Quo vadis BTMG?

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so einfach ist das mit dem "kontrolliert" nicht. jeder mensch reagiert anders. manche werden schnell abhängig, andere fast gar nicht. ich kannte einen raucher, der schon nach einer halben stunde ohne zigarette deutliche entzugserscheinungen zeigte (schweisausbruch, agressives verhalten, etc.) und ein arbeitskollege von mir war kettenraucher (er brauchte eigentlich kein feuerzeug, da er sich die nächste zigarette immer mit der vorherigen angezündet hat), der hat von jetzt auf gleich aufgehört und es machte ihm absolut nichts aus. obwohl einige kollegen ihn immer wieder zum rauchen verleiten wollten und ihm zigaretten unter die nase gehalten haben, ist er nie schwach geworden. einzig wenn er stammtisch hatte, hat er geraucht, aber das hat er von anfang an angekündigt, dass er sich dann das rauchen nicht nehmen lassen würde.

edit: da war h3ld schneller^^
 
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h3ld schrieb:
wär schön, wenn du mir nen link schicken könntest, der die verschiedenen formen der toleranzbildung bei amphe und den von mir genannten substanzen aufzeigt.
Da habe ich keinen Link. Das ist aber in jeder Fachliteratur nachzulesen oder auch einfach durch die unterschiedliche Pharmakologie nachvollziehbar.
Und gerade weil die Wirkung so unterschiedlich sein kann, haben solche Substanzen alleine in den Händen von Laien nichts verloren. Wenn über die Zulassung von Alkohol und Nikotin mit dem heutigen Wissen diskutiert werden würde, dann wären die Erwerbsbedingungen ganz anders!
DXM ist mit der Indikation "Antitussiva" frei erhältlich. Dass irgendwelche Schwachköpfe sich an den bei der Überdosierung auftretenden psychotropen Effekten erfreuen, ist eine andere Sache.
Aber auch über diesen WS wird diskutiert. Maßnahme wäre zum Beispiel nur noch retardierte Formen zuzulassen.
Aber auch hier sieht man, wie "hoch" die Eigenverantwortung ist.
 
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Ich möchte den Arzt kennenlernen, der objektiv und ohne ideologische Befangenheit argumentiert, warum gerade Alkohol so unbedenklich ist, dass man ihn nicht zu verbieten braucht, oder wenigstens als verschreibungspflichtes Arzneimittel behandeln, so wie Benzodiazepine. Wenigstens das sollte geschehen.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zum Schluss, dass eine Alkoholprohibition das Beste wär, was man machen könnte...
Aber da ist einfach zuviel Widerstand in der breiten Masse, als dass die sich ihre Volksdroge verbieten lassen. Allein der Versuch im letzten Jhd zeigt doch, wie tief verwurzelt die Sucht nach Alkohol in unseren westlichen Gesellschaften doch ist..

Es wäre aber ein Anfang, wenn die Leute einsähen, dass Alkohol als Droge ernstzunehmend ist, zudem sehr giftig im Vergleich zu anderen Drogen. Und na ja - dass er evtl. psychisch nicht so leicht zur Abhängigkeit führt, ist mit Sicherheit auch zum Teil darin verankert, dass "wir" im Laufe der Jahrhunderte den Umgang damit "gelernt" haben.
Andere Völker/Ethnien - das sieht man zb an den Indianern - werden sehr viel schneller davon abhängig. Das ist aber immernoch kein Argument... Aus Gewohnheit etwas Schlechtes tun, relativiert das Schlechte ja nicht..
 
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das die wirkung unterschiedlich sind, ist mir klar, was mir nicht klar ist, warum du die toleranzbildung amphe ankreidest und (scheinbar) den anderen sachen nicht.

aber ich glaube wir haben einfach völlig verschiedene positionen. ich denke das eine legalisierung den bewussten konsum fördern würde, alleine schon deswegen, weil sich die "drogenfreundschaften" normalisieren würden, weil es leichter wäre verifizierbare infos zu erhalten, weil das konsumieren an sich ungefährlicher wäre (aufgrund der wegfallenden z.t. gefährlichen synthese- oder streckprodukte), weil viele dann mal wüssten, wie vernünftiges amphe ist, und sich nicht immer alles reinhauen.
letzten endes kann man eh niemanden vom konsum abhalten, sollte ja auch nicht das ziel sein, aber für einen bewussten, suchtfreien umgang wäre eine legalisierung weitaus praktischer als der aktuelle zustand.

im übrigen würde ich den missbrauch von dxm nicht grundsätzlich als negativ ansehen, den nur "schwachköpfen" betreiben. warum du denen gleich die eigenverantwortung absprichst, ist mir schleierhaft, wenn man das mal probieren will und sich vorher ausreichend informiert, warum nicht?
 
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morning666 schrieb:
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zum Schluss, dass eine Alkoholprohibition das Beste wär, was man machen könnte...

Das kann ich nicht empfehlen.
Die Geschichte hat gezeigt, dass dadurch lediglich Alkoholherstellung und -verkauf in den Untergrund wandert und Geld und Einfluss "dubioser" Organisationen stärkt. Darum ja auch das Argument der Befürworter, dass eine Legalisierung von Cannabis der organisierten Kriminalität entgegenwirken würde.

Man wird nicht verhindern können, dass Menschen sich berauschen, Prohibition hin oder her. Das Alkohol schädlich ist muss man nun wirklich keinem mehr erklären. Die Menschen tuen es trotzdem.
 
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h3ld schrieb:
was mir nicht klar ist, warum du die toleranzbildung amphe ankreidest und (scheinbar) den anderen sachen nicht.
Dann lass es mich anders formulieren. Die Toleranzentwicklung von Amphetaminen spielt in einer anderen Liga als die der anderen genannten Stoffe.
wenn man das mal probieren will und sich vorher ausreichend informiert, warum nicht?
indem man sich bei Wikipedia 1-2 Absätze durchliest?
Ich weiß nicht wie alt du bist oder in welchem Bereich du tätig bist. Durch Studium und meine berufliche Tätigkeit kann ich dir aber sagen, dass die Realität weit von den hier postulierten Idealvorstellungen entfernt ist.
Warum steigen die akuten Alkoholintoxikation, die stationär behandelt werden, kontinuierlich an (auch hier gibt es eine nicht zu verachtende Dunkelziffer)? Hier haben wir eine legale Droge, über die mehr als genug Informationen bekannt sind. Warum findet also kein bewusster Umgang mit dieser Droge statt?
Warum es bezüglich illegaler Stoffe keine verifizierten Informationen geben soll, kann ich nicht nachvollziehen.
 
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ich halte nichts davon, komplexe probleme/phänomene auf eine wissenschaftliche teildisziplin zu reduzieren(in dem fall biologie) imo ist das absolut ungeeignet, das phänomen des drogenkonsums zu erfassen. hier spielen viele faktoren, v.a. die psychosoziale situation, eine entschedende rolle.
der wikipedia artikel ist auch recht ungeeignet. weiß ja nicht worauf du konkret ansprichst, aber die gefahren einer drogenpsychose können durch reflektieren auf die eigene situation und durch informieren stark gemindert werden.
du betonst immer die gefahren, die der drogenkonsum mit sich bringt, die ich auch garnicht schön reden will, aber das sind halt immer KANN bestimmungen. alles und jeder kann gefährlich sein, auch fahrrad fahren oder zocken. deswegen sollte das aber nicht verboten werden, sondern ein bewusster umgang sollte forciert werden. mir ist klar, dass es genügend idioten gibt, die die gefahren unterschätzen und sich das hirn wegballern, das liegt aber nur indirekt an den substanzen sondern viel mehr an den leuten selbst.

noch kurz zu den verifizierbaren informationen: hab nicht geschrieben das es unmöglich ist ranzukommen, sondern schwieriger. hast du schonmal versucht herauszubekommen, was in dem weißen pulver auf dem tisch ist? viel spass.
gab ja mal sehr praktisches drug-checking, bis es illegalisiert wurde.

was alkohol angeht, ich denke im verhältnis zur gesamtzahl der konsumenten findet hier ein bewussterer umgang statt, als mit vielen illegalen substanzen
 
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h3ld schrieb:
du betonst immer die gefahren, die der drogenkonsum mit sich bringt, die ich auch garnicht schön reden will, aber das sind halt immer KANN bestimmungen. alles und jeder kann gefährlich sein, auch fahrrad fahren oder zocken. deswegen sollte das aber nicht verboten werden, sondern ein bewusster umgang sollte forciert werden. mir ist klar, dass es genügend idioten gibt, die die gefahren unterschätzen und sich das hirn wegballern, das liegt aber nur indirekt an den substanzen sondern viel mehr an den leuten selbst.

Dieses Argument ist lächerlich. Das haben wir schon einmal besprochen.

Wenn du mit "kann" argumentierst, kannst du das praktisch auf alles auf der Welt beziehen.
Wieso sollte Totschlag verboten werden? Es kann passieren, muss nicht. Wieso sollte man Diebstähle verbieten? Es kann passieren, muss nicht. Wieso darf ich nur 50 km/h innerorts fahren? Wieso sollte man überhaupt Gesetze und Verbote aussprechen? Es kann irgendetwas passieren, muss eben nicht.

Das ist Kindergartenniveau.

Kannst du mir mal bitte erklären wieso wir überhaupt Gesetze haben? Kennst du den Sinn dahinter? Denn dein Scheinargument gilt für alles, also wofür Gesetze? Ich möchte auch nicht bevormundet werden und frei sein und tun was ich möchte.

Du sagst du möchtest es gar nicht schön reden, aber du tust es ein Abschnitt weiter. Du widersprichst dir selbst.

@morning666

Bitte meine vorherigen Beiträge lesen. Denn wenn es nach mir gehen würde, würde ich Alkohol und Tabak verbieten. Alle Drogen, die nicht als Nahrungsaufnahme dienen, müssten meiner Meinung nach nur von Medizinern verschrieben werden. Aber meine Meinung ist für die meisten eine extreme, d.h. ich werde schon belächelt, wenn ich sage ich trinke kein Alkohol.

mfg
 
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h3ld schrieb:
hast du schonmal versucht herauszubekommen, was in dem weißen pulver auf dem tisch ist?
Ja. Und was hat das mit der Thematik zu tun?
Welches komplexe Phänomen habe ich auf eine wissenschaftliche Teildisziplin reduziert?
Witzigerweise sind es genau diese "kann"-Bestimmungen, die die Entwickung/klinischen Prüfungen von neuen Wirkstoffen so exorbitant teuer machen. Warum betreibt man denn eigentlich hier so einen großen Aufwand, wenn alles doch nur relativ ist und ganz einfach ist? Es geht immer nur um Wahrscheinlichkeiten und die daraus resultierenden Risiken. Es besteht auch nur ein erhöhtes Risiko bei einer Asbest-Exposition an Lungenkrebs zu erkranken. Trotzdem ist es heute verboten...
Ein bewusster Umgang mit Alkohol findet gemessen an dem pro Kopfverbrauch bei einem großen Teil der Bevölkerung in Deutschland definitiv nicht statt...
Auf die unpassenden Vergleiche hat ja cerasus schon geantwortet.
 
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@cerasus

Wahrscheinlich habe ich mich tatsächlich etwas unglücklich ausgedrückt.
Jedenfalls wollte ich nichts schönfärben. Sondern mir geht/ging es um wahrhaftige Aufklärung.
Wenn du wirklich so gegen "Lügerei" bist, dann setz dich doch vielleicht auch mal dafür ein, dass die Verteufelung von Drogen aufhört! ;)
 
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@ andiac

In wie fern wird bei Drogen gelogen?
 
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Ich hab "Lügen" bewusst in Anführungszeichen gezetzt und meinte damit alle Argumente, die im Grunde auf Missverständnisse etc beruhen, die wiederum Folge der Verteufelungspropaganda sind.
Verzeih mir! Aber ich werde die hier jetzt bestimmt nicht alle aufführen.
 
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Dann verstehe ich den Zusammenhang in der Aussage aber trotzdem nicht.
 
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Falls hier eine Verteufelung von Drogen vorkam und ich die Augen verschlossen haben sollte, dann entschuldige ich mich dafür. Selbstverständlich wäre so eine Sichtweise unangebracht.
Aber bis jetzt habe ich nicht bemerkt oder gesehen, dass jemand allgemein Drogen verteufelt, also auch die Nutzung in der Medizin.
Drogen sind also nichts Schlimmes an sich, sogar heilend, aber nur durch richtiges Einsetzen, also in der Medizin. In den Haushalten hat es meiner Meinung nach nichts zu suchen. Und niemand hat behauptet man sollte Drogen auch in der Medizin verbannen, denn das wäre eine Verteufelung. Und ich bin auch strikt dagegen. Ich habe auch kein Problem damit, dass man die Hanfpflanze zum Beispiel legalisiert für den Gebrauch in der Industrie. Es ist eine Pflanze und eine Ware für den Menschen.
Die Pflanze ist deswegen verboten, weil die Politik bis jetzt keine Lösung gefunden hat, die Pflanze zu legalisieren ohne es zu einem Missbrauch der Pflanze kommt. Es ist in der Tat sehr schwierig so etwas unter Kontrolle zu halten und da es bis jetzt uns unmöglich war, ist die einfachste Methode die Pflanze komplett zu verbannen.
Also hier geht Humanismus vor Materialismus, man nimmt also in Kauf, dass wir für bestimmte Produkte dann mehr bezahlen, aber dafür gibt es weniger Missbrauch. Und ich zahle lieber mehr, anstatt mehr Menschen leiden müss(t)en. Das ist meine Philosophie (edit: mit der Ausnahme von starker Fahrlässigkeit)

mfg
 
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@ cerasus

Ist schon okay! ;) Du brauchst dich dafür nicht zu entschuldigen. Hier und da gibt es in dem Thread aber solche Tendenzen, wo eine bestimmte Droge erstmal als generell ungesund (o.ä.) abgestuft wird.
Am Beispiel Heroin habe ich das ja auch schon deutlich gemacht (ein paar Posts vorher).
 
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@cerasus:
Wenn du mit "kann" argumentierst, kannst du das praktisch auf alles auf der Welt beziehen.
Wieso sollte Totschlag verboten werden? Es kann passieren, muss nicht. Wieso sollte man Diebstähle verbieten? Es kann passieren, muss nicht. Wieso darf ich nur 50 km/h innerorts fahren? Wieso sollte man überhaupt Gesetze und Verbote aussprechen? Es kann irgendetwas passieren, muss eben nicht.

Das ist Kindergartenniveau.

da muss ich wiedersprechen. es ist ein unterschied zwischen dem schutz dritter und der freiheit zur selbstentscheidung. natürlich ist es eine gradwanderung, wie manche dinge wie anschnallpflicht oder eben konsum von tabak und cannabis zeigen, aber es sind zwei paar schuhe.

ich könnte dein argument jetzt auch umdrehen und behaupten, dass du die totale bevormundung des bürgers forderst, denn nach deiner argumentation kann jede tätigkeit theoretisch direkt oder indirekt zu einem missbrauch führen und somit gehört fast alles verboten. ich denke, das ist schon etwas differenzierter zu betrachten, oder?

die frage ist doch, in wie weit führt rauchen, kiffen, trinken, autofahren, bewaffneter raubüberfall... zum schaden dritter und in wie weit kann man es in die entscheidungsfreiheit eines freien menschen überantworten. autofahren trotz hunderter verkehrstoter jahr für jahr ist wohl unstrittig vertretbar. tabak/alkoholkonsum hält der gesetzgeber auch für vertretbar. raubüberfall, mord etc. führt 100% zum schaden dritter und ist somit ganz klar zu verbieten. aber wo ist cannabis einzuordnen? meiner meinung nach bei tabak und alkohol und in die eigenverantwortlichkeit freier bürger.
klar wird es missbrauch geben. gibt ja auch amokfahrten mit dem auto mit vielen toten und verletzten... das ist nunmal die schattenseite der freiheit.
 
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Seppuku schrieb:
... Wenn über die Zulassung von Alkohol und Nikotin mit dem heutigen Wissen diskutiert werden würde, dann wären die Erwerbsbedingungen ganz anders! ...
Nö, denn sie war ja früher auch nicht ander - das habe ich ja mal vor einigen tagen versucht in die Diskussion zu werfen, aber hat euch in eurer Debatte über die Schädlichkeit ja nicht beeindruckt, dass es eben ganz andere Gründe gibt, warum man etwas nicht verbieten sollte. Naja, schauen wir uns eben weiterhin jede Woche im Auslandsjournal oä. an, wie machtlos der mexikanische Staat gegen die ständigen Morde der Verbrecherkartelle ist, weil die Kartelle durch den haschischhandel mehr Geld als der Staat haben, sowas interessiert nicht, Cannabis kann schließloich schädlich sein und einige Menschen bekommen echte Probleme dadurch, aber dass durch das Verbot an ganz anderer Stelle viel größere Probleme entstehen, naja, da schaut man nicht hin, ist zu weit weg... Ich kann mich nur wiederholen: Das Alkoholverbot in den USA wurde nicht deswegen aufgehoben, weil man der Meinung gewesen wäre, dass Alkohol in die Hände des Otto-Normal-Bürgers gehöre, sondern weil der Staat seine Machtlosigkeit gegen die Mafia (oder die Mafien) bekämofen musste - und er war damals erfolgreich, das ständige Morden hatte schon ein gewisses Ende, es wurde nach der Aufhebung des Verbots sehr viel weniger gemordet und mit weniger Geld und weniger technischer Ausrüstung musste die Mafia bis zum Neuzeitboom des Drogenhandels nach der Hippiezeit den Staat auch wesentlich mehr fürchten und hielt sich stärker zurück. Aber durch den modernen Drogenhandel ist das Geschichte, seitdem nach der Verhaftung Charles Mansons Drogenhandel und -besitz in den USA unter Strafe gestellt wurde, haben die Mafien wieder mehr Geld und Staaten, die keine Weltmacht sind, werden durch sowas schnell mal zum Failed State. Die Probleme, die Haschisch genauso wie Alkohol verursacht, in allen Ehren, aber das ist eben meiner Meinung das geringere Übel, geradde weil eben auch das Verbot so wenig am Konsumverhalten bei haschisch ändert. Und bitte, das kennt doch eder aus seiner Schulzeit, wie leicht es ist, an Haschisch heranzukommen - ich war auf einem guten Gymnasium und bei uns hat vielleicht gerademal eder zehnte keinen Kontakt mit Haschisch gehabt.
 
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MountWalker schrieb:
Nö, denn sie war ja früher auch nicht ander
Natürlich wären sie das unter heutigen Voraussetzungen...
Darüber braucht man nicht ernsthaft zu diskutieren. Schau dir doch einfach einmal welche Anforderungen an die Zulassung von Arzneimitteln (aber auch Lebensmitteln) gestellt werden und vergleiche diese mit den Anforderungen von vor 50 Jahren ( Alkohol war aber schon deutlich früher fester Bestandteil in unserer Gesellschaft)
 
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Och Mensch. les den rest doch mal richtig - worauf verweise ich denn, dass es eben nicht anders war? Und teil der Gesellschaft? Darum gehts doch: Haschisch ist fester Bestandteil unserer Gesellschaft, das war sicher nicht nur auf meinem Gymnasium so. Und genau deswege, weil es Teil der Gesellschaft ist, macht das Vebrot die Mafien, Kartelle usw. richtig übertrieben reich.

Und dieser Reichtum des Verbrechens macht das Leben für wesentlich mehr Menschen zur Hölle, als wenn das Verbrechen etwas weniger reich wäre.
 
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Und teil der Gesellschaft? Darum gehts doch: Haschisch ist fester Bestandteil unserer Gesellschaft, das war sicher nicht nur auf meinem Gymnasium so.

Nee, kann ich so absegnen. In unserem Schulzentrum (Gymnasium, Realschule und Hauptschule) und in dem zweiten Schulzentrum in meinem Ort (Gymnasium und Realschule) sind da alle Schichten stark beteiligt.
 
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