News Desktop-Netzteile: Ist euch schon mal ein PC-Netzteil um die Ohren geflogen?

MichaelJ85 schrieb:
welche einzelne Komponente man in seinem System verbaut hat

ich hab meine hardware per google docs gespeichert. sowohl aktuellen als auch schon plan was im nächsten pc sitzen darf

nerdkrankheit
 
Mir ist vor 10-15 Jahren 2 mal hintereinander die damals so hoch angepriesenen be Quiet dark power kaputtgegangen. Der Support des Herstellers war auch unterirdisch in allen Belangen. Seit dem mache ich einen riesen Bogen um den Hersteller. Premium ist das nicht gewesen. Eher billig für viel zu viel Geld.
 
Antimttr schrieb:
Ich hatte Anfangs ein beQuiet System Power in dem 5800X3D Rechner aus meiner Signatur, da ist der Lüfter kaputt gegangen und hat angefangen zu knattern, aber das Netzteil selbst war nicht gedefekt.
Ist mir mit meinem BQ Pure Power 12M auch passiert. Das Austauschgerät läuft hingegen seit gut zwei Jahren einwandfrei und flüsterleise.
 
Zählt es schon als Netzteil "kaputt gegangen", wenn die Lüfter einen Lagerschaden haben und nicht mehr richtig laufen bzw. keinen Luftstrom mehr erzeugen, obwohl die Stromversorgung selbst eigentlich noch ginge und der PC damit prinzipiell läuft?
Also ich hatte in den letzten 10 Jahren durchaus mehrere Netzteile, bei denen irgendwann der Lüfter den Geist aufgegeben hat, obwohl das Gerät selbst eigentlich noch funktionierte. Üble Schleifgeräusche und dann kompletter Stillstand. Ist sowohl bei einem älteren FSP Netzteil, als auch bei einem Enermax NAXN und auch bei einem No Name Netzteil passiert.
Bei einer Kundschaft ging nach mehreren Monaten ein Dark Power Pro Netzteil kaputt, weil er die Standfüße des Gehäuses abmontiert hatte, damit der PC in das sehr knapp bemessene Schreibtischfach passt. Das Netzteil bekam dann keine Frischluftzufuhr mehr, das wars dann.

Ach ja, da gab es noch meinen Kumpel, der ca. im Jahre 2005 auf der Rückseite des Netzteils einen Schalter entdeckt hat, mit dem man von 230V auf 145V (oder so) umschalten konnte. Mit den Worten "geil, dann braucht der PC ja weniger Strom" legte er den Schalter im laufenden Betrieb um. Gab eine schöne Rauchwolke und er musste einen neuen PC kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte leider das volle seltene 'Vergnügen', also Netzteil+Board+CPU up'n smoke... Passte noch knapp mit in die Umfrage, ist 9 Jahre her auf AM2plus Board mit AMD Phenom 4X.
650W Netzteil, dessen Marke mir entfallen ist, war aber kein Billigheimer, hatte aber vom vorherigen Build schon 6Jahre auf der Uhr.
Eines Tages war der PC aus (lief damals normal 24/7 aus Gründen) da habe ich mir noch nichts gedacht, wollte einschalten -Nix, Bildschirm schwarz, kein Anlaufen der Lüfter keine Mainboard LED. Hauptschalter vom Netzteil auf Aus, beim Wiedereinschalten knallte es kurz.
Anderes Netzteil rein, trotzdem nichts.
Dann ging das queertesten los, CPU und Board waren tot.
GraKa und DDR3 RAM, HD und SSD überlebten.
Mein Händler vor Ort hatte mir nach Telefonat extra noch Samstag Abend 19Uhr die Ladentür geöffnet (das es mein Nachbar war half da sicher).
Was ursächlich dafür war wurde nie rausgefunden.
Wünsche ich niemanden, diese Erfahrung zu machen aber wenn ich die Umfrage so ansehe ist das wohl sehr selten der Fall.

Edit: Bin jetzt bei beQuiet in semipassiv und sehr zufrieden. Ich hoffe da passiert nichts auch wenn ich 10Jahre Garantie drauf habe.
Wenn wirklich was ist möchte ich nicht testen müssen wie gut der Kundendienst wirklich ist auch wenn ich da nichts negatives gehört habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Interessant, das Dein Erlebnis nicht zu den Standard-bequiet-Erfahrungen gehört, besonders der Support. ;)
 
Mir persoenlich ist noch kein PC-Netzteil kaputt gegangen, in der Arbeit aber schon einige. Dabei wurde nie Hardware beschaedigt, aber dafuer haben mehrere Netzteile bei Ihrem Tod, bzw. beim Versuch, es wieder einzuschalten, die Sicherung zur Stromabschaltung bewegt, was in einem Serverraum nicht so toll ist. Es handelte sich dabei um zwei Bequiet BQT S6-SYS-UA 550W und ein Bequiet BQT-E6 400W. Wir haben auch Netzteile anderer Marken im Einsatz, von denen hat aber noch keines die Sicherung ausgeloest.

Das Netzteil in meinem Bildschirm ist ausgefallen. Weil das im Bildschirm eingebaut ist, war das ein ziehmlicher Aufwand, das zu reparieren, aber es hat sich ausgezahlt. Inzwischen laeuft der Schirm schon wieder ueber 8 Jahre.
 
Mit Netzteilen von Seasonic habe ich in meinen Rechnern bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
  • Seasonic Prime TX-850 850W ATX 2.4 (PRIME-TX-850)
  • Seasonic Prime Ultra Titanium 850W ATX 2.4 (SSR-850TR)
  • Seasonic Platinum Series 860W ATX 2.3 (SS-860XP2)
Vor allem gefällt mir der Semi-Passiv-Modus. Bei einem gut dimensionierten Netzteil (bei mir so um die 850 W) geht der Netzteillüfter nie an. Bei den Grafikkarten achte ich darauf, dass die nicht viel mehr als 200 W verbrauchen.

Der Energieverbrauch liegt bei meinem System zw. 110 und 318 W.
Im Durchschnitt bei Office-Betrieb: 130 W.
  • IDLE: 110 W
  • Office Work: 130 W
  • Gaming: 165-318 W, average: 260 W.
 
Mr_ Blonde schrieb:
die damals so hoch angepriesenen be Quiet dark power kaputtgegangen. Der Support des Herstellers war auch unterirdisch in allen Belangen
Kann ich genauso bestätigen. Dark Power nach 6 Jahren Defekt. Zitat Kundensupport „ja, sry, hätten Sie ein aktuelles, hätten Sie 10 Jahre Support“. Bekommen habe ich nichts, aber die Firma von mir auch nie wieder.
 
Ich hatte über 8 Jahre oder sowas mein Corsair TX850M (weiß nicht ob sogar 2011er oder 2017er Version), auf jeden Fall ATX 2.4 Standard, dazu damals ne GTX 1080, dann 7800 XT und jetzt 9070 XT - genau deswegen auch auf Corsair RM850x (2024) gewechselt mit ATX 3.1, die Spannungsspitze (von Idle auf Last) ist bei der GPU mit irgendwie 450 Watt ziemlich hoch.
 
Um die Ohren geflogen ist eine Definitionssache.
Was passiert ist das der PC unter Last Spiele nach 5-15 Minuten einfach aus ging oder irgendwann nicht mehr an ging, aber defekt im Grunde Brand oder schlimmeres ist nicht passiert.
2005 Netzteil gehabt weiß leider nicht mehr die Marke.
2006 Dann ein Xilence 500 Watt hielt bis 2008.
Dann 2008 ein Bequiet E9 580 Watt das lief bis 2022.
Im Oktober 2022 war dann fertig mit dem E9. PC ging immer bei SPielen plötzlich aus.
Ich hatte Netzteil oder Grafikkarte im Verdacht.
Da ich 2022 wegen Krise eine alte 5750 von 2009 nutzte. Tippte ich erst auf die Grafikkarte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab dieses Jahr mein Bq sp platinum 750 Watt auf Kleinanzeigen verkauft, weil es nach über 5 Jahren aus der Garantie gefallen ist. Das mache ich eigentlich immer so. Jetzt hab ich 10 Jahre Garantie. Mal schauen wie lange es hält.
Nettes gimmick: ich kann jetzt meinen Verbrauch in Echtzeit sehen, er liegt circa bei 350 Watt Gaminglast und 110 im Idle 😅
 
Corsair HX1000i ATX3.1, vor kurzem gewechselt von einem zehn Jahre alten HX750i, was jetzt in die NAS/Homeserver umgezogen ist und dort ein BeQuiet! System Power Netzteil ersetzte. Bin sehr zufrieden mit den HXi-Netzteilen, sowohl die Lautstärke (Lüfter ist praktisch nie an) und die Möglichkeit über USB Sensordaten auslesen zu können.

Davor hatte ich ein BeQuiet! DarkPower Pro 9 850W, welches bei einem Gewitter den Geist aufgegeben und eine GTX 970 gleich mit in den Tod gerissen hatte. Der Rest des PCs von damals funktioniert immer noch einwandfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein und hoffentlich wird das auch normals passieren!
Habe auf jeden Fall keine OC Experimente vor und ein gutes Titanium Netzteil von Seasonic Prime.
 
Rickmer schrieb:
Den längsten Einsatz hat aber ein Cooler Master Silent Pro M500 gehabt - im PC vom Vater von 2009 bis 2025 ganze 16 Jahre. Nicht schlecht.
Der PC von meinem Vater ein gebrauchter Lenovo Thinktheater oder wie der heißt mit i5 4690 16GB DDR3-1600. WD Green 240 SSD 3,5 Jahre Betriebszeit. Laut Crystal. Dem PC wurde im September 2025 eine 1 TB SP Silicon Power SATA SSD spendiert auf der der Users Ordner ist und Backups. Diese ist in einem USB 3.0 Gehäuse.
Ca. 2020 gebraucht gekauft oder 2019. Die SSD meldet 3,5 Jahre Betrieb `Kauf genau weiß ich nicht.
Mein Vater meint der PC müsste 5-6 Jahre alt sein. Läuft heute noch. Inzwischen mit Windows 11.
 
Das 550W hat die Idle-Spitzen auf dem Desktop nicht überstanden, 5950X + 6800XT war einfach zu viel^^
Seitdem verrichtet mein 750W seinen Dienst. Normalerweise zieht der ganze PC keine 400W aus der Steckdose :/
 
Bei mir hat es ein Enermaxx Netzteil zerlegt beim einschalten. War aber auch gut gealtert. Gott sei Dank ging nix anderes dabei kaputt.

Danach hab auf BeQuiet gewechselt in allen 5 Systemen. Ging 8 Jahre gut ohne Probleme. 2023/24 mit Umstieg auf Ryzen 9 und dem fast neuen BeQuiet 750W,
Aber hatte immer ein hartes klicken beim runtergehen, und ab und zu Bluescreens.
Nach vielen Testen, probieren blieb nur noch das knapp 18monate alte BeQiuet als Problemverursacher. Daher ausgetauscht gegen ein neues Corsair RM850x und siehe da, alle Stabilitätsprobleme weg und klacken weg.

Mittlerweile sind in allen PC's/Servern Corsair- oder Thermaltake-Netzteile eingezogen.
 
In meinem ersten PC, von einem lokalen Computerladen im Jahr 2009 zusammengestellt, war ein Netzteil no-name China Böller Netzteil. Ca. 1-2 Jahre nach dem Kauf habe ich den PC morgens eingeschaltet und es hat geknallt. Es hat leider die ATI Radeon HD 4770 mit gekillt. Das war so traurig. :(
 
Ein Case mit 300W billig NT ist mir abgeraucht (erste selbst gekaufte PC, als Schüler, danach nur noch Marken), ein paar Monate später war das Mobo defekt, Eklos zu Spannung Versorgung.
Das würde ich als NT hat Mobo getötet, werten :-D

Dann sind mir noch zwei BeQuiet 300W abgeraucht, von meinem HTPC. Ich kam einmals ins Zimmer und es hat verbrannt gerochen und habe nervös die Quelle gesucht. Beim zweiten mal war ich im Zimmer und habe recht schnell wieder daa NT identifiziert.
Ein AM1 mit 25W Athlon und Sys 50-60W sollten eigentlich, kein NT Killer sein!? Danach wurde es kein BeQueit mehr :-D
 
mich würden mal die "ja" Antworten zu der Frage am Ende:
Hat ein sterbendes Netzteil bei dir mal andere Hardware mit in den Tod gerissen?
interessieren!
woher wollen die Leute sicher(!) wissen, dass das Netzteil die Ursache und der Tod der anderen Hardware die Folge war und nicht genau anders herum?!?
klar, bei reiner Überlastung sollte die Schutzschaltung des NTs ansprechen, aber wenn wirklich etwas ganz schief geht, dann kann eben auch das NT nichts mehr retten.
Beispiel: ein Kollege war mal so schlau, seine Grafikkarte mit einem zweiten Netzteil betreiben zu wollen (das "Haupt-NT" reichte wohl nicht aus). Das gab dann einen großen Knall, ich weiß nicht was alles kaputt gegangen ist.

So etwas darf man aber meiner Meinung nach nicht dem Netzteil oder mangelnder Schutzschaltung ankreiden.

mir selber ist mal eine USV und das daran angeschlossene NAS abgetaucht. Ich weiß bis heute nicht, was Ursache und was Folge war. Am Ende waren halt beide Geräte im Eimer.
 
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