Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

@ Seppuku

Ich weiß jetzt nicht, was du genau mit "Cannabispräparaten" meinst.
Cannabis selbst kann schon süchtig machen. Bzw. es ist einfach eine Definitionsfrage. Man kann psychisch "süchtig" nach Cannabiskonsum werden. Genauso, wie man süchtig nach PC-Spielen o.ä. werden kann.
Dennoch sollte der Konsum erlaubt sein. Sinnvoll wäre natürlich für jeden Süchtigen, sich mit seiner Sucht auseinanderzusetzen und ggf eine Gesprächstherapie zu machen. Sowas kann man natürlich auch alles mitanbieten, wenn man die Drogenvergabe zentral organisiert und steuert.

@ morning666

Danke! :)
 
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morning666 schrieb:
Nicht wenige Ärzte lassen es daher auch komplett bleiben, überhaupt BtM-Rezepte in der Praxis zu haben.
Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Der Skrupel vor der Verschreibung von BtMs bei Ärzten ist kaum noch vorhanden, genauso hat der Einsatz von Opiaten in der Schmerztherapie (zu Recht) zugenommen. Wenn dein Arzt anders agiert, würde ich mich nach einem anderen umschauen...
 
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Na ja, das hilft meiner Mutter heute zwar auch nicht mehr... aber gut zu wissen !
 
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@ andiac

Unter Cannabispräparaten habe ich alle Applikationsformen gemeint, die so gängig sind.
Für mich (und da stehe ich nicht alleine da...) ist Cannabis bzw. die wirksamen Bestandteile ein Arzneimittel.
Genauso wie tausende andere Wirkstoffe nur bei entsprechender Indikation für den Patienten verfügbar sind, sollte es bei Cannabis auch sein. Diese Maßnahme dient einfach dem Schutz der Patienten.
Jetzt werden wieder einige wegen der eingeschränkten Freiheit und der Bevormundung aufschreien. Interessanterweise scheint es keinen zu stören, dass man in depressiven Phasen sich nicht einfach sein Sertralin oder Citalopram einwerfen kann (mal davon abgesehen, dass es akut sowieso nichts bringt) bzw. sich bei Bedarf als Stimulans Methylphenidat oder Modafinil bei der nächsten Apotheke um die Ecke besorgen kann.
Fakt ist einfach, dass dem Laien das Verständnis für Arzneimittel fehlt und sie deswegen alleine in seinen Händen nichts verloren haben. Wenn er wirklich etwas braucht, kann er zum Arzt gehen und sich entsprechende Medikamente verschreiben lassen. Dann wird er es, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt, auch bekommen.

@ morning666

Ja, das ist Schade, da es vermeidbar gewesen wäre. Am Besten bei dem Gefühl einer nicht ausreichenden Therapie, einfach eine zweite Meinung einholen.
 
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@ Seppuku

Sehe ich ähnlich.
Ich bin zwar der Meinung, dass man den Menschen grundsätzlich schon mehr Verantwortung überlassen könnte. Es gibt meiner Ansicht nach generell zuviele Vorschriften. Aber ich denke im Bereich Drogen/Medikamente schadet es nicht unbedingt, eine eventuelle Medikation vorher mit einem Arzt abzusprechen. Wenn man mit einem nicht klarkommt, kann man immernoch zum nächsten gehen.
 
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Ich denke das Ziel sollte eine Gesellschaft sein, in der jeder glücklich werden kann(ist jetzt natürlich sehr utopisch formuliert), warum einige eine drogenfreie Gesellschaft als Ideal sehen, ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn jemand (bewusst) Drogen konsumieren will, warum nicht?
Die Kriminalisierung, die Menschen oftmals überhaupt erst in Schwierigkeiten bringt, ist nur ein Problem. Ein Weiteres ist die Verunreinigung der illegal erworbenen Substanzen, die bestenfalls "nur" das Gewicht erhöhen und schlimmstenfalls ausgesprochen schädlich sind(obwohl das jetzt bei Gras (noch?) nicht so das Problem ist.
Natürlich sollten nicht alle Drogen legalisiert werden, da viele wahrscheinlich den schmalen Grad zur Sucht schnell überschreiten, und der Konsum von bspw. Heroin natürlich viel schneller zum sozialen Abstieg und zum körperlichen verfall führt, als der Konsum von Cannabis (obwohl auch das nicht sein muss, hängt halt alles von der Person ab.)
Das plötzlich viel mehr süchtig wären, halte ich für unrealistisch, nen bisschen Gras zu beschaffen, sollte für die allermeisten heutzutage kein problem darstellen. mit anderen worten: wer kiffen will, kann das auch heute, nur halt illegalisiert
vlt sollte man auch auch über die legalisierung zb von amphetaminen nachdenken, die sind auch relativ ungefährlich, werden zur behandlung von ahds patienten eingesetzt und machen ebenso wie cannabis, bei missbräuchlicher verwendung "nur" psychisch abhängig.
 
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"und der Konsum von bspw. Heroin natürlich viel schneller zum sozialen Abstieg und zum körperlichen verfall führt, als der Konsum von Cannabis"

Ich kann deine Furcht zwar verstehen. Aber deine Aussage zeigt, wieviel Unwissen durch die Gesellschaft verbreitet ist.
Denn der körperliche und seelische Verfall Heroinabhängiger hängt in allererster Linie auch mit der Kriminalisierung und dem damit verbundenen Beschaffungsdruck zusammen. Heroin selber ist ein sehr verträgliches Mittel. Es ist viel "gesünder" als z.B. Alkohol oder auch Cannabis.
Nachlesen kannst du das u.a. auf wikipedia.
 
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naja also mit solchen aussagen über h wär ich vorsichtig, ich hab ja meine von dir zitierte aussage noch eingeschränkt, aber trotzdem ist es imo wissenschaftlich unumstritten, das heroin in einem viel stärkerern maße abhängig macht, als die so genannten weichen drogen.
aber ok hab mal bei wiki nachgelesen, wusste nicht das der konsum von (reinem) h keine schwerwiegenden folgen nach sich zieht, mal die abhängigkeit außen vor gelassen.
hast schon recht h ist die wahrscheinlich am meisten verteufelte droge überhaupt, wahrscheinlich dicht gefolgt von crystal.

was lehrt uns das? sollten mal irgendwann best. substanzen legalisiert werden, braucht es vernünftige informationen und kein verteufeln.
denke dann wär eine legalisierung von weed kein problem, siehe niederlande, würde auf jeden fall für viele menschen einiges erleichtern.
Ergänzung ()

naja also mit solchen aussagen über h wär ich vorsichtig, ich hab ja meine von dir zitierte aussage noch eingeschränkt, aber trotzdem ist es imo wissenschaftlich unumstritten, das heroin in einem viel stärkerern maße abhängig macht, als die so genannten weichen drogen.
aber ok hab mal bei wiki nachgelesen, wusste nicht das der konsum von (reinem) h keine schwerwiegenden folgen nach sich zieht, mal die abhängigkeit außen vor gelassen.
hast schon recht h ist die wahrscheinlich am meisten verteufelte droge überhaupt, wahrscheinlich dicht gefolgt von crystal.

was lehrt uns das? sollten mal irgendwann best. substanzen legalisiert werden, braucht es vernünftige informationen und kein verteufeln.
denke dann wär eine legalisierung von weed kein problem, siehe niederlande, würde auf jeden fall für viele menschen einiges erleichtern.
 
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Er hat aber prinzipiell Recht mit seiner Aussage über Heroin, ist allerdings etwas unglücklich formuliert. Heroin ist für den Körper (!) besser verträglich und unschädlicher als Alkohol und Cannabis. Und das auch nur genau dann, wenn es in medizinischer Reinheit vorliegt. Das, was man auf den Straßen kauft, vergiftet den Körper mit Sicherheit sehr viel stärker als Alkohol und Cannabis.
Außerdem macht es so oder so extrem schnell geistig und auch körperlich abhängig, wenn man es missbraucht.

Eine Gesellschaft in der "jeder glücklich" ist, impliziert meiner Meinung nach eine Suchtfreie Gesellschaft. Suchtfrei, nicht Drogenfrei ! Das ist was vollkommen anderes. Es kann durchaus sein, dass in einer Suchtfreien Gesellschaft Drogen konsumiert werden. Die Leute sind bloß nicht süchtig danach.

(Jetzt mal als reine Utopie)
 
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h3ld schrieb:
vlt sollte man auch auch über die legalisierung zb von amphetaminen nachdenken, die sind auch relativ ungefährlich,
Also da kann man wirklich nur ungläubig den Kopf schütteln...
Vielleicht sollte man sich einfach nur dann zu einer Thematik äußern, wenn man den Sachverhalt zumindest ansatzweise einschätzen kann.
aber ok hab mal bei wiki nachgelesen, wusste nicht das der konsum von (reinem) h keine schwerwiegenden folgen nach sich zieht, mal die abhängigkeit außen vor gelassen.
Dir ist anscheinend nicht bekannt, dass z.B. über eine Heroin-assoziierte Nephropathie diskutiert wird und der Einfluss auf das Immunsystem in einer Reihe von Publikationen beschrieben wurde. Wikipedia ist wirklich was tolles (wenn man es auch richtig zu nutzen weiß...) :rolleyes:.
Von den ganzen akuten Effekten will ich gar nicht erst anfangen...
Warum man die Abhängigkeit (psychisch und physisch) außen vor lassen will, ist mir auch ein Rätsel. Denn gerade diese ist für viele andere (soziale aber auch körperliche) Folgen verantwortlich.
 
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andiac schrieb:
Vielleicht solltest du doch mal sagen, welche Delikte dir da so vorschweben. Denn Drogenkonsum ist wohl so ziemlich das einzige "Delikt", bei welchem niemandem geschadet wird. Deshalb halte ich die Kriminalisierung diesbezüglich ja auch für total unangemessen.
Nur weil man vor Ort, also während der Aktion (Rauchen, Schlucken, Spritzen, usw.), niemanden direkt schadet, heißt das noch lange nicht man wird auch niemandem später schaden. Denn ich habe schon belegt, dass zum Beispiel Alkoholkonsum zu Gewalt und anderen Taten führen kann. Ich spreche von können, weil es muss natürlich nicht, aber die Gefahr ist zu groß, dass es passiert, denn die Realität belehrt uns das.
Ich kann alle Argumente irgendwo nachvollziehen, aber nicht dieses.
Diese Lüge, diese Schönrederei geht mir gewaltig auf den Keks.
Zu viele Familien oder Menschen gehen durch Drogen kaputt. Und es ist keine kleine Anzahl.
Es kann jederzeit euch treffen. Vielleicht übertreibe ich, vielleicht zu viel Paranoia meinerseits, aber Prävention von gefährlichen Dingen funktioniert nur so. Man muss vor der Tat alles einschätzen, damit es zu der Tat nicht kommt.

Abgesehen von der humanistischen Seite, möchte ich auch nicht für mögliche Drogenabhängige zahlen. Wenn es dann überhaupt zu einer Legalisierung kommen sollte, dann zahlt jeder sein Luxus aus eigener Tasche. Vielleicht reicht ja ein materialistischer Grund aus, die Finger von den Drogen zu lassen, wenn also Menschen selbst für ihre fahrlässige Lebensweise zahlen müssen.

Aus 3 Gründen bin ich also gegen eine Legalisierung (Ausnahme Medizin):

1. Moral / Vernunft
2. Genfahrprävention
3. Geld

mfg und ja ich habe mich mit diesem Beitrag nur wiederholt
 
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Nossi schrieb:
Garack, schon vor einigen Seiten wurde klar gemacht, dass THC eine LD50 von 150mg pro kg Körpergewicht hat, während bei Nikotin dieser Wert bei unter einem Miligramm pro Kg Körpergewicht liegt.

Also bitte keinen Unsinn erzählen, wenn man eigentlich keine Ahnung hat.

wie gesagt chemie buch kaufen und mal schauen was so alles in thc enthalten ist und was das so machen kann..
 
AW: Cannabis Legalisierung

Garack ganz offensichtlich ist dein "Chemie Buch" entweder auf BILD-Niveau oder du verstehst es nicht.

Ich möchte wetten, dass hier die Substanzen genannt sind, die beim Rauchen entstehen. Das hat dann aber nichts mit Cannabis, sondern mit der Konsumform zu tun...das wäre beim Verbrennen+Inhalieren von Tabak oder Sägemehl ganz genauso bzw ähnlich schädlich

@cerasus: Ich gebe dir persönlich ja Recht, aber wie kannst du dann zufrieden sein mit der Legalisierung und Euphemisierung von Alkohol als Volksdroge ?! Gerade Alkohol erweckt die primitivsten und stumpfsinnigsten Verhaltensweisen in uns. Da kann Cannabis sicher nicht mithalten (oder Heroin, wenn eine geregelte Versorgung gegeben ist ohne Beschaffungsdruck)

Und "zahlen" tust du glaube ich doch auch im Moment für Therapiestätten und Entgiftungsplätze, usw usf. Für Alkohol- wie auch Drogenkranke.
 
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Also da kann man wirklich nur ungläubig den Kopf schütteln...
Vielleicht sollte man sich einfach nur dann zu einer Thematik äußern, wenn man den Sachverhalt zumindest ansatzweise einschätzen kann.

also nen bisschen ahnung hab ich schon, auch wenn ich sicher nicht alle biologischen zusammenhänge kenne.
wo ist das problem? die größte gefahr besteht imo in einer amphetamin induzierten psychose, die nur sehr wenige menschen beträfe, die ja ohnehin keine drogen konsumieren sollten, würde sich mit einer legalisierung ja nicht ändern.
die nächste große gefahr sind die streckmittel, die teilweise zum einsatz kommen. kann mir nicht vorstellen, dass es gesund ist ammoniak oder irgendwelche lösungsmittel zu ziehen, würde ja im falle einer legalisierung wegfallen.

wo siehst du denn die gefahren von kontrolliertem amphe konsum?
 
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Der kontrollierte Amphetaminkonsum ist ohne ärztliche Kontrolle auf Grund der extrem schnell einsetzenden Toleranzentwicklung so gut wie nicht gegeben. Außerdem stellen sich beim Entzug nicht zu verachtende Entzugssymptome ein, die viele wieder rückfällig werden lassen.
Warum glaubst du, dass Amphetamine unter das BtMG fallen und nicht einfach normal verschreibungspflichtig sind?
Auf die ganzen typischen anderen Nebenwirkungen eines indirekten Sympathomimetikums muss ich glaube ich nicht extra eingehen.
Und Stoffe wie Methylphenidat sind übrigens auch legal bei entsprechender Indikation für jeden erhältlich.

Ich glaube hier unterschätzen einige den Einfluss von psychochtropen Stoffen auf das Verhalten. Wer glaubt, dass Abhängige durch eine Substitution plötzlich jede kriminelle Energie verlieren, war anscheinend noch nie bei einer Substitution dabei. Manche müssen (in "meinem" Fall Methadon) vor den Augen der Fachkraft einnehmen, damit sie es auch wirklich zu sich nehmen und es nicht auf der Straße verkaufen, andere versuchen mit allen Mitteln die doppelte Dosis abzustauben.
Und mir kann niemand ernsthaft sagen, dass dieses Verlangen und die Energie mehr "Stoff" zu bekommen, plötzlich verschwunden ist, wenn sie die Substitutionsstätte wieder verlassen...
 
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AW: Cannabis Legalisierung

ohne auf die vielen beiträge hier einzugehen (die ich zugegebenermaßen nur zum teil gelesen habe) bin ich der meinung, dass die niederlande das beste gesetz in bezug auf drogenkonsum haben. "gras" halte ich für eine ungefährliche droge (wie man am vergleich niederlande/deutschland sehen kann). auf der anderen seite sind harte drogen eine gefährdung für sich und andere. da halte ich den standpunkt von cerasus für zutreffend. cannabis selbst hat weniger sucht-potential als tabak und ist auch weniger gesundheitsschädlich. lediglich seine berauschendes (und beruhigende) wirkung ist ungleich stärker.

und nein: ich selbst habe noch nie cannabis oder andere drogen probiert (alkohol und zigaretten zähle ich jetzt mal nicht dazu ;) )
 
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ThomasK_7 schrieb:
@andiac
Mit Deiner Penetranz hier im Thread scheinst Du Dich ja bereits als Cannabis - Süchtiger enttarnt zu haben!
Deine Meinung ist den Postern anderer Meinung sicherlich nicht entgangen.

Das ist echt eine Unverschämtheit.
Was wird das ? "Wenn mir eine Meinung nicht passt, denunziere ich ihn in der Hoffnung, dass seine Meinung dadurch nichts mehr wert ist" ?

Also ist jeder, der nicht deiner Meinung ist ein Cannabissüchtiger, was seine Meinung (deiner Ansicht nach) par definition wertlos macht. Denn ein Süchtiger argumentiert natürlich grundsätzlich pro-legalisierung und wer pro-legalisierung argumentiert ist ein Süchtiger. Großartige Argumentationsgrundlage, man kann es sich auch leicht machen.

Falls es dir entgangen ist, ich argumentiere auch pro-legalisierung und ich rauche nichtmal Tabak. Und selbst wenn ich es täte wäre meine Meinung dadurch nicht mehr oder weniger wichtig, wenn sie nachvollziehbar begründet wird.
 
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@ seppuku
kontrollierter amphe konsum ist schon möglich, kommt ganz darau an, wie man kontrolliert definiert.
wenn man amphe konsumiert, um zu feiern und zb. 1-2 mal im monat vlt. ne nacht durchmacht, würde ich das als kontrolliert bezeichnen, ebenso wenn man täglich eine geringe medizinische dosis konsumiert, dann kommt es auch zu keiner toleranzbildung. das es bei häufigem, höher dosierten konsum zu toleranzbildung kommt, ist klar, das ist aber bei alk, kippen, weed, koffein usw. auch nicht anders.
entzugssymptome gibt es bei jeder droge.
 
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Der Vergleich zu Rauchen, Alkohol und Koffein passt ja mal überhaupt nicht. Einfach sich einmal mit der Pharmakologie der Stoffe vertraut machen.
wenn man täglich eine geringe medizinische dosis konsumiert, dann kommt es auch zu keiner toleranzbildung.
Deswegen gibt es auch ganz umsonst "drug holidays" z.B. bei Methylphenidat.
Ich finde es eigentlich schon ziemlich krass, dass manche sich wagen eine Thematik einzuschätzen, obwohl sie eigentlich in jedem Post ihre Unwissenheit preisgeben. Nur weil man sich schnell einen Abschnitt in Wikipedia (was übrigens keine (!!!) Fachliteratur ist), durchliest, kann man einen Sachverhalt noch lange nicht einschätzen!
Wie ich schon mal erwähnt habe: vor kurzem wurde in meinen Fachkreisen darüber diskutiert ob man Präparate mit Pseudoephedrin (da hast du ja dein freierhältliches Amphetamin-Derivat. blöd nur, dass es in erster Linie nur peripher wirkt...) ab bestimmten Mengen in die Verschreibungspflicht aufnehmen sollte, weil das Missbrauchspotential hier nicht zu unterschätzen ist, und dann will man hier ernsthaft fordern, Amphetamine frei (am besten wahrscheinlich noch anonym Automaten) zu beziehen.

Durch das mangelnde Wissen über Arzneistoffe vieler hier in der Diskussion, wird ja eigentlich schon das Beste Argument geliefert, entsprechende Stoffe nicht frei verfügbar zu machen!
 
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wo hab ich denn bitte geschrieben, das amphetamin frei erhältlich sein soll?
über die formen der abgabe hab ich mich noch garnicht geäußert, meine idee war lediglich, das besitz von amphe nicht unter strafe steht.

und natürlich ist das abhängigkeitspotenzial nicht zu unterschätzen, natürlich können amphe auch krasse auswirkungen auf die psyche haben, aber eben KÖNNEN, ist halt von person zu person unterschiedlich. gibt leute die 1 jahr kiffen und ne psychische störung davon tragen, gibt leute die seit 3 jahren täglich ziehen und drauf klar kommen. ich denke hier sollte man ein wenig auf die eigenverantwortung der menschen vertrauen, in verbindung mit seriöser aufklärung und ausreichend hilfsangeboten
das missbrachspotenzial ist auch bei dxm hoch, soll man deswegen best. medikamente verbieten?

wär schön, wenn du mir nen link schicken könntest, der die verschiedenen formen der toleranzbildung bei amphe und den von mir genannten substanzen aufzeigt.
 
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