Alternate 5

Heimnetzwerk so i.O ?

Growls

Newbie
Registriert
Juli 2021
Beiträge
3
Hallo Community,

meine Frau hat in unserem Haus das Internet in die Hand genommen, weil ich nicht viel Zeit hatte mich drum zu kümmern. Wir hatten vorher Telekom (Router im Keller) und sind nun nach Schwierigkeiten mit Powerline etc. auf allen vier Ebenen ein brauchbares Signal zu bekommen, wieder zurück zu Vodafone.

Folgendes ist dabei rausgekommen.

Fragen:

1. Sie hat zwei Router installiert, eine Fritzbox und eine Vodafone Station und keiner der Router läuft als Accesspoint; es sind also zwei separate Router mit eigenen SSIDs. Ist das i.O so, oder gibt's da eine bessere Lösung ? Können sich die Router ggf. in irgendeiner Form stören ?

2. Würdet ihr auch mit Powerline den Keller versuchen abzudecken, oder ? Mit Repeatern haben wir früher auch keine guten Erfahrungen gemacht. Andere Möglichkeiten oder Konstellationen fallen mir jedenfalls nicht ein...
DSC02813.jpg
 
Ich lese euer Haus also seid ihr die Eigentümer? Wenn ja würde ich überlegen eine Verkabelung zu machen. Ja, das ist mehr Aufwand und kostet etwas mehr aber es ist auch deutlich stabiler und hat auch eine Wertsteigerung fürs Haus. In dem Fall könnte man ein Access Point je Etage oder ggf. mehrere APs installieren und ein Mesh aufbauen, damit man im Prinzip überall Internet hat und je nach Etage Empfang hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Engaged
+1 für Kabel verlegen. Neue Hardware kostet auch Geld, dass man stattdessen auch in einen Elektriker investieren kann oder sich selbst damit befassen. Selbst wenn man mittels Kabel einfach nur durch die Decke geht um die Stockwerke zu überbrücken profitiert man.

Habt ihr da jetzt 2! Kabelanschlüsse gebucht?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: derchris und Engaged
Christian1297 schrieb:
Habt ihr da jetzt 2! Kabelanschlüsse gebucht?

Das habe ich mich auch gefragt! Evtl. noch einer Telekom einer Vodafone?
 
Hi und willkommen im Forum...

Also, wenn sich so im Haus keine zuverlässigen Verbindungen in andere Etagen vernünftig via dLAN/WLAN realisieren lassen, liegt's ja eindeutig an einer im EFH mangelhaften kabelgebundenen (LAN)Anbindung - daran hat nun weder die Telekom oder sonst ein anderer Anbieter Schuld.
Es läge bei Eigenheimbesitz im eigenen Interesse und Ermessen für stabile sowie geschwindigkeitsoptimierte Datenübertragungen eine hausweite LAN-Verkabelung in Betracht zu ziehen.

Zu 1.
Interessant - und das funktioniert mit den beiden am Kabelanschluß als selbstständige Zugangsrouter definierten Geräten so, oder wie ist das angeschlossen?
Ob's besser geht ist wohl eher eine philosophische Frage - man denke an "Besser geht's immer!".
Und: Alle Geräte, die in gleichen bzw. nah beieinander liegenden Frequenzbereichen funken, stören sich zwangsläufig - mal mehr, mal weniger, aber ist grundsätzlich physikalisches Naturgesetz.

Zu 2.
Als zielorientierte und somit sinngebende Option steht da wohl nur eine Kabelanbindung als Möglichkeit.​
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Raijin
Ich würde auch ganz klar zur Verkabelung raten, wenn irgendwie möglich. Damit könntest du dann auf jeder Etage bspw. Einen Fritz Repeater aufstellen, die könne so konfiguriert werden, dass sie sich einerseits über Kabel miteinander verbinden, gleichzeitig ein Mesh aufbauen.
Damit hast du dann ein einziges großes WLAN, was über alle Etagen geht und bei dem du nahtlos zwischen den Access Points wechselst. Ich nutze sowas bei mir zu Hause (mit nur 2 Etagen) und bin damit sehr zu Frieden.

MfG Anub1s
 
Growls schrieb:
Wir hatten vorher Telekom (Router im Keller) und sind nun nach Schwierigkeiten mit Powerline etc. auf allen vier Ebenen ein brauchbares Signal zu bekommen, wieder zurück zu Vodafone.
Das ist aber wie bereits von einigen erwähnt wurde kein Problem des Internetanbieters. Der Provider ist dafür verantwortlich, dir eine Internetverbindung bis zum Anschluss bereitzustellen. Wie die Verbindung danach weiterverteilt wird, liegt in der Verantwortung des Kunden.

PowerLAN ist in der Regel die denkbar schlechteste Lösung, um die Internetverbindung in der Wohnung bzw. im Haus zu verteilen, weil es durch beliebige Geräte mit Stecker gestört werden kann - von der Waschmaschine über den Ventilator bis hin zur elektrischen Zahnbürste.

WLAN ist naturgemäß ebenfalls störanfällig, man hat aber mehr Einfluss darauf (Standort, Kanal, Richtfunk, etc).

LAN ist ohne Frage die stabilste Lösung von allen. Einmal Kabel verlegt und man hat Jahr(zehnt)e Ruhe.



Eine Vollverkabelung mit LAN-Dosen in allen Zimmern ist sicherlich die optimale Lösung, aber eben auch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Die Kombination aus zB LAN und WLAN ist für viele der ideale Mittelweg. Je Stockwerk ein LAN-Kabel und daran ein Switch und/oder ein Access Point für das WLAN. In den meisten Häusern gibt es einen Schacht zwischen den Etagen, in den man relativ problemlos ein Kabel einziehen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD und snaxilian
Christian1297 schrieb:
Habt ihr da jetzt 2! Kabelanschlüsse gebucht?
Entweder das, oder die Zeichnung ist falsch oder es hängen Coax-LAN-Adapter dazwischen.
2 Router auf einem Kabeltarif geht nicht bei Vodafone, egal welches Bundesland.
 
Cool Master schrieb:
Ich lese euer Haus also seid ihr die Eigentümer?

Ja, sind wir. Eine Verkabelung hab ich mir auch schon überlegt, aber die ist im Nachhinein vermutlich aufwendiger (wie von euch schon festgestellt). Beim Bau des Hauses (Bj. 2016) ist das Thema zu wenig beachtet worden, muss ich zugeben (eine meiner Lehren bei einem evtl. nächsten Hausbau/-kauf: Internet ist dann Prio 1). Die beiden Vodafone-Anschlüße oben und Telekom-Anschluß im Keller waren einfach im Paket mit drin.

Um die Verkabelung drücke ich mich gerade noch herum. Aber ich lasse das mal evtl. einen Elektriker begutachten. Den Schacht, den Rijin meint, hätte ich da...

Cool Master schrieb:
Das habe ich mich auch gefragt! Evtl. noch einer Telekom einer Vodafone?

Telekom-Anschluß haben wir nur im Keller, d.h. der Router muss im Keller sein. Im 2.OG und 1.OG hab ich die zwei Buchsen in der Wand für Vodafone.

Und im Keller hab ich diesen einen Vodafone-Kasten:

DSC02814.JPG


Die Zeichnung ist also so richtig. Anschluß 1 und Anschluß 2 aus Stockwerk 1 und 2 werden wohl beide auf diesen Kasten im Keller gehen (siehe Abb.)



User007 schrieb:
Interessant - und das funktioniert mit den beiden am Kabelanschluß als selbstständige Zugangsrouter definierten Geräten so, oder wie ist das angeschlossen?

h00bi schrieb:
2 Router auf einem Kabeltarif geht nicht bei Vodafone, egal welches Bundesland.

Und genau das dachte ich (trotz meines Laienwissens) auch immer. Meine Frau hat es aber geschafft beide Router anzumelden und die laufen als separate Zugangsrouter. Das will gerad nicht in meinen Kopf rein (und stellt das Problem mit den Etagen fast schon in den Hintergrund). Ich müsste doch jetzt zwei Rechnungen kriegen...oder nicht.. ?
 
Growls schrieb:
Ich müsste doch jetzt zwei Rechnungen kriegen
Nein, ohne zweiten Vertrag auch keine zweite Rechnung.

Mach doch mal bitte Screenshots der Weboberfläche von beiden Geräten.
Dann kann man evtl. mehr dazu sagen.
 
Growls schrieb:
Ich müsste doch jetzt zwei Rechnungen kriegen...oder nicht.. ?
Na ja, evtl. ist das ja auch über eine Tarif-Option bzw. einen speziellen (bspw. Business-)Tarif realisiert. Aber das sollte ja auch ein Blick auf so'ne Rechnung offenbaren.
Ansonsten wär's wirklich interessant via Screenshot von den Konfigurationseinstellungen der jeweiligen Router zu sehen, ob tatsächlich mit den in beiden Geräten gleichen Zugangsdaten (Kennwörter sollten in ihren Eingabefeldern ja zwecks Datenschutz eh nicht im Klartext zu lesen sein!) der Internetzugang hergestellt wird - ich vermute da allerdings auch Unterschiede.
Schade, die wirklich interessante Beschaltung versteckt sich natürlich im HAV-Kasten...waren evtl. Stockwerk 1 und 2 mal (als Wohnungen) getrennt?​
 
2016 ohne Netzwerkgrundverkabelung zu bauen ist halt Stand letztes Jahrtausend. Ich würde Netzwerkkabel nachrüsten. Ich habe dies 2008 in einem Haus von 1974 gemacht. Sind halt jetzt ein paar Aufputzkabel sichtbar, aber die sind nicht tödlich. Wenn man sich etwas Gedanken macht, dann findet man auch einen Weg die Kabel möglichst unsichtbar zu verlegen. Der direkte Weg ist oft nicht der Beste.

Was man auch noch umfunktionieren könnte, wären evtl. vorhandene Telefondosen. Wenn das Telefonkabel im Leerrohr verlegt ist, könnte man es gegen LAN-Kabel ersetzten. Hängt halt alles von der vorhandenen Installation ab.

Grundsätzlich stimmt der Spruch: Wo ein Wille ist, ist auch ein Kabelweg.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Raijin, Cool Master und schorschi23
hanse987 schrieb:
Grundsätzlich stimmt der Spruch: Wo ein Wille ist, ist auch ein Kabelweg.

Ich habe ein Treppenhaus mit "offenen" Stufen einmal über alle Etagen. Werde mir das dieses WE genauer anschauen und die Screenshots ggf. machen. Kabel durch Häuser ziehen wäre für mich nicht allzu schwer, bin da recht kreativ und das Treppenhaus bietet sich ja an, aber ich habe halt bis zum Schluß eine "Plug-&-Play-Lösung" gesucht und würde gern Aufputz-Geschichten umgehen.

Aber PnP wird es wohl erstmal nicht geben. Ich denke, ich werde mit dem Kabel vom 2.OG von der Fritz-Box einmal durchs Treppenhaus bis in den Keller gehen, um den Arbeitsplatz 3 zu versorgen. Dann hab ich im Keller vermutlich nur schwaches WLAN, aber das sollte reichen. Oder ich leg mir noch zusäztlich eine Powerline in den Keller für den WLAN-Anteil.

Ist mir zumindest gerad so gekommen... Ein Flachkabel in der Ecke zweier Wände dürfte annährend unsichtbar sein.

Ich berichte dann mal...

Vielen Dank für eure Einschätzungen. Hat geholfen die Situation zu bewerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Growls schrieb:
Dann hab ich im Keller vermutlich nur schwaches WLAN, [...]
Was veranlasst zu dieser Vermutung?
Wenn doch schonmal vom Router bis in den Keller eine kabelgebundene Verbindung besteht, ist die Versorgung zumindest bis dorthin sicher gestellt. Was dann weiter für die WLAN-Versorgung davon gemacht wird, liegt ja an einem selbst - Stichwort: APs/Repeater (nötigenfalls auch mehrere), bspw. dann als P'n'P-Lösung Fritz-Geräte. So sollte dann wohl auf dLAN/PowerLine-Lösungen verzichtet werden können.
Growls schrieb:
[...] mit dem Kabel vom 2.OG von der Fritz-Box einmal durchs Treppenhaus bis in den Keller gehen,
Vllt. ja dann (vorher) einfach die Router gegeneinander tauschen, so dass man sich zumindest schonmal den Weg vom 2. hinunter ins 1. Stockwerk spart.

Und ja, man kann sicherlich auch mit Flachband-Netzwerkkabel arbeiten, sollte allerdings hier vllt. auch nicht das aller Preisgünstigste wählen (was allgemein für Netzwerkkabel gilt), sondern auf gute Abschirmungseigenschaften achten - hinsichtlich Tauglichkeit für evtl. zukünftig benötigte Übertragungsgeschwindigkeiten sollte bei Leitungslängen unterhalb von ca. 100m doch mind. schon ein ab Cat.6 zertifiziertes (Netzwerk-)Verlegekabel gewählt werden.
Übrigens sollte man aus nur optischen Gründen eher auf die Unterbrechung des Verlegekabels verzichten und die Stabilität und Übertragungsgeschwindigkeit gewährleistende Unversehrtheit bewahren - evtl. eignet sich alternativ zur dsbzgl. durchgängigen Installation auch ein (ungenutzter) Schornstein- oder anderweitiger Versorgungsschacht.​
 
Growls schrieb:
Oder ich leg mir noch zusäztlich eine Powerline in den Keller für den WLAN-Anteil.
Bitte nicht! Powerline zieht man nur in Erwägung, wenn ein WLAN durch Fledermäuse gestört werden könnte und man das LAN-Kabel durch einen Krokodilteich ziehen müsste.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skysnake, AB´solut SiD, Cool Master und eine weitere Person
Zurück
Oben