News Linux: Ubuntu 17.10 Artful Aardvark kriegt die Kurve

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#3
Das freut mich. Ich war nie ein Freund von Unity und habe GNOME immer vorgezogen.
Wenn ich mich nicht so mit Windows 10 angefreundet hätte, würde ich mir Artful Aardvark wohl installieren.
 

Bolko

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#4
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#5
24/7? Wie soll das gehen? Kommen doch wöchentlich Updates die von dir verlangen deine Arbeit abzubrechen und deinen Rechner neuzustarten.
Dann noch die Tatsache dass die Updates häufig bei einzelnen Nutzergruppen das System mal völlig lahmlegen. Du brauchst jetzt nicht schreiben dass du ja noch nie Probleme gehabt hast, ich weiß ;) Das Problem ist dass jedes mal doch irgendwelche Nutzer betroffen sind.
Ganz zu schweigen von den aufgezwungenen Major-Upgrades alle paar Monate die auch Features entfernen, das lässt mich als Linux-Admin nur schaudern. Major-Upgrades macht man nicht mal so aus Spaß, außer vielleicht für Rechner die ausschließlich als Gaming Maschinen genutzt werden.
Und Telemetrie kannst du nicht abschalten, sondern nur die "Menge reduzieren". Third-Party-Tools machen Versprechungen aber da weiß niemand wie es mit der Zuverlässigkeit aussieht und ob Microsoft beim nächsten Update nicht doch wieder Settings zurücksetzt oder neue Wege erfindet Telemetriedaten aus deinem System rauszuschaffen.
 
Y

yxcv

Gast
#6
Das Upgrade von 17.04 auf 17.10 lief diesmal überraschend unproblematisch durch.

Lediglich das Mounten von Windows-Netzlaufwerken funktionierte gar nicht mehr.
Wie sich herausstellte muss ab sofort zwingend die mbs/cifs-Version angegeben werden. Also z.B.:
sudo mount -t cifs -o vers=1.0,username=xyz,password=xxx //192.168.1.1/data /media/transfer
 
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#7
naja bezüglich neustarten bei updates ist linux wirklich nicht viel besser als windows. linux braucht auch viele neustarts, so is es nun nicht.
für linux spricht die einfache update-methode, da ist windows zwar dran, aber bis unter windows automatisch alle programme geupdatet werden werden noch ein paar jährchen ins land ziehen


edit: ansonsten bin ich mal auf fedora 27 gespannt. kanns kaum erwarten, mich drüber aufregen zu müssen, wie schlimm das treiberdesaster mit meiner geforce gtx 960 diesmal wird. schlimmster fehlkauf ever.
 
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#8
Die Keys bekommt man ja hinterhergeschmissen, also nix mit groß Kosten.
Groß oder nicht war hier nicht die Frage. Kosten oder nicht war es.

Du meinst hoffentlich nicht die Schieberegler. Die sind nämlich wie die Knöpfe an manchen Fußgängerampeln nur ein hübsches Placebo. Da muß teilweise im Router per Blacklist, teilweise mit Drittprogrammen nachgebessert werden. Dann aber bitte immer auf der Hut sein – jedes Update könnte etwas ändern und neue Maßnahmen erfordern.

Zuverlässiger als Windows 10 geht nicht. Läuft 24/7 ohne Probleme.
Ist auch nicht zuverlässiger als Vista, 7 oder 8. Die automatische Treiber- und Updateinstallation ist zum Beispiel Segen und Fluch zugleich.

Totaler Unsinn, hab daher auch nicht weitergelesen. Das ist halt auch so ein Linux Community Problem. Manche lügen Windows nur einfach schlecht.
https://www.youtube.com/watch?v=sxXs0Yy5-0Y

naja bezüglich neustarten bei updates ist linux wirklich nicht viel besser als windows. linux braucht auch viele neustarts, so is es nun nicht.
Wenn’s ein Kernelupdate gab, Kernel Live Patching gibt es aber auch. Bei normalen Paketen sowieso nicht.
 
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#9
aber bis unter windows automatisch alle programme geupdatet werden werden noch ein paar jährchen ins land ziehen
Gab's den Anlauf nicht schon? Ich meine es wäre daran gescheitert, dass MS Gebühren kassieren wollte von Drittanbietern. Nur war's dann das Problem, dass freie bzw. kostenlose Software wie z.B. VLC Player oder 7zip eben solche Gebühren nicht entrichten können und infolge dessen hatte sich niemand mehr mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber ja, es nervt schon immens jeden kram manuell updaten zu müssen - das ist unter Linux einfach super.
 
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#10
dazu kommt das niemand mit sicherheit sagen kann was bei windows hinter den kulissen vorgeht.
und wenn ms windows einstampft ist es "weg" gut es ist nicht weg... aber es kann nicht mehr weiterentwickelt werden usw.

und ich werde mir auch immer sicherner das windows in zukunft verschwinden wird, dafür gehen zwar noch jahrzehnte ins land.... aber die information die mit opensource geschaffen werden wird nie wieder verloren gehen und von jahr zu jahr verbessert.

schon jetzt versucht microsoft krampfhaft an ihrem modell festzuhalten und auf clouds umzuschwenken und sich andere Standbeine aufzubauen...


linux wäre auch nicht so "madig" wenn es eine allgemeine große unterstützung geben würde
 
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#12
@DeusoftheWired: Der Typ macht ja ne Menge solcher Videos über alle möglichen Alltagsgegenstände. Ist das Entertainment oder meint er das ernst? Wenn er es Ernst meint sollte er sich professionelle Hilfe suchen. Youtube als Ventil scheint nicht zu reichen. Wenn er beim Schreien nicht so übersteuern würde fänd ich das wohl witzig. So ist es einfach nur anstrengend.

Gab's den Anlauf nicht schon? Ich meine es wäre daran gescheitert, dass MS Gebühren kassieren wollte von Drittanbietern. Aber ja, es nervt schon immens jeden kram manuell updaten zu müssen - das ist unter Linux einfach super.
Es gibt doch einen Paketmanager den man nutzen kann. Früher hieß das Projekt Chocolatey, heute OneGet. Ist in Windows 10 drin. Source Code ist auf Github. Es steht jedem frei das zu nutzen. Macht aber keiner.
Weder Hersteller von Kommerzieller-, noch Share-, noch Free-, noch OpenSouce Software nutzen oder pushen ihn.
 
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Yuuri

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#13
24/7? Wie soll das gehen? Kommen doch wöchentlich Updates die von dir verlangen deine Arbeit abzubrechen und deinen Rechner neuzustarten.
Und du meinst jeden betroffenen Dienst und jedes Programm einzeln neuzustarten geht schneller und zuverlässiger in Zeiten von SSDs, wo der Bootvorgang selbst einstellige Sekunden benötigen kann und paar Programme in wenigen Minuten offen sind?

Ihr müsst euer Linux genauso neu starten! Ob das jetzt mit jedem Dienst einzeln gemacht wird oder kurz das gesamte System neu gestartet wird, ist doch sowas von Banane! Oder meinst du weil die Updates durchliefen, ist jetzt das komplette System gepatcht?

Wer heute noch ne halbe Stunde für nen Systemneustart brauch, sollte mal Chef und IT an den Tisch holen...
 
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#14
Ich will die Arbeit von Linux-Entwicklern nicht schlecht reden. Ich finds toll das es die gibt, sonst sehe alles vermutl. anders aus. Aber ich muss ehrlich sagen, ich brauchs nicht.>
Und dennoch lesen sich deine Kommentare so, als würdest du wahlweise herumtrollen oder Ubuntu bzw. Linux generell die Daseinsberechtigung absprechen wollen. Schön, dass du es nicht brauchst und Windows 10 so toll findest, aber mit Verlaub, das interessiert hier niemanden.

Das freut mich. Ich war nie ein Freund von Unity und habe GNOME immer vorgezogen.
Ich hoffe auch mal, dass Canonical es nach dem Mir-Debakel endlich verstanden hat, dass es nichts bringt, immer auf Insel-Lösungen zu setzen und an der Community vorbei zu entwickeln. Unity als Desktop fand ich persönlich gar nicht so schlecht, auch wenn ich weder Ubuntu noch Unity auf meinen Rechnern nutze, aber viel Spaß, wenn du den Desktop mal auf irgendeiner anderen Distribution installieren willst.

Muss ich mal in ner VM ausprobieren,

Achja, die Grafikleistung ist weiterhin mindestens 10-20% geringer als unter Windows.
Bei Nvidia muss man schon froh sein, wenn man überhaupt 10-20% der Windows-Leistung erreicht. :freak: - zumindest mit dem freien Treiber, der von NV ja einfach mal gar keinen Support mehr erhält.

Und der freie Vulkan-Treiber für AMD ist auch keine Offenbarung, zumal AMD es bis heute nicht geschafft hat, den offiziellen Vulkan-Treiber freizugeben, wie ursprünglich versprochen. Feral scheint jetzt wohl auch vermehrt auf Vulkan setzen zu wollen, was immerhin das Problem beseitigen würde, dass die ganzen D3D11-nach-OpenGL-Portierungen 3x so viel CPU-Leistung brauchen wie unter Windows.

Aber ja, das ist eben der Grund, warum ich noch Windows auf der Platte habe - obwohl es in letzter Zeit immer seltener gestartet wird, weil immer mehr (im Zweifel eben über Wine) auch auf Linux+radeonsi läuft.
 

Termy

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#15
naja bezüglich neustarten bei updates ist linux wirklich nicht viel besser als windows. linux braucht auch viele neustarts, so is es nun nicht.
selbst wenn wir mal von der gleichen Anzahl an Updates/Neustarts ausgehen, so sind die Updates+Neustarts unter Linux in ein paar dutzend Sekunden erledigt und haben beim Neustart keine weiteren Wartezeiten...Windows braucht erstmal gefühlte 20min um die Updates zu installieren, dann nochmal 5min beim Runterfahren und weitere 5min beim wieder hochfahren - und das sind noch nichtmal die major-updates :freak:

Zum Topic - da Ubuntu für mich schon länger uninteressant geworden ist und es in meinen Augen sehr viel bessere DEs als Gnome gibt betrifft mich das ganze eher weniger...was zu hoffen ist, ist dass Wayland dadurch vielleicht noch etwas mehr Schub gewinnt :)
 

Bolko

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#16
Die Keys bekommt man ja hinterhergeschmissen, also nix mit groß Kosten.
ca 90 Euro pro Home-Lizenz.

Erzähl mal wie du glaubst das abschalten zu können.

Zuverlässiger als Windows 10 geht nicht. Läuft 24/7 ohne Probleme.
Falschmeldung.
Die Liste der Fehler ist ekelhaft lang.
Dir fallen sie nur nicht auf, weil du keine Erfahrung hast.

Du brauchst kein Linux?
Du benutzt gerade Linux (zum Beispiel in deinem Router).
 
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#17
...
linux wäre auch nicht so "madig" wenn es eine allgemeine große unterstützung geben würde
Linux wäre nicht so "madig", wenn die Community sich endlich auf max. 2-3 unterschiedliche Distributionen oder gar weniger, einigen würde und diese mit ihrem Fachwissen "aggressiv" voran treiben würde.
Ich habe schon häufiger Linux getestet und war mal mehr, mal weniger angetan. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich persönlich hätte gern eine Plattform die mir sämtliche Möglichkeiten bietet.
 
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#18
@DeusoftheWired: Der Typ macht ja ne Menge solcher Videos über alle möglichen Alltagsgegenstände. Ist das Entertainment oder meint er das ernst? Wenn er es Ernst meint sollte er sich professionelle Hilfe suchen. Youtube als Ventil scheint nicht zu reichen. Wenn er beim Schreien nicht so übersteuern würde fänd kch das wohl witzig. So sit es einfach nur anstrengend.
Natürlich ist das Video Satire und völlig überzogen, das ist mir schon klar. :D Trotzdem steckt ein Stück Wahrheit drin, denn die Updates lassen sich nur eine bestimmte Anzahl von Malen aufschieben, bis eben tatsächlich kein „Später“-Knopf mehr da ist.
Ergänzung ()

@DeusoftheWired: Der Typ macht ja ne Menge solcher Videos über alle möglichen Alltagsgegenstände. Ist das Entertainment oder meint er das ernst? Wenn er es Ernst meint sollte er sich professionelle Hilfe suchen. Youtube als Ventil scheint nicht zu reichen. Wenn er beim Schreien nicht so übersteuern würde fänd kch das wohl witzig. So sit es einfach nur anstrengend.
Natürlich ist das Video Satire und völlig überzogen, das ist mir schon klar. :D Trotzdem steckt ein Stück Wahrheit drin, denn die Updates lassen sich nur eine bestimmte Anzahl von Malen aufschieben, bis eben tatsächlich kein „Später“-Knopf mehr da ist.

Linux wäre nicht so "madig", wenn die Community sich endlich auf 2-3 unterschiedliche Distributionen oder gar weniger, einigen würde und diese mit ihrem Fachwissen "aggressiv" voran treiben würde.
Die größe Schwäche ist zugleich die größte Stärke. Gut veranschaulicht hat Eric S. Raymond das im Aufsatz Die Kathedrale und der Basar – es sind unterschiedliche Prinzipien.

Wir reden über Linux und dann können Leute Windows nicht dazu bringen keine Zwangs-Neustarts zu machen. Versteh das mal einer. Ich glaub wer nicht kann, will nur nicht. Google + 2,3 Schritte und das ist erledigt wen es stört.
Gruppenrichtlinien sind in der Home-Version nur über Umwege zu benutzen. Möchte man gar keine Updates, muß man die Suche danach und das Installieren davon komplett deaktivieren und bei Bedarf reaktivieren.
 

cppnap

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#19
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