Gute Low Budget CPU für Homeserver

DE_Senshi

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Hallo Leute :)
Ich möchte mir einen kleinen Homeserver bauen. Größtenteils soll dieser als StorageServer dienen, aber auch mal andere Sachen können wie ein TS-Server zu sein. Bisher macht den Job bei mir ein Pi 3B+ mit Exagear (für TS) und einer ext. HDD (leider nur USB 2 Speed). Da ich noch Schüler bin hab ich jetzt kein Geld um mir nen fancy Dell oder HP Server zu kaufen, daher wollte ich mich in die Tiefen von Ebay begeben um die besten Deals rauszuholen.
Meine bisherigen Überlegungen waren als CPU einen i5 4970s oder i5 6400 zu nehmen.
Großer Unterschied scheint mir der Sockelwechsel von 1150 auf 1151 und damit DDR4 Support zu sein.
Laut PassMark sind die Marks relativ nah beieinander (5072 vs 5099).
Was sagt ihr? Lohnt sich der Aufpreis für einen 6400er wegen dem besseren RAM?
Die Prozessorgrafik von denen unterscheidet sich jetzt auch nicht großartig, ist aber auch nicht sonderlich relevant.

Alternativ schauen auf den ersten Blick die AMD Ryzen 3er interessant aus. Also 3 1200 oder 2200G.
Vielen Dank im Vorraus.
 
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Für die Aufgaben reicht ein Toaster, alles überdimensioniert... Siehe auch Idle-Verbrauch. Komm ich von außen bei dir direkt an alles oder gibt es da Sicherheitsmaßnahmen? :D

Warum nur dieses Zeugs zur Auswahl wenn du alles nehmen kannst? Irgendwas mit nem möglichst geringen Leerlaufverbrauch wenn das Zeug 24/7 an ist, falls mal Power da sein soll, DANN doch was fetteres nehmen.

Leerlaufverbrauch egal und möglichst billig aber mehr Power als ein Toaster: "i5" 3/4/5xxx - Rechner für nen Hunni bei Ebay-Kleinanzeigen. Rational: Leerlaufverbrauch muss niedrig sein, Verbrauch/Stromkosten errechnen solltest du selber können, evtl. ist es ja Banane weil das Dingen nur bei Bedarf an ist.

Auch: Die Irgendwas-Marks sind nichtssagend, ebenso Banane ob DDR3 oder 4.
 
Baue nach Stromsparsmkeit im Idle. Heise/c't macht da immer wieder Vorschläge. Danach würde ich dann die Plattform auswählen. iGPU sind sparsamer als dGPU. Ein Mainboard mit weniger Zusatzchips kann (muss nicht) weniger verbrauchen als andere. Ein effizientes NT hilft ebenfalls. Der RAM, sofern nicht übertaktet macht eher keinen Unterschied, ob 8 oder 16 GB sind da bzgl. Leistungsaufnahme egal. Überlege dir auch, wie viel HDDs du anschließen willst. Jeder Lüfter, den du nicht brauchst macht das System leiser und wiederum sparsamer. Ich kenne deine Wohnsituation nicht, aber ich merke insbesondere im Sommer jedes zusätzlich eingeschaltete Gerät in der Raumtemperatur (sind auch nur 9m2.
 
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K3ks schrieb:
Für die Aufgaben reicht ein Toaster, alles überdimensioniert... Siehe auch Idle-Verbrauch. Komm ich von außen bei dir direkt an alles oder gibt es da Sicherheitsmaßnahmen? :D

Warum nur dieses Zeugs zur Auswahl wenn du alles nehmen kannst? Irgendwas mit nem möglichst geringen Leerlaufverbrauch wenn das Zeug 24/7 an ist, falls mal Power da sein soll, DANN doch was fetteres nehmen.

Leerlaufverbrauch egal und möglichst billig aber mehr Power als ein Toaster: "i5" 3/4/5xxx - Rechner für nen Hunni bei Ebay-Kleinanzeigen. Rational: Leerlaufverbrauch muss niedrig sein, Verbrauch/Stromkosten errechnen solltest du selber können, evtl. ist es ja Banane weil das Dingen nur bei Bedarf an ist.

Auch: Die Irgendwas-Marks sind nichtssagend, ebenso Banane ob DDR3 oder 4.
Das ist ein guter Punkt. Wenn es das System her gibt, so wie du sagst, dann natürlich so viel wie geht. Also sowas wie Sophos UTM ist halt vom Preis her nicht drin, aber alles was möglich ist würde selbstverständlich drauf landen.

Und zu der Sicherheit; Bisher nur eben das gemacht, was "mal eben" möglich ist, also Mac-Filter, kein WPS deaktiviert, PiHole (vor allem für meine Eltern).
 
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Ich hab genau für diesen Einsatzzweck dieses Board (mit integrierter CPU) : https://geizhals.at/asrock-j3455-itx-90-mxb3w0-a0uayz-a1525579.html?hloc=at + 8GB Ram(billig, da gebraucht) und einer SSD im Einsatz .

Ist sehr stromsparend, hat genug Leistung- bzw. Anschlussreserven (4x Sata) und kann auch gleichzeitig als (4K) HTPC eingesetzt werden (H265 unterstützung) und läuft dabei vollkommen passiv!
Wenn du bisher mit einem Rpi3 ausgekommen bist, ist ein i5 oder ähnlich ziemlich sicher overkill!
 
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Ein DeskMini A300 könnte dafür interessant sein.
Zu den gebrauchten i5s - Wenn du auch noch ein passendes Board gebraucht kaufen musst, dann lohnen sich die einfach nicht mehr. Für nur einen geringen Aufpreis bekommst du was neues.
 
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@Nizakh Ich weiß nicht, ob ein Deskmini A300 dieser Anforderung gerecht wird:
DE_Senshi schrieb:
Größtenteils soll dieser als StorageServer dienen,

Wo es sich auch lohnen kann zu schauen, sind gebrauchte PCs von Fujitsu, die sind sehr sparsam und nicht selten sind deren Mainboards Grundlage für die sparsamen Bauvorschläge aus der c't.
 
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Läuft denn der Raspi nicht zufriedenstellend? Weiß nicht, wie rechenintensiv der TS-Server ist, aber als Storage-Server ist der Raspi doch schnell genug, oder? Ich hab hier noch einen der ersten Generation stehen, da läuft ein CUPS Print-Server, ein NFS-Server für eine zentrale Datenablage im lokalen Netz, Syncthing als Dropbox-Alternative im lokalen Netz und Nginx als Webserver für ein kleines Web-Projekt. Alles nicht so aufwendige Dienste, die meisten werden nur selten in Anspruch genommen und kommen sich nicht gegenseitig in die Quere, sodass der Pi sich größtenteils langweilt, aber auch wenn mal was zu tun ist, ist er nicht völlig überfordert. Einige Sekunden warten bis der Drucker anspringt, halt ich für vertretbar, wenn man bedenkt, wie wenig Strom das Ding zieht.
 
conf_t schrieb:
Ich weiß nicht, ob ein Deskmini A300 dieser Anforderung gerecht wird:
Ich bin davon ausgegangen: Wenn aktuell ein RPi mit einer HDD reicht, dann wirds ein DeskMini mit 2xM.2 + 2x 2.5“ auch tun. :D
Aber klar: für richtig viel Storage ist es natürlich nicht die passende Lösung. Ich sag mal bis 2x5TB möglich und bis 2x3TB sinnvoll machbar. Stichwort: CMR. (Jeweils zzgl. SSDs)
 
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Photon schrieb:
Läuft denn der Raspi nicht zufriedenstellend? Weiß nicht, wie rechenintensiv der TS-Server ist, aber als Storage-Server ist der Raspi doch schnell genug, oder? Ich hab hier noch einen der ersten Generation stehen, da läuft ein CUPS Print-Server, ein NFS-Server für eine zentrale Datenablage im lokalen Netz, Syncthing als Dropbox-Alternative im lokalen Netz und Nginx als Webserver für ein kleines Web-Projekt. Alles nicht so aufwendige Dienste, die meisten werden nur selten in Anspruch genommen und kommen sich nicht gegenseitig in die Quere, sodass der Pi sich größtenteils langweilt, aber auch wenn mal was zu tun ist, ist er nicht völlig überfordert. Einige Sekunden warten bis der Drucker anspringt, halt ich für vertretbar, wenn man bedenkt, wie wenig Strom das Ding zieht.
10-15MB/s sind bei 4k Filmen schnell ätzend. USB 2.0 eben. Ich würde auch gerne einfach ein wenig rumbasteln und tiefer in die Homeserver-Thematik eintauchen. Daher soll schon ein wenig Spiel da sein, grad sowas wie Gameserver kann man aber wegen dem ARM beim RPi vergessen. :D
 
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