Ein präziser Sub folgt idealerweise dem Musiksignal 100% (das geht nur Theoretisch).
Das Beschleunigen ist meist nicht so das Problem, eher das wieder stehenbleiben.
Die Subs von heute sind alle auf möglichst tiefe Frequenzen getrimmt aus möglichst kleinen Gehäusen. Das geht nur mit schweren Membranen und schwachen Antrieben.
In der Physik gibt es nichts geschenkt, man muss immer dafür bezahlen. Die tiefen Frequenzen (für ein 20cm Chassis ist 35 Hz schon ordentlich tief) eben mit Membranen die ziemlich unkontrolliert ausschwingen und damit lustigerweise sogar noch den "Druck" erzeugen, den viele so lieben. Ein präziser Bass dröhnt viel weniger (nicht kann man nicht sagen, denn der Raum hat ein gewaltiges Wort mitzureden - Moden) und steht, wenn der Trommelschlag (Impuls) vorbei ist. Bei Film noch brauchbar ist ein solcher Schlammschieber bei Musik ein Ärgernis, weil der Tiefbassbereich auch die Sauberkeit der Frequenzen beeinflusst, die eigentlich andere Speaker machen.
Ist aber ein Ausflüg in hörere Preisregionen, denn mit einem 100€ Budget hat man eh (absolut gesehen) nur die Wahl zwischen Not oder Elend. Kann aber dennoch sein, dass du Spass dran hast.
Für Musik lohnt sich ein geschlossener Sub mit Membranfläche, sowas gibts aber fertig nicht zu kaufen, denn man kann dem Chassis in BR Abstimmung eben mehr Schalldruck und Tiefgang entlocken. Klang ist erstmal nicht so die Prio.
Selbstbauer können für 100 € schon was reissen, denn eine Kiste die dicht ist, schaffen die meisten.