News Gaming-PCs im Eigenbau: Wie tragt ihr eigentlich Wärmeleitpaste auf der CPU auf?

Bin erstaunt, dass doch noch offensichtlich die Mehrheit das "Butterbrot" streicht. Find ich gut, mache ich nämlich seit 30 Jahren so und mein innerer Monk verhindert auf alle Zeiten Kleckse oder Marienkäfer zu machen.

Schön dünn abgezogen mit einer alten Bankkarte oder so und gut ist.
 
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In der Regel mache ich ein X bei großen CPUs eher ein X + verteilen und ggf. erneutes auftragen.
 
Ich habe viele Jahre bei einem der Hersteller aus den Listen gearbeitet und sowohl Luftkühler, Wasserkühler, Lüfter und Wärmeleitpaste getestet und teils spezifiziert in Abstimmung mit OEMs und noch viel mehr darüber hinaus.

Privat nutze ich einfach nur Arctic obwohl ich jegliche Prototypen und Vorserien und natürlich vieles auf dem Markt getestet habe… und bei der Wärmeleitpaste ist alles über 4-5 W/m*K Marketing Gedöns.
 
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Monarch2 schrieb:
Was ist die Methode "Marienkäfer"?
Schau dir so nen Marienkäfer mal an, vielleicht macht's dann Klick :D

Zoldan schrieb:
Sagt mal, existiert in eurer Gedankenwelt ausschließlich "Gaming"? Kommt jemanden der Verantwortlichen vielleicht mal in den Sinn, dass man sich einen eigenen Performance-PC zu anderen Zwecken, als "Gaming", selber zusammenbauen möchte?
Was hat das denn jetzt mit dem Thema zu tun?

EDIT:
Okay, weil im Titel nach "Gaming-PCs" gefragt wird. Ach, seid doch nicht so kleinlich :)
 
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Monarch2 schrieb:
Was ist die Methode "Marienkäfer"?

Nennt man auch "5 Punkt Gurt" 😉 also wenn ich da nicht falsch liege.

Also wie auf nem Würfel, 5 Punkte drauf.
 
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Die Erbsen ist bei mir eher eine Linse, das genügt, wie nach mehrfacher Sichtprüfungen nach 1-4 Wochen gezeigt hat. Natürlich wurde nach der Sichtprüfungen ordentlich geputzt und neue WLP aufgetragen.
Und die 190W werden zuverlässig abtransportiert...

An meinem 2 Jahre alten Dell Latitude 2in1 habe ich vor kurzem ein graue harzähnlichen Substanz entfernt und durch Duranaut getauscht. Am Notebook geht's leider mangels Anpressdruck wie an einem PC, nur mit vorgewärmter Paste und hauchdünn verstreichen.
 
Ich nutze seit 8 Jahren gar keine WLP mehr, sondern Graphitpads. Man produziert keinen Müll, keine Sauerrei und gerade als Enthusiast kann man beliebig oft den Kühler abnehmen.😊
 
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Seit Ewigkeiten nutze ich bei der CPU die Erbsen-Methode und hatte nie Probleme mit den Temperaturen, im Gegenteil immer top Werte. :D
 
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Ich fand das mit der WLP immer ein Krampf. Daher bin ich bei meinen letzten 2 PCs (Arbeits-PC und Gaming-PC) dazu übergegangen, mir die bei Alternate zusammenbauen zu lassen. War mir hier jetzt etwas unklar, ob man das auch als Eigenbau-PC bezeichnen kann, da ja zumindest alle Komponenten persönlich gewählt wurden. Nur halt nicht selbst zusammengebaut.
 
estros schrieb:
Ich nutze seit 8 Jahren gar keine WLP mehr, sondern Graphitpads.

Gerne ein Erfahrungsbericht schreiben :) Würde mich brennend interessieren.
 
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Ich machs ganz simpel: Erbsengroß. Der Anpressdruck vom Kühler erledigt alles weitere.
Nutze die Kryonaut von ThermalGrizzly und noch nie Probleme damit gehabt. :)
 
Die letzten 3 Composta hab ich so 💩pastiert💩: Einer mit nem Kreuz, einer mit nem Klecks, einer mit einer Schnecke bzw. Spirale. 🥴🤷‍♂️

E:
RaptorTP schrieb:
Da ich 3 verschiedene Methoden genutzt hab... Wie nennt sich das wenn man mehreren verschiedenen Religionen angehört? 🤔
 
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Ich hab vorm letzten WLP Erneuern alle möglichen Tests auf YouTube und in Foren durchstöbert. Die X (Kreuz) Methode war eigentlich in allen Konstellation konstant sehr gut. Daher nutze ich seit dem diese. War vorher Team Butterbrot.:D
Hab aber auch eine leicht konkave Auflagefläche an meinem Kühler der eher für Intel optimiert war damals. Daher ist gleichmäßig flaches Verstreichen oder Klecks in der Mitte bei mir zB nicht ideal.
 
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gehäuselüfter von bequiet (silent wings 4) und cpu lüfter von noctua (nh d15).

wärmeleitpaste von artic und immer einen klecks in die mitte.

grüße
 
MoD23 schrieb:
Schön dünn abgezogen mit einer alten Bankkarte oder so und gut ist.
Damit hatte ich auch immer die besten Ergebnisse. Alte Kreditkarte für einen gleichmäßigen, dünnen Film.

Dieser Kleckskram verteilt sich nicht gleichmäßig genug, dafür ist das alles nicht plan genug und der Anpressdruck nicht ausreichend. Jawohl.
 
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Das Zeug wird fein säuberlich glatt verstrichen.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Dieser Kleckskram verteilt sich nicht gleichmäßig genug, dafür ist das alles nicht plan genug und der Anpressdruck nicht ausreichend. Jawohl.
Das wurde schon vor längerer Zeit wiederlegt. Solang du genug WLP nutzt, verteilt sich das gleichmäßig.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Alte Kreditkarte für einen gleichmäßigen, dünnen Film.
Glaub zu meiner Anfangszeit und generell bei Schleppis hatte ich das früher so gemacht. 🤔
Muss irgendeinen Grund gehabt haben.
Schleppis mit Pads wurde das Pad dann wieder ersetzt, wobei ich mir nie sicher bin ob ich die richtige Dicke getroffen hab.
 
Ich trage die Wärmeleitpaste auf die CPU auf. Um eine besonders dünne und gleichmäßige Schicht zu erzielen, verdünne ich sie mit einigen Tropfen Reinigungsbenzin. Nach einer kurzen Trocknungszeit ist die Schicht sehr dünn und bereit für die Kühler-Montage.
Dieses Vorgehen praktiziere ich bereits seit über 20 Jahren mit Erfolg und konnte so stets optimale Ergebnisse erzielen.
 
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