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News Cloud-Gaming: Nvidia GeForce Now nun auch ohne Spiele von 2K Games

Schade, wollte mir eigentlich das Abo holen, damit ich zwischendurch mal auf einem Laptop mit Intel HD Gurke spielen kann.

Aber so wird das nix Nvidia. Mich würden echt mal die Hintergründe interessieren.
 
Ein Streaming-Dienst soll ja in erste Linie die Verkäufe von Spielen der Puplisher pushen.

Streaming-Dienste sind ja sowas wie Distributionen für Puplisher und wenn die scheiß Marketing machen, ein schlechtes Vertriebskonzept besitzen oder diese kaum Kunden nutzen, springen Puplisher, Hersteller und Händler irgendwann mal ab.

Ich denke das NV einfach unerfahren ist mit großen Puplishern und kleinen Entwicklern Geschäfte zu machen und wie man ein Geschäftsmodel kundenfreundlich gestaltet.
Siehe Epic-Store für Entwickler.


Zumal NV ein kleiner Player verglichen mit MS und Google ist.

Mehr gibt es da nicht zu wissen.

Nvidea soll sich auf Grafikkarten und Monitore konzentrieren, in anderen Dingen waren sie noch nie gut.

Ich erinnere nochmal an die Zeiten der Nforce Mainboards von NV.
 
Zuletzt bearbeitet:
Madenleo schrieb:
Da hast du wie viele andere auch nicht darüber nachgedacht, dass so eine Methode keine Schule machen sollte, da dies schlecht für uns Nutzer ist. Publisher müssen sich beispielsweise nicht mehr so viel Mühe geben, Epic zahlt ja auch verlorene Absatzkosten. Die Folge sind minderwertigere Spiele. Das fehlende Nutzerreview System verstärkt diese Sache nur. Der einzige wo von profitiert, ist der Publisher und der Nutzer guckt dumm aus der Wäsche...
Ist halt deine vage Theorie wie es in Zukunft laufen wird. Ganz konkret heute fließt durch Epic der Gewinn von fortnite direkt in die Branche zurück und von jedem verkauften Spiel nehmen sie weniger weg. Gabe newell hat einfach nur Milliarden angehäuft, die kreativen geschröpft.
 
Was soll's, bislang ziehen sich nur Publisher zurück auf die man eh verzichten kann. Ein Eingeständnis wie ihnen ihre Kunden am Arsch vorbei gehen.
 
Ich habe von bisherigen Angeboten für cloud-gaming eh´ nie was gehalten und war da immer nur technisch interessierter Beobachter. Aber damit ist cloud-gaming für mich aktuell in einer Sackgasse.
 
Die Hintergründe sind glasklar: Gier.

Nvidia Now ist doch keine Plattform. Es ist ein Virtueller Desktop. Die Plattform ist z.B. Steam.
Daran ändert sich nichts.
Das gab es auch schon vorher: Shadow.
Nur ist z.B. Shadow kein Multimilliarden-Unternehmen wie Nvidia und es ist unter dem Radar an den meisten vorbeigegangen.

Das „Problem“ ist, dass Publisher denken sie hätten ein Anrecht auf eine Umsatz/Gewinnbeteiligung bei Nvidia Now so wie bei Stadia oder den Konsolen.
Die wollen Geld oder die Spiele, die schon verkauft wurden, gleich noch einmal verkaufen.
Ob ich mir einen potenten Computer bei einem Anbieter miete oder ihn bei Nvidia virtuell miete macht keinen realen Unterschied: Die Hardware auf der ich die Spiele installiere und abspiele gehört mir nicht.
Aber der reale Verleih hat „keine“ Probleme. Da trauen sich die Publisher nicht ran. Nicht das sie es nicht versucht hätten: Hardwarebindung Windows nur als Beispiel.

Die Publisher nutzen hier vermutlich Unklarheiten im Copyright um Druck auszuüben. Denn es wird ja eine Kopie installiert auf einer Maschine die nicht dem Kunden gehört und Daten versendet die normal nicht versendet werden.

Das ist natürlich alles Käse
Die Publisher agieren hier direkt gegen ihre Kunden welche die Spiele bereits besitzen. Das ist ist zu verurteilen und hoffentlich klagt sich Nvidia da für die Kunden frei.

Leider ist das eine unrealistische Hoffnung.
Klagen dauern sehr lange und deren Ausgang ist gerade wegen der undurchsichtigen rechtlichen Lage unabhängig von Vernunft ungewiss.
Wahrscheinlicher ist, dass Nvidia sich außergerichtlich Einigt und die gierigen Publisher am Umsatz oder Gewinn beteiligt.
Da ist es nicht unwahrscheinlich dass Nvidia am Ende nach einiger Zeit den Preis anheben wird.

Verlieren wird der Nutzer denn wir haben die Industrie die wir verdienen.
 
Wie muß ich mir "zurückziehen" in dem Zusammenhang vorstellen?

Wenn ich auf einem Geforce-Now-Server meinen Steam-Account starte, sehe ich dann z.B. kein Skyrim in meiner Bibliothek aber 7 Days sehe ich?

Wenn ich mir morgen eine VM miete und darauf mein Steam starte, kein Skyrim aber 7 Days?

Wenn ich morgen meinen Rechner in einem Rechenzentrum unterstelle, kein Skyrim aber 7 Days?

Mein innerer Schweinehund vermutet daß die Publisher garnicht die schuldigen sind. Die grüne Assel ist bekanntermassen oft tolldreist gierig, es kann ja auch gut sein daß NVidia Forderungen an die Publisher anstatt umgekehrt hat, z.B. in der Art "wenn ihr eure Titel über unseren tollen Dienst anbieten wollt dann kostet das x% Umsatzbeteiligung und wir haben Drittverwerterrechte". Das sähe NVidia nämlich sehr sehr sehr änhlich.
 
Richtig so, wer Cloud Gaming unterstützt, hat die Kontrolle verloren. Das ist der größte Scheiß, den es gibt.
Spiele müssen über Hardware laufen und nicht anders
 
Qarrr³ schrieb:
Ist halt deine vage Theorie wie es in Zukunft laufen wird. Ganz konkret heute fließt durch Epic der Gewinn von fortnite direkt in die Branche zurück und von jedem verkauften Spiel nehmen sie weniger weg. Gabe newell hat einfach nur Milliarden angehäuft, die kreativen geschröpft.

Und wie lange bleibt das so? Denkst du, Epic wird ewig im Sinne der Publisher so weiterhandeln? Epic tut das nur, um einen Fuß in dieses Segment zu setzen und nachdem der Epic Store etabliert ist, hört auch dort diese Sache auf. Fakt ist, dass der Epic Store nur Verluste macht, die einzige Einkommensquelle ist weiterhin Fortnite. Scheinbar sind die Nutzerzahlen aber Rückläufig und wenn die Nutzer Glück haben, dann reißt es diese Saubande bei Epic mit runter.

So so, Gabe Newell hat die Kreativen geschröpft... Zusammen mit Google, Microsoft und Sony, oder wie? 30% Abgaben sind üblich, sowohl im Playstore, Xbox Live, PSNetwork etc etc. Wenn man noch überlegt, dass Valve Server stellt, Support bietet für diese Masse an Games... kann man sich nicht als Publisher beschweren. Gabe Newell schröpft niemanden, Entwickler werden vom Publisher geschröpft. Da musst du die Schuld suchen. Ich bin auch lieber dafür, dass man die Publisher schröpft und nicht die Spielerschaft. Außerdem liegen die Abgaben für große, sich gut verkaufende Titel auf Steam bei 20%. CD Projekt Red gibt sogar nur noch 10% für The Witcher 3 ab.

Und ganz klar spricht Gabe Newell UNS Spieler an. Nutzerreviews, Cloudgaming, Achievements, Streaming, Rückgaberecht, Steam-sales etc etc. Diese Liste lässt sich noch weiterführen. Ich bin lieber für einen Konzern, der im Sinne der Kunden handelt und nicht im Sinne der Corporations. Wer für geschmierte Exklusivdeals stimmt, hat die Auswirkungen dieser auf den Wettbewerb nicht verstanden.
 
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Madenleo schrieb:
So so, Gabe Newell hat die Kreativen geschröpft... Zusammen mit Google, Microsoft und Sony, oder wie? 30% Abgaben sind üblich, sowohl im Playstore, Xbox Live, PSNetwork etc etc. Wenn man noch überlegt, dass Valve Server stellt, Support bietet für diese Masse an Games... kann man sich nicht als Publisher beschweren.
Weill es alle machen, ist es okay. Super Argumentation. Das war historisch schon häufig die beste Begründung für die eigenen Taten. ;)
Als Steam neu war, war das ein fairer Preis, aber die Kosten für den Betrieb von Servern ist seitdem extrem gesunken.
Madenleo schrieb:
Außerdem liegen die Abgaben für große, sich gut verkaufende Titel auf Steam bei 20%. CD Projekt Red gibt sogar nur noch 10% für The Witcher 3 ab.
Gerade das ist doch das schlimmste. Die kleinen, die es am ehesten brauchen, zahlen am meisten.

Steam liefert Server, Inhouse Streaming und Nutzerreviews für 30%.
Epic liefert Server und eine komplette Engine für 12% inkl. aller Features.

Wären die 30% bei Steam nicht viel zu viel, hätte Gabe Newell nicht 4 Mrd. $ Privatvermögen. ;)
Ist ja okay, dass er das nimmt, aber wenn man Entwickler mehr unterstützen kann, indem ich bei Epic kauft, ist das eine gute Sache.
 
Qarrr³ schrieb:
Weill es alle machen, ist es okay. Super Argumentation. Das war historisch schon häufig die beste Begründung für die eigenen Taten. ;)
Als Steam neu war, war das ein fairer Preis, aber die Kosten für den Betrieb von Servern ist seitdem extrem gesunken.

Gerade das ist doch das schlimmste. Die kleinen, die es am ehesten brauchen, zahlen am meisten.

Steam liefert Server, Inhouse Streaming und Nutzerreviews für 30%.
Epic liefert Server und eine komplette Engine für 12% inkl. aller Features.

Wären die 30% bei Steam nicht viel zu viel, hätte Gabe Newell nicht 4 Mrd. $ Privatvermögen. ;)
Ist ja okay, dass er das nimmt, aber wenn man Entwickler mehr unterstützen kann, indem ich bei Epic kauft, ist das eine gute Sache.

Ich bezweifle, dass man Steam mit 12% Abgaben finanzieren könnte. Diese Unmengen an Servern (hochgeladene Bilder, Videos, Spielebibliothek, Nutzerreviews etc etc) kosten bisschen mehr als beim Epic Store mit den 10 Spielchen...

Wie gesagt, du unterstützt nicht die Entwickler, sondern die Publisher. Dann nimmt der Publisher halt ne Million mehr aus der Sache raus. Es ist ein Irrglaube, dass man die Entwickler direkt unterstützt, es sei denn, der Entwickler ist gleichzeitig Publisher.

Ja es stimmt, die 30% könnten etwas weniger sein, aber wie gesagt, da hat Valve schon etwas locker gelassen. Ich bin am Vorteil der Nutzer interessiert und nicht am Vorteil der Publisher. Der EPic Store hat niocht EINEN EINZIGEN Vorteil gegenüber Steam. Auf Steam wird immer noch mehr Geld generiert als auf dem Epic Store. Sieht man ja auch, dass viele die Deals komplett ablehnen (Bethesda, Capcom etc...) Und selbst die, wo die Deals annehmen, machen dies Zeitexklusiv, sodass sie nachher noch auf Steam releasen können...

Meiner Meinung nach sind solche Deals eine Sauerei. Ich verstehe es, wenn man seine EIGENEN Spiele auf nem eigenen Launcher veröffentlicht, aber 3rd-party Entwickler zu schmieren... Nein Danke, werde ich niemals unterstützen. Es ist auch nicht richtig.
 
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AMDPower schrieb:
Darum kauft man auch die Spiele wenn möglich bei gog.

Auch bei GOG hast du das Problem, dass du die Lizenz erwirbst jedoch nicht die hardware von dem game bereit gestellt kriegst. Klar du kannst das Game runterladen auf DVD Brennen aber würde mich wundern wenn jemand noch DVD's kauft.
 
Sekorhex schrieb:
Auch bei GOG hast du das Problem, dass du die Lizenz erwirbst jedoch nicht die hardware von dem game bereit gestellt kriegst. Klar du kannst das Game runterladen auf DVD Brennen aber würde mich wundern wenn jemand noch DVD's kauft.
Ich habe meine alle auf HDD gespeichert und gesichert.
DVD weisst Du ja auch nicht wie lange die halten, vor allem die gebrannten.
Und was für HW soll genau bereitgestellt werden??? Wäre mir jetzt neu dass ein Game HW bereitstellen soll...
 
Auch wenn es abschweift, der größte Posten eines AAA Titels ist nicht die Entwicklung des Spiels, sondern der Vertrieb und vor allem Werbung! Kann man bei Call of Duty bsp. schnell rausfinden, das wird einem Schlecht bei.
Da, wie schon bemerkt wurde, das Delta zwischen 12% und 30% beim Publisher landet, hat es für den Entwickler Null Auswirkung. Bsp.: Einer Firma für ein Produkt weniger Steuern berappen zu lassen, wird die Firma nicht per Magie dazu bringen Arbeitnehmer besser zu bezahlen, wer kommt auf so eine Schnappsidee?^^
Investition bei fehlenden Geld kommen nicht über Anreize, sondern über Kredite zu Konditionen bei denen die Firma mehr verdient als wenn man die Kredite nicht nimmt...
Die xx-30% bei Steam aber, das wissen wir, hat inzwischen eine absurd lange Featureliste erzeugt und Linux beim Thema Gaming ordentlich vorangebracht. Von VR will ich gar nicht erst anfangen.

b2t:
Das einzig gute an der Sache ist, das man so sieht das Kunden bei Streaming Geschichten quasi rechtlos sind und keine Vorteile haben (abseits der mobilen Verwendung an Gurkennotebooks durch Gelegenheitsspieler) geschweige den Ihr Recht das Spiel zu spielen auf der Plattform nicht wahnehmen können.
Auch hoffe ich persönlich dieser Streaming Quatsch für Spiele geht komplett unter, für immer.

Klar gibt es einen geringen Prozentsatz (viel geringer als die meißten denken) der das sinnig nutzen kann. Aber wenn man ehrlich ist, ist das NVIDIA Angebot nur ein Lockvogel das, meiner Meinung nach so wie es derzeit ist, keinen Gewinn für NVIDIA abwirft. Das ist Serverhardware/-infrastruktur die die da nutzen (Quelle: Golem)! In welchem Traumland kommt man auf die Idee das diese Rechenleistung dort günstiger bereitgestellt werden kann?
Zusammen mit Strom + Netzwerkinfrastruktur?

Ich bin kein Jurist, NVIDIA braucht auf jeden Fall irgendetwas um mit Publishernamen für Ihren Dienst zu werben.
Aber eine Abgabe per Instanz wäre sehr fragwürdig. Müssen Nitrado / Gportal etc. auch für jeden Server an die Publisher blechen? Auch wenn der Server Bestandteil der Endanwender Nutzungslizenz ist (bei eig. allen Spielen der Fall)? Für mich gibt es zu viele Unbekannte auf was sich die Marktteilnehmer so bisher geinigt haben. Wie macht Google das bsp.?
 
Zuletzt bearbeitet:
ZeroZerp schrieb:
Der Publisher verlangt ja auch keine "Gewinnbeteiligung" vom den Herstellern meines Rechners.
Aber vermutlich auch nur weil noch kein zuverlässiges System zur abrechnung zur verfügung steht.
ich wäre mir bei manchen 'publishern' garnicht so sicher dass die sowas nicht wenigstens schon mal ins gespräch gebracht haben. ^^

Vom Prinzip her gibts doch schon eine Vorlage beim Internet. Kunde bezahlt für zugang plus datenvolumen. Serverbetreiber zahlt für zugang plus datenvolumen. Dann kamen die Provider und wollten noch mal geld für videostreaming über ihr netz. Oder andere 'premium'-inhalte.
"Schönes Geschäft haben sie hier. Wäre doch schade wenn dem was passieren würde." :cool_alt:
 
Ich finde es super schade. Seit Jahren habe ich keinen Gaming PC und bin mit der PS4 soweit zufrieden. Jedoch Shooter und Simulationen vermisse ich ein bisschen und daher habe ich mir Anno 1800 über den Epic Store gekauft und kann es über Gefoce now wunderbar spielen. Verstehe die Gier der Publisher nicht, hier nochmal extra was verdienen zu wollen. Vorstellen könnte ich mir höchstens, dass die Angst besteht, ich könnte meinen Login an Freunde weitergeben... (Beim PC ist das ja eher unwahrscheinlich)
 
AMDPower schrieb:
Ich habe meine alle auf HDD gespeichert und gesichert.
DVD weisst Du ja auch nicht wie lange die halten, vor allem die gebrannten.
Und was für HW soll genau bereitgestellt werden??? Wäre mir jetzt neu dass ein Game HW bereitstellen soll...

Jede einzelne Komponente im PC und auch DVD und co sind Hardware. Deshalb sag ich allgemein Hardware zu DVD, Blu ray und co. Und zum Thema, dass du es auf der HDD gespeichert hast. Es kann auch passieren, dass dies schief gehen kann und die HDD kaputt geht.
 
major_tom111 schrieb:
Hast du auf der VM auf der das Spiel installiert ist eine EULA "unterzeichnet"…?
Nein? Dann macht NV doch mehr als nur HW zu vermieten.
Im Gegenteil! Ich muss keine Spiele-EULA dort unterzeichnen weil ich meine Lizenz schon habe! Und wenn ich dort eine EULA unterzeichnen muss, dann die, die den Service von Nvidia beschreibt. Sprich das Streaming, die Verfügbarkeit etc.pp.

major_tom111 schrieb:
Weil sie Geld dank einem Produkt verdienen, dass nicht ihnen gehört
Ja und? Wenn ich irgendeinen Cloudserver miete und darauf irgendwas laufen lasse, dann machen die auch Geld dank einem Produkt, das nicht ihnen gehört! Wenn ich zum ATU gehe und das Auto richten lasse, dann machen sie auch Geld dank einem Produkt, das nicht ihnen gehört. Wenn ich einen Computerfachmann kommen lasse um meinen Internetzugang einzurichten, dann macht der auch Geld dank einem Produkt, das nicht ihm gehört.
Es geht hier um den SERVICE DER BEREITSTELLUNG! Und der kann kosten. Und das zugrunde liegende Produkt ist dabei egal.
 
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Jasmin83 schrieb:
keine kennt gründe

Die Gründe sind eindeutig: Die Publisher sehen dadurch keine weitere Monetarisierung, daher ist ihnen das ein Dorn im Auge.
 
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Madenleo schrieb:
So so, Gabe Newell hat die Kreativen geschröpft... Zusammen mit Google, Microsoft und Sony, oder wie? 30% Abgaben sind üblich, sowohl im Playstore, Xbox Live, PSNetwork etc etc. Wenn man noch überlegt, dass Valve Server stellt, Support bietet für diese Masse an Games... kann man sich nicht als Publisher beschweren. Gabe Newell schröpft niemanden, Entwickler werden vom Publisher geschröpft. Da musst du die Schuld suchen. Ich bin auch lieber dafür, dass man die Publisher schröpft und nicht die Spielerschaft. Außerdem liegen die Abgaben für große, sich gut verkaufende Titel auf Steam bei 20%. CD Projekt Red gibt sogar nur noch 10% für The Witcher 3 ab.

Nur zur Erinnerung, bevor Steam auf den Markt kam war es auf Spielkonsolen üblich für einen Titel eine fünfstellige Ersteinstellgebühr zu verlangen plus 40% pro Verkauf plus fünfstellige Gebühr für jeden Patch. Das führte letztlich dazu daß viele Spiele auf Konsolen nur selten Patches und neuen Inhalt erhielten. Schaut euch mal Teamfortress für Konsole an, das ist kaum mehr als ein leeres Gerüst das sich seit Erstauslieferung kaum verändert hat im Vergleich zu PC-Version die seit 13 Jahren fast monatlich grosse Updates erhält.

Dagegen ist Steam mit 30% ohne weitere Gebühren spottbillig. Die Konsolenhersteller zogen erst mit der letzten Konsolengeneration, also XBone und PS4, nach. Allerdings verlangen alle Konsolenhersteller für Ingame-Käufe ebenfalls 30% oder wenn ein Spiel komplett kostenfrei ist wird eine Einstellgebühr verlangt.

Aber noch viel wichtiger: Steam-Spiele müssen nicht auf Steam gekauft werden. Wenn ich einen Steam-Key bei Humble oder Greenman kaufe sieht Steam keine 30% von mir. Auch verlangt Steam bei F2P-Titeln keine Einstellgebühren und bei Ingame-Käufen verlangt Steam auch keine Gebühren.

Dann kommen die Special Sales dazu. Ja, Epic hat Special Sales. Nein, die sind bisher kaum interessant. Ich kann keine brauchbare Wishlist erstellen, die Rabatte sind eher selten und noch schlechter als bei Steam. Lediglich die Portierung ehemaliger Exklusivtitel rechne ich ihnen hoch an. Auch habe ich inzwischen über 100 Gratistitel bei Epic abgegriffen. Aber gut, das habe ich bei Steam und Twitch und Uplay und Gog und Origin uswusf auch...

Insofern ist Steam sicher nicht perfekt aber eben deutlich besser als alles was vorher da war und auch zeitgenössische Konkurrenz kann sich kaum absetzen.
 
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