RAM-Test (Karhu) zeigt keine Fehler an?

Fabian_otto

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Hi liebe CBler,

da ich ab und zu Programmabstürze habe, teste ich im Hintergrund mit RAM Test meinen Arbeitsspeicher. Er läuft auf normalem XMP-Profil, scheint aber nicht ganz stabil zu sein (3200er mit Standard-Timings) auf X370 mit Ryzen 5600. Gerade ist ein Programm abgestürzt, aber RAM Test läuft weiter und meldet keinen Fehler. Ist es dann definitiv NICHT der Ram? Aus der Ereignisanzeige werde ich nicht viel klüger. Oder verursacht RAM-Test durch seine Speicher-Evaluation das spontane Schließen anderer offener Programme?

Viele Grüße!
 
Software-RAM-Tests sind nie 100%, aber im Normalfall sollten die schon Probleme anzeigen. hast du Mal Prime95 laufen lassen?

Aktuelles Bios? Arg alt dürfte es nicht sein bei dem 5600er..
 
Ein RAM-Test sieht eigentlich so aus:
ramcheck-lx-ddr4-ddr3-tester.jpg

Eine Software wie Karhu ist eher ein "PC-Selbst-Test": Sie testet Netzteil, Mainboard, CPU, RAM und auch ein bißchen die Grafikkarte. Zeigt eine Selbsttest-Software Fehler an, ist irgendein Teil im PC möglicherweise defekt. Der Umkehrschluß funktioniert nicht: Zeigt eine Selbsttest-Software keine Fehler an, heißt das nicht, daß der der PC fehlerfrei funktioniert.

Was eine Software-Lösung grundsätzlich nicht kann: Einzelne Teile auf Fehlerfreiheit testen. Dafür braucht es Spezialequipment.
 
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Vielleicht sollten wir erstmal vorne anfangen?
Hast du jeden Tag mehrere Abstürze speicher deine Settings im Bios als Profil ab und setz auf Defaults zurück (ggf. Lüftersteuerung danach anpassen, damit man keinen Tinitus von spontanem Turbinenbetrieb bekommt).
Damit ist der RAM dann auch verdammt lahm aber das wollen wir ja. Treten dann immer noch Abstürze auf ist es ein Software- oder Hardwareproblem. Hier sind definitiv genaue Daten zur verbauten Hardware und der verwendeten Software hilfreich.

Wenn alles auf den RAM schließen lässt, weil nach dem Reaktivieren vom XMP die Fehler erneut auftreten, kannst du diverse Tests machen. Aber auch da bitte genaue Einstellungen von Karhu mitteilen! Ein Nebenbeitest mit 4GB oder so bringt dir gar nix. Karhu nutzt man idR. so, dass abzgl. des von Windows benötigten RAMs noch so 1-3GB übrig bleiben...da is meist nicht viel mit großartig nebenbei viele Programme nutzen. Ab 10.000% kann man dann so langsam von Stabilität ausgehen. Wie @Wechsler aber zurecht sagt, Sicherheit gibt das nicht, nur Wahrscheinlichkeiten.

Auch wäre es sinnvoll zu schauen, ob es immer dieselben Programme sind die abstürzen oder das willkürlich passiert. Manchmal ist auch Software einfach sche**e geschrieben.



Bitte also erstmal vorne anfangen und nicht direkt ohne eindeutige Fakten mittendrin, sonst folgen hier erstmal drei Seiten Durcheinander-Spekulation, zwei Seiten Offtopicdiskussionen über die Sinnhaftigkeit von Tests und noch ne Seite Diskussion was der TE eigentlich wollte, weil das mittlerweile vergessen wurde. :D
 
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Wie schließen sich die Programme? Mit Fehlermeldungen? Oder einfach so? Wie sieht die Speicherauslastung dabei aus?

Kenne jemand, bei dem schlossen sich auf dem Arbeitslaptop auch immer wieder Programme wie Outlook wegen zu wenig Arbeitsspeicher (und weil er Azubi war bekam er keinen vollwertigen Entwicklerlaptop... logisch).

Allgemeines zu Fehlern:
Grundsätzlich ist das Problem, dass es eigentlich unmöglich ist, die Fehlerfreiheit festzustellen. Es ist halt eher so dass das "Fehlen von Fehlern" diesen Schluss nahelegt.

Ist halt wie die Suche nach Gott: Man kann nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt, aber man könnte beweisen, dass es ihn gibt, indem man ihn findet. Und so ist es im Grunde mit Fehlern auch.
 
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Falls es nur um das Testen vom RAN geht, ist MemTest86 in der UEFI Version sehr empfehlenswert. Wird über USB beim PC-Start ausgeführt. Je nach Größe des RAM kann das aber dauern. Bei meinen 32GB 3600 CL18 hats 6 Stunden gedauert.
 
Fabian_otto schrieb:
teste ich im Hintergrund mit RAM Test meinen Arbeitsspeicher.
Wieso im Hintergrund? Software-RAM-Prüfung unter Windows ist eh schon fragwürdig, du treibst es noch ins absurde, weil du den Teil des RAMs der von offenen Anwendungen belegt wird, gleich mal komplett ausschließt.
Fabian_otto schrieb:
Gerade ist ein Programm abgestürzt, aber RAM Test läuft weiter und meldet keinen Fehler.
Ja, wie soll der Test denn RAM testen, wo er gar keinen Zugriff hat, weil der von einem anderen Programm genutzt wird?

Fabian_otto schrieb:
Ist es dann definitiv NICHT der Ram?
Deine Schlussfolgerungen sind schon echt fast lustig :D
Weißt du eigentlich, was du da überhaupt machst?


Teste den RAM mit Memtest86
 
Drewkev schrieb:
Die Frage ist wie du darauf kommst? Weil aus dem Grund machst du ja Karhu etc. pp.
ich habe abstürze und dann folgende Meldung in der Ereignisanzeige:

"Windows hat diagnostiziert, dass der virtuelle Speicher unzureichend ist. Die folgenden Programme belegten den meisten virtuellen Speicher"
 
Fabian_otto schrieb:
"Windows hat diagnostiziert, dass der virtuelle Speicher unzureichend ist. Die folgenden Programme belegten den meisten virtuellen Speicher"
Also hast du an der Auslagerungsdatei rumgespielt und die nicht automatisch von Windows verwalten lassen?
 
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Es sollte erwähnt werden, dass memtest86 und Karhu sehr unterschiedliche Tests fahren.

memtest86 deckt eher Fehler auf, die auf defekte Speicherzellen zurückzuführen sind.
Karhu ist eher darauf ausgelegt falsche ("zu scharfe") Speichersettings aufzudecken.
(Zweimal "eher" benutzt, weil beide Programme jeweils auch die anderen Fehler erkennen können, aber eben nicht besonders dafür ausgelegt sind).

Zu behaupten, die Benutzung der einen oder anderen Software sei besser, ist meiner Meinung nach falsch.
Ich empfehle bei Bedenken, ob die Speicher eine echte "Macke" haben könnten, memtest86 zu benutzen (USB-Boot bzw. Hauptsache nicht Windows).
Generelle Instabilitäten, die durch Lastwechsel, falsch gewählte RAM Settings usw. auftreten, würde ich versuchen mit Karhu zu erkennen. Dann aber mit maximaler RAM-Auslastung. Dass dieses unter Windows läuft ist Sinn der Sache und kein Nachteil.
 
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Nero1 schrieb:
Vielleicht sollten wir erstmal vorne anfangen?
Hast du jeden Tag mehrere Abstürze speicher deine Settings im Bios als Profil ab und setz auf Defaults zurück (ggf. Lüftersteuerung danach anpassen, damit man keinen Tinitus von spontanem Turbinenbetrieb bekommt).
Damit ist der RAM dann auch verdammt lahm aber das wollen wir ja. Treten dann immer noch Abstürze auf ist es ein Software- oder Hardwareproblem. Hier sind definitiv genaue Daten zur verbauten Hardware und der verwendeten Software hilfreich.

Wenn alles auf den RAM schließen lässt, weil nach dem Reaktivieren vom XMP die Fehler erneut auftreten, kannst du diverse Tests machen. Aber auch da bitte genaue Einstellungen von Karhu mitteilen! Ein Nebenbeitest mit 4GB oder so bringt dir gar nix. Karhu nutzt man idR. so, dass abzgl. des von Windows benötigten RAMs noch so 1-3GB übrig bleiben...da is meist nicht viel mit großartig nebenbei viele Programme nutzen. Ab 10.000% kann man dann so langsam von Stabilität ausgehen. Wie @Wechsler aber zurecht sagt, Sicherheit gibt das nicht, nur Wahrscheinlichkeiten.

Auch wäre es sinnvoll zu schauen, ob es immer dieselben Programme sind die abstürzen oder das willkürlich passiert. Manchmal ist auch Software einfach sche**e geschrieben.



Bitte also erstmal vorne anfangen und nicht direkt ohne eindeutige Fakten mittendrin, sonst folgen hier erstmal drei Seiten Durcheinander-Spekulation, zwei Seiten Offtopicdiskussionen über die Sinnhaftigkeit von Tests und noch ne Seite Diskussion was der TE eigentlich wollte, weil das mittlerweile vergessen wurde. :D
werde am WE mal alles zurücksetzen und dann testen. bisher liefen memtest und karhu sowie prime95 fehlerfrei durch.
Ergänzung ()

tollertyp schrieb:
Wie schließen sich die Programme? Mit Fehlermeldungen? Oder einfach so? Wie sieht die Speicherauslastung dabei aus?

Kenne jemand, bei dem schlossen sich auf dem Arbeitslaptop auch immer wieder Programme wie Outlook wegen zu wenig Arbeitsspeicher (und weil er Azubi war bekam er keinen vollwertigen Entwicklerlaptop... logisch).

Allgemeines zu Fehlern:
Grundsätzlich ist das Problem, dass es eigentlich unmöglich ist, die Fehlerfreiheit festzustellen. Es ist halt eher so dass das "Fehlen von Fehlern" diesen Schluss nahelegt.

Ist halt wie die Suche nach Gott: Man kann nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt, aber man könnte beweisen, dass es ihn gibt, indem man ihn findet. Und so ist es im Grunde mit Fehlern auch.
RAM (32GB) wird kaum zu 60% genutzt. Auf einmal Fehlermeldung und Programme stürzen ab.
 
Fabian_otto schrieb:
RAM (32GB) wird kaum zu 60% genutzt. Auf einmal Fehlermeldung und Programme stürzen ab.
Und das mit der Auslagerungsdatei hast du jetzt einfach ignoriert wieso?
 
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Fabian_otto schrieb:
ich habe abstürze und dann folgende Meldung in der Ereignisanzeige:

"Windows hat diagnostiziert, dass der virtuelle Speicher unzureichend ist. Die folgenden Programme belegten den meisten virtuellen Speicher"
Die Fehlermeldung ist doch eindeutig, wie es @rg88 schon sagte, die Einstellungen der Auslagerungdatei paßt nicht.
 
Lass dein Betriebssystem deinen virtuellen Arbeitsspeicher verwalten.

Ich verstehe es seit 25 Jahren nicht, es hat noch nie irgendwas gebracht den virtuellen Speicher zu deaktivieren, warum macht man das, bzw. wenn ich schon meine daran rumpfuschen zu müssen, dann stell ich das halt wieder auf "auto" zurück, wenns in der Fehlermeldung steht, weil es zu Fehlern kommt.

Der Tipp mit dem deaktivieren war schon immer scheiße und ists auch heute noch, genauso wie das einstellen der richtigen Anzahl der CPU Kerne in MS Config.
 
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