Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Wofür willst du Belege?
Alles, was ich eben geschrieben habe, basiert auf Logik. Außerdem haben wir dich bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass du Unmengen an Links hier im Thread finden kannst.
Wenn du dich zusätzlich mal über ein paar Vorteile im Zusammenhang mit kontrollierter Drogenabgabe informieren möchtest, empfehle ich dir diese Seite z.B.: http://www.heroinstudie.de/ergebnisse.html
 
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Bei kontrollierter Abgabe könnte man sogar Steuern drauf erheben und der Staat hätte auch was davon ^^
 
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Cadoc schrieb:
Die Prohibition hat nicht funktioniert, weil Alkohol einfach gesellschaftlich völlig etabliert ist und eine große Lobby hat. Die Menschen trinken nun mal seit mehreren tausend Jahren alkoholische Getränke und durch ein einfaches Verbot lässt sich das nicht einfach ändern.


Leider falsch. Prohibitionen funktionieren nicht, weil sich kriminelle Organisationen das Geschaeft unter den Nagel reissen.Al Capone sagt Dir was? Echt traurig, dass man das alle 5 Seiten wieder erklaeren muss. Im Geschichtsunterricht gibt es halt nur drittes Reich...
 
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Und wegen solchen herrschaften wie cadoc gehts nicht weiter bei so vielen themen.

er sagt dass du falsch handelst, er sagt dass du schlecht bist, er sagt dir dass du dich anpassen sollst.

aber bei der frage .. wieso ich das machen soll und gib mir gründe dafür ? dann sag er es ist ihm zu blöd und geht ^^


ich billige nicht eine politik wo jeder machen kann was er will.. aber noch weniger stehe ich auf lügen und eine politik die probleme totschweigt und solange wegschaut bis die mafia mit dem drogengeld jede immobilie gekauft hat und man nichts mehr machen kann ohne um erlaubniss zu fragen.

und es gibt in deutschland schon ganze stadtteile die in mafia hand sind die nur auf drogengeld aufgebaut wurde. und es geht weiter schon jahre.. und besser wird es nicht .. jedes jahr wird es schlimmer.
 
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schein pizzerias, kneipen, spielhöllen .. ist nur zum geldwaschen da ;)

wir werden schon über jahre von der mafia aufgekauft und aufgefressen und man kann nichts dagegen tun.

aber der mafia die macht die sie haben wegnehmen und gewisse drogen frei zu geben ..das wollen sie nicht einsehen.. lieber untergehen?!?!
 
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Es mag vllt. radikal klingen, aber ich bin voll dafür all diese Sachen zu legalisieren. Von Canabis bis Heroin usw...
Gebt alles frei! Extrem suchtgefährdete Leute werden den Scheiss ohnehin bekommen, wenn sie wollen und dadurch wird sich das Problem von selbst innerhalb von einigen Generationen rausselektieren.

Kinder sollten von ihren Eltern früh genug auch über diese Dinge sinnvoll aufgeklärt werden.

Auch das illegale Geschäft mit dem Zeug hätte sich durch Legalisierung natürlich erledigt.
Ich glaube nicht an eine "Fürsorgepflicht" vom Staat. Jeder sollte wenigstens in dieser Beziehung seines eigenen Glückes Schmied sein.
 
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Also meiner Meinung nach würde sich das Problem nicht ändern. Was ich als Hauptargument bei euch verstehe ist, dass die Drogensüchtigen dann wieder ein leben führen können, weil sie dann nicht mehr 24/7 Geld für Drogen besorgen müssen. Aber wie soll das den verändert werden? Soll der Staat die verschenken? Kontrollen kosten Geld. Drogen kosten Geld. Das ist alles nicht umsonst. Soll der Staat dann den Drogenkonsum subventionieren damit es keine Drogenbeschaffungskriminalität mehr gibt? Sicher sind jetzt in den Drogenpreisen extreme Gewinne eingerechnet, aber glaube kaum, dass es so viel Billiger werden würde, wenn überall der Staat drauf steht und alles Kontrollieren will. Und solange es nicht verschenkt wird und Gewinne zu holen sind wird es jemanden geben, die ihr die Mafia nennt, die damit auch Geschäfte machen wollen und Kontrollen unterlaufen. Und wenn sie nur billiger sind, weil sie es ums doppelte strecken oder mehr es gibt Leute die sich damit zu Tode richten. Abgesehen davon: Staatliche Kontrolle bei Drogenkonsum stelle ich mir auch nicht sehr effektiv vor. Guckt euch doch mal an wie sehr bei staatlichen Wettbüros oder Lottoannahmestellen kontrolliert wird. Da gibt es keine Kontrollen. Warum sollte es der Staat da besser machen? Aber würde es überhaupt was bringen Drogen kontrolliert abzugeben? Ich sage nein, denn was macht man mit einem der Stark drogensüchtig ist? Soll man ihm nichts mehr geben? Wie wird er drauf reagieren? Er würde einfach sich den nächsten Dealer suchen und sich seine Drogen dort besorgen. Staatliche Kontrollen kann es darum m.M. nicht geben, weil sie nicht durchgesetzt werden würde und zudem nicht nicht helfen und auch noch teuer sind.
 
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Ihr habt einfach eine absolut falsche und naive Vorstellung von Drogen.
Man kann einem Süchtigen nicht einfach sein Zeug geben, und schon ist für ihn alles gut. Irgendwann wird die Sucht zu seinem einzigen Lebensinhalt und er ist nicht mehr in der Lage sich um irgend etwas anderes zu kümmern.
 
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Tut mir leid. Aber ich kenne mich mit dem Thema sehr gut aus.
Bereits laufende Substitutionsprogramm zeigen eindeutig, dass den Süchtigen damit geholfen wird. Durch die kontrollierte Vergabe haben sie eben doch wieder Zeit, um sich um sich selbst zu kümmern. Dadurch rückt die Droge etwas aus ihrem Lebensmittelpunkt heraus. Einige schaffen es sogar wieder in den Arbeitsalltag zurück.
Selbst Heroin wird in einem Test-Projekt bereits kontrolliert vergeben. Zu den durchaus sehr positiven Ergebnissen habe ich bereits einen Link gepostet.
Natürlich kostet das Geld. Aber die Drogenabhängigkeit ist zurecht als Krankheit anerkannt. Und deshalb haben Drogenabhängige (wie jeder andere Kranke auch) ein Recht auf Unterstützung und Hilfe über Krankenkassen.
Desweiteren würden bei einer Legalisierung massenweise Kosten, verursacht durch polizeiliche Ermittlungen, Gerichtsverfahren und Haftaufenthalte wegfallen. Im Endeffekt wäre das bestimmt nicht teurer als das mit aktueller Verbotspolitik der Fall ist.

Ein weiterer bisher nicht genannter Vorteil einer kontrollierten Vergabe wäre, dass nur noch reiner Stoff in Umlauf käme. Das heißt, Drogenkonsumenten würden deutlich weniger krank werden und es würde zudem keiner mehr durch verunreinigten Stoff sterben.

Es ist einfach ein absolutes Unding, das kranke Menschen in Deutschland wegen ihrer Krankheit kriminalisiert und verfolgt werden. Allein diese Tatsache müsste einen aufgeklärten Menschen heutzutage zum umdenken bewegen.

P.S.: Um mal kurz auf den Preis von z.B. Heroin zu sprechen zu kommen. Heroin wird durch einen ganz simplen chemischen Prozess aus Opium gewonnen. Opium wächst in Form von Schlafmohn fast überall.
Heroin dürfte also nicht viel teurer sein als Gewürze wie Pfeffer oder ne Scheibe Brot.
 
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@Andiac
Ich befürworte das Substitutionsprogramm, allerdings sollte man an der Stelle nicht verschweigen, dass ein nicht unerheblichen Anteil der Teilnehmer noch einen Beikonsum haben, der nicht gerade ungefährlich ist.
 
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@ Jelais99

Ich will und wollte nichts verschweigen. Es ist sicherlich richtig, dass viele Substituierte Beikonsum haben. Das hat viele Gründe. Einer ist, dass Methadon eben leider deutlich anders wirkt als Heroin und sogar sehr depressiv macht.
Würde man diesen Leuten statt Methadon gleich Heroin geben, würden sie logischerweise keinen (oder kaum noch) Beikonsum mit Straßenheroin haben.
Das sogenannte Beikonsumproblem liegt aber sicherlich hauptsächlich in der Tatsache begründet, dass die Süchtigen eben von vornherein nicht nur einen einzigen Stoff konsumiert haben, sondern sie waren und sind polytoxicoman.
Der Konsum verschiedener solcher Substanzen gleichzeitig oder nacheinander ist sicherlich mitunter sehr gefährlich. Aber das liegt nicht in der Substitution oder kontrollierten Vergabe begründet. Das bringen diese Leute als Krankheitsbild leider mit sich.
 
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Was mich jetzt aber stört dass man von einer Drogenkontrolle im Allgemeinen redet.. ich kann das gut verstehen bei Heroin, Crack, und diesen auf Batteriesäure basierenden Speedverschnitt "crystal"..

Aber was kann man hier kontrollieren ? Man kann die verschmutzten Drogen von der Strasse wegbekommen! Man kann sehen wie viel konsumiert wird und mit dem Umsatz Therapien anbieten.

Aber das ist nicht die breite Masse um die es mir geht.

Die breite Masse wird nie mit diesen Drogen in Verbindung kommen.. Und sollte auch in einen Zukunftsmodell NIE in einem Topf geschmissen werden wo Hanfkonsumenten und kranke Heroin, Crack, Crystal Menschen zusammenfinden. wie das jetzt der Fall ist! (den genau hier komm man in Verbindung mit neuem Zeug)

Hier muss man eine Trennung machen.. diese Drogen machen hochgradig abhängig also sollte hier andere Richtlinien geben als bei Hanf, welches mein Hauptanliegen ist.

Hanf sehe ich nicht als ein Problem, und bringt man auch vernünftige Aufklärung an den Mann so gehen die auch nicht betrifft zur Schule am Morgen.. nicht so wie jetzt dass die nicht mal wissen was sie einnehmen.. und Grass rauchen wo das Streckmittel mehr als schadet. oder diese Hanfkopien "Kräutermischungen"

Also für mich muss es Trennungen geben.. Hanf und das andere Zeug.

a.
Hanf ist wie in Holland ein gutes Mittel das sauber und Menschlich zu handhaben und was sich bewährt hat.

b.
Bei allen anderen Drogen sollte es eine Stattliche Kontrolle geben und nur der Statt verdient an diesem und kann das Geld ins System wieder zurückgringen. ( heir kann ich mir aber schwer vorstellen wie das der Staat mit Bürokraten gut machen will ;)


.. in so einer Art kann das gut Funktionieren und wird bestimmt weit mehr bringen als das was wir jetzt haben. Wo nur die Mafia Geld macht und mit dem Geld noch schaden anrichtet.

das ist ein Loch ohne Boden und das kann man nicht Stopfen.



.. alles andere bringt nur wieder neue Konsumenten und Probleme mit sich. Denke ich ;)
 
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Natürlich sind die verschiedenen Drogen unterschiedlich. Und deshalb muss auch mit deren Konsumenten differenziert umgegangen werden.
Allerdings ist die Argumentationsbasis für die Entkriminalisierung bei allen Drogen die gleiche.

Zum einen gibt es ein menschliches Grundbedürfnis auf einen Rausch. Es muss für jeden erlaubt sein, da seinen indiviuellen Weg zu finden und zu gehen.
Und zum anderen gibt es Menschen, die krank sind und nach solchen Rauschzuständen süchtig sind.
Diese Leute sind in erster Linie krank und müssen auch menschenwürdig so behandelt werden.

Dazu kommt noch das Problem, dass sich durch Verbote kriminelle Strukturen und Organisationen bilden.
 
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Die Auswirkungen von Heroin auf die menschliche Psyche sind aber auch nicht gerade harmlos, von den körperlichen Schädigungen einmal abgesehen. Daher nehmen sich Heroin und Methadon nicht sehr viel.
 
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Die Auswirkungen von Heroin auf die menschliche Psyche sind aber auch nicht gerade harmlos, von den körperlichen Schädigungen einmal abgesehen. Daher nehmen sich Heroin und Methadon nicht sehr viel.

Doch. Es gibt leider z.T. sehr beträchtliche Unterschiede.
Methadon verursacht bei Dauerkonsum körperliche (organische) Schäden. Bei Heroinkonsum (reines Heroin) sind bislang keinerlei schädliche körperliche Konsequenzen festgestellt worden.
Methadon macht noch viel stärker körperlich abhängig als Heroin. Der Entzug von Methadon ist noch viel schlimmer und dauert auch bedeutend länger.
Hinzu kommen die Unterschiede in der Wirkung auf die Psyche. Mit Heroin kann man z.T. sogar schlimmste Depressionen "bekämpfen". Metahdon hingegen macht sogar stark depressiv, antriebs- und lustlos.
Gemeinsamkeiten gibt es sicherlich auch. Beides macht körperlich abhängig. Beide Stoffe besetzen die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Und beides wirkt schmerzlindernd.
Für einen Außenstehenden mögen die Unterschiede nicht besonders groß sein, für die Betroffenen/Konsumenten hingegen schon.

Darin sehe ich auch das Grundproblem der Drogenpolitik.
Die Entscheidungsträger sind Nicht-Betroffene/Nicht-Konsumenten, und sie machen sich nicht oder nur sehr unzureichend die notwendige Mühe, sich in die Konsumenten hinein zu versetzen.
 
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Zum einen gibt es ein menschliches Grundbedürfnis auf einen Rausch. Es muss für jeden erlaubt sein, da seinen indiviuellen Weg zu finden und zu gehen.

Mit jemandem mit so einer Einstellung braucht man wirklich nicht du diskutieren.
Ein Rausch durch Drogen irgendwelcher Art ist kein Bischen natürlich und hat auch nichts mit einem Grundbedürfnis zu tun. Wer so ein Bedürfnis hat, ist einfach krank.
 
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Anstatt euch immer wieder an den Kopf zu werfen, dass die Meinung des jeweils anderen nicht haltbar ist, wäre doch mal die Frage überlegenswert weswegen denn Menschen in kleinem oder großem Ausmaß zum Rausch tendieren. Seis ein durch chemische oder natürliche Drogen induzierter (Alkohol gehört natürlich dazu). Was ist die gesellschaftliche Funktion des Rausches? Sind die Drogensüchtigen oder Alkoholabhängigen lediglich Ausnahmen von etwas, das ansonsten total harmlos ist, oder sind die sogenannten 'Kranken' vielleicht doch eher die sichtbaren Spitzen eines gesellschaftlichen Eisberges?
 
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Rausch ist etwas, dass es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben hat. Auch Drogen hat es schon immer gegeben. Ein interessanter Artikel dazu findet sich hier: http://www.strassenfeger.org/archiv/article/2278.0008.html
.
Ich finde es im übrigen zweifelhaft, zu behaupten, allein der Konsum von Drogen sei schon krankhaft. Ich denke eher der Umgang macht es.


@ th3o

Ich versteh nicht so recht, wo du mit deiner Frage genau hin willst.
Entscheidend ist, dass wir Menschen sind und auch ein Recht darauf haben, wie Menschen behandelt zu werden. Egal ob wir krank sind oder gesund.
Was denkst du denn, welche Rolle der Rausch in der Gesellschaft spielt? Und was genau hat das mit der Frage nach der Legalisierung/Entkriminalisierung zu tun?
 
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