Linux und Wind 10

Bolli2

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Hallo
ich möchte windows 10 und linux Manjaro auf einer Platte nutzen
Frage was sollte oder muss ich zuerst installieren ?
brauche ich einen extra Installer wg der Bootreihenfolge ?
bolli2
 

DaysShadow

Commodore
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Einfacher ist es in der Regel zuerst Windows (10) und dann ein Linux deiner Wahl zu installieren. Die Bootloader von Linux erkennen das Windows, aber der Bootloader von Windows nicht automatisch ein Linux.
 

Nordwind2000

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Warum keine VM?
 

Bolli2

Lt. Junior Grade
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Hallo Nordwind 2000
danke erstmal für die Antworten

was meinst du mit VM?
 

Highspeed Opi

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Zuerst Windows 10, dann Linux installieren.
Eine VM würde ich nur zum Testen oder Experimentieren verwenden, aber nicht um damit ordentlich zu arbeiten.
 

Snudl

Ensign
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Im Calamares Installer den Manjaro verwendet gibt es eine einfache Option, die deine Windows Installation erhält. Inzwischen wird beim Start das Grub Boot Menü nicht mehr angezeigt, daher direkt nach dem BIOS Logo Umschalt oder Esc gedrückt halten, dann kannst du zwischen Linux und Windows wählen.
... Oder eben unter Windows eine VM einrichten.
 

Nilson

Fleet Admiral
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a) Zuerst Windows, dann Linux installieren. Das sollte Linux erkennen und sich in den Windows Bootloader eintragen
b) Zuerst Linux, dann Windows installieren. Dann Linux manuell (z.B. per EasyBCD) in den Windows Bootloader eintragen
c)Beide OS auf getrennte Festplatten installieren und dann über das BIOS/UEFI Bootmenü auswählen
d)Linux installieren und Windows in eine VM packen
e)Windows installieren und Linux in eine VM packen

Was besser ist kommt auf die Wünsche an
a) bis c) Wenn du jeweils die volle Leistung brauchst und/oder wenn du nicht genug RAM für zwei Betriebssysteme gleichzeitig hast. Dafür musst du beim Wechseln immer neustarten
d) und e) Wenn du schnell zwischen beiden Varianten wechseln willst (z.B. Windows zum zocken und Linux in der VM zu surfen)
 

Iapetos

Lt. Commander
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Der Mehrwert einer unter Windows virtualisierten Linux-Installation erschließt sich mir ebenfalls nicht. Die Gefahr (sowohl aus Sicht der Privatsphäre als auch möglicher Malware) geht weitestgehend von Windows aus, also sollte auch eben dieses virtualisiert werden.
 

Nilson

Fleet Admiral
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Wenn man Windows zum zocken nutzt, hat man eigentlich keine Wahl als das "normal" zu betreiben. Wenn man dann parallel Linux nutzen möchte, hat man die Wahl zwischen Dualboot oder eben Linux in die VM.
 

Simon#G

Cadet 4th Year
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Wieso sollte man Windows als Hauptsystem nehmen und darin Linux virtualisieren?
Zum Zocken kommt man um eine native Windows Installation nicht wirklich herum (außer man macht es mit PCI-e Passthrough richtig kompliziert). Wenn man dann noch Linux nicht wirklich regelmäßig nutzt oder nur für Experimente, dann ist eine VM schon angemessen.

Auf meinem Desktop sind Linux (Fedora) und Windows beide nativ als Dual Boot eingerichtet. So beommt man meiner Meinung nach die beste Erfahrung aus beiden Welten.
 

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Rear Admiral
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DaysShadow

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@new Account() Das richtige Werkzeug für den jeweiligen Einsatzzweck halt.
 

K-BV

Rear Admiral
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Vielleicht sollte man mal die nahe liegendste Frage stellen:

Läuft der Rechner im UEFI-Boot Modus oder im klassischen MBR-BIOS Modus?
Im 1. Fall ist die Reihenfolge der Installation völlig wurscht, im 2. Fall sinnvoller Weise Windows zuerst installieren, aber auch nicht zwangsläufig erforderlich.

Ob Manjaro uneingeschränkt (also incl. Secureboot) UEFI-tauglich ist, kann ich nicht sagen. Im Zweifelsfall Secureboot abschalten.

L.G.
 
O

obz245

Gast
Mittlerweile kann man anstandslos Gamen unter Linux. Projekt ist DXVK und noch die Proton Sache mit Steam. YouTube ist voll davon.

Weiter gibt es die Anleitung hier im Forum wie man eine SSD o. Platte für UEFI und beide Systeme einrichtet.
 

lanse

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I. d. R. nicht mehr notwendig / empfehlenswert (unter dem Sicherheitsaspekt).

Die c't 23/2018 widmet sich in drei Artikeln sehr ausführlich den Themen "UEFI Secure Boot / Dual Boot Windows 10 & Linux". Hab's nur kurz überflogen, aber sollte heutzutage alles kein Problem mehr sein. Die alten Vorurteile gelten nicht mehr. Nur ein (vom Hersteller) total verkorkstes Motherboard-BIOS kann hier noch zur Spaßbremse werden.
 
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K-BV

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Die c't 23/2018 widmet sich in drei Artikeln sehr ausführlich den Themen "UEFI Secure Boot / Dual Boot Windows 10 & Linux". Hab's nur kurz überflogen, aber sollte heutzutage alles kein Problem mehr sein. Die alten Vorurteile gelten nicht mehr. Nur ein (vom Hersteller) total verkorkstes Motherboard-BIOS kann hier noch zur Spaßbremse werden.
Ja, ich habe den Artikel auch gelesen. Bin aber gut genug vertraut mit dem Thema, so dass da für mich nicht wesentlich neues drin war. Mir ging es oben eigentlich nur den Hinweis, da ich nicht weiß, ob Manjaro Secureboot-fähig ist oder nicht.
Vorurteile hatte ich eh nie. Bin gleich mit der ersten selbst genutzten UEFI-Hardware drauf umgestiegen und habe mich via "try and error" über die Jahre mit unterschiedlicher HW damit beschäftigt. Das Problem ist aber nach wie vor, dass jeder Hersteller hierbei seine eigenen Süppchen (wenn's wenigstens jeweils nur ein Süppchen wäre) kocht. Ergo gelten halt einige grundsätzliche Vorgaben, der Rest ist/kann aber völlig unterschiedlich in der Firmware realisiert sein.
Des weiteren gibt es gerade zu Dualboot unterschiedliche Ansichten. Hier im Forum z.B. ist stark die Ansicht vertreten, dass man das völlig getrennt halten soll, mit unterschiedlichen Bootpartitionen. In z.B. dem Ubuntuuserforum, dem größten deutschsprachigen Linuxforum, wirst du eine solche Ansicht vergeblich suchen, bzw. wird es nur in Ausnahmefällen empfohlen.

Alles in Allem ist das Thema heute tatsächlich keine Aufreger mehr, die UEFI-Hasser müssen sich eh nach und nach anpassen, da es in absehbarer Zeit keine CSM-Hardware mehr geben wird, was derzeit z.T. auch schon der Fall ist. Trotzdem hält UEFI (leider) reichlich Fallstricke bereit.

L.G.
 
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