Bericht Resident Evil Requiem: Top auf dem Steam Deck und mit Radeon RX im Desktop

He4db4nger schrieb:
läuft auch unter macOS ziemlich problemlos.

BloodGod schrieb:
Mit allen drum und dran? Pathtracing etc pp?
Geek rule #1

Wenn es auf dem eigenem PC meistens "ganz gut" funktioniert, wird in Foren daraus "ziemlich gut" und bei YT wird die Lösung als der Heilige Gral des Gaming dargestellt.

Wie zum Beispiel diese diversen Videos wo irgendwelche Leute total begeistert sind weil sie Steam OS/Bazzite/Chimera auf ihrem alten HTTPC zum laufen bekommen haben

In diesen Videos wird immerzu die gleichen acht bis zehn super optimierten Spiele gezeigt. Natürlich wird aus diesem mini Sample abgeleitet das Linux für Gaming besser wäre als Windows 11...

Realität ist dann das Linux Gaming auf Steam OS Basis nix für high FPS Gaming ist und funktionierendes Framegen, Path Tracing, Reflex oder HDR etc zur Glückssache verkommen
 
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"Intel hingegen bleibt mit Raytracing unspielbar"

Wenn die Open-World bei MESA sich seit mehren Jahren nur auf AMD stürzt.

Kein OS fummeln, keine Parameter. 1:0 Windows

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nyster schrieb:
Mein Punkt ist: 2010 war AMD nicht die klar bessere Wahl.

Der freie Treiber hatte nicht die Qualität des heutigen. Für mich war der damalige freie Treiber schon deutlich besser als mich dem freien Treiber von Nvidia herum zu ärgern. Damit ging schon direkt KMS, VT-Switch, Suspend/Resume. Und OpenGL hat für Quake3 und GNOME gereicht.

Alles Sachen die mit dem freien Nvidiatreiber ein Desaster waren, außer man hätte viele Jahre gewartet. Und der quellgeschlossene von Nvidia sowieso nicht. Bis der KMS konnte und man beim VT-Switch nicht nervös wurde. VT-Switch und Suspend is ja heute noch ein Problem mit Nvidia, weil der VRAM vergessen kann.

AMD hat einiges lernen müssen, aber Torvalds und die DRM-Maintainer haben da gute Integrationsarbeit geleistet.

TLDR
Wer in 2010 von einem Laptop mit Intel iGPU auf ein Laptop mit AMD GPU/iGPU gewechselt ist, musste nicht weinen.

PS: Ich habe viele Jahr auf die Tabellen bei Xorg gestarrt und gewartet da sein Feld grün wird :)
 
rarp schrieb:
Und wieder nur Windows vs Linux, macht echt keinen Spaß mehr.
Wir könnten auch noch MacOS sowie Xbox und PlayStation mit rein nehmen :heilig:

Solche Diskussionen sind auch wichtig, so lernt man von einander und man entdeckt vielleicht auch was neues? Jedes System hat eine Vor- und Nachteile. Wichtig ist zu wissen, das nicht jeder von uns den gleichen Wissenstand hat.
Ich verstehe was du meinst (ähnliche wie der Konsolenkrieg Xbox vs PlayStation), aber es ist dennoch wichtig, da die verschiedenen OS nicht nur fürs Gaming ist.
 
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contractor schrieb:
die Lösung als der Heilige Gral des Gaming dargestellt
Naja. Das macht aber auch kaum jemand wirklich ernsthaft.
Für die meisten ist ja unbestritten Windows fürs Gaming angenehmer zu benutzen als ein Linux.
Bei der Nutzung von Linux gehts ja eher darum, sich von Softwareherstellern wie Microsoft (die ja teilweise auch eine fragwürdige Geschäftspolitik fahren) unabhängiger zu machen.
Und dafür ist man dann sogar bereit in Kauf zu nehmen, das Dinge vielleicht schlechter laufen.

Und klar gibts auch immer Leute die zeigen, was möglich ist. Aber das ist ja auch ok. Sieh es als eine Form des Marketings. :-) Ich mein, bei kommerziellen Firmen wie Microsoft wirds ja auch hingenommen das die Marketing machen. Und die machen es im richtig großen Stil. Im Vergleich dazu sind ja ein paar Youtuber die ein bisschen "flexen" wollen regelrecht harmlos.
Und wenn man das kritisiert, dann sollte man es konsequent machen oder zumindest entsprechend einordnen.
 
andy_m4 schrieb:
Und klar gibts auch immer Leute die zeigen, was möglich ist. Aber das ist ja auch ok. Sieh es als eine Form des Marketings. :-) Ich mein, bei kommerziellen Firmen wie Microsoft wirds ja auch hingenommen das die Marketing machen. Und die machen es im richtig großen Stil. Im Vergleich dazu sind ja ein paar Youtuber die ein bisschen "flexen" wollen regelrecht harmlos.
Und wenn man das kritisiert, dann sollte man es konsequent machen oder zumindest entsprechend einordnen.

Was willst du mit diesem Textberg sagen?

Inhaltlich hast du nichts beigetragen, nur plump relativiert.

Linux Gaming ist weiterhin nicht wirklich brauchbar und funktioniert nur für die paar Spiele richtig gut, die immer wieder gezeigt werden.

Du veteidigst dieses Cherry Picking und bestätigst was ich geschrieben habe:

Gaming in Linux ist überbewertet und die Community stellt das ganze Thema deutlich wohlwollender dar als es in der Realität ist.

Siehe Anti Cheat, schlechte Frametimes bei hohen FPS, Kaputtes Rayteacing, Kaputtes HDR, kein Framegen etc.

Mit all diesen Einschränkungen kann man feststellen das Linux nur für Handhelds mit minimum Settings und indie games geignet ist.

High Ende Gaming sowie fast alle technischen Innovationen der letzten Jahre indet man nicht bei Linux m

Da hilft auch kein schön reden...
 
contractor schrieb:
Linux Gaming ist weiterhin nicht wirklich brauchbar und funktioniert nur für die paar Spiele richtig gut, die immer wieder gezeigt werden.
Für "die paar" 93% der Steam Spiele funktioniert es gut. Ob die immer gezeigt werden, weiß ich nicht. ;)
https://www.computerbase.de/forum/t...it-radeon-rx-im-desktop.2266807/post-31353894

Update: Aber jetzt wird es etwas öde, denn wir drehen uns im Kreis. Es gibt halt Leute, für die sind 93% ganz wenig und es gibt welche, für die ist es weitaus genug.
 
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contractor schrieb:
Linux Gaming ist weiterhin nicht wirklich brauchbar und funktioniert nur für die paar Spiele richtig gut, die immer wieder gezeigt werden.

Ich weiß zwar nicht, was das für Spiele sein sollen, aber bislang funktionierte jedes Spiel reibungslos, inkl. DLSS 4.5, Framegen und RayTracing.

Nichtsdestotrotz muss für Linux noch viel Arbeit geleistet werden, damit die Leistung weiterhin verbessert wird, insbesondere hinsichtlich PathTracing.
 
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manche scheinen sich von Linux Artikeln regelrecht angegriffen zu fühlen, klickt halt nicht drauf.

Danke für den Bericht!
Bisher hat Linux auch alle meiner Spiele angenommen, aber manche Dinge bleiben etwas frickelig, wie hier RT oder manchmal auch HDR
 
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contractor schrieb:
Was willst du mit diesem Textberg sagen?
Steht doch alles da. Was ist Dir unklar?

Linux Gaming ist weiterhin nicht wirklich brauchbar und funktioniert nur für die paar Spiele richtig gut, die immer wieder gezeigt werden.
Würde ich so auch gar nicht bestreiten. Wo steht denn was in meinem "Textberg", was das Gegenteil vermittelt?

contractor schrieb:
Gaming in Linux ist überbewertet und die Community stellt das ganze Thema deutlich wohlwollender dar als es in der Realität ist.
Das mag ja alles sein.
Aber noch mal:
Niemand wählt ernsthaft Linux weil da die Gaming-Experience so toll ist.

contractor schrieb:
High Ende Gaming sowie fast alle technischen Innovationen der letzten Jahre indet man nicht bei Linux
Naja. Das ist eine sehr verkürzte und simplifizierte Darstellung.
Man denke da allein an die Vulkan API. Deren Entwicklung wurde sehr im Linux-Ökosystem voran getrieben, um eine moderne Grafik-Schnittstelle zu bekommen. Microsofts DirectX 12 hat viele Ideen aufgegriffen die sich in Vulkan wiederfinden.

Und was man auch nicht unterschätzen darf ist, das aufkommende Konkurrenz ja auch Wettbewerbsdruck aufbaut. Hat man ja schön immer beobachten können in Bereichen wo es den Druck nicht gab und wie es da mit der Innovationsfähigkeit dann aussah.

Ich hab versucht mich kurz zu fassen, um Dich nicht wieder mit zu viel Text zu überfordern. ;-)
 
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rollmoped schrieb:
Also für Gaming zeigen sich AMD-Grafikkarten deutlich vor Nvidia. Anders sieht es aber aus, wenn man die Grafikkarte für z.B. Deep Learning usw. einsetzt. Da hat Nvidia meiner Meinung nach auch auf Linux Vorteile.
Genau so ist es.

Ich wollte mit meinem Post zeigen dass im professionellen Umfeld, dazu gehoeren die meisten System76 Kunden, Nvidia fuer Linux sehr gefragt ist.

Die paar Enthusiasten und Gamer, wie hier im Forum, kaufen klar AMD. Aber das is halt wie immer nur einen kleinen Teil aus.
 
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Ich hoffe ja, das Steam durch die Speicherkrise, die Steam Machine nicht komplett einstampft. Ist meineserachtens die größte Chance für Linux langfristig mal als Gaming OS relevant zu werden...für die breite Masse, für die ist Linux einfach too much...bzw. die weiß überhaupt nicht was das ist.

Falls nicht werd ich mir wohl noch ein Jahrzehnt diese Streitereien zwischen Windows- und Linuxjüngern durchlesen müssen 😅

Und noch bissl Öl...ja ich nutze Windows, weil ich einfach zu faul bin mich in die Details bei Linux einzuarbeiten, auch wenn ich mir mittlerweile sicher bin, das es jetzt weitaus einfacher ist, also noch vor 10 oder 20 Jahren.
 
@icezolation Tut es das nicht immer?
Wenn das Ziel eine generalisierte Aussage ist, dann ist das „mit AMD funktioniert’s unter Linux am besten“. So wie man ehrlicherweise sagen muss, dass man ohne zusätzliche Kriterien bei Spielen wohl noch immer Windows empfehlen muss, schon allein weil Spiele mit Kernel-Level-Anticheat nur dort laufen. Sobald du zusätzliche Kriterien wie „ich schätze meine Privatsphäre“ einziehst schaut es natürlich anders aus, genau wie mit „ich brauche CUDA“ unter Linux. War halt nicht Sinn meiner Aussage.

@flaphoschi OMG, jetzt hast du bei mir einen Flashback zum Thinkpad P50 (oder so?) Intel-Nvidia-Hybrid-Laptop ausgelöst. KMS war eine Hölle, aber das wirkliche Verbrechen hat da Lenovo begangen weil sie die externen Anschlüsse nicht mit der Intel-iGPU verlötet haben, sondern mit der dedizierten Nvidia-Karte. Ansonsten hätte ich die einfach deaktivieren können. Stattdessen gab es die Hybrid-Hölle, PRIME hat da auch nur so mittelprächtig funktioniert und so. Ahhhhh, ich habe ein Nvidia-Trauma. Quelloffen hast bei Nvidia damals vergessen können, diese Unterscheidung möchte ich in dem Fall aber gar nicht machen, AMD ist heute ja unabhängig von offenen oder geschlossenen Quellen auf Linux deutlich angenehmer.
Dennoch bin ich der Meinung, dass die Lage 2010 bei weitem nicht so klar war wie heute, im Notebook war die schmerzlose Option Intel. Nvidia hatte ich aber zuletzt in einem Notebook Baujahr 2005 und das lief 2007 mit Nvidia eigentlich ganz passabel — wenn man vom DKMS-Thema absieht — sogar Multi-Monitor-Betrieb mit Xinerama funktionierte.
 
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Kuristina schrieb:
Die Aussage ist aber falsch
Sagen wir mal so:
Linux-Gaming funktioniert für viele offenbar ausreichend gut.
Nichtsdestotrotz gibt es aber auch Defizite.
Ob die einen betreffen und ob man mit etwaigen Einschränkungen leben kann, darf ja auch jeder für sich selbst entscheiden.
Deswegen verstehe ich auch nicht, welchen Punkt er da machen will.

Return2Burn schrieb:
Falls nicht werd ich mir wohl noch ein Jahrzehnt diese Streitereien zwischen Windows- und Linuxjüngern durchlesen müssen
Na musst Du ja nicht. :-)
Liegt ja in Deinem Ermessen.
 
Wurd ja heut eh schon was versenkt 😌

What it feels like to get a GTX 1080
 
@andy_m4 Och ich les schon gern mit, bin schon neugierig wie sichs entwickelt.
Vom Linuxdurchbruch lese ich auch schon seit bestimmt 2 Jahrzehnten in den Foren. Kommen im Grunde auch immer die gleichen Argumente von beiden Seiten. Neu ist der Ansatz von SteamOS, bei dem ich das Gefühl hab, das er durchaus Erfolg haben könnte. Das würde ich mir in ein paar Jahren dann eventuell vielleicht sogar mal anschauen 😉
 
andy_m4 schrieb:
Linux-Gaming funktioniert für viele offenbar ausreichend gut.
Nichtsdestotrotz gibt es aber auch Defizite.
Völlig korrekt, ich möchte noch kurz einen Vergleich mit anderen Systemen anstellen, die auch Unzulänglichkeiten im Spielesupport haben:
Vergleicht man die Anzahl der funktionierenden Spiele, kommt man zu einem klaren Ergebnis: Der Erfolg einer Plattform bemisst sich absolut gar nicht an der Menge an Spielen, die darauf gut laufen.
Offensichtlich fällt es z.B. bei der PlayStation den Leuten absolut nicht schwer, sich einfach auf die Spiele zu beschränken, die damit funktionieren. Dass sie 3 mal so viele Spiele unterstützt, hat der Xbox als Verkaufsargument nicht geholfen.

Abschließend kann man sagen, dass wenn von den 468000 Spielen/Apps auf Steam nur 400000 gut laufen würden, es noch immer 80 mal so viele Spiele sind, als die PS5 unterstützt. Und damit mehr als genug, um sehr erfolgreich zu sein.
 
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