News Preise für Hardware steigen an

dann werden sich vor allem die freuen die noch immer keine neue Grafikkarte bekommen haben. Dann heißt es also wieder aufwärts ....
 
@ ewndb

Welche großartigen Innovationen erwartest du denn ? Es darf auch ruhig ein Blick in die Glaskugel geworfen werden. Aber eventuelle HexaCore Desktop CPUs lass ich hier nicht gelten... ;)
 
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Also wenn ich mir das Tempo anschaue mit der heute neue/nachfolge Produkte auf den Markt geschleudert werden und auf der anderen Seite sollen die Preise steigen?! Ist das wieder so eine (gekaufte)Analystenaussage? Ok, die Hardwareindustrie möchte, dass wir noch mehr und noch schneller Geld ausgeben für etwas morgen schon 50% an Wert verloren hat. Wenn die Steigerung markant sein sollte...ne danke, No way!!!
 
Für mich sieht das ganz danach aus, als ob die Halbleiterindustrie einen Virtuellen Engpass schafft (obwohl es diesen nicht gibt) um die Preise wieder anheben zu können....
 
Entwicklungskosten/Marketing/Vertrieb sind hier die Kostenfaktoren. Die letzten 2 sind in den vergangen Jahr billiger geworden, nicht zuletzt wegen fallenden Rohstoffpreisen und der Wirtschaftskrise.

Marekting und Vertrieb werden durch die Krise geringer? Soso, möchtest du das am Ende auch belegen? Ausserdem kostet die Entwicklung wie du sagst die Kohle und nicht die Materialkosten pro Stückpreis, also verstehe ich die Kritik nicht ganz. Jeder konnte in den Umsatznews von Intel und AMD lesen, dass sie ihre Produkte quasi nahe am Selbstkostenpreis absetzen. Mehr verkaufte Prozessoren von AMD in Quartal X und trotzdem weniger Umsatz als im vorigen Quartal Y.
 
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mreyeballz schrieb:
Kann mir jemand erklären wie ich folgenden Satz interpretieren soll? Am besten mit einem kleinen Rechenbeispiel:

"Ab dem Jahre 2000 sind die Produkte der Halbleiterindustrie um etwa 7,8 Prozent günstiger geworden ..."

Zur Zeit verstehe ich das so, dass eine Komponente die im Jahre 2000 den Betrag X gekostet hat, beispielsweise die GeForce II GTS 32MB für 840 Mark, heute nur noch 0,921 x X kostet. Das wären dann umgerechnet 395,56 Euro für eine GeForce II GTS 32MB heute.

Oder versteh ich das falsch?

Ja, so in etwa - nur dass es heute natürlich keine GeForce II GTS 32 MB ist, sondern in dem Preisbereich ziemlich genau die diversen Modelle der GeForce GTX 295 zu finden sind. Das Topmodell von heute ist also im Vergleich etwas billiger als das Topmodell von damals.
 
Dann wird mit aufrüsten in den Bereichen wos teurer geworden ist einfach gewartet bis die Preise wieder sinken.
Der Verbraucher bestimmt am ende die Preise, wenn er bei teureren nciht mehr Kauft merken die auch schnell...
Nur ein Beispiel Ram Preise die sind mittlerweile einfach nur noch überteuert...
z.B. für 4GB DDR2 Ram soll man ca. 60€ bezahlen :freak: für 80€ etwa hab ich 8GB gekauft. Gut dass ich davor zugeschlagen hab.
 
ewndb schrieb:
Diese Aussage an sich ist ein schlechter Witz. Herstellungskosten sind die selben, fast überall der selbe Chip drin, mit den selbem Herstellungskosten. Diese liegen übrigens bei rund 15$ je Chip.

wen interessieren die herstellungskosten... wenn der chip entwickelt ist, tausende tests vorrüber sind, marketing/werbung dafür ins rollen gebracht wurde sind die produktionskosten verschwindend gering... hast du schonmal daran gedacht das intel nicht nur die reinen materialkosten bezahlen muss? auch entwicklung und gehälter und das ist TEUER!
 
Ich habe gerade auf 3dcenter die gestriege News gelesen. Diese zeigt einige interessante Informationen über die Ausbeute (die auch über den Preis entscheidet) der neusten Grafikchips von ATI und Nvidia.

ich hoffe es ist ok, wenn ich das mal verlinke:

http://www.3dcenter.org/
 
Moin

Gut das ich mein Rechner noch Lange nicht Umbauen muss.
 
"Ab dem Jahre 2000 sind die Produkte der Halbleiterindustrie um etwa 7,8 Prozent günstiger geworden."

Hä?? Das kann ich ja mal überhaupt nicht glauben, bzw. weis, dass es nicht so ist.

Damals hat man für nen guten PC noch gut 2000-3000 Mark hingeblättert. Das war zwar dann ein richtig guter PC. Langsam war er aber dann selbst für damalige Verhältnisse noch.

Heute bekommt man für 200-300€ PCs, die Windows ohne verzögerungen schaffen. Absolut flüssiges Arbeiten ist möglich. Von daher erhält man im Verhältnis heutzutage für deutlich weniger geld deutlich mehr Leistung.

Man hat quasi schon mehr Leistung als man braucht. Damals konnte man Geld in nen PC stecken, bis man arm war und jedes neue Teil machte das system schneller. Heutzutage reicht wie gesagt ein billig office rechner aus, um mehr als genug Leistung fürs OS zu haben.
Ab 500€ ist keinerlei Steigerung mehr zu spüren. Ein 1000€ Rechner ist High End und selbst für Spiele schon fast überdimensioniert, wenn man das Preis/Leistungsverhältnis betrachtet.

Uns wird die Rechneleistung heutzutage ja schon fast hinterhergeworfen. Damals konnte man nicht genug haben.


Wenn man das ganze dann noch auf die Einführung der Intel Core 2 Duos und der GeForce 8 richtet, dann wird die Preissenkung noch deutlicher. 2006 kosteten CPUs 600-1000€ und ne GeForce 8800 Ultra für 700€ bzw ne normale Gamerkarte für 400€ waren normal. Ein Spielesystem, mit dem man richtig glücklich wurde, bekam man nicht unter 1000€. Heute bekommt man sehr gute Gaming Karten für 150€ ne Quad CPU für 150-200€ und deutlich mehr RAM als man braucht für unter 150€.

Also wenn das mal kein extremer Preisverfall ist, dann weis ich auch nicht mehr.
 
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Den Trend gibts aber schon seit einigen Monaten. Das geht ja soweit dass sogar 1 Jahr alte oder ältere Komponenten nicht viel im Preis verloren haben, und man die gebraucht für sehr gute Preise losbekommt.

Ich hab jetzt nochmal CPU, Board, RAM und SSD aufgerüstet, dann wirds das auch erstmal sein. Diese GraKa Generation überspringe ich wohl.
 
Wie gut, dass ich mittlerweile kaum (eher gar nicht mehr) spiele.
Damit fällt Aufrüsten quasi weg. Mein Core2Duo samt 4GB Ram reichen mir noch locker die nächsten 2 Jahre :)

Also außer bei den Arbeitsspeicherpreisen ist mir eine Steigerung bis jetzt noch gar nicht so aufgefallen...
 
kann sein, dass der ram schon zugelegt hat?^^...ich hab bei indfactory für meine 4 gb cl7 75 euronen hingelegt. noch an dem abend stieg der preis auf 90+
 
Will nicht wissen, was Herr Gartner für diese Aussagen von diversen Hardwarelobbies kassiert. Selbst betreibe ich Lobbyarbeit in einer anderen Branche für ein schwedisches Unternehmen und weiß, was unsere internationalen Dachverbände unternehmen, um in schwierigen Zeiten den Umsatz anzukurbeln und Stakeholder bei der Stange zu halten.
Und um Missverständnisse zu vermeiden. Ich find das gut. Schließlich gilt es Arbeitsplätze zu sichern, zudem mit Mitteln, die aus dem Reallohn des Einzelnen stammen, oder einfacher: für Luxusgüter zur Verfügung gestellt werden.

In der Automobilbranche funktioniert diese Strategie sogar schon Jahrzehnte, ohne dass hier die Preise jemals eine Talsohle errreicht haben.
 
@chickenfish
wie wird man denn Lobbyist? Wenn du schon sagst, dass da sicher viel Geld geflossen ist ;)

Eine Lobby an sich ist bestimmt nichts schlechtes, das Problem ist ja nur, dass die Konsumenten eben keine eigene L-arbeit betreiben. Das ergibt dann oft ein Ungleichgewicht zuungunsten der "normalen" Menschen.
 
Ist doch ganz normale Preisbildung, zumindest bei den Grafikkarten.
Nachfrage hat das Angebot überstiegen -> Preis steigt dementsprechend.
Jetzt wo Ati 60-80 % Ausbeute hat und ordentlich produzieren kann, und die ersten Händler die Lager füllen können, wird der Preis sinken.
Dann kommen im zweiten Quartal noch die Fermi auf den Markt und Ati wird die Preise auch nochmals senken.
Ganz normale Preisfindung in der Marktwirtschaft.

Um das zu analysieren braucht man keine Analysten.
 
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