Bericht Im Test vor 15 Jahren: Dual-Sockel-Mainboards für AMD Athlon MP

Robert

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#1
tl;dr: ComputerBase wirft einen Blick auf die vor 15 Jahren getesteten Dual-Sockel-Mainboards für den Athlon MP, die Multiprozessor-Version des Athlon XP. Im Test traten insgesamt fünf Mainboards von Asus, Epox, Gigabyte, MSI und Tyan an. Ein Rückblick auf alte Mainboards, antiquierte Anschlüsse und gefloppte Server-Prozessoren.

Zum Bericht: Im Test vor 15 Jahren: Dual-Sockel-Mainboards für AMD Athlon MP
 

Seby007

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#2
Schöner Bericht, aber das ist falsch: Auch heute sind die Boards unterschiedlich im ähnlichen Streuungsbereich schnell; bedingt schon alleine durch die unterschiedlichen Chips abseits des Mainboard-Chipsatzes.
Viele Boards bieten auch gewisse, hersteller-exklusive Booster für CPU und alle Speichervarianten.

EDIT: Mein zweites System/erster Ebay-Kauf 2004 (erst 486, P133, laaange Zeit nix, P3 900 - alle Papas PC; dann selbst Erstsystem Pentium2 400 anno 2002) war mit dem AMD MP 1900+ ausgestattet - ein Elitegroup-Board wo die CPU fest auf dem Mainboard verlötet worden war. Unvergessliche Gothic2-Nächte erlebt trotz Onboard-Graphic (Via Unichrome, welcher bei höchste Detailstufe das Spiel nach kurzer Zeit crashen liess, aber bei zweit-höchster Einstellung gings). Damals hatte ich noch eine Radeon 9700Pro fürs System gekauft, aber da ich zu doof war den Stromanschluss anzustecken, blieb es bei der Onboard-Grafik :(
 
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Endurance

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#3
Epox und Tyan, das waren noch Namen. Dann gabs noch Abit füt die OC'ler. Ich schwelge gerade in Nostaalgie 😁😁 nicht zu vergessen die Battles von Platinen mit VIA und Nforce Chipsatz.
 

joshy337

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#5
"AGP und IDE finden sich bereits seit mehreren Jahren nicht mehr auf herkömmlichen Mainboards für Konsumenten,
parallele und serielle Schnittstellen bieten allerhöchstens Einplatinencomputer für Bastler."

Ähm, so ausgestorben sind LPT und V.24 nun auch wieder nicht.
Wenn man genau hinsieht, kann man parallele Schnittstellen noch häufig entdecken.
z.B. auf der Rückseite bei Laptops im Farbfernsehen (Bundestag, Gerichtsverhandlungen, etc.)

Ausserdem gibt es PCIe-Steckkarten mit Parallel/Seriell.
Gerade die seriellen Schnittstellen werden weiterentwickelt.

Wärend früher oft ein 16450 UART/FiFO im Einsatz war, gibt es nun bereits den 16C950.
Übertragunsrate 460,8kbit/s , statt der klassischen 115200 Baud.

Beispiel:
http://www.lindy.de/1S-16C950-Seriell-Karte-PCIe.htm?websale8=ld0101&pi=51186

Was ich mehr vermisse, ist der fehlende Disketten-Controller.
Der hat nichts mit IDE zu tun und kann auch nicht per Steckkarte nachgerreicht werden. :(
 

zentausend

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#6
Rückblickend waren die Benchmarks für verschiedene Mainboards sehr mit Vorsicht zu genießen. Ich hatte für den Sockel 754 von nforce und VIA auf ein Board mit SIS Chipsatz gewechselt, dass keine Tweak Optionen im Bios hatte und angeblich "langsamer" war. Das war dann mein bestes Board für AMD, dass ich je besessen hatte: Rock solid und schnelle Schnittstellen mit immer konstantem Datenfluss (VIA...:rolleyes:). Das sind aber Erfahrungen, die kein normaler Produkttest wiedergeben kann. Seitdem habe ich Mainboard-Tests mit anderen Augen gelesen.
 
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#7
Nicht nur du ;) . Ich habe seinerzeit immer auf AOpen Boards gesetzt. Die hatten super Ausstattung und viele zusätzliche Extras die sich die Hersteller heute immer schön zahlen lassen.

Ich wollte mir seinerzeit auch ein XP Dual System bauen. Die Benchs VS Anschaffungskosten waren aber seinerzeit so ernüchtern, dass es dann ein Single XP wurde.
 

televon

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#8
Klasse Bericht!
Darf ich mir was wünschen?
Einen Bericht über Voodoo1/2/3, TNT und der ersten GeForce :)
 
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#9
Im Jahre 2010 hab ich ein dual Athlon MP 2800+ mit 2GB ECC Ram auf einem MSI K7D Master mit 4x 120GB Sata1 im Raid 1 ausgestattet.
Hab dafür ein Promise RAID Controller eingebaut, der die SATA Platten erst erkannt hat, nach dem man sie mit einem DOS Tool auf SATA1 umgestellt hatte.

Das System lief unter WinXP Pro ganz gut. Wurde für Videoschnitt benutzt.
 

pgene

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#10
Im Jahre 2010 hab ich ein dual Athlon MP 2800+ mit 2GB ECC Ram auf einem MSI K7D Master mit 4x 120GB Sata1 im Raid 1 ausgestattet.
Hab dafür ein Promise RAID Controller eingebaut, der die SATA Platten erst erkannt hat, nach dem man sie mit einem DOS Tool auf SATA1 umgestellt hatte.

Das System lief unter WinXP Pro ganz gut. Wurde für Videoschnitt benutzt.
2010, ein Vertipper?
 

Tekkno_Frank

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#11
gott ja, wie geil.

EPOX, Tyan, waren beide hier in verschiedenen Versionen im Einsatz. Epox Deutschland war 25 km von hier. Beim defekt hin und vor Ort getauscht. So geil :) Aber Tyan war legändär. Genau wie die Tomahawk von Micropolis.... Damals die HDDs....
Genial. Cooel Artieklserie.
Ich glaub die Micropolis hab ich sogar noch.
 
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#12
Sehr schöner Bricht ...
Seiner Zeit waren die Boards von Epox und Tyan was ganz besonderes. So was findet man heute eher selten.

CB - weiter so !

Diese Testberichte wären noch Interessant ! Intel Pentium Pro (P6) / Pentium II OverDrive für Pentium Pro (P6T) / Pentium II / III
AMD K5-Serie: 5k86, K5 / AMD K6-Serie: K6, K6-2(+), K6-III(+), AMD Duron-Serie: Spitfire, Morgan, Applebred

Schönen Samstag.

Grüße
 

frkazid

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#13
EPOX 8RDA+ + Athlon XP 1700+ JIUHB DLT3C ... das waren noch zeiten. Potentiometer aufs Board löten um mehr NB-Spannung zu bekommen für mehr OC.

Danke für den Bericht :-)
 
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#14
Tyan, sniff.
Tyan Trinity 400 S1854: Slot 1 und Sockel 370 auf einem Board.

Das lief super und konnte der Intel-Slot-Sockel -Wechselei entgegenwirken.
Als der Athlon 800 im Sockel rauskam, musste der Petium III 500 samt Tyan trotzdem ausziehen.

Zu den Dual-MP-Boards:
Ein PC-Laden hatte damals mit diesen Dual-Sockel-Boards die doppelte MHz-Zahl beworben, obwohl dies ja nicht der Fall war.
Dank ct vor diesem Reinfall bewahrt worden.
 
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Deadsystem

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#15
mag sein dass die Unterschiede der Performance der heutigen Boards näher beieinander liegen. Jedoch es so darzustellen, dass die Performance überall identisch ist, kann man als lüge bezeichnen. Leider wird sich auch keine Mühe mehr gemacht, die Boards zu testen wie früher.
 

Faust2011

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#16
Klasse Bericht. Zwar etwas kurz, aber doch ausreichend lang, um die eigenen Erinnerungen an diese Zeit ins Gedächtnis zu rufen. :)

Und die Performance der Boards war damals tatsächlich sehr unterschiedlich. Intel-Chipsätze waren auch schweineteuer. Für meinen Pentium-I mit 100 MHz hatte ich ein Board mit SiS-Chipsatz verbaut. Damals bestanden MB-Chipsätze auch noch aus 2 - 3 Chips... kein Vergleich mit heute.
 

Endurance

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#17
Das 8rda+ war doch mit hpt370, wenn ich nicht irre. Dann ab und zu mit CBRom ein neues mobo bios mit neuester highpointfirmware erstellt und schon war im Raid 100MB statt 70 konstant möglich, mit den günstigen Maxtorplatten. Jaja, da waren Pcs und tuning noch was für profis. Heut geht jedes kiddi ins bios, stellt autooc ein und die Dinger machen den Rest selbst. Und wenn dann nichts mehr geht, kommen se angerannt, hihi. Ich find den Rückblick klasse.
 
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#18
Ließen sich nicht auch die späteren XPs durch verbinden der Kontakte auf der Oberseite zu MPs machen? Der Klassiker bei uns waren zuerst MP-Boards mit NT um Quake zu zocken.
 
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#19
EPOX 8RDA+ + Athlon XP 1700+ JIUHB DLT3C ... das waren noch zeiten. Potentiometer aufs Board löten um mehr NB-Spannung zu bekommen für mehr OC.

Danke für den Bericht :-)
Ja, das Board hatte ich auch. Durons per Bleistift zu Athlons frisiert, und nem Vollkupfer-Heatpipe Kühler. Sowas bekommt man heutzutage gar nicht mehr...

AM besten war ja die Ausstattung, die man zum 8RDA+ mitbekam: diverse Taschen, Schraubendreher usw. Das Werkzeug hab ich heute noch und benutz es regelmäßig
 

ZeT

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#20
Das Tyan hab ich hier immer noch rumliegen. Irgendwann kommts in ne Vitrine. :)
 
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