News Gaming-PCs im Eigenbau: Wie tragt ihr eigentlich Wärmeleitpaste auf der CPU auf?

amorosa schrieb:
Ich trage einen Klecks auf, nehme Frischhaltefolie, drücke dort meinen Zeigefinger in die Folie, sodass diese sehr eng anliegt und dann verstreiche ich es sehr dünn und gleichmäßig.

Funktioniert perfekt.
Genauso mache ich das seit fast 30 Jahren, bis jetzt ohne Probleme zu haben
 
Fetter Klecks mittig bei AMD bzw. Wurst in Längsrichtung mittig bei Intel reicht (mir) völlig und Lufteinschlüsse sind dann ausgeschlossen. Sauberes Verstreichen ist zwar noch etwas besser, aber genau die passende Dicke (besser ist immer zu viel als zu wenig) ist mit den guten neueren, sehr viskosen Pasten wie TG Duronaut, Halnzyje HY-P17 oder Arctic MX7 oft nicht ganz abrissfrei und einfach möglich, selbst nach Erwärmen.
 
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Monarch2 schrieb:
Was ist die Methode "Marienkäfer"?
Fünf Punkte, einer in der Mitte und in den vier Ecken. Ich mache das schon lange so und wusste gar nicht, dass es dafür einen Namen gibt.
 
Klecks in die Mitte, Kühler drauf und zum Verteilen hin und her bewegen. Anschließend festziehen. Mach ich jetzt seit 20 Jahren so und gab nie Probleme.

Verstrichen hab ich die Paste zuletzt zu Zeiten des Sockel A.
 
Demolition-Man schrieb:
Oder geht "flüssig" und nicht leitfähig in Kombination nicht?!

Ich kann diese Knetgummi-Nummer nicht mehr ab.^^
Doch schon, aber manche Pasten musst du dafür eben kurz erwärmen. Es gibt ja auch das Gegenteil, wo man das Pad (PTM7950) erst in den Kühlschrank packen soll, weil es sich bei Raumtemperatur verflüssigt.
Das alles steht aber auch meistens in der Hersteller Anleitung/FAQ, nur liest die keiner. 😅

Pasten Empfehlungen holst du dir am besten bei Igor ab. Aus dem Kopf weiß ich nur noch die Duronaut von Thermal Grizzly, die ziemlich gut und haltbar ist. (dazu noch Made in Germany)
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Lässt sich schon noch testen
20 Jahre alte? Ist die noch gut?

Es gibt vereinzelt noch Paste nach alte Bauart äh Machart zu kaufen. Wäre sicher ein interessanter Test.

Ich trage einen Klecks auf, nehme Frischhaltefolie
Nie gesehen, oder auch nur von gehört, in ebenfalls 30 Jahren.

Edit:
Fresh-D schrieb:
Doch schon, aber manche Pasten musst du dafür eben kurz erwärmen
Cool...

In einem Monat oder so baue ich nochmal alles um. Da teste ich noch eine Paste, danke für die Empfehlung.
Die Hightech-Pads sind mir zu fummelig.
 
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Dass so viele Arctic als Kühler bei Frage 1 angegeben haben, liegt vermutlich daran, dass sie dachten, es sei die Frage nach der Wärmeleitpaste.
 
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Hier mal ein Vergleich in 5 Minuten. Ein X scheint mit am wirksamsten zu sein.

 
Nach 15 Jahren musste ich feststellen, dass die beste Methode, nicht nur auftragen ist, sondern nach Möglichkeit den Kühler um 90 oder 180° Grad zu drehen ist und dann wieder zurück in die ausgangsposition. Leider geht das nicht auf jedem Mainboard und nicht mit Grafikkarten wenn da links und rechts Padd liegen.
Aber für CPU wirklich die Methode nr.1 weil durch das drehen die komplette Luft raus geht.

Ansonsten verschmieren und eine kleine Pyramide in der Mitte und dann langsam draufsetzen, so das der Pyramiden Klecks zuerst Kontakt hat und dann die ganze Luft nach außer wegdrückt.
 
@Kuristina
Ich komm bei diesen Video zum Schluss das es keine unterscheid macht, die Temperunterschiede würde ich eher der Toleranz zuordnen. Es sind auch nur wenige Grad.
 
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Kleiner Klecks und dann den Kühler anpressen und dabei etwas auf dem Heatspreader hin und her bewegen.
 
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Seit Jahresende letzten Jahres bin ich bei der Arctic MX-7 wegen der Tests mit der Erbsenmethode wegen der Konsistenz. Erwärmen der Paste (bei mir mit Körnerkissen) empfehle ich dafür dringend.
Hab mich aufgrund von Igors Lab für die Paste und das Auftragen entschieden.
Ich habe es nicht bereut.
Früher war ich bei Butterbrot mit der Arctic MX-4.
Mein altehrwürdiger 5800x3D Hitzkopf ist mit der Paste und dem ThermalRight Phantom Spirit 120SE cooool und zufrieden, dann bin ich es auch... 😁
 
CPU-Kühler aufsetzen, bereits zu Athlon XP Zeiten ein riesen Spaß... damals mit der Erbsenmethode hantiert, ohne Heatspreader war das sehr praktikabel. Eine etwas längliche Erbse halt. Eher ein großes Reiskorn. Als dann Heatspreader dazu kamen und die Fläche deutlich größer wurde, ging ich zur Butterbrotmethode über und behielt diese sehr lange bei. Seit ca. 2 Jahren mache ich nun die "Kreuz"-Methode (Ladies & Gentlemen, das ist ein X und kein Kreuz, weil ich es diagonal auftrage :D) und fahre damit exzellent. Ich habe mehrmals gegengeprüft, ob hier auch die ganze Fläche schön abgedeckt wird und die Temperaturen irgendwie anders sind - ja, schöne Verteilung und nein, gleiche Temperaturen. Also das mühsame verstreichen des Butterbrots entfällt bei mir seit zwei Jahren. X und gut.

Damals alles genommen was da war: Arctic Silver, No Name, hin und wieder auch voraufgetragene WLP vom Boxed Kühler etc...
Seit langer Zeit Arctic MX in allen Ausbaustufen und dazwischen auch mal Duronaut/Kryonaut/Conductonaut bei Köpf-Projekten.

Ich bin in der "nach 3-5 Jahren Betrieb wird die WLP erneuert" Fraktion.
 
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Ich nutze das KryoSheet von Thermal Grizzly... Ist wirklich einfach und hält. Man kann ganz easy mal eben die CPU tauschen und muss keine Paste verstreichen. Nutze ich sowohl im Desktop als auch in meinen beiden Servern. Gerade die Server profitieren von der konstanten Leistung. Beide laufen seit 2 Jahren 24/7 in unterschiedlichsten Lastszenarien. Temperatur ist konstant und unproblematisch.

Würde ich immer wieder so machen.
 
Einen kleinen Klecks in der Mitte. Aber da alle Wlps am Pullout-Effekt leiden, werde ich das nächste mal PTM anbringen und habe dann meine Ruhe. WLP ist imo Kernschrott, Silber zu gefährlich und PTM konstant auf sehr hohem Niveau.
 
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