Quo vadis BTMG?

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Colonel Decker schrieb:
Hat eigentlich jemand nähere Infos zu Portugal?

Habe das gerade nochmal gegoogelt, und siehe da:
'Following decriminalization, Portugal had the lowest rate of lifetime marijuana use in people over 15 in the E.U.: 10%.'
(Wie mein Vorredner bereits erwähnte liegt neben Portugal auch Holland unter unserem Schnitt. Das ist also schon statistisch auffällig.)

Und in einem Monat könnte Cali das hier durchaus durch bekommen:
California Proposition 19 (2010)
 
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Zitat von iliketurtles
Cannabis ist nur Psychoaktiv und daher eine sehr "gesunde" "Droge"


^^Lol Kauf dir mal nen Chemie Buch über THC .. Was da enthalten ist ist hochgradig giftig, krebserregend..Um einiges mehr als in Kippen.


Alkohol greif die Leber an.. Tabak das Nervensystem..
Cannabis ist nur Psychoaktiv und daher eine sehr "gesunde" "Droge"

^^ auch Quatsch, Tabak greift kein Nervensystem an, es versucht Krebs neben ein paar anderen Dingen (viele). Alk ist nicht nur für Leber schädlich es ist ein Zellgift. Psychoaktiv beschreibt einen Zusastand... Nikotion ist auch psychoaktiv. Und alk auch. Hat nix mit gesund oder krank zu tun das Wort.
 
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Lol Kauf dir mal nen Chemie Buch über THC .. Was da enthalten ist ist hochgradig giftig, krebserregend..Um einiges mehr als in Kippen.

Garack, schon vor einigen Seiten wurde klar gemacht, dass THC eine LD50 von 150mg pro kg Körpergewicht hat, während bei Nikotin dieser Wert bei unter einem Miligramm pro Kg Körpergewicht liegt.

Also bitte keinen Unsinn erzählen, wenn man eigentlich keine Ahnung hat.
 
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Bei den ganzen Diskussionen bleibt mir nur die Frage wieso wollt ihr überhaupt eine Legalisierung ?

Klar man kann das Legalisieren aber wie wirkt sich das dann auch auf der Arbeit oder in der Schule ?
Die Fantasie wird bestimmt angeregt aber das klare Denken wird vermindert

--> Legalisierung ab 18 Uhr und an Wochenende ?

So wie manche sich hier verteidigen weist das stark darauf hin da sie sich angegriffen fühlen wenn man etwas gegen Cannabis sagt, hat bei manchen fast die Ausmaße als wenn man einen Süchtigen mit seiner Sucht konfrontiert

Klar Cannabis legalisieren okay, aber nur mit staatlicher Überwachung und gleichzeitig muss der seit jahren steigende THC- Gehalt reduziert werden und man muss die Leute wieder auf "normale" Dosis gewöhnen, das was Ihr euch nämlich reinzieht ist schon garnicht mehr mit dem "Orginal" zu vergleichen
 
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^^Lol Kauf dir mal nen Chemie Buch über THC .. Was da enthalten ist ist hochgradig giftig, krebserregend..Um einiges mehr als in Kippen.

meine güte. was hier wieder ezählt wird. fast alles ist krebserregend. krebs ist ja auch keine krankheit, sondern ein rein natürlicher prozess der durch die evolution des menschen bedingt ist (ja ich könnt dir jetzt was über reversetranskriptasen etc erzählen, aber das hat sowieso keinen sinn).
im zeitalter der raviolidose zieht das krebsargument kaum noch. leider!
btw: steht in deinem tollen chemiebuch auch, dass der körper selbst einen stoff herstellt, der dem thc sehr ähnlich ist?
 
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Fleshed schrieb:
Klar man kann das Legalisieren aber wie wirkt sich das dann auch auf der Arbeit oder in der Schule ?
Die Fantasie wird bestimmt angeregt aber das klare Denken wird vermindert


So wie manche sich hier verteidigen weist das stark darauf hin da sie sich angegriffen fühlen wenn man etwas gegen Cannabis sagt, hat bei manchen fast die Ausmaße als wenn man einen Süchtigen mit seiner Sucht konfrontiert


Ich denke, die Auswirkungen sind schon da. Wer trinkt den bitte während der Arbeit? Warum sollten Kiffer dann während der Arbeit kiffen? Konsumenten, die eine Legalisierung fordern, rauchen doch trotz des Verbots und warten damit nicht, bis es legalisiert ist.

Warum sollte so gut wie jeder Kiffer ein Süchtiger sein? Kann mir vorstellen, dass es ähnliche Konsummuster wie beim Alkohol gibt und der ist ja auch nicht Verboten, weil einige Menschen Probleme im Umgang damit haben. Wenn Alkohol verboten würde, würden dann nur die Süchtigen dagegen protestieren?
 
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Vielleicht trinken die wenigsten Menschen bei der Arbeit wobei ich schon genug Lehrer gesehen habe, die betrunken waren, aber wer raucht nicht bei der Arbeit, wäre doch mal eine interessante Frage.

Jeder kennt doch genug Leute, die auf der Arbeit eine Zigarettenpause einlegen. Wenn wir jetzt also annehmen, dass manche Tabak und Cannabis vermischen würden, gäbe es genug bekiffte Leute auf der Arbeit. Natürlich muss das nicht sein, aber ist sehr wahrscheinlich bei einer Legalisierung.

mfg
 
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cerasus schrieb:
Jeder kennt doch genug Leute, die auf der Arbeit eine Zigarettenpause einlegen. Wenn wir jetzt also annehmen, dass manche Tabak und Cannabis vermischen würden, gäbe es genug bekiffte Leute auf der Arbeit. Natürlich muss das nicht sein, aber ist sehr wahrscheinlich bei einer Legalisierung.

Und wie soll man den dabei entstehenden typischen Geruch verdecken? Jeder der sich nur halbwegs in der Nähe befindet, weiss sofort was da geraucht wird.
 
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Na und?
Versucht jemand den Geruch von Zigaretten zu verdecken?

Wenn Cannabis legalisiert wird, wieso sollten sie denn noch versuchen den Geruch zu verdecken?
 
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Weil Cannabis berauscht. :rolleyes:
Genau wie alkohol, deswegen trinkt man nicht auf der Arbeit. Genauso wie man deshalb auch nicht Cannabis während der Arbeit rauchen wird bzw. rauchen darf, sowas untersagt einem nämlich der Arbeitnehmer.
 
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cerasus schrieb:
Na und?
Versucht jemand den Geruch von Zigaretten zu verdecken?

Wenn Cannabis legalisiert wird, wieso sollten sie denn noch versuchen den Geruch zu verdecken?

Würde irgendjemand auf der Arbeit für alle sichtbar aus einer Wodkaflasche trinken?

Wenn man Cannabis öffentlich genauso behandeln würde wie Alkohol, würde ich keine Probleme bei der Legalisierung sehen. Ich halte es für realitätsfremd, wenn man denkt, dass jeder total breit rumlaufen würde. Es läuft ja auch nicht jeder besoffen rum, nur weil Alkohol legal ist. Die Niederlande geben mir da Recht ;)
 
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Würde nur teurer werden also is eine lealisierung abzulehnen :)
In der Tschechei ists auch straffrei da darf man auch harte Drogen haben zumglück wohn ich genau im Dreiländereck ^^ und nicht in Bayern sonder Oberösterreich
 
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Also mal ganz ehrlich, auch wenn es aus medizinischer Sicht sinnvoll oder unbedenklich ist bzw. wäre Cannabis zu legalisieren:
Alkohol und Tabak haben sich - warum auch immer als Volksdrogen etabliert. Es ist "okay" sie zu konsumieren. Ich finde man sollte es dabei belassen. Besser wärs den Alkohol und den Tabak genauso zu verbieten, aber da hat sich schon eine viel zu große Lobby gebildet. Das wird nix...und selbst wenn, wäre die Nachfrage zu groß, als dass nicht gewaltige illegale Strukturen entstünden, wie zur Prohibitionszeit in den USA.

Aber: Noch eine weitere Droge legalisieren ?? Wirklich nicht.

Besser:
1.) Strafen für Besitz geringer Mengen sämtlicher illegaler Drogen drastisch senken, dafür 2.) Strafen für den Besitz großer Mengen sowie Verkauf sämtlicher illegaler Drogen drastisch erhöhen (z.b. 10 Jahre Gefängnis minimum)

So würde der Schwarzmarkt von selbst sterben.

Aber vielleicht gibt es auch da Leute, die ein Interesse haben, dass es nicht passiert. Und vielleicht ... nur vielleicht ... sitzen diese Leute an durchaus mächtigen Positionen in der Gesellschaft...
 
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"Strafen für den Besitz großer Mengen sowie Verkauf sämtlicher illegaler Drogen drastisch erhöhen"

Warum nicht gleich selbst den Verkauf der "illegalen" Drogen übernehmen?! So würde man den Schwarzmarkt tatsächlich spürbar schwächen. Und man hätte gleichzeitig einen Weg für die Abhängigen/Konsumenten geschaffen, der sie nicht in die Kriminalität abgleiten lässt. (Drogenhandel über den Schwarzmarkt wäre dann ja auch immernoch illegal)

Das Thema ist in dem Thread schon ausführlich beschrieben worden. Deshalb möchte ich das jetzt nicht nochmal erklären.

Jedenfalls wäre diese verantwortungsvolle Umgangsweise deutlich sinnvoller als jedes Verbot, was sowieso nichts nutzt.
 
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@andiac: Da magst du aus rein-medizinischer Sicht sicherlich recht haben. Aber Ideologie etc. spielen in der Gesellschaft nunmal eine weit größere Rolle als reiner Pragmatismus. Wie auch immer: Ich denke trotz allem nicht, dass eine Legalisierung weiterer Drogen ein sinnvoller Schritt zu einer suchtfreien Gesellschaft ist.
 
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@andiac
Mit Deiner Penetranz hier im Thread scheinst Du Dich ja bereits als Cannabis - Süchtiger enttarnt zu haben!
Deine Meinung ist den Postern anderer Meinung sicherlich nicht entgangen.

Mit Deinen Argumentationsgründen können wir demnächst auch gleich noch jede Menge anderer strafbarer Delikte legalisieren (ich schreib jetzt bewusst nicht welche), um daraus mehr Ust. und Einkommensteuer zu generieren und um die Justiz/Polizei zu entlasten.
 
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@ andiac

Wie stellst du dir den verantwortungsvollen Umgang konkret vor?
 
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@ ThomasK7

Lol. Was hast du denn für ein Problem?
Zum einen konsumiere ich KEINE Drogen. Selbst Alkohol trinke ich so gut wie garnicht.
Und zum anderen: Was hast du dagegen, wenn ich jemandem eine Frage stelle und dann auf den bisherigen Verlauf des Threads verweise?

"Mit Deinen Argumentationsgründen können wir demnächst auch gleich noch jede Menge anderer strafbarer Delikte legalisieren (ich schreib jetzt bewusst nicht welche"

Vielleicht solltest du doch mal sagen, welche Delikte dir da so vorschweben. Denn Drogenkonsum ist wohl so ziemlich das einzige "Delikt", bei welchem niemandem geschadet wird. Deshalb halte ich die Kriminalisierung diesbezüglich ja auch für total unangemessen.

@ Seppuku

Ich hab das hier teilweise schon beschrieben. Aber kurz nochmal:
--> Drogenhandel übernehmen und durch Apotheker, Ärzte, Psychologen etc. an Äbhängige verteilen lassen. Genauso, wie das mit anderen Medikamenten (einschließlich Methadon) ansonsten auch gehandhabt wird.

@ morning666

"ein sinnvoller Schritt zu einer suchtfreien Gesellschaft"

Das ist in meinen Augen sowieso nur eine Illusion. Aber das ist natürlich müßig, das jetzt hier auszudiskutieren. ;)
 
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Und wie stellst du dir das bei Cannabispräparaten vor, die ja wie einige hier im Thread behaupten, angeblich nicht süchtig machen? Da fällt also schon mal die Substitution weg.
Bleibt also nur noch die medizinische Verwendung. Die wird ja kommen, da Dronabinol und Cannabis-Extrakte als Wirkstoff von Fertigarzneimitteln in die Anlage III des BtMG augenommen wurden.
Im Grunde hat jetzt jeder die Möglichkeit auf legalem Wege an den entsprechenden Wirkstoff zu kommen.
 
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@ThomasK7: Na ja, ich finde es schon dreist deine Behauptung von wegen Cannabissüchtig. Und selbst wenn er Cannabis-süchtig wäre, entwertet es seine Argumente nicht.

Übrigens: Konsum von Drogen ist kein Delikt, und nicht kriminell. Man schadet damit sich und seinem Körper. Genau wie mit Alkohol oder Tabakwaren. Dass der Besitz der letzeren beiden Drogen, "bei uns", legal und sogar teilweise nicht unerheblich euphemisiert wird, halte ich für eine heuchlerische und verlogene Doppelmoral. Aber so ist es nunmal, und das (radikal) zu verändern, würde noch mehr kaputt machen in der Gesellschaft, siehe Prohibition. Langsame aber stetige Erhöhung von Alkohol- und Tabaksteuer ist aber schonmal ein guter Anfang. Genau wie die Warnungen auf den Zigarettenpackungen. Die sollte übrigens auch auf Alkoholprodukten obligatorisch sein...

Außerdem:
Kleine Mengen/Eigenbedarf von illegalen Drogen sollten in ihrer Bestrafung stark herabgesetzt werden. Bzw nicht im konventionellen Sinne bestraft werden, sondern zb begleitende Gespräche als Auflage. Außerdem sollte man in der eigenen Wohnung straffrei konsumieren und geringe Mengen besitzen dürfen. Wer die Sucht nicht in die Öffentlichkeit trägt, schadet nämlich nur sich und seinem eigenen Körper. Das ist nicht amoralisch.
Verkauf und der Besitz nicht-geringer Mengen dafür umso stärker bestraft.

mMn wäre das der richtige Weg. So würde nämlich auf lange Sicht der Konsum der Drogen selbst aus der Gesellschaft verschwinden. Aber welcher Politiker denkt schon auf lange Sicht ;-)

@Sepukku: Das ist quatsch. "Jeder" hat die Möglichkeit schonmal überhaupt nicht. Selbst bei "gängigen" WHO3-Opiaten ist es sowohl für Ärzte, als auch Schmerzpatienten, ein absoluter Hürdenlauf.
Nicht wenige Ärzte lassen es daher auch komplett bleiben, überhaupt BtM-Rezepte in der Praxis zu haben.

Das wesentlich "harmlosere" Cannabis, ist sogar noch problematischer zu erhalten.

Und "süchtig" kann alles machen. Sogar Süßwaren. Wie die Gesellschaft diese Süchte bewertet ist das entscheidende.
 
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