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NewsGebühr wird Provision: Apple kassiert bald auch außerhalb des App Stores
Apple stellt sein Gebührenmodell für Apps in der Europäischen Union um. Die bisher pro Installation berechnete sogenannte Core Technology Fee entfällt. An ihre Stelle tritt eine Provision auf digitale Verkäufe. Damit verdient Apple auch dann mit, wenn eine App über einen alternativen App-Store oder eine Website vertrieben wird.
Aha... aus Raider wird jetzt also Twix oder wie? Bin ich der einzige, der da jetzt keinen großen Unterschied sieht? Apple glaubt also immer noch Geld von Appentwicklern kassieren zu können, selbst wenn sie nicht über den Apple Appstore vertrieben werden?
Was genau würde denn einen europäischen Appentwickler davon abhalten, Apple den Mittelfinger zu zeigen, wenn sie ihr "Provision" haben wollen? Will Apple dann die fragliche App aus einem alternativen Appstore entfernen lassen? Wenn ja, mit welcher Rechtsgrundlage?
Das heißt Anbieter, die über einen eigenen Store von der Entwicklung bis zum Vertrieb alles selbst managen und deren einziges "Manko" es ist, dass das Produkt auf iOS läuft, müssen dafür Geld an Apple abliefern? Und die EU findet diesen Weg gut? Wird dann Microsoft künftig von Anbietern Geld verlangen dafür, dass deren Software unter Windows ausgeführt wird?
Die größte Veränderung sehe ich bei 0,50€ für kostenlose Apps. Deren Abschaffung ist wirklich notwendig.
Das andere alle ist klein-klein, um die Regulierung zufriedenzustellen.
Bei Apps, die über alternative Marktplätze oder direkt über eine Website vertrieben werden, erhält Apple künftig 5 Prozent des Umsatzes mit kostenpflichtigen Apps, digitalen Gütern und Abonnements.
Und womit begründet Apple, dass sie ein Anrecht auf diese 5% haben? oder um es in kurzen sehr verständlichen Worten zu sagen: What the fu..?!?
(Und ja, diese 50 Cent Regelung vorher war bei weitem bodenloser. Das neue System ist bzgl. kostenfreier Apps natürlich besser... aber... die Frage bleibt unverändert)
Es ist besser und den Rest wird sie EU erst beobachten und sobald eine Marktmacht als Schlüsselfirma ausgenutzt wird verklagen und kassieren. Auch eine Methode 👌🏻.
Ich denke Apple wird auch hier noch mal nacharbeiten müssen sobald es eingeführt ist.
@wern001
Ich denke, eine Steuer ist keine Lösung.
Wenn beispielsweise statt 50 nur 30 Lootboxen gekauft werden, ist das Problem nicht gelöst.
Am Suchtfaktor ändert es nichts.
Der gefährliche Unterschied dabei ist, dass nun auch der Staat daran verdient und eine Besserung unattraktiv wird, da der Staat sich selbst Geld wegnehmen würde.
Genauso wie bei Alkohol, Tabak, Lotto, Losen, Kasinos etc.
Anstelle einer Lösung hätte man eine staatliche stille Beteiligung.
Das heißt Anbieter, die über einen eigenen Store von der Entwicklung bis zum Vertrieb alles selbst managen und deren einziges "Manko" es ist, dass das Produkt auf iOS läuft, müssen dafür Geld an Apple abliefern? Und die EU findet diesen Weg gut? Wird dann Microsoft künftig von Anbietern Geld verlangen dafür, dass deren Software unter Windows ausgeführt wird?
Die Bedingungen wurden wohl aus den Verhandlungen mit Japan und Brasilien übernommen.
Die neuen App-Store-Bedingungen ähneln in vielerlei Hinsicht jenen, die in Brasilien und Japan eingeführt wurden. Apple hatte dort jeweils im Zusammenspiel mit den Regulierern nach Lösungen gesucht, während man jeweils beklagte, dass es in der EU nur einen Konfrontationskurs gab.
Daher wurde auch der Kinderschutz für Bezahllinks übernommen, was Japan sowie auch Brasilien sehr wichtig war.
Ein weiteres Thema, das Apple nach eigener Aussage wichtig ist und das Berücksichtigung gefunden hat, ist der Kinderschutz. Apps in der Kids-Kategorie dürfen künftig keine Links zu externen Bezahl-Websites mehr enthalten. Für Nutzer unter 13 Jahren ist generell kein Verlinken zu Web-Zahlungen erlaubt. Und für Nutzer unter 18 Jahren ist bei alternativen Zahlungen oder Verlinkungen vorgeschrieben, dass Erziehungsberechtigte eingebunden werden müssen
Die Zulassung von alternativen App-Store wurde ebenfalls angegangen und angepasst:
Apple wiederum hat sich für erweiterte Zulassungsmöglichkeiten für alternative App-Marktplätze geöffnet. Unternehmen sind jetzt dafür qualifiziert, wenn sie festgelegte Mindestanforderungen an die finanzielle Stabilität erfüllen, öffentlich börsennotiert oder im Besitz eines öffentlich börsennotierten Unternehmens sind, Risikokapital von einer etablierten Investmentfirma erhalten haben oder eine Finanzprüfung durch einen zugelassenen Wirtschaftsprüfer vorgenommen haben. Auch staatliche Einrichtungen, Bildungseinrichtungen oder gemeinnützige Organisationen sind berechtigt.
Das heißt Anbieter, die über einen eigenen Store von der Entwicklung bis zum Vertrieb alles selbst managen und deren einziges "Manko" es ist, dass das Produkt auf iOS läuft, müssen dafür Geld an Apple abliefern?
Die App-Entwickler nutzen die Entwicklungsumgebung von Apple. Die Bibliotheken von iOS (Apple), Die Schnittstellen von iOS (Apple). Die Personalressourcen bei der Kontrolle der App, etc
Ein Toller Erfolg, ich kanns kaum Abwarten bis Microsoft beginnt 5% Pauschalgebühren für Installationen auf Windows zu Verrechnen. Man stellt ja ebenfalls Infrastruktur und Plattform. Achso, selbst die gierige Microsoft hats verstanden und die Registrierungsgebühren für Entwickler gestrichen, Gebühren werden nur mehr auf SPieleverkäufe erhoben und Hürden im Microsoft Store gesenkt?
Und womit begründet Apple, dass sie ein Anrecht auf diese 5% haben? oder um es in kurzen sehr verständlichen Worten zu sagen: What the fu..?!?
(Und ja, diese 50 Cent Regelung vorher war bei weitem bodenloser. Das neue System ist bzgl. kostenfreier Apps natürlich besser... aber... die Frage bleibt unverändert)
Nicht ganz. Ich denke wenn die App keine "Apple-Systeme" nutzt wird das nicht passieren. Ergo wenn alles vom Entwickler selber implementiert ist. Setzen die Entwickler aber auf iCloud Backups oder andere "Apple-Systeme" kann ich das schon nachvollziehen.
Ich verstehe das Modell ehrlich gesagt nicht so ganz.
Ich lade mir eine App aus dem Store, gehe danach auf die Website des Anbieters und kaufe zusätzliche Funktionen oder ein Abo?
Damit muss der Anbieter dann noch mal 5% abdrücken?
Woher sollte Apple denn wissen, dass eine Transaktion außerhalb stattgefunden hat?