Pro_Bro schrieb:
Man sollte vielleicht zumindest von Seiten der Redaktion aufhören mit der Bahauptung, dass Super Sampling immer besser aussieht als Nativ. Jedes Spiel im Blindtest hat, mal abgesehen von den vielen DLSS Stimmen, mehr Stimmen für Nativ als für FSR4.
Na ja, wie schon mehrmals gesagt, sag ich es noch ein letztes mal: Framerate ist auch ein Faktor für Bildqualität, da sample-and-hold unschärfe auf modernen Displays reduziert wird je höher die Framerate ist.
Der Schärfeunterschied in Bewegung zwischen 60 und 120 oder 120 und 240 FPS ist sehr deutlich. Da das primäre ziel von DLSS eine FPS steigerung ist, ist das ziel eben nicht nur die Verbesserung der Latenz und smoothness, sondern eben auch der Schärfe im Bewegtbild. Daher wird Quality Upsampling in der praxis Nativ immer schlagen, selbst wenn man mit DLAA vergleicht.
Klar, das macht den ganzen Vergleich viel komplexer, aber ist nunmal wichtig, Denn spätestens wenn du die Bildqulität des einzelbildes so hoch schraubst dass du bei nur noch 30 FPS landest, hast du in Bewegung nur noch unscharfen Müll. Man erkennt so gut wie gar nichts mehr. Also bringt dir Bildqualität im einzelbild einfach rein gar nichts, wenn im Bewegtbild alles unscharf oder unschärfER aussieht.
Diesen Vorteil muss man bei Upsampling also immer mit einräumen und das war letztendlich auch der Grund, warum man selbst DLSS3 schon „besser als nativ“ attestiert hat. Es hat zumindest in einer still stehenden Szene mehr Details gezeigt und es war in Bewegung aufgrund der höheren Framerate in Sachen Schärfe dann vergleichbar mit nativ TAA, war aber dann zumindest smoother und hatte bessere Latenzen. In einem FPS normierten Vergleich (womit sample and hold blur kein Faktor mehr ist) wie hier im Computerbase Test, hätte es im Bewegtbild dann sicherlich verloren, aber in der Praxis ist es eben mit dem FPS Bonus und dadurch einer erhöhten Schärfe in Bewegung optisch mindestens gleich auf mit nativ TAA.