Ich glaube zusammenfassen kann man das Rennen damit, das unglaublich viele, komische Strategieentscheidungen getroffen wurden.
Ich schätze, Verstappen hätte hier nicht soviel mit der Brechstange gearbeitet, wenn er sich nicht so über sein eigenes Team geärgert hätte. Die haben ihn ja leider genau in die Position gebracht.
Bessere Reifen am Ende schön und gut. Und dann? Die müssen schon deutlich besser sein, um in Ungarn dann was zu reißen. Dazu ist der Mclaren aktuell gleich auf und hat mit 2 guten Fahrern halt einfach mehr Möglichkeiten.
Hätte er wie die anderen schön mitgezogen bei den Wechseln, wäre zumindest P3 drin gewesen.
Zu Norris und Piastri braucht man nicht viel sagen. So sieht das aus, wenn man dumme Entscheidungen trift.
Leider etwas, was Mclaren aktuell genauso gut kann, wie Ferrari zu seiner besten Zeit. Norris war gestern vermutlich insgesamt schneller. Vermutlich hat er in der ersten Hälfte auch einfach nicht weiter angegriffen sondern hat verwaltet und Teamdienlich gehandelt.
Wer da jetzt moralisch im Recht ist - ist ne schwierige Frage. Kann man natürlich so und so sehen. Mmn hat man damit aber gezeigt, dass man nicht an die Fahrer-WM glaubt. Für die TeamWM ist es egal wer vorne ist und da hätte ich Piastri nun auch nicht seinen ersten Sieg genommen wenn er nur durch eine Teamentscheidung gefährdet war, um Norris P2 zu schützen .