News EU Kommission: Google muss 2,42 Milliarden Euro Strafe an die EU zahlen

Jan

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#1
Die europäische Kommission hat ihr Urteil gefällt und sieht es als erwiesen an, dass Google die eigene Vormachtstellung bei der Online-Suche dazu missbraucht hat, den Preisvergleich Google Shopping unrechtmäßig gegenüber Drittanbietern zu bevorzugen. Die Strafe: 2,42 Milliarden Euro.

Zur News: EU Kommission: Google muss 2,42 Milliarden Euro Strafe an die EU zahlen
 
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#3
Tja, so kanns gehen. Einerseits ermöglichte Google mit den ganzen gratis Datensammeltools viele Innovationen im Internet, andererseits ist die Markt-Macht (google doch mal) mittlerweile so groß und einschneidend, dass ich das einschreiten der EU im Sinne der Menschen gut finde.
 

YforU

Commander
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#4
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#5
Falls die Strafe akzeptiert wird, wo fließt das Geld hin?
Griechenland :evillol:

Nein im Ernst, keine Ahnung wahrscheinlich in einen EU Topf.

@Topic
Da muss man wohl im Detail einsteigen um darüber zu urteilen, dass Google die eigenen Dienste
versucht besser an den Nutzer zu bringen finde ich recht legitim. Eigentlich machen es ja alle so.
Microsoft früher angeblich mit dem IE, heute spielt der keine Rolle mehr am Markt, oder mit den
anderen mitgelieferten Programmen.

Google wird das wohl zahlen und verdrängen.

Bin gespannt wann die EU auf Amazon aufmerksam wird, die bauen ihre Dienstleistungen auch immer
weiter in alle Richtungen aus und somit kommt man je nachdem fast gar nicht mehr an dem Laden vorbei.
 

Yokani

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#6
Doofe Frage, weil keine Ahnung.

Was würde denn passieren, falls Google nicht zahlen würde? Ich mein die EU kann ja schlecht Google im Web sperren lassen. :confused:
 

Jan

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#8
Da muss man wohl im Detail einsteigen um darüber zu urteilen, dass Google die eigenen Dienste
versucht besser an den Nutzer zu bringen finde ich recht legitim. Eigentlich machen es ja alle so.
Es wird immer dann zum Problem, wenn die Basis, auf der das passiert, quasi alternativlos ist.
 
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#9
@Basti__1990

Ich tippe mal in irgendeine Bankenrettung oder finanzierung eines Staates der finanziell am Ende ist. Was Die EU halt mit geld so anstellt.

Ist die frage was Google wohl wirklich damit verdient hat. Ich schätze mal man wird das geld zahlen und versuchen darüber zu schweigen. Ist ja nun auch keine Summe die Alphabet ins straucheln geraten lässt. Wahrscheinlich hat man eh in der Finanzplanung Geld für eventuelle Klagen etc. eingeplant
 
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Axxid

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#10
Ist damit der Reiter "Shopping" bei der Google Suche gemeint ? Ansonsten wird das sauber vom Adblock geblockt :daumen:
 

ComputerAffe

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#12
Die Rache von Google wird warscheinlich so aussehen, das man Google Shopping als Plattform(wie Youtube und die anderen Dienste) anbieten wird. Über einen Direktlink auf der Googlestartseite. Was meint ihr wie die durchschnitts Menschen dann da klicken werden um Artikel zu suchen und die erst Recht nur noch Google Shopping Ergebnisse bekommen. Die EU will es ja so....
 

deo

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#13
Das ist nur ein Teil des Urteils. Sie haben ihre Dienste anzupassen, zumindest in der EU.
Was hier manche vergessen, ist dass Google nach den Regeln der EU zu agieren hat und nicht nach eigenen.
Wenn ein Europäisches Unternehmen in den USA Geschäfte machen will, hat es sich auch an deren Regeln zu zu halten.
 

Che-Tah

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#15
Hm... Als eig. IT Kenner hab ich noch nie von Google-Shopping gehört... Vl. Adblocker sei dank.
Wieviel Umsatz macht denn Google-Shopping?
 

Piak

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#16
Also ich finde das nicht gut von der EU.

Jedem steht es frei eine Alternative Suchmaschine zu benutzen. Und wenn ich etwas kostenlos anbiete, darf ich da auch reinschreiben was ich will. Wenn egal wer, gegen seine User handelt, hat er bald keine User mehr. Insofern ist ein eingreifen, solang es Alternativen gibt wohl Quatsch. Schon gar mit dieser Begründung.
 
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#17
Hm... Als eig. IT Kenner hab ich noch nie von Google-Shopping gehört... Vl. Addblocker sei dank.?
Adblock bzw. uBlock blocken das schon ab.
Wenn du auf der google-Such-Seite nach z.B. Xbox One suchst und keinen Adblock aktiv hast, dann wird die rechts ein Preisvergleich von Google-Shopping eingeblendet.

Ich persönlich habe mit solchen Entscheidungen immer dahingehend ein Problem, da die Marktmacht doch auch dadurch entsteht, weil die User selbst selten zu Alternativen greifen, und das meist nicht, weil die Alternativen ihnen unbekannt sind, sondern weil sie sich einfach an das eine schon gewöhnt haben.

Ein gutes Beispiel dazu ist aus meinem Umfeld die Browsernutzung. Den meisten war damals bewusst, dass es neben dem IE noch andere, bessere Browser gab, aber sie wollten diese nicht nutzen, weil sie an den IE von der Arbeit her gewöhnt waren. Erst als vor ein paar Jahren man auf Chrome an der Arbeit wechselte, da wechselten die meisten auch auf Chrome (oder weil Chrome über andere Software mitinstalliert wurde und sich als Standardbrowser reinmogelte).

Ich gehe daher davon aus, dass den meisten bewusst ist, dass es auch andere Preisvergleichsseiten gibt (allen voran, weil im TV bei Sendungen wie WISO und Co. so etwas gezeigt wird), aber die meisten greifen eben über die Google-Suche auf Google-Shopping zurück weils einfacher und direkt in der Suche ist.

Einzig was Google da machen könnte wäre, dass sie die Google-Shopping Anzeigen in der Suche rausstreichen.
Aber ehrlich, dann würden die User einfach auf Shopping klicken oben und es würde so weitergehen wie gehabt.
 
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haasgo

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#18
Falls die Strafe akzeptiert wird, wo fließt das Geld hin?
In den EU-Haushalt. Also so gesehen an die Mitglieder der EU.

@guillome - Was für ein dämliches Gelabere ... wie kann man die idiotische Abzocke der EU auch noch gut finden.
Abzocke ist das nicht. Das Ausnutzen einer Monopolstellung ist zum Nachteil aller. Das Internet bzw. die IT-Welt kennt leider zu viele davon. Diese wachsen dann und erdrücken dann echte Alternativen, bzw. Konkurrenz und Preiskämpfe.

Falsch, denn die Hilfen für Griechenland sind bereits beschlossen und werden in Form von Krediten wieder rückgeführt. Besser in Griechenland das Geld parken, als dafür noch Negativzinsen zahlen zu müssen. Das Geld geht in den EU-Haushalt und wird für alles mögliche, von Bildungsmaßnahmen, bis Subventionen finanzieren.

@Basti__1990

Ich tippe mal in irgendeine Bankenrettung oder finanzierung eines Staates der finanziell am Ende ist. Was Die EU halt mit geld so anstellt.

Ist die frage was Google wohl wirklich damit verdient hat. Ich schätze mal man wird das geld zahlen und versuchen darüber zu schweigen. Ist ja nun auch keine Summe die Alphabet ins straucheln geraten lässt. Wahrscheinlich hat man eh in der Finanzplanung Geld für eventuelle Klagen etc. eingeplant
Die EU macht mehr als nur irgendwelche Staaten und Banken retten. Der größte Anteil geht an die europäischen Bauern, also auch die Deutschen. Bildung, Infrastruktur, Entwicklungshilfen usw.

Kleine Info: Die EU rettet keine Banken. Die Mitgliedsstaaten können sich das Geld klassisch leihen und müssen dafür einstehen. Evtl. lohnt sich ein Blick in die Mittelverwendung der EU!

Die Rache von Google wird warscheinlich so aussehen, das man Google Shopping als Plattform(wie Youtube und die anderen Dienste) anbieten wird. Über einen Direktlink auf der Googlestartseite. Was meint ihr wie die durchschnitts Menschen dann da klicken werden um Artikel zu suchen und die erst Recht nur noch Google Shopping Ergebnisse bekommen. Die EU will es ja so....
Rache? Google ist ein wirtschaftliches Unternehmen. Die werden so lange weiter machen, wie es die Anbieter von Waren und Dienstleistungen erlauben. Ganz einfach wäre es auch für Amazon, Media Markt und Co. selbst eine Suchmaschine für Waren anzubieten.
 
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#19
Hat hier nicht jemand vor kurzem von zu hohen Strafen für VW gesprochen?

VW hat illegale Waren verkauft und Geld kassiert die sie nun zurückgeben muss. Hat Google auch etwas illegales verkauft und muss das Geld nun zurückgeben?

Wie dem auch sei, ein Heise-Forist hat es treffend ausgedrückt: "Arme VW Manager.... In den USA ziehen sie für die dann schonmal die Spritzen auf".
 
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