LMDE Installation Dualboot Windows 11

Also im zweiten Video wird das wohl so gemacht wie ihr hier empfehlt. Aber da wird danach Grub direkt auf sdb und nicht auf einer Partition von sdb angelegt. Schaut selbst.
 
Im Video wird eine EFI-Systempartition erstellt, aber die gibt es bei Dir ja schon.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Wenn die Windows installation Win11 ist und du das disk management startest siehst du folgendes:
ganz links ist die 200 MB EFI rechts davon eine 16 MB partition deren einziger Daseinszweck ist zu verhindern das du EFI grösser machen kannst. Rechts davon dein C:/windows. Die 16 MB kannst du ohne negative Konsequenzen zu haben einfach löschen. Dann C: um die 300MB (-16MB) verleinern und der EFI partition geben. Jetzt noch ueberlegen wieviel Platz du der neuen Linux installation gönnen willst. C: nochmals um diesen Betrag (z.b. 200GB) verkleinern. Dann hast du Rechts neben C: eine neue 200 GB partition. Diese kannst du nun löschen, so das die als "unallocated" erscheint.
Sieht jetzt so aus:
500 MB EFI, 300 GB c: 200GB "unallocated" zum schluss die 700 recovery für Windows
Nun die Linux distro deiner Wal von USB booten und los gehts.
 
@Mike550155
Bitte verunsichere andere nicht mit solchen Beschreibungen, die zudem sehr unscharf sind.

Die 16MB MSR wird immer benötigt, denn die enthält beim GPT Partitionssystem die Reservesektoren für den Systemdatenträger. Genau deshalb wird sie auch immer der Windows Systempartition vorangestellt und besitzt kein Dateisystem.

Die EFI Partition braucht nur maximal 200 MB gross zu sein, das reicht völlig aus. Die Wiederherstellungspartition sollte sich dringend direkt hinter der Windows Systempartition befinden und auf 1GB vergrössert werden, sonst legt Windows die nämlich irgendwann wegen Platzmangels still und erstellt hinter seiner Systempartition eine neue Wiederherstellungspartition. Eine unnötige Fragmentierung und Platzverschwendung, die man ganz einfach verhindern kann, indem man eine überlegte und an die Systemgegebenheiten angepasste Partitionierung vornimmt. Und ganz am Ende des Datenträgers erstellt man dann die Partition(en) für Linux, also mindestens die Root Partition und gegebenenfalls die Swap, wenn man das möchte, was aber halt auch nicht zwingend ist.

Dann hat man eine für beide Systeme vorteilhafte Partitionierung vor sich an der auch Windows später nix mehr ändern möchte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix und @mo
Also bevor hier völlig unnötigerweise an der EFI-Partition herumgespielt wird, sollte man nochmal bekräftigen, was @Volume Z hier schon zweimal gesagt hat (und auch von @areiland bestätigt wird). 200 MB reichen dicke, um dort den Starter für ein weiteres OS anzulegen! Bei der Installation fügt der Installer in die EFI-Partition lediglich etwas hinzu, was man später im laufenden System unter '/boot/efi/EFI' (als Systemverwalter) nachlesen kann. (Das ist der Grund, warum die EFI-Partition während der Installation unter '/boot/efi' einzuhängen ist.)

Es wird auch keine zweite EFI-Partition benötigt, wenn das zweite OS auf demselben Datenträger installiert werden soll.

Das Verkleinern der Windows-Partition würde auch ich sicherheitshalber mit der Datenträgerverwaltung von Windows durchführen. Es sollten mindestens 50 GB sich abzweigen lassen. Den unpartitionierten Bereich kann man anschließend ebenda sogleich in eine neue Partition umwandeln (Darf getrost NTFS-Format haben. Wird später während der Installation sowieso in ein Linux-Format umgewandelt; vorzugsweise EXT4).

Die Windows-Recovery-Partition muss nicht verschoben werden (Die liegt auch bei meinem MultiBoot-Datenträger weiterhin ganz hinten.)
 
@7vor10
Warum es sinnvoll ist die Recovery Partition hinter der Windows Systempartition anzusiedeln hab ich ja beschrieben. Es ist kein Muss, es ist aber halt sinnvoll.
 
Mirlo schrieb:
Aber ist es auch notwendig einen zweiten Boot-Bereich festzulegen?
Notwendig? nein! Empfehlenswert? JA!
Windows fummelt ganz gerne mal GRUB kaputt. Durch die Trennung kann man das größtenteils verhindern.
Mehr dazu auch hier:
https://www.computerbase.de/forum/t...nd-linux-parallel-auf-einem-laufwerk.1421397/
https://www.computerbase.de/forum/t...f-einem-laufwerk.1421397/page-6#post-30169675 wobei es bei mir die andere Reihenfolge war, W11 hinter LMDE installieren.

Mirlo schrieb:
Oder braucht es keinen Swap? Da bin ich überfragt.
Brauchen? Nein. Empfehlenswert? JA!
Die Swap solltest du auch immer VOR die Linux Partition legen.
Warum? Beim Umzug auf einen größeren Datenträger kannst du die Linux Partition nicht mehr einfach und simpel vergrößern, wenn dahinter die SWAP liegt.
Das mag bei einem Client nicht so relevant sein, aber gerade bei VMs, wo man oft mehr Speicherplatz provisionieren muss, ist das ein ziemlich umständliches Gefummel, wenn man die Swap nicht gleich davor gelegt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix und areiland
Wenn er LMDE mit btrfs installiert, kann er auch eine swap file erstellen. Das nur nebenbei, damit ist man flexibler.

areiland schrieb:
Die Swap bitte immer mindestens in der Grösse des physischen Arbeitsspeichers erstellen!
Donnerkind schrieb:
Das ist nur nötig, wenn man suspend-to-disk, also was Microsoft „Ruhezustand“ nennt, nutzen will.
Der Vollständigkeit halber will ich auch sagen, dass man selbst für suspend2disk nicht zwingend den vollen RAM benötigt. Man muss aber auch wissen, was für Programme üblicherweise geöffnet sind. Es hat sich in den letzten Jahren sogar verbessert und wenn zswap die Daten komprimiert an die SSD senden könnte, wäre sogar noch weniger nötig, aber ich glaube zumindest zu verstehen, wieso das nicht geht.

In meinem Fall habe ich auf meinem älteren Laptop mit 16 GB RAM nur eine 7,5 GB große swap file und es funktioniert (Arch und KDE Plasma, Firefox mit einigen offenen Tabs, Dolphin, Terminals, Thunderbird, Musicplayer, teilweise PWAs). Wenn es nicht funktioniert, dann, wenn zu viele Tabs in Firefox offen sind und die zwei PWAs einen draufsetzen. Wäre ich nicht zu faul, die Datei auf 10 GB zu vergrößern, würde es immer gehen.
Auf einem PC mit mehr Ambitionen braucht man natürlich mehr, aber die vollen 32 GB werden dennoch kaum notwendig sein, wenn man sich seine eigene Anwendungsweise mit RAM-Auslastung ansieht und da ist eine swap file sehr nützlich.
Offensichtlich kann man das alles ignorieren, wenn man genug Speicher hat und einem das egal ist, aber ich mag es nicht, SSD Platz zu verschwenden. That's a me thing.
 
areiland schrieb:
Die 16MB MSR wird immer benötigt
Ich habe gar kein 16 MB MSR. Edit: Hab ich doch, ist nur in Win nicht sichtbar, aber in GParted.
Hier nochmal der Screenshot:

laptop-partitionierung.jpg


// Soll ich diese 16 MB MSR neu anlegen? In Win oder Gparted?

Die 200 MB EFI (Win) sollen also gleich bleiben?

Die 746 MB Win Recovery soll ich also vergrößern auf 1 GB? In Win oder Gparted?

Die 476 GB Win werden (in Win) verkleinert auf 238 GB, bleibt für Linux insgesamt 238 GB.

In Linux (in dieser Reihenfolge) mit Gparted:
  • 200 MB EFI.
  • 32 GB Swap.
  • Rest LMDE.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die WIN Recovery solltest du mit Win vergrößern. Die komplette Win Partitionierung kann unter Windows durchgeführt werden.
Wenn das abgeschlossen ist, kannst du LMDE installieren.
Da kannst du nach dem 2. Video vorgehen.
 
Genauer gesagt, Du kannst die Wiederherstellungspartition mit Windows nicht vergrößern. Nur löschen.

Achtung: Eine Wiederherstellungspartition nie ohne

Code:
reagentc /disable

löschen.

Mirlo schrieb:
// Soll ich diese 16 MB MSR neu anlegen? In Win oder Gparted?

Nein. Bei der MSR besteht absolut kein Handlungsbedarf.
 
@Volume Z Also erstmal danke für die Korrektur, ich wusste nicht dass man die Wiederherstellungspartition unter Windows nicht vergrößern kann. Das mit dem reagentc /disable Befehl ist auch wichtig, damit man nicht in Probleme gerät. Und bei der MSR kann man es wirklich lassen wie es ist, keine Ahnung warum Mirlo da was ändern wollte.
 
Ich glaube, dass Du auf dem aktuellen Stand nicht mal Laufwerk C verkleinern kannst. Fange doch mal von vorne an und hebe die BitLocker-Verschlüsselung auf. Verkleinere Laufwerk C mit der Datenträgerverwaltung und stelle einen neuen Screenshot ein.
 
Datenträgerverwaltung
Rechtsklick auf C: ==> Volume verkleinern. (Sollte gehen, wenn keine Metadaten in dem Bereich liegen)
Rechtsklick in schwarzes Feld (Nicht zugeordnet) "Neues einfaches Volumen" 1024 MB NTFS LWB R: oder freilassen
reagentc /disable
diskpart ==> alte Recovery löschen und Attribute für neue Recovery festlegen
reagentc /enable
 
Zurück
Oben