News Optionales Juni-Update: Wie Microsoft den Update­stress in Windows 11 reduzieren will

Fliz schrieb:
Ich empfehle vorher einen QM-Abteilung drüber schauen zu lassen und alles vorher zu testen, bevor man ein Update ausrollt. Was die letzten Bugs an Arbeitszeit verschlungen haben, bezahlt Microsoft der Firma ja nicht..
Microsoft hat eine Qualitätssicherung, jedoch vollständig KI gesteuert.
 
seyfhor schrieb:
Ich mag es, wenn sich da ein Prozentbalken füllt, wenn man sieht, da passiert auch etwas 🤣
Bei Microsoft gibts seit Ewigkeiten nur 0%, 33% (oder waren es 30%? keine Ahnung gerade) und 100% und ich hasse das.

Nicht selten frage ich mich "hat sich das jetzt aufgehangen?" wenn es mal länger dauert und dort ständig nur "33%" steht und das denke ich mir auch nur weil es tatsächlich immer wieder mal vorkam dass es sich aufgehangen hat.
 
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DavidXanatos schrieb:
nur opfer nutzen windows home, bei meiner education edition habe ich auto updates in den GPO's abgedreht und es ist ruhe, wenn in den news steht das was kritisches gefixed wurse lasse ich updatzes manuell instalieren wenn mir langweilig ist.

Da Du ja die Pro- (oder Workstation-, Enterprise-)Version hast, könntest Du das über den Local Group Policy Editor (gpedit) für
  • Quality Updates (inkl. Security Patches) und
  • Preview-Builds und Feature Updates
individuell einstellen, nach wie vielen Tagen die erst installiert werden sollen.

Wenn man alles händisch macht, dann könnte es doch passieren, dass man etwas vergisst oder übersieht, vielleicht auch Patch Abhängigkeiten nicht erkennt und am Ende etwas fehlt.

Ich würde empfehlen, das hierüber zu automatisieren, und im Falle eines Falles kannst Du zur Not immer noch ein Disc Image zurückspielen, was mit Macrium Reflect Home am schnellsten geht, weil es nur die Änderungen auf den Datenträger schreibt, was immens Zeit spart und zudem SSDs schont, indem die Anzahl der Schreibzyklen minimiert wird (Feature Rapid Delta Restore).

Windows Updates – Proactive measures to prevent faulty patches

Execute gpedit (Local Group Policy Editor) as administrator and configure

1. Local Computer Policy -> Computer Configuration -> Administrative Templates -> Windows Components -> Windows Update -> Windows Update for Business -> Select when Quality Updates are received:
Enabled: 10 days

You might also want to delay new features. Maybe KI related stuff and other M$ BS.

2. Select when Preview Builds and Feature Updates are received:
Enabled: 180 days

Choose a delay that fits your requirements best.
 
Was mir an den Updates besonders gefällt sind die ewigen Neustarts. Mein Rekord (oder der von MS) liegt bei 4 Neustarts für ein Update. 🫨
 
Das mit den automatischeb Wiederherstellungspunkten ist gut, wie beim Linux kernel update ;)

Für nutzende vielleicht komfortabel, aber ich habe jetzt nicht gelesen, dass sicherheitspatches trotzdem installiert werden. Das ist nicht ungefährlich, pausiert man zB 3 mal fehlt ein Quartal an updates.
Sie sollten lieber an der Qualität der updates arbeiten statt die Geräte Sicherheit zu verschlechtern oder die updates in features und Sicherheit aufteilen.
 
Kalsarikännit schrieb:
Der Update-Stress wäre ja deutlich reduziert wenn man nicht immer zittern müsste ob die Kiste danach wieder hochfährt. Bisher allerdings bei mir immer problemlos.
Gezittert habe ich bei einem update noch nie.
 
Seven2758 schrieb:
Neue Features kommen daher teilweise wochenlang nicht beim Nutzer an, bei mir wurde z.B. das neue Starmenü erst nach Monaten umgestellt.
Für mich unvorstellbar.

Bei XP gab es das noch nicht (ich habe es immer manuell aktualisiert - und nur das was ich wollte, alles andere habe ich ignorieren lassen: dauerhaft) und 2015 bin ich von XP auf LinuxMint umgestiegen, wo ich alles was ich nicht brauchte rausgeschmissen habe, also nichts mehr ignorieren lassen musste.

Inzwischen nutze ich seit über 6 Jahren ein Arch-Derivat: Da kommt alles was ich will sofort und alles was ich nicht will nie.

Ich lasse mir von keinen Unternehmen vorschreiben, wie und womit ich ab wann meinen PC zu nutzen habe. - Deshalb habe ich auch ein reines AMD-System und dkms nicht mal installiert. ;)
 
Man weiß nie, was diesmal ggf. kaputt geht. Oft merkt man es auch erst nach Tagen oder Wochen, wie letztes Jahr, als sie HDR zerlegt haben. Danach haben sie 6 oder 7 Monate gebraucht, um das zu fixen.
 
Fliz schrieb:
Ich empfehle vorher einen QM-Abteilung drüber schauen zu lassen und alles vorher zu testen, bevor man ein Update ausrollt. Was die letzten Bugs an Arbeitszeit verschlungen haben, bezahlt Microsoft der Firma ja nicht..
Das macht unser Unternehmen bei jedem IOS-Update für unsere Tablets und iPhones...
 
Schön wäre auch, wenn Windows Update aufhören würde, ungefragt den Grafiktreiber zu "aktualisieren". Es gibt zwar eine Einstellung, dass Windows Update nicht automatisch Treiber installieren soll, aber die hat natürlich keine Auswirkung und die diversen Guides wie man das mit Registry-Keys oder Gruppenrichtlinien erzwingen kann funktionieren bekanntermaßen auch nicht.

Besonders witzig ist das dann, wenn man gerade bereits den durch Windows Update zerschossenen Treiber mit DDU entfernt und Windows neu gestartet hat, und dann während der erneuten Treiberinstallation Windows Update parallel ebenfalls den Grafiktreiber installiert, entsprechend den Treiber wieder zerschießt und man dann nochmal alles von vorne machen darf, dieses mal aber ohne angestecktes LAN Kabel :pcangry:

PS: Nach dem letzten Mal habe ich noch eine Option in den Gruppenrichtlinien gefunden, mit der man explizit bestimmte Hardware-IDs von der automatischen Treiberinstallation ausnehmen kann. Bis jetzt hat das funktioniert, aber mal sehen wie lange das so bleibt.
 
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@Caramon2
Microsoft hat mit dem „Creator Update“ von Windows 10 (1703) begonnen, Updates in Wellen auszuliefern, als sogenannten „Staged Rollout“. Mit Windows 10 (21H1) ging es über in Enablement-Update-Pakete, die ebenfalls nicht sofort für jeden Nutzer verfügbar sind.
Seit dem Moment Update 3 für Windows 11 werden die Features als CFR in Wellen verteilt.
Das wird nun ebenfalls nochmals angepasst, sodass der Nutzer die Features schneller freischalten kann.

Es ist halt ein Durcheinander und Straucheln von Microsoft, wie man neue Features verteilt.
In der Regel erhält man die neuen Funktionen erst dann, wenn man schon vergessen hat, dass etwas Neues angekündigt wurde.
Absolut unverständlich, wenn man auf einem anderen System unterwegs ist.
 
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seyfhor schrieb:
Ich bin immer wieder begeistert beim Update wie schnell alles runtergeladen wird, gecheckt und installiert wird und zack sind 1GB an Updates drauf, Neustart fertig.
Also unter Linux.
Unter Windows überlegt er nach der Zeit noch ob er mal anfangen soll. Mehr "Stress" außer "ich mach das noch schnell drauf" und dann dauert das ne gefühlte Stunde, hatte ich allerdings bisher bis Windows 10 eigentlich nicht. Windows 11 habe ich mir dann nicht mehr angetan.
Ist wirklich so. Ubuntu-Updates gehen ruckzuck, egal ob Systemkomponenten oder Software. Ein größeres Upgrade, was maximal 2x im Jahr vorkommt (.04, .10), dauert natürlich auch etwas. Aber bei Windows ist das praktisch jede zweite Woche so, dass irgendeine Preview, Vorschau, Optionales Update, .NET Vorschaupreview, Technisches Update, Security Update, Update Update, Finales Vorschauupdate zur technischen Preview (optional gezwungen), etc. einfach immer mindestens 30 Minuten dauert und 2 Reboots beinhaltet.

Dazu kommt, dass man Windows nicht in Ruhe lassen kann, ohne dass es nach 10 Minuten in die Vollauslastung steigt, sowohl bei CPU und SSD, und Gott weiß was für "Improvements" da gemacht werden. Wieso hat Linux sowas nicht nötig und läuft trotzdem schnell und stabil? Außerdem funktioniert die automatische Update-Bereinigung seit 10 Jahren nicht ordentlich - hängt sich regelmäßig auf. User-Experience wirklich auf 0.
 
Zuletzt bearbeitet:
DavidXanatos schrieb:
nur opfer nutzen windows home, bei meiner education edition habe ich auto updates in den GPO's abgedreht und es ist ruhe, wenn in den news steht das was kritisches gefixed wurse lasse ich updatzes manuell instalieren wenn mir langweilig ist..
Bei dir ist die Rechtschreibung wohl Opfer geworden :freak:
 
silentdragon95 schrieb:
Besonders witzig ist das dann, wenn man gerade bereits den durch Windows Update zerschossenen Treiber mit DDU entfernt und Windows neu gestartet hat, und dann während der erneuten Treiberinstallation Windows Update parallel ebenfalls den Grafiktreiber installiert, entsprechend den Treiber wieder zerschießt und man dann nochmal alles von vorne machen darf,
Wie werben sie so schön: "Die bewährte Qualität des Marktführers" :)

Hinweis: Das bedeutet übrigens, dass ich keinen einzigen proprietären Treiber installiert habe und nicht mal einen installieren könnte:
Caramon2 schrieb:
Deshalb habe ich auch ein reines AMD-System und dkms nicht mal installiert. ;)

silentdragon95 schrieb:
dieses mal aber ohne angestecktes LAN Kabel :pcangry:
Ich sage schon seit dem solcher Mist bei Windows 10 immer wieder durch die Medien ging (allerspätestens seit dem berüchtigten 1809): Wenn Windows, dann ausschließlich offline und am besten in einer VM unter Linux.

Das 1803 hatte ich damals dem Hausmeister hier offline installiert und dann gleich LAN im Gerätemanager deaktiviert: Es hat in inzwischen über 10 Jahren also kein einziges Update bekommen *) und läuft immer noch stabil und zuverlässig: M. W. hatte er noch nie Ärger damit gehabt (sonst hätte ich es reparieren müssen ;)).

*) ich sage gerne: offline ist Windows noch nicht mal für Microsoft angreifbar

Er braucht es nur für Spiele von deutschland-spielt.de: Die haben keinen online-Zwang und er kann sie problemlos mit dem parallel installierten LinuxMint laden (mit dem er auch alles andere macht): Wenn er ein Spiel installieren/spielen will, braucht er nur zu rebooten und hat es gleich vor der Nase, da ich den Windows-Desktop als Download-Ordner eingestellt habe.

Da die Spiele bei der Installation auch Desktop-Verknüpfung erstellen, braucht er weder den Explorer, noch das Startmenü (nur zum beenden von Windows ;))

Btw:

Ich hatte mir aus Jux mal ein Ende-Menü erstellt:

https://www.computerbase.de/forum/threads/zeigt-euren-desktop-her.1134472/post-25957294
Ergänzung ()

HardRockDude schrieb:
Ubuntu-Updates gehen ruckzuck
Ubuntu nutzt apt. - Nur eopkg von Solus ist noch lahmer.

Nutz mal ein Arch-Derivat, dann siehst du wie schnell Aktualisierungen wirklich sein können.
 
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Benna schrieb:
Wie? Microsoft will seine Updates ab jetzt testen? Echt jetzt? :hammer_alt:
Wahrscheinlich nur virtuell in einer KI, sonst greift ja der Spruch nicht mehr, das Windows beim Kunden zu Hause reift.
 
SavageSkull schrieb:
.... Muß allerdings sagen, dass es unter Linux schon spürbar angenehmer läuft.
Naja ... ich ärgere mich gerade, dass mir routinemäßige Updates des Debian-Servers, die ich alle paar Wochen einmal mache, kürzlich die darauf laufende Videoüberwachung zerschossen haben (und meine Linux-Kenntnisse sind zu wenig um mir selbst helfen zu können...).
 
@Pudel17: Wenn etwas plötzlich nicht mehr funktioniert, startet man es am besten im Terminal 1), dann bekommt man üblicherweise eine vernünftige Fehlermeldung: Meistens fehlt irgendwas, oder hat nicht die benötigte Version. - Und die Meldung wirfst du dann einfach einer KI vor. 2)

Ich nutze ein Arch-Derivat, also reine Routine. ;)
(nein, auch da passiert das kaum noch)


1) vorher größer ziehen, oder maximieren, da es standmäßig viel zu klein ist - ich habe bei mir 144x24 eingestellt: (12*12) x (12+12) :)

2) Die Google-KI funktioniert auch ohne Anmeldung: https://google.com/ai
 
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DavidXanatos schrieb:
nur opfer nutzen windows home, bei meiner education edition habe ich auto updates in den GPO's abgedreht und es ist ruhe, wenn in den news steht das was kritisches gefixed wurse lasse ich updatzes manuell instalieren wenn mir langweilig ist.
Ich muss gerade erstmal drauf klarkommen, was für ein geiler Macker du bist.

Ich hoffe du lässt die Opfer irl spüren, was du von ihrer Entscheidung hältst, Windows Home zu benutzen :D

Aber seien wir mal ehrlich. Bei dem, was wir über Microsoft die letzten Jahre so lesen, sind gefühlt alle Windowsnutzer Opfer (oder werden es irgendwann rein zufällig durch ein automatisches Update im Hintergrund) ;)
Ergänzung ()

Pudel17 schrieb:
Naja ... ich ärgere mich gerade, dass mir routinemäßige Updates des Debian-Servers, die ich alle paar Wochen einmal mache, kürzlich die darauf laufende Videoüberwachung zerschossen haben (und meine Linux-Kenntnisse sind zu wenig um mir selbst helfen zu können...).
Debian? Sowas macht doch nur Ubuntu, wenn der mal wieder ungefragt ne Config mit dem Default überschreibt, dein Dienst nicht mehr läuft und du in den apt Logs siehst, dass deine Config einfach mal überschrieben wurde :D
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
@Pudel17: Wenn etwas plötzlich nicht mehr funktioniert, startet man es am besten im Terminal 1), dann bekommt man üblicherweise eine vernünftige Fehlermeldung: Meistens fehlt irgendwas, oder hat nicht die benötigte Version. - Und die Meldung wirfst du dann einfach einer KI vor. 2)

Ich nutze ein Arch-Derivat, also reine Routine. ;)
(nein, auch da passiert das kaum noch)


1) vorher größer ziehen, oder maximieren, da es standmäßig viel zu klein ist - ich habe bei mir 144x24 eingestellt: (12*12) x (12+12) :)

2) Die Google-KI funktioniert auch ohne Anmeldung: https://google.com/ai
I too use arch btw
 
Update Stress. Was ein geiles Wort.
Die wenigstens Updates auf meinem Macbook habe ich überhaupt aktiv mitbekommen.
Das wird in der Nacht installiert wenn ich schlafe. Nerv mich doch nicht am Tag damit wenn ich arbeiten will.
 
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