News Linux-Kernel 3.14 erhält Langzeitunterstützung

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#2
Natürlich muss 3.14 ein LTS Kernel werden. Das geht ja gar nicht anders, habe ich fest so erwartet. :D

Arch ist leider schon auf 3.15, ich trauere der schönen Nummer hinterher.
 

Zoldyck

Lieutenant
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#5
Im Artikel steht das der Kernel 2.6.32 bis "Mitte 2014" gepflegt wird -in der verlinkten Reference steht aber "Mitte 2015" -ein Fehler?

Edit
Hat sich erledigt -ich hätte einfach weiterlesen sollen^^
 

Caedus

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#6
Da fragt man sich umso mehr, wieso Ubuntu 14.04LTS doch auf 3.13 setzt...
Es gibt innerhalb eines Lebenszyklusses eines Ubuntu-LTS mehrfach neue Kernel-Versionen.
Außerdem ist der Ubuntu-14.04-Kernel so derart voll mit Backports, dass er vermutlich näher an 3.14 als an 3.13 ist.

Canonicals Kernel-Team wird die Wartung des 3.14er Kernels sicherlich verfolgen und Änderungen ggf. übernehmen.

Ganz davon abgeshen war der 3.14er-Kernel erst kurz vor Release von 14.04 fertig. Es ist beim Design einer LTS-Version einfach falsch, um einen Beta- oder RC-Kernel herumzuarbeiten bzw. im Nachhinein auf eine andere Kernel-Version zu wechseln.
 

nille02

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#8
Schön schön, aber man sollte vielleicht Regression und Fixes auch mal in die lts und stable Versionen einpflegen. Selber hinter Kernel Releases herzulaufen geht einem recht schnell auf den Zeiger.
 

Daaron

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#9
Da fragt man sich umso mehr, wieso Ubuntu 14.04LTS doch auf 3.13 setzt...
Weil 3.14 einfach noch nicht fertig war. Da das Canonical-Team den Kernel ihrer LTS-Releases aber eh selbst pflegt ist es egal, dass 3.13 kein LTS-Kernel ist.
Außerdem: Ende Oktober/Anfang November erhält 14.04 sowieso das nächste große Kernel-Update, wird wohl auf 3.15 raus laufen.

Schön schön, aber man sollte vielleicht Regression und Fixes auch mal in die lts und stable Versionen einpflegen
Kommt auf die Distribution an. Canonical bauen im Ubuntu-Kernel innerhalb des Lebenszyklus eine große Menge Backports ein. Andere Distributionen setzen auf Mainline-Kernel, da bist du natürlich selbst verantwortlich.
 

nille02

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#10
Kommt auf die Distribution an. Canonical bauen im Ubuntu-Kernel innerhalb des Lebenszyklus eine große Menge Backports ein.
Das dauert leider auch öfters mal Monate bis sie ankommt. Den Fix für die letzte Regression die mich betrifft, habe ich daher noch mal als Bug gemeldet. Direkt mit der Bug Meldung vom Upstream, dem Fix, dem Pull Request und dem commit im Upstream. Bisher wurde der leider nur automatisch auf bestätigt gestellt.

Andere Distributionen setzen auf Mainline-Kernel, da bist du natürlich selbst verantwortlich.
Das ist doch Super, dann landen doch eh alle Fixes relativ Zeitnah bei einem.
 
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