Quo vadis BTMG?

Psychedelika (bestimmte) sind doch schon legal, als Medikamente. Wenn jemand Heilung braucht, sollte zum Arzt gehen und nicht sich irgendwelche Pilze reinziehen. Und für Spiritualität brauch man keine Drogen. Bei den Altersgrenzen beim Alkohol bin ich absolut dafür (plus eine deutliche Abgabe fürs Gesundheitswesen)
 
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Dem begleitenden Trinken gehts ja zum Glueck bald an den Kragen.
Ich gehe davon aus, dass die Altersgrenze fuer Bier und Wein auch noch kommen wird.
Wobei die Aussage einiger Minister ja - durch die Blume - schon war, dass wir in Deutschland mehr Bier trinken sollen, den Brauereien ginge es ja so schlecht... Also vielleicht doch nicht, um der Wirtschaft nicht zu schaden...

Die Zuckersteuer begruesse ich auch sehr, und das sage ich als jemand der selber das suesse Zeug (zu) gerne trinkt. Meine Hoffnung ist es, das die Hersteller dann auf zuckerreduzierte Rezepturen umsteigen, ohne gleich alles durch Suesstoff zu ersetzen.

Gerne auch - vorallem angesichts der aktuellen Diskussionen ueber deren Suchtgefahr - eine "Social Media Abgabe" fuer die grossen Algoritmus-gesteuerten Anbieter. Es sind dabei eindeutig nicht nur Kinder und Jugendliche suchtgefaehrdet.

Das alles sind Verhalten, die man den Menschen nicht austreiben kann.
Verbote helfen kaum bis garnicht. Also regulieren und besteuern. Auf dass das Wort "Steuer" auch mal zu seinem Wortsinn kommt, und den Verbrauch "steuert" :P
Das eingenommene Geld kann man dann dafuer aufwenden die Regularien auch durchzusetzen und entstehenden Schaden auszugleichen, und dann bleibt vielleicht noch was uebrig um die Allgemeinheit zu foerdern.

Einige der (vorallem koerperlich) gefaehrlichsten Dinge sollten aber nicht erlaubt sein. Alkohohl ist da aber eigendlich schon oben dabei, aber hey, das ist ja Kulturgut.
 
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FunFact am Rande (auch wegen Dürre und so):
Die Cannabispflanze kommt mit Dürre wunderbar zurecht ... in der Blüte wäre Regen beim outdoor-Anbau sogar eher schlecht (kompakt blühende Pflanzen fangen dann schnell an, zu schimmeln).
Die Pflanze braucht relativ wenig Wasser. Dieses Jahr hatte ich zum ersten mal eine, die wohl zu viel Sonne bekommen hatte (Verbrenungen an den Blättern).

Für 1 Liter Bier (gebraut nach deutschem Reinheitsgebot) benötigt man ca. 20L Wasser.
Der deutsche Bierkonsum (korrekter: deutsche Brauereien) hat also im Jahr 2025 (7,8Mrd Liter Bier und Biermischgetränke wurden 2025 verkauft) 156Mrd. Liter Wasser verbraucht. 2025 war das erste Jahr seit der Erfassung, wo in deutschen Brauereien weniger als 8Mrd. Liter gebraut wurden ... davor waren es also immer über 160Mtd Liter Wasser. Und viele Brauereien haben das Recht, fast umsonst und unbegrenzt abzupumpen.
In Bielefeld war es früher an "Brautagen" sogar verboten "in die Bache zu schiffen" ... oder am Bach Wäsche zu waschen. Und das war OK ... alle fanden leckeres Bier wichtiger als saubere Wäsche oder das Gefühl, einfach mal in den Bach zu pissen.

Der Cannabis-Anbau der letzten 2 Jahre hat wahrscheinlich weniger Wasser verbraucht ... der Outdoor-Anbau verbraucht nichtmal Energie (die gibts von der Sonne gratis), und die Pflanzen verstoffwechseln CO2. Das tun Hopfen und Malz allerdings auch.

Übrigens:
"Bier ist billiger als Benzin. Fahr nicht fort, Sauf im Ort".

@Ranayna
Bei der Kombination "kiffen" und "Steuer" muss ich immer an diesen Song denken:
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigenartiger Vergleich, in welcher Form kann man Cannabis trinken? Natürlich benötigt die Herstellung eines Getränks mehr Wasser, es hat ja auch einen völlig anderen Zweck. Der Anteil alkoholfreien Biers an der Gesamtmenge steigt zudem auch immer weiter, liegt in Deutschland immerhin schon bei ca. 10%.
 
@Incanus : Hast du vergessen, dass es in diesem Thread zu 80% um “Kiffen = gut, Alkohol = schlecht” geht?
 
Wenn Du etwas sarkastisch oder witzig meinst, dann schreibe das doch bitte dazu, sonst kann man es nicht richtig deuten.
 
War weder sarkastisch noch witzig gemeint. Hier:

Vergleichende Übersicht​

KriteriumCannabisAlkohol
Tödliche ÜberdosierungExtrem unwahrscheinlichMöglich (Alkoholvergiftung)
Physische AbhängigkeitGering bis gar nichtSehr hoch (Entzug lebensgefährlich)
Psychische AbhängigkeitModeratHoch
GewaltbereitschaftSinkt / BeruhigendSteigt / Enthemmend
Organische SchädenGeringer (Hauptrisiko Atemwege bei Verbrennung)Sehr hoch (Zellgift für Leber, Hirn, Herz)
PsychoserisikoErhöht (besonders bei Jugendlichen)Gering (außer im Entzug/Delir)
Medizinischer NutzenHoch (Schmerz- und Anfallstherapie)Nicht vorhanden
 
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Und wie kommt man davon darauf, dass Kiffen gut sei? Die Verharmlosung des Cannabis-Konsums nimmt hier schon groteske Züge an.
 
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Ist ja auch etwas anderes, als was Du zuerst gesagt hast. Weder Cannabis noch Alkohol sind per se Teufelswerk, kommt immer auf den Umgang und die jeweilige Person an. Beides sollte aber nicht verherrlicht oder die jeweiligen Risiken verharmlost werden.
 
Nein, da gebe ich dir Recht. Aber alles auf die Goldwaage legen, hilft auch nicht und ich bezog mich einfach nur auf die Aussage von Axxid, der hat die These aufgeworfen, dass Cannabis 'gut' ist.
 
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Organische SchädenGeringer (Hauptrisiko Atemwege bei Verbrennung)
Das nenne ich schon Verharmlosung. Rauch gehört in keine Lunge, Krebs empfinde ich nicht als "geringes Risiko", Kiffen ist keine "medizinische Anwendung". Dafür gibt es andere, weit aus gesündere Einnahmeformen. Wenn jemand unbedingt einfach nur high sein möchte, sollte sich entsprechende Kekse backen.
 
MAYvonBlei schrieb:
Rauch gehört in keine Lunge
MAYvonBlei schrieb:
Kiffen ist keine "medizinische Anwendung"
Kiffen ist nur eine Form der Anwendung, die jetzt mal wieder impliziert wird. Ich habe nur über Cannabis allgemein geschrieben, nichts von 'Kiffen'. Aber wie geht die Diskussion eigentlich beim Alkohol weiter? Ist immerhin ein Zellgift und keine Einnahmeform ändert etwas an dieser Tatsache. Über das Suchtpotenzial wollen wir jetzt auch nicht schon wieder schreiben, oder?
MAYvonBlei schrieb:
Das nenne ich schon Verharmlosung
Nichts verharmlost. Alkohol ist ein Zellgift und tötet Zellen (wie die Bezeichnung schon vermuten lässt). Cannabis wird (auch) als Medizin verschrieben, Alkohol taugt nur zur geringen äußerlichen Anwendung, es gibt keine weitere. Ist also keine Verharmlosung, wenn man urteilt, die gesundheitlichen Risiken sind bei Cannabis einfach kleiner wie bei Alkohol. Aber es wird nur darauf rumgeritten, dass Cannabis nicht harmlos sei. was bislang kein Diskussionsteilnehmer, der Cannabis befürwortrt, behauptet. Die Risiken von Alkohol werden dagen von den Befürwortern regelmäßig kleingeredet. Oder gar nicht erwähnt, weil die Diskussion darüber für Alkohol nicht zu gewinnen ist. Faktenlage und so.
 
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Doch, es es ging um Kiffen und da ist das Risiko von Krebs eindeutig da (schätzungsweise 80% der Cannabiseinnahme in D geht übers Rauchen). Zu andern Formen oder medizinischen Anwendung habe ich mich nicht wertend geäußert. Ich habe mich auch nicht zum Alkohol geäußert. Lass bitte die Drogen ausm Kopp, da verstehst Du das geschriebene besser :freak:;)
 
@Samurai76: Das ist doch die gleiche Argumentationsspirale wie jedes Mal. Nur weil man was gegen Cannabis sagt ist man nicht automatisch Alkoholbefürworter. Es scheint Menschen zu geben, die regelmäßig einen Rausch benötigen und daher die verschiedenen Rauschmittel als mehr oder weniger gleichwertige Alternativen ansehen und abwägen. Das muss aber nicht jeder so sehen. Man kann Cannabis ablehnen ohne Alkohol zu befürworten oder zu verharmlosen.
Ich habe leider im Bekanntenkreis Opfer von unterschiedlichen Drogen in der einen oder anderen Form.
 
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'Kiffen' wurde von Axxid eingeworfen, deutlich Contra. Alle anderen schreiben von Cannabis. Mag Dir, MAYvonBlei und Incanus nicht in die Meinung passen, ist aber so. Genialer Schachzug, man diskutiert anschließend nicht mehr über Cannabis und Alkohol, in welcher Form auch immer konsumiert wird, sondern nur noch um das böse kiffen. Leck mich am Arsch, das ist immer so dermassen krass, ich kanns echt nkaum glauben.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Ich habe leider im Bekanntenkreis Opfer von unterschiedlichen Drogen in der einen oder anderen Form.
Das tut mir leid um deine Bakannten, zeigt aber deutlich, jede Droge kann missbraucht werden. Fast jede Droge kann zum Tod führen, ABER es gibt keine bestätgiten Toten durch Cannabiskonsum. Gibt es nicht, braucht keiner probieren. Die letale Dosis Cannabis liegt so hoch (1.500 Pfund, also 680 Kilogramm Marihuana innerhalb von 15 Minuten rauchen müsste. Wie gesagt: praktisch unmöglich.), du stirbst bei dem Versuch eher an Sauertstoffmangel. Oder du bekommst die Dosis auf einmal auf den Kopf gefallen. Das kann dann auch tödlich wirken. Scheint bei ALLEN anderen Drogen aber anders zu funktionieren. Man könte natürlich auf die Idee kommen, einfach alles zu verbieten. Also alles, auch Zigaretten (!). Das das nicht so gut funktioniert, hat die Prohibition in den USA gezeigt, statt nach unten, war das die Konsumstärkste Zeit. Verbote funktionieren also nicht. Nachweislich. Da Alkohol und Tabak weiterhin legal sind, sollten Drogen, die Nachweislich geringere Schäden und ein geringeres Suchtpotenzial haben, auch alle freigegeben werden. Die harten Drogen (Meth, Heroin etc.) nicht, aber der Konsum sollte trotzdem, wie der Besitz zum Eigengebrauch, Straffrei bleiben und/oder werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich Dich an Deinen ersten Beitrag hier heute erinnern?
Axxid schrieb:
“Kiffen = gut, Alkohol = schlecht” geht?
Samurai76 schrieb:
Die Fakten lassen halt keinen anderen logischen Schluß zu.
Also bist Du auf diesen Zug aufgesprungen.
Samurai76 schrieb:
Fast jede Droge kann zum Tod führen, ABER es gibt keine bestätgiten Toten durch Cannabiskonsum.
Womit wir wieder bei der Verharmlosung sind, es gibt andere Schäden als den direkten Tod durch eine solche Droge. Psychosen können auch zum Suizid führen.

Den ganzen Rest kommentiere ich jetzt nicht, das ist ja schon mindestens einhundert Mal durchgekaut worden.
 
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Lol... ich darf Dich mal zitieren:

Axxid schrieb:
“Kiffen = gut, Alkohol = schlecht” geht?

Samurai76 schrieb:
Die Fakten lassen halt keinen anderen logischen Schluß zu.
Somit haben sich Deine "Erklärungsversuche" erübrigt....

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:) @Incanus Da haben wir uns Überschnitten
 
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