@sonicslide:
Ist auch eine meiner Vermutungen, daß die "alten" Mainboards eben Probleme haben mit dem Datendurchsatz, der durch die Leistungsfähigkeit der neuen Karten (auch die Nvidias haben teilweise solche PRobleme, soweit ich das verfolge) erzeugt wird. Dann scheint ein Problem aufzutreten, so daß die Karten zu lange auf neue Datenpakete warten müssen und es kommt zum Abschalten der Karten. Würde auch erklären, warum oft BIOS-Updates der Mainboards und Veränderungen an den RAM-Timings Lösungen bringen.
Muß mal sehen, daß ich in meiner Tabelle, die ich im Moment noch für mich zum Auswerten erstellt habe, das Alter der Mainboards mit einbeziehe, ob es da eine "Deadline" gibt, wo sie funktionieren.
Gruß
9pinking
 
Vielleicht hängts auch damit zusammen, das die Karten schon PCIe 2.1 nutzen. Könnte ja sein, das daurch Probleme in der Kommunikation entstehen. Eigentlich sollte es kompatibel sein, aber zeig mit ein einziges Mainboard das sich 100%ig an alle Standards hält... ;-)
 
Jesterfox schrieb:
Vielleicht hängts auch damit zusammen, das die Karten schon PCIe 2.1 nutzen. Könnte ja sein, das daurch Probleme in der Kommunikation entstehen. Eigentlich sollte es kompatibel sein, aber zeig mit ein einziges Mainboard das sich 100%ig an alle Standards hält... ;-)

Mit meinem P5B Deluxe gehts problemlos (PCIe 1.1). Die Spannungen am Board sind die niedrigst Wählbaren. Die Karte ist allerdings eine MSI R5770 PMD1G. Vielleicht ist an der irgendwas anders (wird im Afterburner als Hawk angezeigt).
 
Ernie123 schrieb:
Mit meinem P5B Deluxe gehts problemlos (PCIe 1.1). Die Spannungen am Board sind die niedrigst Wählbaren. Die Karte ist allerdings eine MSI R5770 PMD1G. Vielleicht ist an der irgendwas anders (wird im Afterburner als Hawk angezeigt).

Soweit ich weiß, besteht das Problem prinzipiell auch bei den MSI Hawk. Vielleicht hast du Glück, dass dein Board PCIe 1.1 hat. Ich bin noch bei 1.0 und habe gar kein Land gesehen mit meiner 5770.

Heißt das, dass man die Karten nur in aktuellen Systemen einsetzen kann? Ich wollte mir eigentlich kein neues System zulegen...
 
Ich denk nicht, das es ein generelles Problem ist, denn eigentlich sollten die verschiedenen PCIe-Versionen kompatibel sein.

Ich denk eher, dass in Einzelfällen die verschiedene "Toleranzen" in unterschiedliche Richtungen abweichen und Ärger machen.
 
CPU
Intel Q9550 @3,83

RAM
2x 2048 MB DDR2-1066 OCZ-Reaper 5 5 5 15 1T

GPU
MSI HD 5870 @900/1300

Mainboard
XFX 780i Sli

GPU Treiber
Catalyst 10.2
Catalyst 10.3
Catalyst 10.4a
Catalyst 10.5a

Betriebssystem
Windows 7 Ultimate x64

Probleme in 2D
keine und nie gehabt bei allen Treibern

Probleme in 3D
keine und nie gehabt bei allen Treibern

Netzteil
Xilence Power 750W Gaming
 
Zuletzt bearbeitet:
CPU
AMD Phenom II X4 965 @ Mugen 2 Rev. B

RAM
4x 2048 MB GeIL DIMM 4 GB DDR3-1333 Kit (GV34GB1333C7DC) 7 7 7 24

GPU

Sapphire HD5870 Vapor-X 2GB

Mainboard
GIGABYTE GA-890GPA-UD3H

GPU Treiber
Catalyst 10.5

Betriebssystem
Windows 7 Professional x64

Probleme in 2D
Spontane GSOD welche nicht nachvollziehbar waren

Probleme in 3D
Nicht nachvollziehbare BSOD mit win32k.sys als Fehler


Netzteil

Xilence Power 580W

Zustaz:
Mir ist dann dann auf gefallen das die Fehler nicht im abgesicherten Modus von Windows aufgetreten sind. Später bin ich darauf gekommen das wenn so ein Fehler auftrat ein Programm von meiner zweiten Festplatte (eine Samsumg Spinpoint F3 EG) gestartet waren.
Habe nun das Firmware update von Samsung auf gespielt seit dem sind die Fehler weg.

MFG
Kori
 
@Korialstrasz:
Denke der BSOD mit win32k Fehler hatte nichts mit der Graka zu tun. Und auch die GSOD sind jetzt weg? Dann sind auch hier wohl Datentransfer-Lücken aufgetreten, die dann zum "Abschalten" geführt haben.
Bitte berichten, ob die GSOD wirklich vollständig weg sind, danke.

Und auch danke, daß wieder etwas Bewegung in den Thread gekommen ist:D

Gruß
9pinking
 
habe auch seit 10.5 Probleme mit GSOD inkl. Soundloop wenn ich meine 5870 auf 900/1300 takte. Bis 10.4 lief es ohne Probleme.
 
9pinking schrieb:
@Korialstrasz:
Denke der BSOD mit win32k Fehler hatte nichts mit der Graka zu tun. Und auch die GSOD sind jetzt weg? Dann sind auch hier wohl Datentransfer-Lücken aufgetreten, die dann zum "Abschalten" geführt haben.
Bitte berichten, ob die GSOD wirklich vollständig weg sind, danke.

Und auch danke, daß wieder etwas Bewegung in den Thread gekommen ist:D

Gruß
9pinking

Also er lief gestern 2h lang Prime95 + furmark stabil und anschliesend 4 h WoW ohne Probleme. WoW liegt bei mir auf der F3EG dadurch ist mir das erst klar geworden.

MFG
Kori
 
Korialstrasz schrieb:
CPU
Habe nun das Firmware update von Samsung auf gespielt seit dem sind die Fehler weg.
MFG
Kori

Danke Kori!

Vielleicht lässt sich da auch ansetzen bei der Fehlersuche? Ich habe immerhin 3 Platten (WD Green 1TB EADS) und davon sogar 2 im RAID0. Leider haben nicht alle hier die Menge und Art ihrer Platten gepostet.

Ich hatte ja unbehebbare Probleme mit den Grafikkarten...
 
@nukular:
siehe dieses hier: https://www.computerbase.de/forum/threads/kompatibilitaetsproblem-spinpoint-f3-eg-und-sb850.734209/
Es gab Kompatibilitätsprobleme mit der F3 und der SB850 von AMD, deshalb hier ein Lösungsansatz. Ob es da bei anderen HDD-Controller-Kombis auch Probleme gibt, ist mir nicht bekannt, aber sicher nicht auszuschließen, weil auch hier gilt, daß viele Hersteller es nit so hundertprozent genau nehmen mit den Spezifikationen.

Ein Versuch, da was zu machen, wenn es denn vom Hersteller angeboten wird (FW, Bios-Update fürs Board, Treiber für den Controller), ist es auf jeden Fall wert.

Gruß
9pinking
 
nachdem mein Händler mal wieder keinen Fehler an meiner 5850 feststellen konnte, habe ich mich mal direkt an den Kundendienst von ASUS gewendet. Die wollen das jetzt wohl nach Taiwan senden, die dann wohl/evtl. ein neues Mainboard-BIOS schreiben. ich bins gespannt
 
CPU
AMD Phenom II X4 955 @ Mugen 2 Rev. B

RAM
2x 2048 MB G.Skill CL8 4 GB DDR3-1333 8 8 8 24

GPU
PowerColorPCS+ 5770

Mainboard

GIGABYTE GA-MA770T-UD3 Rev.1.0 @F5

GPU Treiber
Catalyst 10.5 + ATI Tray Tools

HDD
WD Blue 500GB (1 Pattern) Systemplatte
Samsung 200GB (ca. 6 Jahre alt) Archiv


Betriebssystem
Windows 7 Home Premium x32

Probleme in 2D
Desktopobjekte verschieben ruckelt gelegentlich, sowie das auf und ab scrollen. (kommt und geht spontan, seit ich dwm.exe deaktiviert habe, hatte ich bisher keine Probleme)

Probleme in 3D

Keine

Netzteil
Corsair TX650W
 
Zuletzt bearbeitet:
CPU
AMD Phenom II X4 955 BE Mit Boxed Küher

RAM
2x 2048 MB Crucial

GPU
MSI Twin Frozr 5850

Mainboard
MSI 870A-G54

GPU Treiber
Catalyst 10.1 Hotfix
Catalyst 10.4
Catalyst 10.5

HDD
WD Caviar Blue 640GB

Betriebssystem
Windows 7 Prof x64

Probleme in 2D
Bis jetzt gar keine Probleme ( Hab den PC erst seid 4 Tagen)

Probleme in 3D
Bei allen Spielen bis auf PES 2010 Absturz nach < 1 Min mit den bekannten Streifen oder mit freeze

Netzteil
Cooler Master Silent Pro 500W


Auch ein BIOS Update auf Version 17.4 hat bis jetzt keinen Erfolg gebracht

UPDATE: Erhöhung der Spannung mit Hilfe von MSI Afterburner von 1090 auf 1135 hat den gewünschten Erfolg gebracht bis jetzt keine Abstürze mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen.
Nun das Problem ist mir ebenfalls sehr bekannt, nicht bei meinen Privat Rechnern aber bei Rechnern die wir Verkaufen. Allerdings darf ich sagen, dass mehrheitlich die 57xx Serie von den Fehlern Betroffen ist. 58xx massiv wenig. Also habe ich mich den unterschieden der 2 Serien angenommen und folgendes kam dabei raus. Die 57xx Serien vorallem 5770 von Saphire/XFX Asus CuCore haben "nur" die GPU aktiv gekühlt, nicht aber die Spannungswandler! Bei den 5830, 5850 & 5870 sind die Spannungswandler immer mindestens Passiv gekühlt. Teilweise Aktiv. £

Arbeitskollege von mir hat einen AMD Phenom X4 955 4 GB Corsair XM3 Ram und 1x 5770 Asus CuCore
Er hatte ebenfalls immer wieder GSDO ebi diversen Spielen. Nach meinem vorschlag senkte er den GPU Takt um 50Mhz ergebniss Fehler sozusagen verschwunden.

Mein System:

Amd Phenom X6 T 1090

Mainboard

Asus Crosshair iv formula

Ram

4x 2 GB Kingston Hyper X 1866Mhz @ CL 7

Grafikkarte

2x Asus Matrix 5870 2GB

Gehäuse

Obsidian 800D

HDDs

1x Corsair SSD Noca 128GB
1x Kingston SSD V 128GB

2 Western Digital Black 640GB ( Raid 0)
1x Western Digal Black 1 TB

Netzteil

Corsair HX1000

Kühlung:

Noctura 12UP whit 2x Delta Fan
5x Delta Fan @ 3000Rpm

Die 5770 wird von unserem Geschäft in diversen Platformen ( AMD intel Core2, I3, I5, I7 1156, I7 1366) eingesezt und doch haben diese des öfteren die Probleme, im 2D und 3D Berreich. Die Board sind von Gigabyte oder Asus. Ebenfalls sind die Netzteile genügend Stark.
 
Um auch mal was positives zu schreiben :)

Mein System:

Intel Core2Quad Q6600

Mainboard

Gigabyte X48-DS4

Ram

2x 2 GB Kingston Hyper X 800 Mhz (DDR2)

Grafikkarte

1 x XFX 5870 XXX

Gehäuse

Zalman GS1000

HDDs

1x WD 1 TB
1 x Extern WD 1,5 TB

Netzteil

OCZ ModXstrem-Pro 700 Watt

Kühlung:

2 x Zalman Standard Gehäuselüfter

Den Text habe ich mal aus meinem Beitrag kopiert der ebenfalls über die Streifen handelt, hier im Board.
Vielleicht bringt es ja dem ein oder anderem was.


Nach dem Bios-Update wurde der Takt etwas verändert.
Von: 875 MHz und 1300 MHz
Auf: 900 MHz und 1250 Mhz.

Leider blieben die Streifen. Dann habe ich per Hand mit dem ATI Overdrive den Speichertakt um 30 MHz gesenkt.

Seid diesem Moment läuft die Karte stabil und ich habe keine Probleme mehr.
Treiber hatte ich von 10.1 bis zu 10.4 alle versucht und alle machten diese Probleme.

Wieso auch immer habe ich dann den 10.3 mit den o.g. Einstellungen nun installiert und
es passt.

Weiterhin gutes Gelingen und auf das bald Ruhe ist mit den blöden Streifen.
 
Pc-Guggler schrieb:
Hallo zusammen.
Die 57xx Serien vorallem 5770 von Saphire/XFX Asus CuCore haben "nur" die GPU aktiv gekühlt, nicht aber die Spannungswandler! Bei den 5830, 5850 & 5870 sind die Spannungswandler immer mindestens Passiv gekühlt. Teilweise Aktiv.

Ich denke eigentlich auch, dass die Probleme zumindest teilweise mit den nicht gekühlten Spannungswandlern und Speicher (besonders tritt das bei der Nutzung des OEM L2 Pro von Arctic Cooling auf) zu tun haben. Gerüchten zufolge entsprechen die Spannungswandler auch nicht mehr denen vom Referenzdesign sondern wurden bei den meisten Herstellern durch billigere ersetzt.

Ich wäre ja inzwischen bereit, den Umstand zu tolerieren, dass die Hersteller die Karten in einem nur so halbwegs nutzbaren Zustand ausliefern und würde dann selber ein paar Kühlkörper draufkleben. Aber damit ist die Möglichkeit, die Karte bei weiter fortbestehenden Mängeln zurückzugeben sehr gefährdet. Somit bleibt es dabei, dass die Hersteller selber dafür sorgen müssen, dass die Karten funktionieren.

EDIT: Noch zum Beitrag von Alex61083:

Ich hatte Speicher- und GPU-Takt um jeweils 100MHz gesenkt, das brachte aber keine Stabilität. Also es scheint nicht grundsätzlich die Lösung aller Probleme zu sein, sondern nur hier und da zu helfen.
 
CPU:
Intel i5 750
Batch: L921B848



RAM:
G.Skill
F3-12800CL9-2GBNQ
2 Module zu je 2048 MB
DDR3
1600 MHz
CL9-9-9-24
PC3-10700H (667 MHz)
1.5-1.6 Volt



GPU:
ATI Radeon HD 5750
Sapphire
kein Vapor-X
Neues BIOS v0.22 vom Sapphire-Support per email, selber geflasht.
113-C01201-022
01/18/10 21:33
ATOMBIOSBK-ATI VER012.019.000.003.034847
http://www1.sapphiretech.com/global/lib_files/118.zip



Grafiktreiber:
9.11
9.12
10.1
10.1 Hotfix
10.3
10.3 mit OpenGL 4 Preview
10.4
10.4a Preview
10.5
10.6
ATI Catalyst driver only, also ohne CCC.
Statt CCC benutze ich ATI Tray Tools 1.6.9.1472.
Jeder vorhergehende Treiber wurde sauber deinstalliert, inklusive DriverSweeper und manuelle Säuberung.



Mainboard.
AsRock P55 Extreme
BIOS 1.70
BIOS 1.90
BIOS 2.30



Netzgerät:
Corsair HX 450 Watt



Festplatten:
Western Digital 1001Fals
Western Digital 6400AAKS



Betriebssystem:
Windows XP Pro SP3 mit allen Updates und gut gepflegt, also keine Treiberleichen oder sonstigen Schrott.






Auftreten der Probleme in 2D:
Ja
Hauptsächlich bei Video schauen (mit VLC, Media Player Classic, FLV-Player und manchmal auch ganz ohne Video).



Auftreten der Probleme in 3D:
Nein
Spiele haben bisher keine Probleme gemacht.



Nach der Installation des Grafiktreibers habe ich einige Tipps aus dem AMD-Forum beherzigt und deshalb diese Änderungen durchgeführt:
- HDMI-Audio im Gerätemanager abgeschaltet
- ATI Hotkey Poller deaktiviert (ati2vexx.exe)
- Da der Treiber offenbar die Microsoft Visual C++ Runtime nochmal installiert, auch wenn diese bereits installiert war, jedoch in der Systemsteuerung unter Software dann ein zusätzlicher Eintrag vorhanden ist, habe ich sämtliche Visual C++ Runtimes deinstalliert und nur die neuesten von Microsoft inklusive Servicepacks und ATL-Updates wieder installiert.
Also so sauber wie nur irgendwie möglich.
http://code.msdn.microsoft.com/KB961894/Release/ProjectReleases.aspx?ReleaseId=2067
- Mit ATI Tray Tools A.I. abgeschaltet
- Mit ATI Tray Tools die Taktfrequenzen für GPU und Grafik-RAM in kleinen Schritten durchs gesamte Spektrum rauf und runter verändert.
Dadurch traten die Probleme seltener auf, waren aber nicht beseitigt.
- Den Sapphire-Support angemailt, mit Bitte um ein neues BIOS.
Dieses BIOS habe ich geflasht und die Probleme traten noch seltener auf, waren aber nicht komplett verschwunden.
- neuestes BIOS für die Sapphire Vapor-X auf meine non Vapor-X geflasht
Meine Graka läuft dann wie eine Vapor-X, allerdings immer noch mit sporadischen Freezes.
http://www1.sapphiretech.com/global/lib_files/117.zip
Da die Freezes nicht beseitigt wurden, wieder auf neuestes normales Sapphire-Support-BIOS geflasht.
- Chipsatz-Treiber erneuert
- Netzwerk-Treiber erneuert (Realtek)
- Audio-Treiber erneuert (Realtek)
- Im Video Lan Client Player:
die Audio-Option auf "Win32 waveOut extension output" umgestellt
"Beschleunigte Videoausgabe, Overlay" deaktivieren.
"Windows GDI" Videoausgabe einstellen.
"Tastatur und Maus Event Handling auf vout": kein
- neuestes DirectX installiert

Alle diese Veränderungen konnten die Freezes nicht komplett beseitigen, wohl aber das Problem deutlich verringern.
Nach all diesen Änderungen gab es manchmal 2 Wochen lang keinen einzigen Absturz, um dann plötzlich und unerwartet wieder vermehrt aufzutreten.

Da ich alle Veränderungen protokolliert hatte, fiel mir auf, dass es wieder schlimmer wurde, seitdem ich das Mainboard-BIOS 2.30 installiert hatte.
Ich hatte übersehen, dass wohl standardmäßig der OC-Tweaker aktiviert ist, der die Taktfrequenzen anhebt.
Das war bei den vorherigen BIOS-Versionen soweit ich mich erinnern kann, nicht der Fall gewesen.

Jedenfalls waren der QPI-Takt, der BCLK-Takt, der Speicher-Takt und die Speicher-Spannung zu hoch eingestellt.
Den OC-Tweaker habe ich dann von Auto auf Manuell umgestellt und die richtigen Daten eingegeben.
QPI: 4266
BCLK: 133
PCIE: 100
DRAM: 667 DDR3_1333
RAM-Spannung: 1,559

Das hat zwar etwas geholfen, aber das Problem nicht komplett beseitigt.
Ein paar dieser Abstürze scheinen bei mir von dieser unerwarteten Übertaktung durch das neue BIOS hergekommen zu sein.
Im Windows kann ich mit dem "AsRock OC Tuner" ähnliche Abstürze verursachen, wenn ich den BCLK-Takt erhöhe.

Allerdings ist mir bei den BIOS-Umstellungen eine neue Info im AsRock-BIOS aufgefallen, die erscheint, wenn man SpeedStep (EIST) markiert:
"Enabling this function may reduce CPU voltage and lead to system stability issue with some power supplies.
Please set this item to [Disable] if above issue occurs."

Darüber mal weiter im AMD-Forum gelesen und es scheint sich herauszukristallisieren, dass diese und weitere Stromsparfunktionen der Grund des Übels ist.

SpeedStep (EIST) benötigt auch ein passendes Betriebssystem, um es nutzen zu können.
Windows XP benötigt nicht nur SP2, sondern auch manuelle Aktivierung:
1. Under "Control Panel," open "Power Options."
2. Under the "Power Schemes" pull down menu, choose one of the following:
2.1. To turn Enhanced Intel SpeedStep Technology on, select "Minimal Power Management" power scheme.
2.2. To turn Enhanced Intel SpeedStep Technology off, select "Always On" power scheme.
http://www.intel.com/cd/channel/reseller/asmo-na/eng/203838.htm
Der MSI-Support ist jedoch anderer Ansicht, wonach SpeedStep auch unabhängig vom Betriebssystem aktiv ist. Allerdings bin ich doch da eher geneigt, Intel zu glauben.

Da man normalerweise im Windows-Energieschema aber nicht "minimalen Energieverbrauch" eingestellt hat,
ist de facto SpeedStep unter Windows XP auch nicht aktiv. Jedenfalls nicht zur Verringerung des Energieverbrauches, sondern nur für den Turbo.

Intel bestätigt, dass SpeedStep Abstürze verursachen kann:
http://communities.intel.com/message/79680



Für mein altes Mainboard AsRock 775Dual VSTA gab es damals diese Antwort des Supports bezüglich SpeedStep:
Sehr geehrter Herr xxxx,


habe diesbezueglich meine Kollegen in Taiwan darauf angesprochen.

Es ist eine Limitation des VIA Chipsatzes. Intel Speedstep wird hier nicht unterstuetzt, da es in 3D Anwendungen zu Abstuerzen kommen kann. Daher ist dieses im BIOS nicht mehr integriert.



All 775Dual-VSTA hardware does support Speedstep.

When using BIOS 2.20 or before, Speedstep is working.

When using BIOS 2.40, Speedstep is disabled.

VIA informed us that when setting Speedstep to enable, it may hang up when running 3D application.

It is VIA chipset limitation.

That’s why we set Speedstep to Disable since BIOS 2.40.



MfG

ASRock Support


SpeedStep ist also seit einiger Zeit eine bekannte Ursache für Abstürze.




Das hilft wieder ein bisschen:
Enhanced Halt State (C1E): Disabled
Intel C-State tech (C3, C6): Disabled

Schaltet man dann zusätzlich auch noch SpeedStep (EIST) aus, dann gibt es bei mir keine Abstürze mehr.
Allerdings ist SpeedStep für den Turbo-Modus unabdingbar.

Da man aber dank vorher aktiviertem Turbo-Modus weiß, dass die CPU höhere Taktfrequenzen schafft,
kann man nach Deaktivierung der 3 Stromsparmodi:
1. Enhanced Halt State (C1E)
2. Intel C-State tech (C3, C6)
3. SpeedStep (EIST)
den BCLK-Takt wieder leicht anheben.
Dank CPU Ratio Setting: "Turbo" steht der Multiplier auf 21.
Meinen i5 750 habe ich auf BCLK=143 (statt 133) eingestellt, so dass er jetzt mit knapp über 3000 MHz läuft.
Das ergibt einen QPI-Takt von 2293 (statt 2133) und einen Speicher-Takt von 717 (statt 667).
VDrop habe ich dann auch noch abgeschaltet (AsRock VDrop Control: Without VDrop).


Seitdem keine Abstürze und keine Freezes mehr.
Anscheinend schaltet die CPU bei aktivierten Stromsparmodi schneller die Spannung um, als es manche Netzteile verkraften können.
Also deaktiviert man entweder diese Stromsparfunktionen oder man muss ein Netzteil einbauen, welches ausreichend Reserven auf den betreffenden Leitungen hat, so dass es die Sperenzchen der CPU verkraftet.
Wenn die Taktfrequenzen festgenagelt werden bzw wenn man der CPU verbietet, sich teilweise abzuschalten, dann kommt es auch nicht mehr zu diesen schnellen Spannungsschwankungen und deshalb auch zu keinen Abstürzen mehr.

Neben diesem Problem ist manuelles oder automatisches Overclocking eine Absturzursache.
Da kommen dann die individuellen Bauteile-Toleranzen ins Spiel.
Also entweder schaltet man Overclocking komplett ab oder man muss das Overclocking jeder für sich an seine Hardware anpassen.
Also im BIOS nach Möglichkeit feste Werte vorgeben und die wichtigen Optionen nicht auf Automatik lassen, denn die übertaktet oftmals zu weit.

Bei AMD-CPU gibt es kein SpeedStep, sondern "Cool & Quiet".
Das muss man da wohl ebenfalls abschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ganz cool, wenn andere das auch mal probieren könnten, was Marathon hier vorschlägt. Ich habe zur Zeit keine Möglichkeit, da ich keine HD 5000 Karte habe, aber es wäre für eine mögliche zukünftige Anschaffung schon interessant, ebenso für viele, die dieses Problem noch haben.

Auf jeden Fall möchte ich Marathon für den Aufwand beim Ausprobieren und dokumentieren danken! Wäre natürlich schön, wenn hier ein weiteres "Heilmittel" gefunden wurde. Die Erfahrung zeigt ja, dass es kein eindeutiges Mittel gibt, dass auf jedem PC funktioniert.
 
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