Deutsche Umwelthilfe: Fahrverbote, Tempolimit auf Autobahnen

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phil.

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Acrylium

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Im alten Thread hat sich ja gezeigt, dass oftmals Menschen, die ohnehin wenig Auto fahren oder einfach nur ein kleines Auto haben, eher für eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung sind. Als Argumente werden dazu meist vorgebracht, dass niemand schneller fahren müsse und jeder der schneller fährt ohnehin ein verantwortungsloser Raser sei.

Dass es auch Menschen gibt, die einfach Spaß mit einem 500PS-Auto haben und dabei trotzdem sicher und umsichtig fahren können, wird meist einfach ausgeblendet.

Ich persönlich kann beispielsweise nicht nachvollziehen was manche Menschen am Wandern, Angeln oder [beliebige Beschäftigung] finden. Da ich mich dafür nicht begeistern kann, unabhängig aus welchen Gründen auch immer, bin ich aber nicht gleich dafür, diese Beschäftigungen unmöglich zu machen und sie zu verbieten. Natürlich wird es immer irgendwelche schwarzen Schafe geben die sich danebenbenehmen oder mit einer gewährten Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen können. Aber das ist die Minderheit!

Also Besitzer und Fahrer eines solchen 500PS-Fahrzeugs will ich mich nicht dafür bestrafen lassen, nur weil

a. Irgendwelche Versager nicht mit der Geschwindigkeit umgehen können (die sind nämlich auch bei 120 km/h eine Gefahr – zumal sie sich dann voraussichtlich ohnehin nicht daran halten)

b. Andere Menschen aus ihrer eigenen Lebensgestaltung heraus beschließen, dass meine Lebensgestaltung ähnlich sein müsse und ich das ja nicht bräuchte um Spaß zu haben

Wir müssen in dieser Diskussion wieder mehr aufeinander zugehen! Als jemand der gerne schnell auf der Autobahn fährt muss ich also mehr Verständnis für Kleinwagenfahrer aufbringen die sich auch mal großartig und schnell fühlen wenn sie mit 120 km/h auf der linken Spur unterwegs sind, während die Kleinwagenfahrer bitte respektieren müssen, dass es Menschen wie mich gibt, die wirklich Spaß am schnellen Fahren haben, und wir das auch so gut beherrschen, dass wir niemanden über die Maßen hinaus damit in Gefahr bringen! Ich fahre praktisch nie schneller als erlaubt und bin in 20 Jahren Führerschein nur ein einziges Mal in der 30-Zone mit knapp 38 km/h geblitzt worden. Zudem hatte ich nur einen einzigen kleinen Unfall ohne Personenschäden auf Glatteis. Diese Statistik zeugt doch davon, dass von mir keine übertriebene Gefahr ausgeht und die Straßen nicht sicherer werden, wenn man mir verbietet zukünftig schneller zu fahren als 120 km/h.

Aber wenn diese neue allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h kommt, wird meiner Meinung nach der reine Hass aufeinander ausbrechen, weil dann eine ignorante, pseudo-grüne Seite gewonnen haben wird, die sich auch noch ungerechtfertigt im Recht und moralisch überlegen fühlt. So einen Riss sollten wir als Gesellschaft nicht zulassen.
 

Lübke

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naja die argumentation der umwelthilfe ist ja eine andere. wurden sich im alten thread zwischen rasern und kriechern gegenseitig die schuld an den unfällen zugeschoben geht es hier darum dass die umwelthilfe argumentiert dass bei langsamer fahrt weniger schadstoff ausgestoßen wird. wie relevant das allerdings wirklich ist, wäre mal interessant. schließlich verringert sich zwar der schadstoffausstoß je zeiteinheit, aber die zeiteinheiten pro strecke nimmt wiederrum zu und relativiert die ersparnis sicher nicht unwesentlich. bei mir hat das zwischen 130 und 180 etwa 0,8 l super verbrauch ausgemacht. beim diesel dürfte die differenz eher geringer ausfallen.
 

Klueze

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@Acrylium deine Argumentation hinkt vorne und hinten. Der Fakt das du Spaß am schnellen fahren hast darf kein Argument bei einer derartigen Diskussion sein. Denn überspitzt gesagt hat ja der Spaß am töten von anderen Menschen auch keinen Einfluss auf die Diskussion, ob man das möchte oder nicht, richtig? Genau wie bei meinem übertrieben Beispiel hat deine Fahrerei aber Einfluss auf die Umwelt, sowohl ökologisch als auch direkt.

Ich fahre regelmäßig ~110kmh und überhole in dem Tempo auch LKWs, auch auf der ganz linken Spur wenn es nicht anders geht. Die Agressionen und Fahrmanöver von anderen denen ich regelmäßig ausgesetzt bin sind absolut unter aller Sau. Wenn du mir das nicht glaubst, probier es doch einfach selbst mal aus. Stell deinen Tempo-Limiter auf 110 und fahr mal ein paar Stunden Autobahn.

Dazu kommt der Umweltfaktor -> Wir MÜSSEN unseren Co2 Ausstoß verringern und zwar drastisch, ansonsten gehen wir schlicht alle drauf. Das ist nicht meine Meinung sondern Konsens und damit hat dein persönliches Empfinden hinten an zu stehen.

Und wie kommst du darauf das bei einem Tempolimit von 120 alle aufeinander los gehen? Am anfang würden sich einige aufregen, klar, aber dann würde es jeder akzeptieren, schlicht weil man keine andere Wahl hat. Als jemand der öfters mal im Ausland mit fixem Tempolimit gefahren ist kann ich es gar nicht erwarten das endlich hier zu bekommen.
 

Scheitel

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Als jemand der öfters mal im Ausland mit fixem Tempolimit gefahren ist kann ich es gar nicht erwarten das endlich hier zu bekommen.
Ich finde es exterm fruchtbar, in NL gilt ja ebenso 120/130 und da wird dann mit wenigen km/h Differenz im Tempomat mit nur wenigen Zentimetern Abendstand raus/reingezogen, passiert ja nix, Abstand braucht ja niemand, weil alle mitm Tempomaten fahren. Natürlich ist das nicht immer und dauernd der Fall, aber schon so oft, das ich das nicht als Zufall abtun kann. In NL sind die Strafen fürs Übertreten natürlich auch recht hoch.
Wir MÜSSEN unseren Co2 Ausstoß verringern und zwar drastisch
Dann kann man das an weit sinnvollerer Stelle tun. Innenstädte vom Berufsverkehr befreien, als Beispiel, unser Auto braucht da im StopnGo weit mehr, als mit 180 aufer Bahn und Tempomat an. Und gibt ja nach wie vor genug Uhrzeiten und Streckenabschnitte auf denen nichts los ist um auch gefahrlos für Dritte mit 200+ da lang zu fahren.
 

Mustis

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Ich fahre regelmäßig ~110kmh und überhole in dem Tempo auch LKWs, auch auf der ganz linken Spur wenn es nicht anders geht.
Dass das unter Umständen verkehrswidrig ist, ist dir aber klar? Ein Überholvorgang hat zügig zu erfolgen, ggf. auch durch beschleunigen während des Vorgangs. Wenn du stur 110 fährst und ne Kolonne überholst, die 100 Km/h fährt, und damit die linke Spur blockierst wundert es mich keineswegs, dass dir aggressives Verhalten entgegen schlägt. Du verhälst dich nämlich hier nicht besser als jene, denen du rasen unterstellst.

Und wenn es dir um CO2 geht: Das Auto stehen zu lassen und Massenverkehrsmittel nutzen ist massiv CO2 sparsamer als 110 statt 150 zu fahren...

Die DUH tut dem Umweltschutz hier in meinen Augen einen Bärendienst. Statt mit der Bevölkerung für Umweltschutz zu agieren, bringt sie viele gegen sich auf, die dann erst recht auf Umweltschutz pfeifen bzw. der Umweltschutz dadurch ein Negativimage erhält.
 

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Rear Admiral
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Wenn du mir das nicht glaubst, probier es doch einfach selbst mal aus. Stell deinen Tempo-Limiter auf 110 und fahr mal ein paar Stunden Autobahn.
Soll ich mal von meinen Erfahrungen berichten?

Es gibt Zeiten, da kannst du das ohne Probleme machen - keiner fährt auf, überholt rechts mit waghalsigen Maneuvern, hupt oder blinkt.
Und manchmal sind nur Irre unterwegs. Meine Lösung: Ignorieren und du kannst dich Entspannen.

Soll ich mal meine Erfahrungen mit Tempolimits schildern?
A93 vor ner Weile:
50+ Kilometer auf 80 begrenzt. Ich fahre GPS 80 (Erinnerung: Ich darf kein winziges bisschen schneller fahren). Was passiert? Ich werde von LKW Fahrern gedrängt schneller zu fahren, bekomme Dauerlichthupe oder sogar die Signalhupe. Schlussendlich werd ich überholt, von fast jedem LKW Fahrer.
Keiner der anderen Autofahrer fuhr mein Tempo oder langsamer. 120+ - nochmal: 80er Zone über 50km lang und ein 80er Schild nach dem anderen.
Dürfte ich blitzen, wär ich heute Millionär.

A93 vor kurzem:
Limit wurde auf 100 angehoben. Ich fahr GPS 100. Wieder hat mich KEIN Autofahrer nicht überholt (obgleich bei meinen Überholvorgängen von 95km/h LKW-Fahrern keiner Radau macht).

Fazit: Fast alle Autofahrer geben einen Scheiß auf Tempolimit und Regeln, solange sie es besser wissen.

Nebenbei kenne ich genügend Autofahrer, die selbst auf Landstraßen pauschal immer 20-25 zu schnell fahren, weils da "nix" kostet.

Dazu kommt der Umweltfaktor -> Wir MÜSSEN unseren Co2 Ausstoß verringern und zwar drastisch, ansonsten gehen wir schlicht alle drauf.
Problem: Tempolimit trägt nahezu nichts dazu bei … wurde im alten Thread nur allzu oft aufgezeigt. Es macht irgendwie Sinn sinnvoll zu CO2 zu sparen, aber zu solchen Maßnahmen muss man nicht greifen.

Tanker und Kreuzfahrtschiffe ahoi. Stadtverkehr, Flüge? Solange man da nicht versucht anzupacken ist das hier alles nur reine Farce.
Wenn du stur 110 fährst und ne Kolonne überholst, die 100 Km/h fährt, und damit die linke Spur blockierst wundert es mich keineswegs, dass dir aggressives Verhalten entgegen schlägt.
Mit 110 zu überholen ist noch O.K., wahrscheinlich ist der Unterschied sogar größer, da die LKWs nicht ganz 100 fahren können.
Und zu wundern hat man sich schon, da das aggressive Verhalten selbst im Fall von 1km/h Differenz total unangebracht ist.
 

Mustis

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Und zu wundern hat man sich schon, da das aggressive Verhalten selbst im Fall von 1km/h Differenz total unangebracht ist.
Nein, eben nicht, bzw. bedingt. (kommt drauf an wer was als aggressiv betitelt. Eine Lichthupe wird oft genug beriets als aggressiv angesehen) Die Verkehrsordnung schriebt da sehr eindeutig, dass ein Überholvorgang zügig zu erfolgen hat. 1km/h Differenz fällt ganz sicher nicht unter zügig. Auch bei 10km/h Differenz zum überholen mehrerer anderer Fahrzeuge fällt wohl nicht darunter.

§5 StVO
(2) Überholen darf nur, wer übersehen kann, dass während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.
 

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Rear Admiral
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Auch bei 10km/h Differenz zum überholen mehrerer anderer Fahrzeuge fällt wohl nicht darunter.
Im alten Thread gabs dazu ein Gerichtsurteil, bitte lass mich nicht danach suchen.

1km/h Differenz ist nicht zügig. Ich habe auch nicht gesagt, dass das Verhalten richtig ist. Trotzdem ist ein aggressives Verhalten zu keiner Zeit angebracht und zu tolerieren. Jeder der meint Aggressionen auf der Straße haben zu müssen hat von dieser fernzubleiben - sh. Führerscheinfragenkatalog.
Danke
 
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Feligs

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Ich muss da new Account() Recht geben.
Ich glaube kaum, dass sich da am Achten der Geschwindigkeitsbegrenzungen groß was ändern würde. Ich fahre auch immer genau 20km/h über dem zulässigen. Weil ich es bei dem Bußgeld gerne riskiere. Wenn man so eine Begrenzung wirklich effektiv durchziehen will, bedarf es deutlich hörerer Strafen als bis dato. Zudem muss ich noch anmerken, dass ein generelles Tempolimit auf Autobahnen der deutschen Automobilindustrie schweren Schaden zufügen würde.
 

Mega-Bryte

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Nein, eben nicht, bzw. bedingt. (kommt drauf an wer was als aggressiv betitelt. Eine Lichthupe wird oft genug beriets als aggressiv angesehen) Die Verkehrsordnung schriebt da sehr eindeutig, dass ein Überholvorgang zügig zu erfolgen hat. 1km/h Differenz fällt ganz sicher nicht unter zügig. Auch bei 10km/h Differenz zum überholen mehrerer anderer Fahrzeuge fällt wohl nicht darunter.

§5 StVO
(2) Überholen darf nur, wer übersehen kann, dass während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.
Kannst du mir verraten, wie du bei dem hiesigen Thema auf den Paragraphen kommst? Ich muß mir da schon die Augen reiben, um nicht zu denken, ich bin hier bei den Ökos, die auch ein Autobahntempolimit in der Dreißigerzone haben wollen.

Das Zitat aus der STVO ist vollkommen sinnlos, da es sich auf einspurige/zweispurige Straßen bezieht und es auf einer Autobahn oder einer Kraftfahrstraße mit baulicher Mitteltrennung nur dann Gegenverkehr gibt, wenn sich ein Trottel umbringen (lassen) will!
Ergänzung ()

Ich muss da new Account() Recht geben.
Ich glaube kaum, dass sich da am Achten der Geschwindigkeitsbegrenzungen groß was ändern würde. Ich fahre auch immer genau 20km/h über dem zulässigen. Weil ich es bei dem Bußgeld gerne riskiere. Wenn man so eine Begrenzung wirklich effektiv durchziehen will, bedarf es deutlich hörerer Strafen als bis dato. Zudem muss ich noch anmerken, dass ein generelles Tempolimit auf Autobahnen der deutschen Automobilindustrie schweren Schaden zufügen würde.
Immer zwanzig drüber und du darfst auch so deinen Lappen abgeben. Sowas gilt bei wiederholter Feststellung als unbelehrbar. Wie der Typ, der aufgrund wiederholten Falschparkens als Teilnehmer bei der MPU landete!

Man man man ... hier sind schon ein paar Spezies drunter!

Für deinesgleichen hab ich als Freund von "Gaspedal in Ölwanne" (Vollgas) nur ein Zitat bei 'ner Begrezung übrig: "Du bist schneller, aber ich hab Urlaub!"
 

Acrylium

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Wegen mir können die gern die Bußgelder massiv erhöhen, ich fahre eh praktisch nie zu schnell. Aber dann bitte kein generelles Tempolimit. Auf freigegebenen Streckenabschnitten will ich auch mal richtig Gas geben können.

Die geschilderte Situation mit der 80km/h-Beschränkung auf der Autobahn kenne ich. Da gibt's zwischen Heilbronn und Mannheim fast 40 Kilometer lang so ein Stück. Da fahre ich auch immer nur genau 80 km/h schnell und werde regelmäßig - auch von LKWs - überholt. Finde ich immer sehr bedenklich wieso die das machen und bin dann zugegebenermaßen auch immer froh, wenn ich jemanden vor mir habe der auch vorschriftsmäßig fährt. Sobald dann aber die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben ist, will ich auch wieder schnell fahren können. Ich mein: die ist ja nicht umsonst aufgehoben - es ist nun mal sicher, dort auch sehr schnell zu fahren. 120 km/h mag man ja in einem Kleinwagen schnell finden, aber bitte, bitte hört auf von euch auf alle anderen zu schließen oder sogar zu fordern, jeder müsse das so sehen wie ihr oder eure Meinung sei die einzig richtige.

Wie schon gesagt: Ich - und viele andere - gefährden niemanden auf der Autobahn wenn wir schnell fahren. Wir können das und gehen verantwortungsvoll mit unseren PS-starken Fahrzeugen um. Das Argument es würde dann weniger passieren gilt also wirklich nicht.

CO2-Verbrauch ist zumindest in meinem Fall auch vollkommen im sprichwörtlich grünen Bereich. Da mir Umweltschutz wichtig ist, fahre ich nämlich werktags täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit anstelle das Auto zu nehmen. Damit fahre ich dann nur in meiner Freizeit aus Spaß rum. Und das soll mir jetzt verboten werden? Denn machen wir uns mal nichts vor: Eine Fahrt mit maximal 120 km/h dient einzig und allein dazu, um von A nach B zu kommen. Spaß macht das nicht.
 

Feligs

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Immer zwanzig drüber und du darfst auch so deinen Lappen abgeben. Sowas gilt bei wiederholter Feststellung als unbelehrbar. Wie der Typ, der aufgrund wiederholten Falschparkens als Teilnehmer bei der MPU landete!

Man man man ... hier sind schon ein paar Spezies drunter!

Für deinesgleichen hab ich als Freund von "Gaspedal in Ölwanne" (Vollgas) nur ein Zitat bei 'ner Begrezung übrig: "Du bist schneller, aber ich hab Urlaub!"
Wie wäre es mal damit, auf das Argument einzugehen ?
 

Mega-Bryte

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Wie weit denn noch?
 

SeMsaY

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Dass das unter Umständen verkehrswidrig ist, ist dir aber klar? Ein Überholvorgang hat zügig zu erfolgen, ggf. auch durch beschleunigen während des Vorgangs. Wenn du stur 110 fährst und ne Kolonne überholst, die 100 Km/h fährt, und damit die linke Spur blockierst wundert es mich keineswegs, dass dir aggressives Verhalten entgegen schlägt. Du verhälst dich nämlich hier nicht besser als jene, denen du rasen unterstellst.

Und wenn es dir um CO2 geht: Das Auto stehen zu lassen und Massenverkehrsmittel nutzen ist massiv CO2 sparsamer als 110 statt 150 zu fahren...
Danke, besser hätte Ich es nicht formulieren können.
Wenn jemand immer 110 km/h oder maximal 120km/h fahren will, gerne. Zum Glück darf das jeder selbst entscheiden.

Dann kann sich aber der Verkersteilnhemer entsprechend auf der Autobahn einordnen und hat nicht mit dem Tempo absichtlich die linke Spur zu "blockieren"...
 

TheManneken

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Welches Argument @Feligs? Deine Behauptung des "schweren Schadens an der Automobilindustrie" hast du ja selbst nicht argumentativ untermauert. Mich würde zum Beispiel schon mal interessieren, ob das so ist.

Und dann würde mich interessieren, ob wirtschaftliche Interessen vor Sicherheits- und Umweltaspekten stehen sollten. Der deutschen Politik wirft man ja auch gerne mal vor, Lobbyarbeit für die Automobilindustrie zu betreiben.

Weil ich es bei dem Bußgeld gerne riskiere.
Hm. Ich könnte mir die Bußgelder auch locker leisten. Ich fahre trotzdem nicht zu schnell. Sollte man sich nicht vielleicht schon aus Vernunft und Einsicht an die Regeln halten, die für alle gelten?

Obwohl ich persönlich den Sicherheit- und Umweltaspekt hier nicht nachvollziehen kann. Die Umwelt schützen kann man an anderer Stelle viel besser, zum Beispiel bei Kreuzfahrtschiffen, dem Schiffsverkehr generell, schlecht ausgebauter OPNV, mehr Carsharing, Logistik durch immer mehr Onlinekäufen... Was Sicherheit betrifft: wo ist denn der Sweetspot zwischen Verkehrstoten und gefahrener Geschwindigkeit? Kann man das bemessen? Schon klar, bei 0 km/h hätten wir theoretisch 0 Verkehrsunfälle, also wie viele Verkehrstote wären vertretbar? Wäre es ethisch überhaupt korrekt, das einander aufzuwiegen?
 
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Mega-Bryte

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Mir kommt immer das große KO**en, wenn die Eigner der "Premiummarken" (Daimler,BMW,etc) der Meinung sind, dass nur sie ganz vorne sein dürfen. Wenn man schon 190..200 fährt und mir dann mit 1,5m Abstand regelmäßig den Kofferrraum ausleuchtet, hat nicht verstanden, worum es beim Autofahren geht.
 

krong

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Leben und leben lassen.
Die Hobbyverkehrserzieher, die mit Tempomat auf der linken Spur rumgammeln, finde ich persönlich deutlich schlimmer als jemand, der mich auf der Autobahn zu schnell überholt... Ersteres ist Nötigung, zweiteres ist mir herzlich egal...

Ich bin gegen ein generelles Tempolimit. Will ich mal "ballern", will ich das innerhalb des gesetzlich erlaubten Rahmens machen dürfen. Mit einem 08/15 Auto möchte ich mich dafür nicht auf ne Rennstrecke zum Affen machen...
Und selbst mit einer 08/15 Karre wird das Autofahren ab 120km/h nicht plötzlich krass gefährlich. Wenn ich freie Bahn hab, fahre ich am liebsten irgendwo zwischen 160km/h und 180km/h, das ist für mich ein guter Einklang zwischen zeitersparnis, Verbrauch, Spaß und Stress...
 

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Acrylium

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Dann kann sich aber der Verkersteilnhemer entsprechend auf der Autobahn einordnen und hat nicht mit dem Tempo absichtlich die linke Spur zu "blockieren"...
Dieses Verhalten sieht man aber leider recht häufig. Solche Menschen sagen halt, dass sie das vom Gesetz her dürfen, außerdem sei es ja viel sicherer als zu "rasen". Also machen sie es. Wer sich dann darüber aufregt, ist der Böse. Und um die Bösen zu bestrafen ruft man dann nach einem allgemeinen Tempolimit. Schließlich wollen sie selbst ja auch nie schneller fahren, also leiten sie aus ihren eigenen Wertvorstellungen die Regel ab, dass niemand schneller zu fahren hat. Sie selbst sind schließlich das Maß aller Dinge.

Meiner Erfahrung nach sind das halt - ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben könnte - Paragrafenreiter die ich für moralisch auch viel besser halten als alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Klar dürfen sie auch mal 110 km/h auf der linken Spur fahren, nur pochen die so voller Überzeugung und regelmäßig auf diesem Recht und sind absolut nicht Willens anzuerkennen, dass es auch Menschen gibt, die gern schneller fahren würden. Ich hab immer den Eindruck, die wollen uns erziehen oder sowas.
 
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