News NSA scheitert bisher großflächig am Tor-Netzwerk

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fethomm

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#1
Die neuesten Snowden-Enthüllungen, über die der Guardian berichtet, betreffen die Aktivitäten der NSA zur Destabilisierung von Tor. Es gelang zwar, einzelne Anwender der Anonymisierungsplattform zu identifizieren, mehr aber nicht. Und dies könnte rechtliche Folgen haben, da die anfangs anonymen Anwender US-Bürger sein könnten.

Zur News: NSA scheitert bisher großflächig am Tor-Netzwerk
 
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#2
Die "sehr böse Menschen“ sind wohl eher bei NSA und GCHQ unterwegs.

Vielleicht kommt ja auch noch zu Tage, dass MS in ihren IE absichtlich paar offene Stellen für NSA und Co eingebaut hat.
Dann wirds aber richtig krachen.
 

Emsch

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#3
HI, interessantes Thema...scheint Tor ja doch noch nicht (völlig) kompromitiert zu sein...

schönen Sonntag;)
 

Moselbär

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#5
Böse Menschen - die gibts überall.

Die Frage ist wo?

Ansonsten mal wieder ein gelungenger Beitrag - interessant zu lesen mMn.
 
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#6
ach das ist doch nur nen trick um alle "sehr bösen menschen" in das netzwerk zu treiben weil sie sehr wohl dauf zugriff haben nur keiner weiß es ;D ach ja köstlich der spass
 
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#8
Vielleicht kommt ja auch noch zu Tage, dass MS in ihren IE absichtlich paar offene Stellen für NSA und Co eingebaut hat.
Dann wirds aber richtig krachen.
Das gibt es schon, kam auch zu Tage. M$ Meldet alle Sicherheitslücken der NSA (gegen Geld natürlich). Nun können die Lücken bis zum nächsten Patchday ausgenutzt werden (wurde Mal berichtet, bzw. veröffentlicht).
Gekracht hat es nicht und wird es auch nicht, denn niemand wagt es die USA/NSA etwas zu unternehmen. Nur Südamerika hat bis dato gewagt etwas negatives zu sagen.
 
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#9
Unfassbar, da war der "Bundesvirus" gar nicht so verkehrt von der Idee.
Die Behörden installieren ja tatsächlich Malware auf PCs. :(
 
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#10
Natürlich sind bei TOR alle und auch nur böse Menschen unterwegs.
Genauso wie:
- Alle Menschen die McDonalds essen fett sind.
- Alle Porsche Fahrer einen winzigen Penis haben.
- Alle Meschen die Briefe schreiben zu blöd für Emails sind.
usw

Naja man sollte bei solchen Veröffentlichungen beachten das diese den Stand vor einigen Monaten darstellen. Man darf sich da nicht drauf verlassen das TOR sooo sicher ist es aussieht. Die NSA kann da durchaus ein ganzes Stück weiter sein was die Überwachung solcher Netzwerke angeht. Aber ist das relavant? Meiner Meinung nicht wirklich. Solange man nichts zu verbergen hat kann das ein das eigentlich ziemlich egal sein ob die Geburtstagsglückwünsche an die Tante mit lesen, oder nicht. Sollen die doch machen. Ich sehe, bei der aktuellen leeren Kassen des US-Haushaltes, das Prolbem mehr darin solche Aktionen ein sehr teurer Aufwand ist um neben 999.999 Unschuldigen vielleicht einen Terroristen zu überwachen.
 

Eques

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#11
[...]
Lustig ist auch das das TOR mal von der Regierung selber finanziert wurde ^^
Hier zeigt sich, wie drastisch sich die politischen Auffassungen verändern können.
Es wird deutlich, dass aus einem Staat mit Demokratie- und Freiheitsgedanken etwas Gegenteiliges werden kann. Es ist beschämend und erschreckend, wie sich über China empört wird und im selben Moment ähnliche Überwachungsmöglichkeiten vorangetrieben werden.
 
Y

yxcv

Gast
#12
Die Geheimdienste würden es wohl kaum zugeben, dass TOR kein Hindernis ist.
Im Gegenteil, denn so sind nicht mehr die ganzen Internetdaten zu analysieren,
sondern werden quasi schon gefiltert auf dem Silbertablett serviert...

Solange die Übertragung nicht 100% kontrolliert, also eigene Hardware herstellt, Netzwerk aufbaut, Protokolle und Software programmiert, etc. ist es zwar möglich an Sicherheit zu glauben, mehr aber auch nicht.
 
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#13
Das geht aus einer von Snowden vorgelegten geheimen Präsentation mit dem Titel „Tor stinks“ hervor, in der die NSA ihr vorläufiges Scheitern dokumentiert, das Tor-Netz zu destabilisieren und Anwender zum Ausweichen auf andere Plattformen zu bewegen, die eventuell leichter zu überwachen sind.
war es eigentlich nicht strafbar, Netzwerke zu destabilisieren? weil ist doch eigentlich ne Art von DoS oder?

Die "sehr böse Menschen“ sind wohl eher bei NSA und GCHQ unterwegs.
100 % ACK
 
H

Hellbend

Gast
#15
Versteh ich das richtig?
Die Quintessenz ist also Anonym = Böse!

Herrje haben die einen Schaden. Evolution rückwärts.
Ich frag mich bloß, wo das mal Enden wird?
 

Eques

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#16

Byz

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#17
Eine im Jahr 2013 veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des U.S. Naval Research Laboratory und der Georgetown University befasste sich mit dem bereits bekannten Problem der ausgedehnten Protokollierung des Netzwerkverkehrs von Tor. Ziel war es, unter realistischen Bedingungen die Wahrscheinlichkeit und den Zeitraum einschätzen zu können, der benötigt wird, um genügend Daten für eine Zerstörung der Anonymität zu sammeln. Dabei gelang es in 6 Monaten durch den Betrieb eines einzigen mittleren Tor-Relays, die Anonymität von 80% der verfolgten Benutzer zu brechen. Hinsichtlich des PRISM-Skandals betonten die Wissenschaftler, dass eine größere Infrastruktur die benötigte Zeit deutlich reduzieren kann; Würde der Angreifer Zugriff auf entsprechende autonome Systeme und Internet-Knoten besitzen, schätzten sie die Wahrscheinlichkeit einer Deanonymisierung mit 95% ein.

TOR Netzwerk
 

Sherman123

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#18
Die eigentlich Frage lautet viel eher: Wieviele TOR-Server stellt eigentlich die NSA selbst? :D (bei einer ausreichenden Zahl spielt es dann auch keine Rolle, ob das Protokoll geknackt wurde oder nicht)

Das lässt mich jedenfalls nicths gutes ahnen:
Brisant an der Spionage der NSA gegen das Tor-Netzwerk sind zwei Dinge: Erstens wird Tor von der US-Regierung zu 60 Prozent mitfinanziert und aktiv unterstützt. ...
 

GiggityGoo

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#19
was für eine plage...also nicht tor und seine nutzer
wäre schön wenn sich da mal was ändern würde, aber dazu brauchts wohl erstmal einen großen knall und eine komplett neue regierung, die auch wirklich mal fürs volk da ist und nicht für sich selbst und seine machterhaltung
 

knoedl

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#20
Ich kann mir immer noch gut vorstellen das viele Enthüllungen harmlos sind im Vergleich dazu was wirklich passiert. Warum nicht die Nutzer von TOR noch in dem 'Irrglauben' lassen das sie perfekt geschützt seien und fleißig weiter Daten sammeln die die Öffentlichkeit für unerreichbar hielt.
 
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