News Happy Birthday: Die Ultra HD Blu-ray feiert den 10. Geburtstag, nutzt ihr sie?

Paradox.13te schrieb:
Die durchschnittliche Bitrate einer Blu-ray beträgt 20 bis 40 Mbit/s, wobei 40 Mbit/s die maximale Bitrate des reinen Videostreams darstellen.

Ich meinte auch eher die Blu-ray mit UHD.
 
Ich bin dafür, dass es endlich für jeden Film einen eigenen Streamingdienst gibt, ist viel zu einfach zur Zeit.
 
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mario_mendel34 schrieb:
Das geht inzwischen richtig gut. Ich habe schon mehrere von meinen Dolby-Vision-UHD-Blurays nach Profile 8 konvertiert,
Und mit welchem Tool machst du das?

Ich finde UHD richtig toll. Und man merkt immer den Unterschied zum Stream. Und da spreche ich nicht nicht Mal von so tollen Geschichten wie Artefakten beim Streamen oder wenn mal wieder die Bitrate kurz nachlässt.
Ich verstehe wenn es vielen reicht bei Streaming Diensten den komprimierten murx zu gucken. Aber dafür braucht man dann auch keinen tollen Fernseher mit 65 oder 83". Das ist dann wie Perle vor die Säue zu werfen.
Leider leben wir in der Zeit der Enshitification und die Leute geben sich halt mit immer schlechter werdenden Services und Hardware ab.
War das nicht so das alle Netflix und Co damals zu Corona die Bitrate gesenkt haben. Hat man diese wieder erhöht?
Ergänzung ()

mario_mendel34 schrieb:
Aber was mache ich, wenn der Stream Dolby Vision hat, die Disc aber nur statisches HDR10? Solche Fälle gibts zuhauf. Es ist leider nicht so, dass die UHD-BD grundsätzlich immer das beste Format ist.
Dann hast du doch immer noch die höhere Bitrate. Und meist auch die bessere Tonspur.
 
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Lange nicht mehr damit beschäftigt, sprich ich habe keine einzige Bluray oder 4K UHD Scheibe mehr im Haus und das seit einer unfassbar geraumen Zeit. Gerade mal bei Amazon geschaut was die Scheiben kosten sollen und musste laut lachen. 20-30€ ohne Discount für ne Scheibe? Ne danke, ich bleibe bei Streaming
 
Ich habe eine große DVD Sammlung (über 1000 Filme). Angefangen wo DVD´s gerade erschienen sind (Ersten Filme waren noch in eine einfache CD-Hülle.) Davor hatte ich eine große VHS Sammlung gehabt, alle entsorgt. Als Blu-Rays als neues Medium erschienen sind, habe ich schon viel weniger Filme gesammelt. ~100 Blu-Rays. Und von 4K Filme habe ich gerade mal die "Game of Thrones" Box und vier 4K Blu-Rays: 1. Leon - Der Profi (30th Definit. Ed.) und die Vengeance Reihe (2. Sympathy for Mr. Vengeance, 3. Oldboy, 4. Lady Vengeance). Ich werde aber keine 4K Blu-Rays mehr kaufen, da ja selbst die großen Hersteller keine Standalone Geräte mehr herstellen. Was nützt einen eine große Sammlung, wenn es später mal an Abspielgeräte mangelt. Ich kaufe aber immer seltener Filme, wenn ich da auf 10 Stück im Jahr komme, ist das schon hoch gerechnet.
Ich habe aber auch Reserve 4K Player und auch Reserve 4K Laufwerke für den PC gekauft, damit man nicht auf einmal eine große Sammlung hat, diese aber nicht mehr abspielen kann, weil Geräte nicht mehr produziert werden.
 
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Ich würde viel mehr Filme auf UHD BluRay kaufen, wenn sie nicht so verdammt teuer wären, bei den Preisen rentiert sich das doch auch bestimmt nicht…oder soll bewusst zu Streaming Diensten drängen
 
Jedem hier sind die weit geringeren Bitraten von Streaming gegenüber UHD Blurays bekannt - Ihr müsst da nicht ständig ein Referat halten. Meine Güte….
Ich habe auch noch „Klassiker“ wie HdR etc. auf UHD Disc.

Und ja wir nutzen einen 77 Zoll Sony OLED aus der High End Riege, und ja wie haben ein solides Soundystem.

Aber ganz ehrlich :
Auch wenn die Bitrate 4 x so hoch ist, Bild und Ton sind eben nicht 4 x besser.
Nicht mal ansatzweise, das ist die Wahrheit.

Im Real Life ist der Unterschied marginal.
Ich bin überzeugt, das viele auch einfach ihre teure Sammlung rechtfertigen wollen und sich dies einreden.
Weil es kann nicht sein was nicht sein darf.

Ich bin mir aber auch Todsicher, auf diesen Post kommen wieder energische Widersprüche, und „Vergleichsbilder“ von Portalen.
 
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ThePlayer schrieb:
Und mit welchem Tool machst du das?
Mit dovi_tool: https://github.com/quietvoid/dovi_tool

Gibt es für Windows, Linux und macOS. Für Windows gibt es auch noch eine ganze Scriptsammlung (https://github.com/R3S3t9999/DoVi_Scripts), mit der noch viel mehr möglich ist.

ThePlayer schrieb:
War das nicht so das alle Netflix und Co damals zu Corona die Bitrate gesenkt haben. Hat man diese wieder erhöht?
Bei Netflix gibt es einen großen Unterschied zwischen SDR- und HDR-Content. SDR ist bitratentechnisch komplett verkrüppelt, war es vor Corona auch schon. Da gibt es Serien, die in 4K lediglich 4 Mbps haben, was furchtbar aussieht, selbst bei Szenen mit wenig Bewegung. HDR-Content hat durchaus aber Bitraten zwischen 15 und 20 Mbps, und die waren vor Corona auch nicht höher.

ThePlayer schrieb:
Dann hast du doch immer noch die höhere Bitrate. Und meist auch die bessere Tonspur.
Die höhere Bitrate nützt mir aber nichts, wenn in hellen Szenen alle Highlights blown out sind oder dunkle Szenen so dunkel sind, dass man nichts erkennen kann. Kann beides passieren mit statischem HDR10, weil der TV über den gesamten Film eine Tonemapping-Kurve anwendet, die nur dann so aussieht, wie sie aussehen soll, wenn der TV das Content Light Level des Films auch beherrscht. Die meisten OLED-TVs können das aber nicht. Ein Disney+-Stream in Dolby Vision mag zwar nur 25 Mbps haben, aber durch die Dolby-Vision-Metadaten pro Szene sieht man in hellen Szenen mehr Highlights, und dunkle Szenen saufen nicht so ab.

Die bessere Tonspur nützt mir auch nichts, da ich nur eine Stereoanlage habe. Und wegen Raummoden auch den Bass etwas runtergedreht habe.
 
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D0m1n4t0r schrieb:
ich bevorzuge normale DVDs oder Blurays.
Die geringere Auflösung ist egal, wenn der Fernseher paar Meter weg steht und die niedrigere Framerate macht das ganze wesentlich filmischer.
Ich müsste schon mehrere Hundert Meter vom Bildschirm wegstehen, um nicht mehr sagen zu können, ob es sich 480p oder 1080p handelt. Aber naja, das hat zumindest tatsächlich eine subjektive Komponente.
Das mit der Framerate indes ist objektiv Blödsinn. Filme laufen mit 23,976 bzw. 24 Bilder pro Sekunde (die beiden einzigen Ausnahmen sind 2 Filme von Ang Lee, die Veröffentlichungen mit 60 fps auf UHD-BD bekommen haben).
 
Chismon schrieb:
und ja, den Großteil zukünftiger Filme werde ich immer noch an normalen/1080p BlueRays kaufen, weil diese oft deutlich günstiger sind,
Ich kaufe die oft gebraucht. Habe so einige UHDs bekommen. Zuletzt Lucy von Luc Besson für 15 Euro mit Versand. Disk und Hülle wie neu.
Ergänzung ()

SchwabiSabi schrieb:
Unser Fernseher ist noch FHD und geht einfach nicht kaputt
Gib mir deine Adresse ich komme dich besuchen. Will das Wunderwerk der Technik sehen.
Danach brauchst du dann einen neuen TV 😜
Ergänzung ()

DarkStarXxX schrieb:
Gemini Man in HFR mit Dolby Vision.
Ja der Film an sich ist nicht besonders aber Technisch schon genial.
Noch besser finde ich die HFR Technik die man bei Avatar 2 und 3 eingeführt hat. Diese ist dynamisch und dreht die FPS nur bei Aktion Szenen und horizontalen Schwenks auf. So hat man bei ruhigen Szenen weiterhin die 24p und nur wenn nötig HFR.
 
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NEO-GEO schrieb:
30 € für einen Film, den ich mir vielleicht 2 Mal in 5 Jahren anschaue ? Nee, lass mal.
Sehe ich auch so. Ich habe kürzlich die Exportfunktion von Netflix entdeckt und meine gesamte Watchlist der letzten 11 Jahre runtergezogen.
Bezahlt habe ich pi mal Daumen 11 Jahre x 12 Monate x 11€ (angenommener Durchschnittspreis, ging ja mit 8€ los) = 1452€
Geschaut haben wir in dieser Zeit ca. 3.500 Sendungen (Film oder Serienfolgen, vor allem natürlich Serienfolgen). Das hört sich viel an, sind aber pro Person (wir haben unterschiedliche Geschmäcker, schauen nicht alles zusammen) und Tag nur ca. 0,5 Folgen, meist in Form von 2-3 Folgen am Stück am Wochenende. TV konsumieren wir nicht mehr.

Eine Sendung kostete also 40 Cent. Eine Staffel mit 20 Folgen somit rechnerisch 8€.
Diese Preise bekommt man selbst mit einem Gebrauchtkauf nicht hin.

Klar, ich habe jetzt kein gefülltes Regal, aber die Zeit arbeitet ja für mich. Jeden Tag werden Sammlungsauflösungen bei Ebay eingestellt, ich könnte mir vieles davon für einen Bruchteil nachkaufen.

SingleTarget schrieb:
Ich habe aber auch Reserve 4K Player und auch Reserve 4K Laufwerke für den PC gekauft,
Das gab es zum Ende der HD-DVD auch schon, da haben Leute mit HD-DVD Sammlung kistenweise HD-Player gekauft. Von Toshiba gab es da gute Player, die kosteten trotz offizieller Aufgabe der HD-DVD noch mehrere hundert Euro pro Stück. Was aus diesen Sammlungen und Geräten wohl geworden ist?
 
hihu schrieb:
Ich hatte gerade letztes Woche noch die Chance zwei nagelneue Laufwerke von Pioneer zu ergattern, auf welchen sich die Blurays abspielen lassen inklusive UHD.
Angeblich werden keine neuen Laufwerke mehr im Jahr 2026 produziert.
Ich habe auch gerade mein erstes geflashtes (damit ich UHD BDs rippen kann) gekauft. Ich konnte zum Glück auch noch ein Modell von Pioneer ergattern, welche wohl die besten Laufwerke sind. Der Spass hat zwar einiges gekostet aber das ist es mir defintiv wert, damit ich meine BDs digitalisieren kann. Denn ich muss zugeben, dass BDs effektiv mit einem Player zu schauen, schon sehr umständlich ist... da ist das Handling mit meinem ZIdoo Mediaplayer wesentlich einfacher - mehr oder weniger wie Streaming einfach mit besserer Qualität.
Viper80511 schrieb:
Als Filmfan kann ich nur übers Streaming lachen. Qualität ist und bleibt da unterirdisch. Blu-Ray bis 4K mit Standalone Player für mich das beste.
Naja, also so kann man das nicht sagen, sogar ich als eingefleischter AV-Fanatiker muss ich zugeben, dass die Qualität der heutigen Streams z.T. schon ziemlich gut ist. Grade die High-Profile Eigenproduktionen von Netflix oder Apple TV sind schon sehr gut aus und haben vielfach auch ordentlichen Klang.
Grade wenn man einen guten TV hat, der die Nachteile der tiefen Bitrate etwas "schönrechnen" kann, kommt man mit der Qualität von 4K HDR Streams relativ gut aus. Desto grösser der Bildschirm/die Leinwand, desto eher sieht man natürlich trotzdem noch Artefakte.

Das grösste Problem sind m.Mn. die FHD-Streams, welche vielfach mit unterirdischen ~5Mbit/s gestreamt werden. Das sieht dann oft wirklich grausig aus. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb so viele denken, der Unterschied zwischen 4K und FHD sei riesig - meistens liegt das gar nicht an der Auflösung sondern an der Bitrate.
Aber auch die Tonspuren sind oft in der Dynamik limitiert und haben vielfach auch einen Hochpassfilter im Tiefbass installiert, damit den Leuten ihre winzigen Soundbars nicht um die Ohren fliegen...

calippo schrieb:
Ist halt so, ich sitze 4m von einem 65" LG OLED entfernt, da fällt z.B. die reduzierte Qualität von Passengers als Netflix HD Stream auch nicht so auf.
Mit einem 4k€ 83" wäre das was anderes, aber ich schaue vielleicht alle 4 Wochen einen Film wie Passengers, der so richtig davon profitiert, das lohnt sich für mich einfach nicht.
Ich sitze 3m vor einem 77" Oled TV und da fängt 4K grade so an Sinn zu machen.
https://www.displayninja.com/what-is-4k-uhd-resolution-worth-it/
Aber ich wäre ziemlich sicher auch mit FHD zufrieden - die Auflösung ist für mich einer der unwichtigsten Faktoren wenn es um Bildqualität geht- Hat man eine Leinwand mit 100"+ dann sieht das natürlich wieder anders aus.

Bei 4m Abstand wirst du den Unterschied von FHD zu 4K auf 65" nicht bemerken. Mit deinem LG Oled hast du aber trotzdem einen sehr guten TV, der auch von einer hohen Bitrate profitieren würde. Grade die Achillesferse von Oleds - speziell WOleds - der Nahe- Schwarz- Bereich, sieht mit einer höheren Bitrate wesentlich besser aus. Das ist natürlich nur relevant, wenn du auch im dunklen Raum Filme schaust, sonst wirst du davon nichts bemerken.
Ergänzung ()

Pipmatz schrieb:
Es ist das gleiche.
Wenn du Dich nicht von Sachen trennen kannst und immer mehr und noch mehr willst.
Dann hat man doch keine Kontrolle mehr oder? -> Messie
Und bei Büchern -> Bücher Messie.

Wie viele Sammler sagen sich denn:
Maximal 100…250 Blurays?

Guckt jemand jedes Jahr jede dvd/Bluray aus seiner Sammlung an? Natürlich nicht.
Jedes zweite Jahr? Bestimmt auch nicht.

Ich wette die bessere Hälfte von solchen Bluray / DVD Messies könnte 80-90 % der Medien aus den Hüllen entsorgen und der Sammler bemerkt es erst nach Jahren, wenn überhaupt😆

Vor allem was für Müll Filme muss man sich da ansammeln. Jeder hat seine eigenen Klassiker.
Aber doch nicht hunderte oder Tausende 🙈
-> Bluray Messie🤷🏻‍♂️

Rein von der Logik:
Wenn man nur X mal Filme aus seiner Sammlung pro Jahr anruckt.
Dann noch den Wertverlust der heiligen Sammmlung im Kopf behält.
Den Platz den sie wegnehmen.
Den mental load die sie verursachen….

Wäre es da nicht besser sich die Filme einfach nach Laune mal auszuleihen (digital)?


Ich empfehle nochmal jedem das Buch:

Das kann doch weg!: Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. von Fumio Sasaki.

Der hatte auch gesammelt und später alles verkauft und weg gegeben.

Der Ballast für den Kopf…
Die Wartung, engl. maintenance, für den ganzen Kram.

Im Film fight Club kommt der schöne Spruch von Brad Pitt:

„Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich.“ (Original:The things you own end up owning you.“)
Also ich sammle keine Blu Rays, ich kaufe diese nur aufgrund der besseren Qualität und ich behalte auch nur die Filme von denen ich weiss, dass ich sie wieder sehen werde. Ich kaufe eigentlich generell nur Filme auf Disc, von denen ich schon vorher weiss, dass ich sie wahrscheinlich behalten möchte - da kann man natürlich im Vorhinein nie sicher sein... und ich kaufe auch immer die billigste Version, ich brauche keine Extras wie Steelbook, Mediabook etc. aber jedem das Seine, lass doch die Filmfans Filme sammeln 🙄

Das schöne an physischen Medien ist ja, man sie nach dem Schauen wieder verkaufen - ich kaufe auch sehr häufig gebrauchte Discs.

Diesen Minimalismus-Trend habe ich noch nie verstanden... scheint wohl ein Youtube-Ding zu sein... Warum zum Teufel sollte mich mein Besitz belasten..? Wenn überhaupt belastet es mich nichts zu besitzten... Gut, eine aufgeräumte Wohnung/Haus zu haben ist sicher sinnvoll, wenn man im Chaos lebt kann sich das vielleicht schon auf die Psyche auswirken aber wenn alles sauber aufgeräumt ist stört es mich doch nicht wenn in einem Schrank oder im Keller irgendwelche Sachen lagern...? Ich habe in meinem Leben bis jetzt immer nur bereut, dass ich Sachen weggeben habe, da ich sie später doch noch hätte brauchen können aber noch nie, dass ich Sachen behalten habe.. naja ausser vielleicht wenn mal wieder eine Entsorgungsaktion bei einem Umzug fällig wird;) Für meine Psyche wäre es belastend, wenn ich in einer diesen modernen, kalten und seelenlosen Wohnungen leben müsste, die fast leer sind und darum null Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlen.
 
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Ich hab meinen BR-UHD-Player zusammen mit 23Filmen für 50€ aus einer Haushaltsauflösung geschossen, damit konnt man nicht viel falsch machen aber das als Grundlage für eine ernsthafte Sammlung zu nehmen kommt mir nicht in den Sinn.
Zu teuer und zu groß die Angst das mit BR-UHD's nach 15 bis 20Jahren das gleiche passiert wie mit (originalen) CD's und DVD's. Die Daten darauf lösen sich dann schlichtweg auf bis hin zur Unlesbarkeit. In einigen Fällen sogar die sichtbare Auflösung der Daten-Beschichtung zwischen Träger und Schutzschicht.
 
Also ich sehe auch tatsächlich einen unterschied zwischen stream und Bluray wenn ich genau hinschaue.
Selbst wenn der Stream behauptet full-HD oder 4k zu sein, die daten werden komprimiert gestreamt und auf dem Endgerät dann wieder dekomprimiert / hochgerechnet.
Solange da keine losless compression benutzt wird hat der stream qualitativ ein schlechteres Bild als das Original.

Achja, und Bild kann auch für Filme ZU GUT sein.
Guckt euch z.b. mal "Der Hobbit" in 4k , in Full-HD und auf DVD an.
Auch wenn die Auflösung selbst niedriger sein mag, die normale Bluray und DVD Version wirkt wesentlich besser und filmischer.
 
CrustiCroc schrieb:
Und ja wir nutzen einen 77 Zoll Sony OLED aus der High End Riege, und ja wie haben ein solides Soundystem.3

Aber ganz ehrlich :
Auch wenn die Bitrate 4 x so hoch ist, Bild und Ton sind eben nicht 4 x besser.
Nicht mal ansatzweise, das ist die Wahrheit.

Im Real Life ist der Unterschied marginal.
Ich bin wie gesagt bei dir, die heutigen 4K HDR Streams sind teilweise schon sehr gut (trotzdem sieht/hört man den Vergleich mit der UHD BD schon noch). Sony TVs sind ausserdem die besten in schlechtem Material "schönrechnen". Aber sobald man etwas abseits der "High Profile Angebote" in ordinärem FHD streamt, sinken die Bitraten dann vielfach auf unter 5Mbit/s und der Ton ist oft sogar nur noch Stereo - und das merkt man dann schon.
CrustiCroc schrieb:
Ich bin überzeugt, das viele auch einfach ihre teure Sammlung rechtfertigen wollen und sich dies einreden.
Weil es kann nicht sein was nicht sein darf.
Da habe ich eher ein gegenteiliges Gefühl, viele FIlmesammler haben oft eine eher schlechte Anlage, die sammeln die Filme nicht aufgrund der super AV-Qualität sondern der Filme wegen, weil das ihr Hobby ist. Warum man den Leuten immer ihr Hobby madig machen muss verstehe ich nicht... Ich kritisiere hier ja auch keinen, der sich einen Gaming PC für mehrere Tausend Euro zusammenbaut (und die Spiele kosten heutzutage ja auch immer mehr) nur weil mir das Hobby nichts sagt, soll er doch. Mein Vater hat schon immer gesagt: "Beim Hobby fragt man nicht, was es gekostet hat" ;)
 
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mario_mendel34 schrieb:
Die meisten OLED-TVs können das aber nicht. Ein Disney+-Stream in Dolby Vision mag zwar nur 25 Mbps haben, aber durch die Dolby-Vision-Metadaten pro Szene sieht man in hellen Szenen mehr Highlights, und dunkle Szenen saufen nicht so ab.

Die bessere Tonspur nützt mir auch nichts, da ich nur eine Stereoanlage habe. Und wegen Raummoden auch den Bass etwas runtergedreht habe.
Ja da bin ich voll bei dir. Ich habe seit Freitag einen neuen 83er OLED mit EVO Panel in der Wohnung hängen. Ab der Westwand knapp einen Meter daneben ein 4m langes Bidentiefes Fenster nach Süden. Der neu OLED hat jetzt statt 600 1200 Nits. Der unterschied ist gewaltig. Und trotzdem gucke ich am liebsten wenn ich das Zimmer abdunkel weil es viel besser aussieht. Und die Immersion stärker ist.
Was ich damit sagen wollte es kommt immer auf die individuelle Situation und den Geschmack eines jeden an.

@Topic Wow 28 Seiten zu dem Thema. Hätte nicht gedacht das es hier solche hohen Wellen schlägt.
 
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ThePlayer schrieb:
Der neu OLED hat jetzt statt 600 1200 Nits.
Dann ist bei dir das Problem in der Tat weitestgehend gelöst, da die meisten Filme auf 1000 Nits gemastert sind, brauchst du schlicht und ergreifend kein Dolby Vision mehr.

ThePlayer schrieb:
Der unterschied ist gewaltig. Und trotzdem gucke ich am liebsten wenn ich das Zimmer abdunkel weil es viel besser aussieht. Und die Immersion stärker ist.
Das ist richtig, HDR ist von der Durchschnittshelligkeit ja auch darauf optimiert, im abgedenkelten Raum gesehen zu werden. Die höheren Maximalhelligkeiten sind ja nur für Specular Highlights.😉

ThePlayer schrieb:
Was ich damit sagen wollte es kommt immer auf die individuelle Situation und den Geschmack eines jeden an.
Volle Zustimmung. Ich persönlich finde Disney+ und AppleTV von der Qualität der 4K-Streams absolut in Ordnung, die Kompression ist nicht viel schlechter als bei einer durchschnittlichen 4K-Disc. Netflix ist teilweise richtig Augenkrebs, und ich glaube, viele Disc-Liebhaber kennen nur Netflix, und denken, Streaming sieht grundsätzlich so bescheiden aus.
 
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D0m1n4t0r schrieb:
Guckt euch z.b. mal "Der Hobbit" in 4k , in Full-HD und auf DVD an.
Auch wenn die Auflösung selbst niedriger sein mag, die normale Bluray und DVD Version wirkt wesentlich besser und filmischer.
Wenn ich das schon höre, "filmischer". Yay, 24fps. So cineastisch.

Sorry, aber nur weil man es so gewohnt ist, ist es deswegen kein bisschen besser. Es ist nur das, was das Hirn als "cineastisch" abgespeichert hat.

Und diese Einstellung steht neuen Entwicklungen absolut im Weg.

Wo ich Dir mit Einschränkungen recht gebe, ist dass eine hohe Detailtiefe Fehler und Mängel der Aufnahme sichtbar machen kann, die man sonst eigentlich nicht gesehen hat. Aber das ist ein kleiner Preis, finde ich.
 
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mario_mendel34 schrieb:
Bei Netflix gibt es einen großen Unterschied zwischen SDR- und HDR-Content. SDR ist bitratentechnisch komplett verkrüppelt, war es vor Corona auch schon. Da gibt es Serien, die in 4K lediglich 4 Mbps haben, was furchtbar aussieht, selbst bei Szenen mit wenig Bewegung.
Genau, da sehe ich auch das grösste Problem.
mario_mendel34 schrieb:
HDR-Content hat durchaus aber Bitraten zwischen 15 und 20 Mbps, und die waren vor Corona auch nicht höher.
Ich habe leider keinen Mac um die Bitraten auf meiner Apple TV Box sichtbar zu machen, wäre sichere interessant aber auf meinem alten Panasonic TV konnte ich auf der internen Netflix-App die Bitrate anzeigen lassen - war für 4K HDR Streams immer so um 18Mbit/s rum - das sieht wirklich schon ordentlich aus aber der Unterschied zu einer Scheibe ist schon noch sichtbar.

Wenn wir beim Streaming mal bei so Blu Ray Bitraten also 35-40 Mbit/s ankommen sollten, kann man dann wohl wirklich davon reden, dass der Unterschied zur Disc marginal ist. Cool wäre halt auch, wenn die Streamingdienste per Aufpreis eine höhere Qualität anbieten würden also ala Sony Bravia Core, wo man Filme fast in BD- Qualität streamen kann. Jetzt zahle ich für Netflix exorbitante 30CHF/Mt. und hocke trotzdem bei läppischen ~<20 Mbit/s.

mario_mendel34 schrieb:
Die höhere Bitrate nützt mir aber nichts, wenn in hellen Szenen alle Highlights blown out sind oder dunkle Szenen so dunkel sind, dass man nichts erkennen kann. Kann beides passieren mit statischem HDR10, weil der TV über den gesamten Film eine Tonemapping-Kurve anwendet, die nur dann so aussieht, wie sie aussehen soll, wenn der TV das Content Light Level des Films auch beherrscht. Die meisten OLED-TVs können das aber nicht. Ein Disney+-Stream in Dolby Vision mag zwar nur 25 Mbps haben, aber durch die Dolby-Vision-Metadaten pro Szene sieht man in hellen Szenen mehr Highlights, und dunkle Szenen saufen nicht so ab.
Ouhh da öffnest du aber jetzt die Buchse der Pandora ;) Ich hab auch mal so gedacht bis ich mich vor dem Kauf meines Samsung TVs mal intensiv mit Dolby Vision beschäftigt habe. Kurzum, Stand jetzt ist DV nach wie vor eher ein Nachtteil als ein Vorteil, wenn es um eine Referenzbildqualität geht, da eigentlich kein TV-Hersteller (bei den Projektoren kenn ich mich nicht gut aus) DV anständigen implementieren kann - und das gilt dann für jedes Gerät in der Kette. Ausserdem ist es zumindest auf den heutigen High End TVs gar nicht mehr nötig, da diese so viel Helligkeit bereit stellen können, dass sie kaum mehr Tonemapping machen müssen. Ich sage mal so, wenn professionelle Kalibrierer und Coloristen HDR10 DV vorziehen dann brauche ich als Privatperson DV definitiv nicht ;)
mario_mendel34 schrieb:
Die bessere Tonspur nützt mir auch nichts, da ich nur eine Stereoanlage habe. Und wegen Raummoden auch den Bass etwas runtergedreht habe.
Auch mit Stereo merkst du die bessere Tonspur. Das Problem beim Streaming ist nicht primär die Bitrate - zumindest streitet man sich da in der Audiowelt darüber ob das überhaupt hörbar ist), sondern dass diese oft in der Dynamik beschnitten wird inkl. Hochpassfilter, der die Tiefe des Basses limitiert. Zugegeben, wenn du eh nicht laut/dynamisch hören willst und du kein potentes Basssystem hast, ist das nicht relevant.
Ergänzung ()

mario_mendel34 schrieb:
Dann ist bei dir das Problem in der Tat weitestgehend gelöst, da die meisten Filme auf 1000 Nits gemastert sind, brauchst du schlicht und ergreifend kein Dolby Vision mehr.
Bist mir zuvorgekommen ;)
mario_mendel34 schrieb:
Volle Zustimmung. Ich persönlich finde Disney+ und AppleTV von der Qualität der 4K-Streams absolut in Ordnung, die Kompression ist nicht viel schlechter als bei einer durchschnittlichen 4K-Disc. Netflix ist teilweise richtig Augenkrebs, und ich glaube, viele Disc-Liebhaber kennen nur Netflix, und denken, Streaming sieht grundsätzlich so bescheiden aus.
Stimmt, ich finde Apple TV hat wahrscheinlich die beste Qualität und Disney+ ist auch in Ordnung. Kann es sein, dass Netflix durch die hohe Kundenzahl in gewissen Regionen einfach am meisten Spitzen abfangen muss und deshalb die Bitraten eher limitiert?
 
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