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News Gaming-PCs im Eigenbau: Wie tragt ihr eigentlich Wärmeleitpaste auf der CPU auf?

Ich nutze immer noch den Inhalt der großen Tube Arctic MX-4, welche mir wahrscheinlich noch die nächsten 10 Jahre reicht.
Thermal Grizzly ist mir zu teuer ist und ich renne nicht jedem YouTube hinterher.
(Auch wenn er technisch wirklich was drauf hat)

Ja ich weiß, diese Meinung ist in der Bubble hier unbeliebt und ich mache mich damit unbeliebt.
Aber das stört mich nicht, ich bleibe bei meinem Standpunkt.

Und natürlich haue ich die WLP als fette Erbse auf die CPU und lasse sie von Kühler plattdrücken. Funktioniert schon seit 20 Jahren einwandfrei, roasted mich gerne dafür.
 
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Also ich trage keine Paste auf, weil Sie vom zusammengebauten Rechner
von Memory PC (Bauer) bereits drauf war!
Oder muss ich erst nachsehen?
 
gedi schrieb:
Einen kleinen Klecks in der Mitte. Aber da alle Wlps am Pullout-Effekt leiden, werde ich das nächste mal PTM anbringen und habe dann meine Ruhe. WLP ist imo Kernschrott, Silber zu gefährlich und PTM konstant auf sehr hohem Niveau.
Hat halt nur den Nachteil, dass das Pad für die Tonne ist, sobald der Kühler mal runter kommt. Was ja schon mal sein kann, weil man den PC gründlich reinigen möchte oder Platz braucht für Umbauten oder weil der Kühler getauscht wird oder sicherheitshalber für einen Transport runter soll. Das sind jedes Mal gut 10 Euro die man gewissermaßen zerreißt, wenn man die Montage verhunzt, oder den Kühler aus irgendeinem Grund entfernt.

Für diese Fälle sollte man WLP als Backup/Notlösung im Haus haben. ich habe mir eine Tube Duronaut bei Seite gelegt, weil diese laut Igor's Tests seht beständig ist und nicht .

Für mich bleibe ich dabei, dass auf die CPU und andere Kontaktflächen, die man schon mal offen legen muss, weiterhin ein Klecks nachweislich beständiger WLP kommt, auf Kontaktflächen, die man möglichst nicht wieder trennen möchte oder die zum "Pumpen" neigen (GPU), kommt ein PTM Pad. So habe ich die meiste Ruhe und die wenigsten Kopfschmerzen.
 
sverebom schrieb:
Hat halt nur den Nachteil, dass das Pad für die Tonne ist, sobald der Kühler mal runter kommt. Was ja schon mal sein kann, weil man den PC gründlich reinigen möchte oder Platz braucht für Umbauten oder weil der Kühler getauscht wird oder sicherheitshalber für einen Transport runter soll. Das sind jedes Mal gut 10 Euro die man gewissermaßen zerreißt, wenn man die Montage verhunzt, oder den Kühler aus irgendeinem Grund entfernt.
Ich hab hier noch 'n Lappen Laird 7250 herumfliegen - mit ca. 228 x 228mm ist der groß genug, daß man etliche Pads daraus machen kann - und gar so teuer war der nicht mal (IIRC irgendwas zwischen 20 und 25 Euro).
 
polyphase schrieb:
Und natürlich haue ich die WLP als fette Erbse auf die CPU und lasse sie von Kühler plattdrücken. Funktioniert schon seit 20 Jahren einwandfrei, roasted mich gerne dafür.
Hatte ich bei meinem alten PC auch gemacht ( Xenon e 1231 + DARK Rock Slim) 11 Jahre war der dann fast täglich im Einsatz, bis zum Ende nie Probleme gehabt. Als ich den PC entsorgt habe und den Kühler demontiert habe, war die Paste immernoch geschmeidig und gleichmäßig verteilt.(Arctic Silver war es, wenn ich mich richtig erinnere).

Die Methode passt schon, denke ich.
 
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Shio schrieb:
@Turr1caN Igor hat seine eigenen Probleme.
In meinem anderen Kommentar bin ich auch nochmal weiter gegangen, die Hersteller von bekannter WLP (Artic, Noctua, TG) empfehlen alle eine andere Auftragung, komisch oder?
Scheint wohl doch vollkommen egal zu sein.
Nein, es ist nicht egal. Die meisten schauen nur auf die Temperaturen, einmal CPU-Mounting und dann ist das der Stein der Weisen. Aber nicht mal die Hersteller wissen, wie sich Paste nach Tausenden von Zyklen verhalten, weil es dafür bisher kein Equipment gab. Für mich ist diese Erkenntnis auch neu, aber sie wurde von Industriepartnern und Firmen wie Dow längst bestätigt. Arctic hat meine Unterlagen längst.

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass sich viele widersprechen, wenn Aussagen wie "Meine Paste X hat nur 3 Monate gehalten, jetzt muss ich schon wieder re-pasten" auf sowas wie "Bei mir hält die Paste X seit Jahren wie am ersten Tag" treffen? Die PTM-Sheets sind deshalb so haltbar, weil nichts ausblutet und die minimale Schichtstärke größer ist als die von vielen Anbietern angestrebten < 10 µm. Das ist eh Unfug, aber nun ja... Wenn man es dicker macht und dam Rand eine sinnvolle Barriere entsteht, läuft auch nichts weg.

Das beste Beispiel ist die eher günstige DOWSIL TC-5026 (Alphacool hatte die als Apex), die hält auf getesteter Leistungselektronik im kA-Bereich länger als so manche Edelpaste. Vorausgesetzt, man spachtelt das richtig fett ein.
 
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Denke, dass das Thema Wärmeleitpaste generell überbewertet wird. Ein Klecks von der billigsten Paste sollte es tun, insbesondere für CPUs bis 100W, die für die allermeisten Games mehr als ausreichen.

Habe früher schon selber Wärmeleitpaste aus einem Tropfen Paraffinöl und Graphit angerührt.
 
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Ich hab son Thermal Pad von ThermalGrizzly.
Da ich simpel zu faul bin die Wärmeleitpaste zu erneuern wenn die ausgetrocknet ist empfand ich das als die bessere Methode. Da wären selbst 1-2 Grad schlechtere Leistung akzeptabel gewesen. Hauptsache das Hält die 5-6 Jahre die son PC bei mir macht durch.

Muss aber sagen, war perfekt vorgeschnitten, Habs drauf gepackt. Temperaturen bei Prime95 waren völlig im grünen bereich. Kann man so lassen.
Eine schönes Use Once and Forget Produkt.
 
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"Gaming" ist hier wohl der Algorithmus-Booster? Oder ein bait für klarstellende Kommentare, wie hier bereits mehrmals bemerkt wurde?

Wäre "PCs im Eigenbau" zu langweilig? Auch ist der Eigenbau hier nicht ganz korrekt. Ich kann als Endanwender auch an einem fertig-PC aus dem Laden nach einigen Jahren im Zuge der Wartung und Pflege die WLP erneuern. Dafür muss ich nicht vorher das ganze System gebaut haben.
 
CtrlFreak schrieb:
Ich habe viele Jahre bei einem der Hersteller aus den Listen gearbeitet und sowohl Luftkühler, Wasserkühler, Lüfter und Wärmeleitpaste getestet und teils spezifiziert in Abstimmung mit OEMs und noch viel mehr darüber hinaus.
Wie ist deine Meinung zu Erbse, Marienkäfer, Kreuz oder Butterbrot? Wäre spannend, falls es da aus Herstellersicht eine Einschätzung gibt. :)
 
Habe seit jeher ne alte Tube Industriewärmeleitpaste die man damals schon für Leistungselektronik verwendet hat, sofern beim Kühler keine dabei ist verwende ich immer die und verstreiche sie auch seit jeher dünn mit einem Videothekenausweis von einer Kette die es schon lange nicht mehr gibt :)
 
RizzoSpacerat schrieb:
Ich hab son Thermal Pad von ThermalGrizzly.

Welches?
MinusPad? KryoSheet (Graphen)? PhaseSheet (PTM)?
 
FormatC schrieb:
Nein, es ist nicht egal. Die meisten schauen nur auf die Temperaturen, einmal CPU-Mounting und dann ist das der Stein der Weisen. Aber nicht mal die Hersteller wissen, wie sich Paste nach Tausenden von Zyklen verhalten, weil es dafür bisher kein Equipment gab. Für mich ist diese Erkenntnis auch neu, aber sie wurde von Industriepartnern und Firmen wie Dow längst bestätigt. Arctic hat meine Unterlagen längst.
Es verwundert mich schon stark, dass die Hersteller sowas angeblich nicht wissen. Das Equipment was du benutzt hast ist natürlich klasse, aber was hält Hersteller davon ab Langzeittests mit "normaler" Hardware zu machen?
Ich hatte das in deinem Artikel nicht wirklich gefunden, was verstehst du genau unter einem Heiz/Lastzyklus? Welche Temperaturanstiege, -abstiege und über welche Zeit?

FormatC schrieb:
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass sich viele widersprechen, wenn Aussagen wie "Meine Paste X hat nur 3 Monate gehalten, jetzt muss ich schon wieder re-pasten" auf sowas wie "Bei mir hält die Paste X seit Jahren wie am ersten Tag" treffen?
Schon, aber das ist in meinen Augen einfach nur menschlich. Einige intressiert das nicht die Bohne ob die Temperatur nach 2-3 Monaten irgendwie 2-3°C schlechter ist, andere bekommen da schon die Krise.

Danke für deinen Kommentar. Sind eigentlich noch mehr Tests mit dem neuen Gerät geplant?
 
Vitche schrieb:
Gerne könnt ihr in den Kommentaren ausführen, um welches Modell mit welcher Bauart es sich handelt?
be quiet! Shadow Rock TF 2, Top Blower mit 135mm (22mm Rahmenbreite) be quiet! Lüfter, max. 1400rpm, Custom Modell für diesen Kühler.
Vitche schrieb:
und wie zufrieden ihr damit seid.
Bin extrem zufrieden damit, im normalen Betrieb quasi unhörbar, selbst mit meinen RyZen 9 5900x (TDP: 105w / PPT: 142w), unter Last nur geringes Rauschen, bei max. 75°C im CPU-Z Benchmark oder beim Shader Compiling.
Bzgl. Lüftersteuerung sind dabei noch Reserven vorhanden.
Wo ich den Vorgänger zum ersten Mal montiert hatte, dachte ich der läuft gar nicht so leise war der.😅
Vitche schrieb:
Wie tragt ihr die Wärmeleitpaste auf dem Heatspreader des Prozessors auf?
Eher so Erbse, aber ehrlicherweise hab ich mir da nie viele Gedanken drüber gemacht...😅
Bislang hat es jedenfalls funktioniert.😅
Vitche schrieb:
Von welchen Herstellern kommen die Gehäuselüfter im Eigenbau-PC?
be Quiet!, wie das Gehäuse (be quiet! Silent Base 800 silber, Acrylfenster, schallgedämmt) selbst auch, 2x 140mm Silent Wings 4 (PWM) vorne, 1x 120mm Silent Wings 4 (PWM) hinten, 2 weitere 140mm Lüfter wären noch oben möglich und 1 weiterer 140mm Lüfter unten.
Die Lüfter werden über das ASRock Tuning Utility "FAN-Tastic Tuning" geregelt und laufen bei knapp 40-50% im Leerlauf.
Auf Kosten höherer Temps ginge es auch noch weiter runter, Minimum sind laut Tool so ca. 250rpm oder knapp 30% PWM.
Möchte ich aber nicht, hab die Komponenten lieber etwas kühler.
Bei der GPU stehen btw. unter 50°C die Lüfter komplett still und vom Netzteil (be quiet! Straight Power 11 Platinum 550W) höre ich auch quasi nix.
 
Heute habe ich zum ersten Mal eine Grafikkarte mit einem KryoSheet in Kombination mit einem Watercool-Wasserkühler verbaut.


Konkret handelt es sich um eine ASUS TUF RTX 5090 mit Watercool-Block.


Heute Abend wird dann endlich getestet 😁


Zum Vergleich habe ich noch meine Inno3D RTX 5090, die mit einem Alphacool-Block und klassischer Kryonaut Wärmeleitpaste läuft.
Sollte also ein ziemlich spannender Direktvergleich werden – nicht nur beim TIM, sondern auch leicht beim Block selbst.


Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie groß (oder eben klein) der Unterschied am Ende wirklich ausfällt.


Der Grundgedanke hinter dem KryoSheet war vor allem die Langzeit-Stabilität:
In der Theorie sollte das Ganze ja deutlich alterungsbeständiger sein als normale Wärmeleitpaste – nichts, was austrocknet, nichts was „rausgepumpt“ wird oder sich über die Zeit verändert.
 
Die MX-2 habe ich als kleinen Klecks mit einer alten Plastikkarte schon über die gesamte Fläche verstrichen, die MX-6 ist so dickflüssig, dass ich sie mit dem Finger verstrichen habe, da sie mit der Plastikkarte sofort an dieser haften blieb und abgerissen ist.
 
Computerfuchs schrieb:
Wie ist deine Meinung zu Erbse, Marienkäfer, Kreuz oder Butterbrot? Wäre spannend, falls es da aus Herstellersicht eine Einschätzung gibt. :)
Hauptsache es ist was drauf und ich habe oft Plastikspachtel benutzt. Wenn man täglich die Hände damit voll hat nach der Arbeit will man es vielleicht einfach nicht anfassen so gut es geht. Aber wenn man aus dem Eimer die Paste nimmt ist es auch was anderes als aus der 1-3 Gramm Tube. Für die Industrie gab es von dick bis dünn aufgetragene Wärmeleitpasten bis hin zum Schachbrett, Hauptsache was drauf. Da wirklich Unterschiede zu messen samt Serienstreuung der Kühler und exakter Monatge ist auf Nachkommestellen schwierig. Dann ist man im Labor bzw. auf die Hersteller angewiesen, was die im Labor getestet haben. Und dann landet man wieder bei Fantastilliarden W/m*K je nachdem was man am Ende stehen haben will.
 
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MaverickM schrieb:
Habe ich ja eigentlich schon geschrieben, aber die Antwort ist eigentlich klar: Garantierte Abdeckung

Die CPU-Die befindet sich genau unter der Mitte des Heatspreaders bzw. besteht dort der Kontakt zwischen Die und HS durch Verlötung oder Paste (je nach CPU-Modell). Ob die Paste bis in die letzte Ecke des HS kommt, ist deshalb recht belanglos. Der Wärmetransfer soll im optimalen Fall genau dort (also in der Mitte) geschehen und nicht über den kompletten HS verteilt.

Mit der Erbsenmethode und der richtigen Menge (etwa 3/4 einer Erbsengröße) kommt die WLP in alle wichtigen Bereiche und es gibt keine Sauerei.

Gegen das Verstreichen wurde früher oft argumentiert, dass es leicht zu Lufteinschlüssen kommen kann. Ich will hier jetzt auch nicht den Glaubenskrieg entfachen. :D Aber wie gesagt, am Ende nehmen sich alle Methoden nicht viel. Wer ein massives Problem damit hat, dass seine CPU im Einzelfall 2°C wärmer werden könnte, der hat auch einfach das flasche Kühlsystem.

Aber ich stimme zu, dass das Verstreichen einen wesentlichen Vorteil hat: Es ist unwahrscheinlich, dass man zu viel WLP nimmt. Wenn man sonst aber auf die Menge achtet bzw. Erfahrung hat, dann ist es für mich einfach ein unnötiger Umstand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
Die CPU-Die befindet sich genau unter der Mitte des Heatspreaders bzw. besteht dort der Kontakt zwischen Die und HS durch Verlötung oder Paste (je nach CPU-Modell)

Das glaube ich nicht, Tim

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